DE747708C - Projektionsmikroskop - Google Patents

Projektionsmikroskop

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DE747708C
DE747708C DEB189857D DEB0189857D DE747708C DE 747708 C DE747708 C DE 747708C DE B189857 D DEB189857 D DE B189857D DE B0189857 D DEB0189857 D DE B0189857D DE 747708 C DE747708 C DE 747708C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/10Projectors with built-in or built-on screen

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description

  • Projektionsmikroskop Die Erfindung geht.aus von einem Projektionsmikroskop, bei dem. der Projektionsstrahlengang nach zweimaliger Reflexion ahn zwei zwecks Veränderung des Abbildungsmaßstabes verschiebbaren Spiegeln zur ortsfesten Projektionsfläche gelangt.
  • Bei bekannten Einrichtungen dieser Art steht die Projektionsfläche senkrecht und die beiden Spiegel unter 45° zur optischen Achse des Projektionsstrahlenganges, wobei dieser um insgesamt i8o° abgelenkt wird. Die beiden Spiegel werden zwecks Veränderung des Abbildungsmaßstabes gemeinsam in Richtung des Zentralstrahls des Projektionsstrahlenganges verschoben. Diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß der Reobächter sich in unbequemer Weise über das Gerät beugen muß, wenn der Strahlengang lotrecht im Raum verläuft, die Projektionsfläche also waagerecht liegt; soll die Projektionsfläche aber lotrecht im Raum stehen und somit eine verhältnismäßig bequeme Beobachtung zulassen, so muß der Projektionsstrahlengang in der Nähe des Mikroskops durch zusätzliche Strahlenführungsmittel umgelenkt werden.
  • Es sind fernerhin Projektionsmikroskope bekannt, deren Projektionsfläche schräg im Raum, d. h. in bequemer Sehlage für den Beobachter, angeordnet ist. Bei diesen Mikroskopen wird aber der Strahlengang nur einmal geknickt, und daher muß bei der den Abbildungsmaßstab verändernden Verschiebung dieses einzigen Spiegels auch die Projektionsfläche verlagert werden. Dies ist nachteilig, weil in diesem Falle der Beobachter zur Erhaltung der deutlichen Sehweite seine Kopf-und Körperhaltung ändern muß, so daß er in seinen sonstigen Arbeiten, z. B. Bedienen des Mikroskops oder Herstellen von Auf7eichnungen usw., gestört wird. Es gibt fernerhin Mikroskope mit räumlich feststehender Projektionsfläche und einem verschiebbaren Spiegel. Bei diesen muß aber die bei der Spiegelverschiebung auftretende Bildwanderung durch Neigen des Spiegels aufgehoben und gleichzeitig die Projektionsfläche auf die neue Bildstrahlenachrie durch entsprechende \Teigung ausgerichtet werden. Diese Einrich tun- ist aus konstruktiven und aus Bedienungsgründen unzweckmäßig.
  • Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen sind bei einem Projektionsmikroskop, bei dem der Projektionsstrahlengang nach zweimaliger Reflexion an zwei zwecks Veränderung des Abbildungsmaßstabes verschiebbaren Spiegeln zur ortsfesten Projektionsfläche gelangt, nach der Erfindung bei schräg zur optischen Achse des Mikroskopobjektivs angeordneter Projektionsfläche der im Abbildungsstrahlengang an erster Stelle stehende Spiegel so zur optischen Achse des Mikroskopobjektivs und der im Abbildungsstrahlengang an zweiter Stelle stehende Spiegel derart zu dem die Projektionsfläche treffenden Achsenstrahl geneigt und beide Spiegel parallel zu sich selbst in Richtung der optischen Achse des i@Iil;roskopobjektivs oder zu dem die Projektionsfläche treffenden Achsenstrahl oder je zu einem der beiden genannten Achsenstrahlen in einem solchen ganzzahligen Verhältnis, insbesondere bis i zu 5, verschiebbar, daß die Verschiebung der ersten Spiegelebene zu derjenigen der zweiten Spiegelebene im umgekehrten Verhältnis der Sinuswerte der doppeltenkeflexionswinkel andenbeidenSpiegeln bleibt.
