DE749035C - Aus Papier oder Faserstoffplatten bestehendes Schwebstoffilter fuer Atemschutzgeraete - Google Patents
Aus Papier oder Faserstoffplatten bestehendes Schwebstoffilter fuer AtemschutzgeraeteInfo
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Description
- Aus Papier oder Fäserstoffplatten bestehendes Schwebstoffilter für Atemschutzgeräte Die Erfindung bezieht sich atff ein aus Papier oder Faserstoffplatten bestehendes Schwebstoffilter für Atemschutzgeräte, dessen Filtermasse derart gefaltet ist, daß die Falten gleichachsig ineinanderliegende Ringe bilden.
- Bekannt sind Schwebstoffilter aus gleichachsig angeordneten Ringfalten, die aus einer einstückigen, nahtlosen Tüte durch stufenweises Einstülpen über einer geeigneten Form gefertigt sind. 13ei der Herstellung dieser Filter ist der Baustoff großen mechanischen Beanspruchungen unterworfen. Man kennt ferner Filter, bei deren Herstellung ein Kegelstumpf parallel zii seiner Grundfläche in-Ringe zerschnitten wird. die dann so ineinander geschachtelt und längs ihrer freiliegenden Begrenzungslinien wieder miteinander verbunden werden, daß ein ring%velletiförmiger Körper entsteht. 13eini Herstellen dieses 1.,' ilters erhält nian eine große Anzahl von Verbindungsnüliten, deren 1-lerstellting erb 7citaufwand erfordert. Außerdem fallen die zahlreichen Verhin(lungastellen der einzelnen Kegelstumpfteile für die Filterung atis.
- Ferner ist auch ein Ringfaltenfilterbekanntgeworden, das au: einem ebenen, sektorförmigen Filterstreifen hergestellt ist, der parallel zum Rande verlaufende Falten aufweist und dessen Seitenkanten zu einem zusammenhängenden hörleer verbunden sind. Bei der Herstellung eines solchen Filters aus einem einzigen Stück besteht aber die Schwierigkeit, (las vorgefaltete Papierstück so zttsainnienzufügen, (a13 die zti verbindenden Seitenkanten sauber zusaninienpassen und zuverlässig miteinander verbunden werden können. Auf jeden Fall muß man .ich dabei einer passenden Eilfsforin bedienen, Wenn inan aller (las vorgefaltete Sektorstück in die der nacliherigen horin des, fertigen Filters genau entsprechende 1-l ilfsforni einsetzen will, so mttß entweder die entsprechend znsainnietigedrückte Mitte oder eine Seitenkante des gefalteten Stückes zuerst in die Hilfsform eingedrückt- "und (tann von der zuerst einge- Gerückten Stelle atisgellend das ganze Stück :tllni:ililicii in die 1-Iilfsforin eingedrückt werden. Dabei ist es aller unvermeidlich, daß (las zuletzt eingedrückte 1#`itde oder beide ln@ den etwas schief zueinander stellen, und inäiie' eril:ilt dann entweder bei gewaltsainein Liii-. cli-iiclcen des letzten Faltenteiles Einreißstelleg in drr Fante oder inan müLite von vornherein (1e11 Zuschnitt des Filters an der Kante etwas kürzen. wodurch aller wiederum keine genaue Passung der Filterkante. sondern eine srhiiarh klaffende Stelle erzielt wird. Auch ist die Passung der Nahtstellen voll vier Papierstärke abhängig, indem bei Überschreiten eitler bestimmten Papierstärke ein Kla.fien und bei Uilterscllreittlil" derselben ein ,#tauclien an der Nahtstelle eintritt.
