DE689256C - Verfahren zum Verbinden von Furnierstreifen zu Tafeln - Google Patents
Verfahren zum Verbinden von Furnierstreifen zu TafelnInfo
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- DE689256C DE689256C DE1938V0035105 DEV0035105D DE689256C DE 689256 C DE689256 C DE 689256C DE 1938V0035105 DE1938V0035105 DE 1938V0035105 DE V0035105 D DEV0035105 D DE V0035105D DE 689256 C DE689256 C DE 689256C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27D—WORKING VENEER OR PLYWOOD
- B27D1/00—Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
- B27D1/10—Butting blanks of veneer; Joining same along edges; Preparatory processing of edges, e.g. cutting
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
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Description
- Verfahren zum Verbinden von Furnierstreifen zu Tafeln Bei der Sperrholzherstellung werden bisher verschiedene Verfahren angewendet, die für die Mittellagen verwendeten Furnierstreifen in geeigneter Weise, Fuge an Fuge nebeneinanderliegend, anzuordnen. Das einfachste Verfahren besteht einfach darin, die Furnierstreifen neb:eneinanderzulegen, ohne sie miteinander zu verbinden. Dieser Vorgang hat den großen Nachteil, daß die Furnierstreifen sich gegeneinander verschieben können. Es kommt vor, daß solche Streifen teilweise übereinanderzulieg6nkommen, wodurchbeimnachfolgenden Pressen Störungen hervorgerufen werden. Gleichfalls unerwünscht ist es, wein zwischen den einzelnen Furnierstreifen Zwischenräume entstehen, die sich häufig auch an der fertigen Sperrplatte markieren, wodurch diese auf alle Fälle minderwertig wird.
- Zur Beseitigung des geschilderten Übels hat man bereits andere Verfahren angewendet, um die Furnierstreifen miteinander zuverbinden; z. B. werden solche Streifen mittels Drahtklammern zusammengeheftet, wodurch siesich nicht mehr verschieben können. Dieser einfache Vorgang hat aber den Nachteil, daß die Heftdrähte aus den Flächen etwas vorstehen und besonders beim aufgeleimten Deckfurnier als Unebenheit erkennbar werden. Soll einmal ein Schnitt durchgeführt werden, so leidet auch das Werkzeug darunter. Eine Verbesserung dafür stellt das Zusammenheften mit einer Nähmaschine dar, doch bildet die Naht zufolge der fortlaufenden Lochreihe eine Schwächung jeder Furnierlage, auch ist diese Nähmaschine eine kostspielige Anschaffung, die nur großen Werken möglich ist.
- Ein anderes Verfahren wird durch Überkleben der aneinandergeschobeneh Furnierstreifen mit einem befeuchtetei Papierstreifen ausgeführt, für welchen Zweck ein Handapparat in den Handel gebracht ist. Derselbe arbeitet jedoch viel zu langsam, weshalb er durch eine ähnliche Maschine ersetzt wurde. Die Leistung dieser Einrichtung ist aber auch nicht ausreichend und besonders für Mittellagen viel zu teuer.
- Nach einem anderen Verfahren.werden die Kanten der Furniere mit einem Klebmittel (Formaldehyd) versehen und unter Hitzeeinwirkung laufend durch eine Walzenpresse mit nachfolgender- Druckeinrichtung aneinandergeleimt. Diese Maschinen sind aber in der Anschaffung teuer und auch schwierig zu bedienen, weil einerseits die Walzen dauernd unter Dampfdruck stehen müssen und anderseits die nachfolgende Druckeinrichtung sich der geringen F'urnierstärke nur schwer anpassen läßt. Das vorliegende Verfahren gurr Verbinden von Furnierstreifen zu Tafeln und laufenden Bahnen vermeidet alle angeführten Übel und wird so ausgeführt, d'aB die aneinanderliegenden gleich langen Furnierstreifen an ihren Stirnseiten mit einem fortlaufenden gefalzten Streifen aus Papier o. dgl. beklebt werden.
- Zur praktischen Ausführung werden die Furnierstreifen auf einem Tisch, Fuge an Fuge liegend, aneinandergereiht. Darauf werden die Enden der einzelnen Streifen besäumt, so daB alle Stücke vollkommen gleiche Länge aufweisen. Nunmehr werden um diese besäumten Furnierkanten lange gefalzte Streifen aus Papier oder sonst geeignetem Werkstoff geklebt, wodurch die einzelnen Streifen beidseitig fest miteinander verbunden sind. Diese Verbindung genügt für die Weiterverarbeitung der Furniertafeln bis zur Pressung. Die Maschinen oder Vorrichtungen zum Aufbringen solcher Falzstreifen sind bekannt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verbinden von Furnierstreifen zu Tafeln, dadurch gekennzeichnet, daB die aneinanderliegenden gleich langen F'urnierstreifen um ihre Stirnseiten mit einem fortlaufenden gefalzten Streifen aus Papier o. dgl. beklebt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938V0035105 DE689256C (de) | 1938-08-05 | 1938-08-05 | Verfahren zum Verbinden von Furnierstreifen zu Tafeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938V0035105 DE689256C (de) | 1938-08-05 | 1938-08-05 | Verfahren zum Verbinden von Furnierstreifen zu Tafeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE689256C true DE689256C (de) | 1940-03-15 |
Family
ID=7589441
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938V0035105 Expired DE689256C (de) | 1938-08-05 | 1938-08-05 | Verfahren zum Verbinden von Furnierstreifen zu Tafeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE689256C (de) |
-
1938
- 1938-08-05 DE DE1938V0035105 patent/DE689256C/de not_active Expired
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