  • Die Erfindung beruht auf folgenden Erkenntnissen: In der Zeichnung ist in Fig. i schematisch der Strahlengang in einem Projektionsmikroskop nach der Erfindung dargestellt. Der aus dem Mikroskopobjektiv M austretende Mittelstrahl, im nachfolgenden Mikroskopstrahl genannt, gelangt über zwei Spiegel S1 und S-an denen er unter den Reflexionswinkeln a bzw. ,B abgelenkt wird, zu der Projektionsfläche P, die ortsfest unter dem Neigungswinkel s gegenüber dem Mikroskopstrahl angeordnet ist. Der Spiegel S, soll aus dem Strahlengang entfernbar sein, so daß der Mikroskopstrahl zur hamerabildebene B gelangen kann, welche ihrerseits stets so bewegt werden soll, daß die Weglänge des Mittelstrahls vom Mikroskopobjektiv na bis zur Bildebene B stets gleich der Summe der Weglängen über die beiden Spiegel SM, S2 zur Projektionsfläche P ist.
  • Berücksichtigt man die für eine einwandfreie Abbildung zu erfüllende Forderung, daß der iNlittelstrahl stets senkrecht arif der Bildebene B bzw. der Projektionsfläche P auftreffen muß, und beachtet man fernerhin die Gesetze der Spiegelung, so ergibt sich die Winkelbeziehung E = 270'-'- 2 41 - 2 @. Die Veränderung der Lichtweglänge erfolgt grundsätzlich durch irgendwelche Spiegelliewegungen, die den obigen Grundbedingungen entsprechen und die man in allen Fällen in eine Drehung des Spiegels um den Reflexions, punkt des Mittelstrahls und in eine gerafllinige Verschiebung zerlegen kann.
  • Die bei der Verwendung solcher Drehspiegel'gültigen Bedingungen sollen hier nicht erörtert werden, da es sich bei der Erfindung um Einrichtungen mit ausschließlich ger<i<1-liniger Spiegelverschiebung handelt. Hierfür gibt es, wie nunmehr nachgewiesen «-erden soll, nur wenige mathematisch fe.@tlegi>are. besonders günstige Lösungen.
  • ,jede Verschiebungsbewegung der Spiegel kann als in zwei beliebig festlegbaren Richtungen erfolgend betrachtet werden. Zweckmäßigerweise läßt man die eine Be@c:;un;rskomponente mit der Spiegelebene zusainw# iifallen, so daß sie optisch ohne 1?influß ist. Für die andere, an sich beliebig wählbare Bn@egungskomponente ergeben sich aus konstruktiven Gesichtspunkten zwei bevorzugte Richtungen, nämlich die der beiden unverschobenen Strahlen. Hierunter soll einerseits der vom Mikroskopobjektiv 1I zum ersten Spiegel S, bzw. zur Bildebene B verlaufende, 1)ereits finit »ililcrosleopstralil« bezeichnete 'Mittelstrahl und andererseits der vom zweiten Spiegel zur ProjektionsflächeP verlaufende und nachstehend mit »Mattscheibenstrahl« bezeichnete Mittelstrahl verstanden sein.
  • Die beiden Spiegel können sich in Richtung der unver'schobenen Strahlen folgendermaßen bewegen: .
  • i. beide Spiegel S1 und S. längs des Mikroskopstrahls, 2. beide Spiegel S1 und S. längs des Mattscheibenstrahls, 3. Spiegel S1 längs des Mikroskopstrahls und Spiegel S. längs des Mattscheibenstrahls, d.. Spiegel S1 längs des Mattscheibenstrahls und Spiegel S. längs des Mikroskopstrahls. Von diesen vier Möglichkeiten ist die*unter q. aufgeführte von geringer praktischer Bedeutung, weil hierbei die Spiegel in ihrer untersten Stellung verhältnismäßig weit voneinander entfernt sind, was ein sehr umfangreiches Gehäuse notwendig macht.