- 1)1e 1?rfnclting bestellt null darin. daß bei einem aus Papier oder Faserstoftplatten bestehenden Schwehstoftilter, Giessen . Filtermasse derart gefaltet ist, dall die Falten gleicliaclisi" ineinanderlie-ende Ringe bilden, (las Filter aus' zwei oder mehr durch Kleben miteinander verbundenen Teilstücken besteht. 1)1e sektorförmigen Teilstücke lassen sich nicht nur beduenler in entsprechende Hilfsforinen einsetzen, sondern auch -die Zusaminenfiigung der Teile wird wesentlich einfacherals bei einem einzigen sektorförmigen Stück, denn inan erhält z. 13. 1)e1 zwei Halbteilen eilte gerade Stoßkante, längs der durch eitifac lies Aneitianderdrücken der beiden Hilfsfclriiili:ilften eilte zuverlässige Nahtbildung iili)glich ist. Erst dadurch wird eine Massenlierstellung auch durch weniger geübte Hilfskräfte eriniiglicht. ' Runde Filter werden zweclcniäl3ig aus einem ebenen, vorzugsweise runden Mittelstück und zwei gefalteten sektorförmigen Aullenteilen hergestellt. Ovale Filter können aus zwei gefalteten sektorförmigen "feilen mit all den Längskanten angesclilossenen Rechtecken bestehen, die paralleleFalten aufweisen.
- 1)1e Naht des fertigen Filters verläuft voriugsweise nach eitler gebrochenen oder gekrümmten, insbesondere spiraligen Linie.
verwendet inan als Bindemittel eine viscose. selbst vulkanisierende, z. B. unter Verwendung von Citimnlimilcli. Füllstoffen t111(1 ge-!gellenenfalls Netzmittelil leergestellte Gummi-;Iasung bzw. -eintilsion. die leicht in das Paüer eindringt. die Naht ausfüllt und nach 'lern 1?iiltrocl;ileil. Verfestigen und g9gebellenfalls Nacherwärmen die Ränder luftdicht zusaminenliält. Das Auftragen einer solchen U#sung kann @'on beiden Seiten erfolgen, und inan kann hei sehr enger Faltung auch die franze Falte in Breite der Nalit finit dein Dichtungsmittel ausgielJen. Irin weiteres Bindeinittel stellen die weichgemachten Lösungen von Celluloseestern in organischen Lösungsmitteln dar. Sowohl die Gummi- als auch die. Cellulosehindeiilittel werc1en zi@=ecl;mäf@ig mit Hilfe eitler . flachen Spaltdüse an der Naht ;teile zwischen die Falten des Filters gebracht und von unten nach oben auf die zti verbindende Stelle gestrichen oder zuin Ausgieljen <.leg gerainten Falten verweilcl@t. Ferner eignen sich als Dichtungsmassen auch Jlischtingen von Gummi mit Harzen und Asphalten. die in der Wärme erweichen und nach <lern Auftragen wieder erstarren. Ferner kann inan einseitig oder beiderseitig Cellon- o. dgl. Streifen atif die lahtstelle auflegen und nach D-efeuchten finit einem geeigneten Lösungsmittel. z. 13. Aceton, festpressen. oder es können finit einer tliermoplastisclien Masse bestrichene Streifen von Papier. Stoff o. dgl. auf die Naht gelegt und unter Irrwärmen festgeprel@t werden. Sodann kann nian auch die Naht auf der Oller- und Unterseite durch der Faltenforen geilati angepaßte B1eclistreifen überdecken und durch zusammenpressen von ollen und unten eine <lichte Verbindung bewirken. Der niitige Druck auf die wie Federn oder Klammern wirkenden Streifen kann durch Einhau des Filters zwischen der übrigen Filterfüllung und (lern Deckel unter entsprechender Spannwig erzeilgt werden.Die die Verbindungsnaht bildenden Seiten- kanten l;<inileti zum Zwecke der Cberlappting ü1 1e rsteliell. Statt eitler Filterlage kann inan auch '/.\1'e1 au feinanc.lcrgelegtc Papiere, vorzugsweise solche v()11 allgestufter 1)1c lttigl<eit, gleit lizeitig ialten und verl)iitcleii. Weine nian z. I3. vor der laltting auf Glas eigentliche Filterpapier ein clünnes \1"att<#@lics oderweitporiges Papier legt. llat 171a11 (:111e @tt'etklil<ililge form der \'erllindung von "rol.iol)erfliicliigein Vor- und 1 fatlpttilter, (sie ist (leinselben Arbeitsgau- lier- zustellen ist. 1)1e Altsfülirung der Nalit sell);t kann in i <#rsciliecleilvr Weise erfolgen. Zilukmäig Dille andere Verbindungsart l)estelit sclilieli- lich darin. längs der späteren Verbindungs- nähte beim Zuschneiden der Teile . schmale streifen zuzuheilen, die zum überlappten Ver- kleben dienen.. Dieseu-eifeu werden zweck- mä llig vor ([ein @altvol;@ang auf hallte Werk- so da11 11e1711 Z11- saminenllringeii der "feile über eitler der Fil- terft»-in entsprechenden Ililfsforin da., Ütber- eiilanderle-en der mit lilellstot@ bestrichenen f-Z;tiiteii leicht niiiglicli ist; (tann wird stach Auflegen eitles pas.,elldell kalllnlartigen I)rt1Ck- stückes die \alit verprel.it. Uin die Falten in ilii-er gegenseitigen La-e /u sicliei'ii. kann 111;t11 über die obere oder untere laltenkailte ein 1)i-:liltlietz o.