DE749366C - Ablasstopf zum selbsttaetigen Ablass von schlammigem Wasser oder Fluessigkeiten - Google Patents
Ablasstopf zum selbsttaetigen Ablass von schlammigem Wasser oder FluessigkeitenInfo
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- DE749366C DE749366C DER115945D DER0115945D DE749366C DE 749366 C DE749366 C DE 749366C DE R115945 D DER115945 D DE R115945D DE R0115945 D DER0115945 D DE R0115945D DE 749366 C DE749366 C DE 749366C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K33/00—Floats for actuation of valves or other apparatus
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Description
- Ablaßtopf zum selbsttätigen Ablaß von schlammigem Wasser oder Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Ablassen von schlammigem Wasser oder Flüssigkeiten; wobei der die Ableitung dieser Flüssigkeiten regelnde Schwimmer mit turbinenschaufelartig ausgebildeten Flügeln versehen ist, welcher die Drehung es Schwimmkörpers bei dem geringsten Flüssigkeitsabl.auf gewährleistet.
- Die bisher gebauten Ablaßtöpfe besitzen keine turbinenschaufelariig ausgebildeten Flügel, deshalb ist die Drehung des Schwimmkörpers sehr unvollkommen. Außerdem ist bei den bisherigen Ablaßtöpfen die starke Führungswelle des Schwimmkörpers durch das Gehäuse nach außen geführt und deshalb ist es notwendig, zur Abdichtung der Austrittsstelle eine Stopfbüchsevorzusehen. Durch diese gut angezogene Stopfbüchse wird zusätzlich Reibung erzeugt und dadurch die Drehung des Schwimmkörpers ebenfalls stark beeinträchtigt.
- Durch die Erfindung soll die leichte Drehung des Schwimmkörpers gewährleistet werden. Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt. Hierin zeigt Abb. r den Ablaßtopf im Aufriß und Schnitt und Abb.2 einen Grundriß desselben nach der Linie .1-B der Abb. r.
- Die abzulassende Flüssigkeit gelangt durch einen tangentialen Rohrstutzen e in das Gehäuse a des Ablaßtopfes. In diesem Gehäuse befindet sich der Schwimmers, welcher durch die eintretende Flüssigkeit sofort in Drehung versetzt wird. je nach dein Verhältnis der Schwimmerfläche zum Gewicht des Schwimmers steigt die Flüssigkeit bis zur gewünschten Höhe an. Sodann wird durch den Auftrieb der Schwimmers samt V entil v angehoben, und die Flüssigkeit läuft durch das Rohr g ab, bis der Schwimmer s infolge seiner Schwere wieder schließt. Dadurch steigt die Flüssigkeit wieder hoch, bis der Auftrieb den Schwimmer in der gewünschten Höhe wieder öffnet. Der Schwimmer besitzt am Deckel einen Führungsring d, welcher bei geschlossenem Zustand des Ventils v normalerweise eben am Wulst 7v der hohlen Führungswelle i aufliegt. Der Schwimmer s gleitet beim Auf- und Zumachen an der hohlen Führungswelle i leicht auf und nieder. Die hohle Führungswelle i endigt in dem Schraubengewinde j mit Handrad 1a, wodurch es möglich ist, den Schwimmer s bei eventuell vorkommenden Verstopfungen beliebig zu öffnen oder zu schließen. Auch kann der Schwimmers so eingestellt werden, daß das Ventil v nicht ganz zumachen kann, so daß ständig etwas Wasser abläuft und der Schwimmer s in ständiger Drehung erhalten wird. Das vollkommene Offnen und Schließen wird dann in größeren Intervallen erfolgen. - In der Mitte des Schwimmerdeckels ist eine oben etwa 5 mm starke Stange b angebracht, «-elche durch die hohle Führungswelle t: und das Handrad Ir hindurch nach außen führt. Die Anbringung einer Stopfhiiclise erübrigt sich, da ein bemerkbarer Dampf- oder Luftaustritt durch diese kleine Öffnung nicht stattfindet. Die Stange b macht sämtliche Bewegungen und auch Drehungen des Schwimmers s mit und trägt am oberen Ende eine Vorrichtung bzw. einen waagerechten Finger c, welche bzw. welcher ein Zählwerk -- betätigt. Finger c und Zählwerk N sind unter Verschluß f. Durch ein Glasfenster kann jederzeit kontrolliert «-erden, ob sich der Schwimmer noch dreht. Das Zählwerk kann entweder nur die Zahl der Umdrehungen registrieren oder es kann auch so beschaffen sein, daß es unmittelbar die abfließende Wassermenge anzeigt.
- Die Einrichtung nach der Erfindung bietet nachstehende besondere Vorteile: i. Durch die turbinenschaufelartig ausgebildeten Dreh- und Reinigunsflügel wird beim geringsten Wasserablauf die Drehung des Schwimmers garantiert, was bisher bei den gerade ausgeführten Reinigungsflügeln nicht der Fall war.