  • In der Fig. i ist die Strahlenführung iin Projektionsmikroskop für zwei Abbildungen verschiedenen Maßstabes- dargestellt. Im ersten Abbildungsfalle befinden sich die beiden Spiegel in S, und S2 und die Bildebene in B, im zweiten Abbildungsfalle dagegen stehen die beiden Spiegel in Si' bzw. .Sz und die Bildebene in B'. In der ersten Spiegellage beträgt die Weglänge W1 = HB =MSi+SIS2+S.P=a+d+c und in der zweiten Spiegella&e W2=MB'.=NISi+S,' S2 +S2'P =a+ä +d'+c+ c. Die Weglängenänderung beträgt also D = W2- Pf,, = ä + c .- (d-d.). Die Längen der Spiegelwege betragen unter Zugrundelegung der in der Fig. z eingetragenen Hilfslinien, und zwar Linie b parallel zum Mikroskopstrahl a und Linie c parallel zum Mattscheibenstrahl c, im Fall z c' bzw. b, - - 2 e - c', _ _ 3 ä _ c' _ _ 4 e - b.@ Für den praktischen Aufbau der Apparatur kommt es auf das Verhältnis dieser vier Größen und der Größe D zueinander an. In dieser Beziehung lassen sich aus den Winkelbedingungen folgende Formeln ableiten: Die vorstehenden Formeln sind bezüglich der Kennzeichnung des Haupterfindungsgedankens gleichwertig. Aus Gründen textlicher Einfachheit wird daher die Erfindung, wie einleitend angegeben ist, im Sinne der Formel 3 gekennzeichnet.
  • Ein weiterer Teil der Erfindung besteht in der Auffindung derjenigen durch die vorstehenden Formeln in Zusammenhang gebrachten Wertgruppen der Winkel, bei denen die Verhältniswerte ganzzahlig sind. Diese Sonderfälle bieten den wesentlichen- praktischen Vorteil, daß die Verschiebung der Spiegel bzw. Bildebenenträger durch einfache mechanische Führungen und Zahnradgetriebe erfolgen kann.
  • Bei der Formelauswertung ergab sich, daß diese Konstruktionsvereinfachung möglich ist, wenn der zweite Spiegel S2 entweder senkrecht (ß = 9o°) oder parallel (a = r8o°) zum Mikroskopstrahl angeordnet ist. Die verschiedenen Möglichkeiten sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt. Es bedeuten die Angaben in den Spalten A die Verschiebungsrichtung :der beiden Spiegel S, und S2, und zwar in Richtung entweder des Mikroskopstrahls 1'17i oder des Mattscheibenstrahls 111a, B die Neigungswinkel der Projektionsfläche P, der beiden Spiegel S, und S2 und der Bildebene B gegenüber dem Mikroskopstrahl, im gleichen Drehsinn gemessen, C das Verhältnis der Weglängenänderungen der Spiegel ,Si, S2 und der Bildebene B zueinander.
    A B
    S., Sa p S1 S 2 B " - S1 ..52 - B `
    x. V Mi Mi s = beliebig 450- 2 9o° 9o° _ '`2
    2 Ma Ma 30' 300 900 g00 1 2
    3 Mi Ma 300 I 30° 90° 90' 1 1 4 Ma mi 300 30° 90° 90° 1 1 2
    5 - Mi Ma = 5 ö0 . [ 6o' 18o° , 900 1 1 3
    Es ergibt sich die wichtige Tatsache, dar bei senkrecht zum Mikroskopstrahl angeordnetem= zweitem Spiegel S. und bei gemeinsamer Bewegung der Spiegel S, und S", und Bildebene B in Richtung des -Mikroskopstrahls die Projektionsfläche jede beliebige Neigung erhalten kann. Bei allen übrigen Bewegungsverhältnissen der beiden Spiegel dagegen muß die Projektionsfläche 'in, 30= gegenüber der -Iikroskopachse angeordnet sein, um ganzzahlige Verschiebungsverhältnisse zu ermöglichen.