(lgl. 1<;-e17, 11;1s (111)-C11 eiii l#zlul)l-illittll mit (lein Papier itl \'c#rlliiidunb ellracht ist. In der Zeichnung sind des Erfindungsgegenstandes dargestellt. .\1)1). r stellt einen Querschnitt durch das in :\t)1). 2 in der Draufsicht gezeichnete Filter dar, das aus hleicliaclisig um das Mittel- stück a angeordneten Ringfalten bestellt. Quer (ltircli dasselbe und um das Mittelstück herum verläuft die Naht b, c, d, e. Die beiden Außen- teile werden ausgehend von je einem Stück Papier von der Form eines Kreisringsektors. dessen iiullere Bogenlänge dem halben Außen- uinfang des fertigen Filters entspricht, er- lialten. ' _N11).3 zeigt zwei derartige Kreisringsek- toren, wie sie bei der Herstellung des Filters als Zuschnitte für die Außenstücke dienen. Die Punkte b, c, d, e entsprechen den Punk- ten gleicher Benennung in Abt). 2. Die Länge der Linie b-c oder d-e entspricht der Länge der zwischen den beiden Punkten verlaufen- den U'ellenkanten. Das Mittelstück a kann auch an eines der beiden Außenstücke ange- schnitten sein. Seine Einfügung hat den Zweck, Diclitungsscliwierinkeiten und . Un- siclierlieiten zu vermeiden, die bei enger Fal- ten fülirung in der Mitte entstehen. Die Fal- tung selbst wird durch Vorpressen oder Vor- knicken des Papiers längs der gestrichelten 1_inienvorbereitet und dann durch Zusammen-. schieben der Teile bewirkt. wobei sich die Punktpaare b und c bzw. (! und e gegenseitig n:ilier)i. Scliliel.ilicli werden die beiden Hälf- ten über einer (leg Gestalt des Filters genau (:iitsl)reclten(len Hilfsform so zusammengelegt, (1a1.1 die zur \'erl)in(Itni" vorgesehenen Kanten genau atleinanderstoßen, worauf sie init Hilfe einer geeigneten lUasse in gasdichte Verbin- dung; untereinai'ider und mit dem Mittelstück gebracht werden. Die 1N11). 4.a bis c zeigen ein im wesent- lichen ovales Filter mit um die Mittellinie k, l verlaufenden Falten im Querschnitt, iniLängs- schnitt und in der Draufsicht. Auf ein Mittel- stück ist bei (1,iesein Filter verzichtet. Das Filter bestellt aus zwei Hälften, deren Form in ä\1)1>. wiedergegeben ist. .\n den Kreis- sektor I,#, i, h schließen sich die beiden recht- eckigen Flächenstücke " i, k, na, und j, k. 1,, ne_ an. Die mit den Buchstaben t bis »t be- zeicluieten Punkte der :11)1). j entsprechen den leicbl)ezcicbneten funkten ini'fertig gefalte- bis 0c zeigen, nach einer gebrochenen oder gekrümmten Linie über das Filter zu führen. #Uies liat den Vorteil, daß etwaige Verdickun-g T e 11 durch die Verbindung s stellen versetzt zu liegen kommen. Nach Abb.6a überspringt die Naht jeweils eine ganze Falte, um dann vor Überquerung der nächsten Falte' für ein kleines Stück längs Gier Knicklinie der Ringfalte zu verlaufen. Nach Abb. 6b ist derselbe hichtungsweclisel in der 1Tahtführung schon nach jeweils einer halben Falte vorgenommen. :\1)1.6c schließlich zeigt eine nach einer spiralförmigen Kurve durch das Filter verlaufende Nalitftthrting:(en_Filter nacll .\1)1)...c, (las wiederum durch @u@ammcn@rlliel)en (hr beiden Zti,clinittenacli .\bb, i ini Sinne der Pfeile etitstelit. Weiter- liiii w:ire es ni(*iglicli, in :ilnilic her \\'eise eckige, etwa 6eckige oller Seckige Filterformen ztt ballen. 13c) sclir enger 1'altenfltllrttnr; ist es gerebe- llclifalls zlVecIc1,l:ifIig. die Nalit nicht l:iitgs einer geraden Linie durch (leg Filterkörper .@e'laufari z)i lassen, s()uden) wie (lies :\l)1). 6a
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aus Papier oder Faserstoffplatten bestehendes Schwebstoffilter für Atemscliutzgeräte, dessen Filtermasse derart gefaltet ist, daß die Falten gleichachsig ineinanderlie-ende Ringe bilden, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter aus zwei oder mehr durch Kleben miteinander verbundenen Teilstücken bestellt.