- Durch die hohle Ausbildung der Führungswelle ist es möglich, daß nur eine dünne, etwa 5 mm starke Zeigerstange drehbar nach außen tritt, zu deren Dichtung keine Stopfbüchse benötigt wird, weshalb keine zusätzliche Reibung auftritt. Bei den bisherigen =Iffilaßtöpfen ist die Führungswelle mit dem Schwimmer fest verbunden und muß die Aus trittsteile der Welle durch das Gehäuse durch eine gut angezogene Stopfbüchse gedichtet werden, was zusätzlich Reibung verursacht und somit die Drehung des Schwimmers stark behindert.
- 3. Durch die infolge der eben beschriebenen vorteilhaften Bauart bedingte leichte Dreh-13arkeit des Schwimmers wird verhindert, daß sich bei schlammigem, kalkigem Abwasser, wie es beispielsweise beim Ammoniakwasserabtreiber in Kolzereien usw. auftritt, Ansätze bilden, welche schließlich durch Verstopfungen des Ablaufs Betriebsstörungen verursachen. Bei den bisherigen Ablaßtöpfen werden infolge schwacher Drehung des Schwimniers oder gänzlichem Stillstand desselben durch Verstopfungen Störungen hervorgerufen und die Ablaßtöpfe deshalb gänzlich abmontiert. Dadurch entstehen dann große Ammoniakverluste, weil der zum Erhitzen und Abtreiben des Ammoniakwassers notwendige Dampf nicht mehr durch die Kolonnen des Apparats nach oben, sondern unmittelbar in den Abwasserkanal geht. Das Ainmoniakwasserwird nicht genügend erhitzt, und das Ammoniak bleibt im Abwasser und gellt verloren.
- .. Eine Reinigung des Ablaßtopfes während des Betriebes ist infolge der fast fortwährenden Drehung des Schwimmers und damit verbundenen Reinigung der Gehäusewandungen nicht notwendig.
- 5. Durch die aus dem Gehäuse herausragende und sich drehende Zeigerstange kann die ablaufende Flüssigkeitsmenge durch ein Zählwerk ermittelt werden,«was bei den bisherigen Ablaßtöpfen nicht der Fall ist.
- 6. Durch die fortwährende Registrierung der ablaufenden Flüssigkeitsmengen kann die richtige Detriebsweise der mit dem Ablaßtopf verbundenen Apparate, wie Ammoniakwasserabtreiber usw., jederzeit durch Kontrollorgane leicht festgestellt werden. Dadurch wird die richtige Betriebsführung dieser Apparate wesentlich erleichtert.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Ablaßtopf zum selbsttätigen Al-)laf, von schlammigem Wasser oder @i lüssigkeiten. dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer mit turbinenschaufelar tig ausgebildeten Flügeln versehen ist, welelw die Drehung des Schwimmkörpers bei dein geringsten Flüssigkeitsablauf gewährleisten.
- 2. Ablaßtopf nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer s durch Führungsring d, Führungswelle i und Handrad lt in beliebiger I1.iilie eingestellt werden kann.
- 3. Ablaßtopf nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß eine etwa 5 mm starke Zeigerstange, welche am Schwimmkörper befestigt ist, durch die ausgebohrte Fiilirungswelle des Schwimmers ohne. Stopfbüchse nach außen geht. d. Ablaßtopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeigerstange am oberen Ende eine Einrichtung trägt, welch ein Zählwerk zur Messung der Umdrehungen oder der Flüssigkeitsmengen betätigt. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ...... ZTr. bog 6a5.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER115945D DE749366C (de) | 1943-04-08 | 1943-04-08 | Ablasstopf zum selbsttaetigen Ablass von schlammigem Wasser oder Fluessigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER115945D DE749366C (de) | 1943-04-08 | 1943-04-08 | Ablasstopf zum selbsttaetigen Ablass von schlammigem Wasser oder Fluessigkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE749366C true DE749366C (de) | 1944-11-22 |
Family
ID=7422064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER115945D Expired DE749366C (de) | 1943-04-08 | 1943-04-08 | Ablasstopf zum selbsttaetigen Ablass von schlammigem Wasser oder Fluessigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE749366C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE708625C (de) * | 1940-06-18 | 1941-07-25 | Teves Kg Alfred | Fluessigkeitsabscheider, insbesondere OElabscheider fuer Verdichtungskaeltemaschinen |
-
1943
- 1943-04-08 DE DER115945D patent/DE749366C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE708625C (de) * | 1940-06-18 | 1941-07-25 | Teves Kg Alfred | Fluessigkeitsabscheider, insbesondere OElabscheider fuer Verdichtungskaeltemaschinen |
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