- 2. Scliwel)stoffilter iiachAnspruch i mit kreisririnförmi" angeordneten Falten, bestehend aus einem ebenen. vorzugsweise runden Mittelstück und zwei gefalteten sektorförmigen Außenstücken.
- 3. Schwebstoffilter nach Anspruch i mit im wesentlichen ovalen Grundriß, besteliend aus zwei gefalteten sektorförmigen Teilen mit an den Längskanten angeschlossenen Rechtecken, deren parallele halten eine linienförmige Bitte umlaufen. .
- 4. Scliwebstoffilter nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Naht des fertigen Filters nach einer gebrochenen oder gekrümmten, insbesondere spiraligen Linie verläuft.
- 5. Schwebstoffilter nach einem der Ansprüche i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die die Verbindungsnaht bildenden Seitenkanten zum Zwecke der flberlappung überstehen.
- 6. Scliwebstoffilter nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gel;eniizeichnet, claß (leg Filterstott aus zwei aufeinanderliegenden -stuften vcn veräcliiecic#ner Dichtitrkeit bestellt.
;. Schwebstoftilter nach uinein der @\11- sl)rüclie t bis dadurch -cl:etiiireiciitiet. daß die Nähte mit 1-lilf(# von @-i:cosen, durch hintrocknen, K@)a@ulit rcn oderEr- t# eine feste, Ula 1 s arren st Maise erge- benden Flüssigkeiten. .#. .,. .@#II)st@tt@hani- sierenden @atexmi:.üutt@cn gedichtet sind. @. Schwel>stofliltet' nach einem der An- sprüclie i 1)is l;, (l:t(Itircli gekennzeichnet, daß die Milite atzt der ()1)e1- und Unter- seitu mit I@I@cli,treifen iiherdeckt Lind Drahtnetz o. tlgl. angebracht und- mit dem Filter verklebt ist. Zur - Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Detracht gezogen worden: französische Patentschrift . ,, \r. 46 547.durch I @ruck@@-irl;un@ gedichtet. sind. vor- (#;a# (huch unter Spannung erfolgen- (t(.iii Hiiil>au zwischen dem Deckel Und det. vi>ri@rn lvilterfüllun@. @t. @rli\\-eli:tofiilter nach einem der An- .priirhu i bis 8, tla(itirclt gekennzeichnet. dai; zui- Sicherung des Faltenabstandes @A)vi-halli und unterhalb des Filters ein
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE19828049A1 (de) * | 1998-06-24 | 1999-12-30 | Mann & Hummel Filter | Filtersystem mit v-förmiger Filterpatrone |
Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
| FR46547E (fr) * | 1935-04-02 | 1936-07-09 | A Gouet Ets | Perfectionnements aux filtres à gaz |
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1938
- 1938-05-05 DE DE1938749035D patent/DE749035C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR46547E (fr) * | 1935-04-02 | 1936-07-09 | A Gouet Ets | Perfectionnements aux filtres à gaz |
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| DE19828049A1 (de) * | 1998-06-24 | 1999-12-30 | Mann & Hummel Filter | Filtersystem mit v-förmiger Filterpatrone |
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