  • Das erfindungsgemäße Projektionsmikroskop ist daher weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß hei senkrecht zur optischen Achse in des Mikroskopobjektivs angeordnetem zweitem Spiegel S@ beide Spiegel in Richtung dieser optischen Achse in, und zwar der erste Spiegel S1 mit der doppelten Geschwindigkeit des zweiten Spiegels S#, bewegbar sind, wobei die Projektionsfläche P beliebig schräg zur optischen Achse in des Mikroskopobjektivs angeordnet sein kann.
  • Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionsfläche 1' und der erste Spiegel S, parallel zueinander und unter 30' schräg zur optischen Achse des Mikroskopobjektivs und der zweite Spiegel S:= senkrecht zu dieser Achse in. angeordnet sind und daß die beiden Spiegel S1 und S= um gleiche Wegstrecken, und zwar der erste Spiegel .Si in Richtung der optischen Achse des Mikroskopobjektivs und der zweite Spiegel S. in Richtung des die Projektionsfläche P treffenden Achsenstrahls, bewegbar sind.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Projektionsfläche P um i 5o', der erste Spiegel S, um 6o' geneigt und der zweite Spiegel S. parallel zur optischen Achse des Mikroskopobjektivs angeordnet sind und daß der erste Spiegel S, längs der optischen Achse na des Mikroskopobjektivs, der zweite Spiegel S., mit derselben Geschwindigkeit wie der erste Spiegel S, in Richtung des die Projektionsfläche P treffenden Achsenstrahls und eine in Richtung der optischen _#£chse des Mikroskopobjektivs hinter dem ersten Spiegel S, angeordnete Aufnahmebildebene B dreimal so schnell wie die Spiegel S, und S@ in Richtung der optischen Achse des Milzroskopobjektivs bewegbar sind.
  • In den Fig. 2 bis 7 der Zeichnung ist die Erfindung an Hand einiger praktischer Ausführungsbeispiele erläutert.
  • Es sind: Fig.2 eine Seitenansicht in teilweisem Schnitt einer Ausführungsform, 4 Fig. 3 eine Aufsicht in teilweisem Schnitt längs der Linie 3-3 der Fig.2. Fig. 4 eine Schaudarstellung der Bewegungseinrichtung der..@usführungsfor ingein:iß Fig. 2 mit teilweise fortgebrochenen Gehäuseteilen, Fig. 5 _ eine Seitenansicht in teilgreisem Schnitt einer zweiten Ausführungstorni, Fi-.6 eine Seitenansicht in teil«-eisem Schnitt einer dritten Ausführungsform, Fig. 7 eine Seitenansicht in teilweisem Schnitt einer weiteren Ausführungsform.
  • Fei dein in den Mg. 2 bis .a dargestellten Projektionsmikroskop ist das -%lilzroshop oberhalb des die Projektionsmittel unifasenden Teils an einem Träger T angeordnet. Das Mikroskop ist einsolchesvonl- eChat:-liersclier Bauart und besitzt die übliche Ausgestaltung bezüglich der Objekttischverschiebung, 01)-jelztivauswechsel.-itng, Okularanordnung usw.
  • Die Projektionsmittel «erden von einem kastenartigen Gehäuse i umschlossen. (las auf seiner schrägen Vorderseite die Projektionsfläche i i in Form einer ' 3,Iattscheibe trägt und an seiner Unterseite unter Zwischenschaltung eines lichtdichten Balgens 12 mit dein Halter 22 für die das lichtempfindliche 2Lufnahnieinaterial enthaltende Kassette 221 in Verbiildung stellt.
  • Die Strahlenführung erfolgt derart, (Maß der erste Spiegel -21 und der hassettenhalter 22 sich mit gleicher und der zweite Spiegel 31' mit halber Geschwindigkeit in Richtung der optischen Achse des Mikroskopobjektivs ig bewegen. Diese Bewegungsreise wird in bekannter Weise folgendermaßen erreicht: Am Gehäuse i ist eine Achse 13 drehbar angeordnet, die mit einem Triebknopf 1.4 versehen ist und zwei Zahnräder i;. i< trägt. Diese Zahnräder stehen mit zwei all einer Platte 2o befestigten Zahnstailgeil 23, 24 in Eingriff. Die Platte 2o gleitet in Führungen eines kastenförmigen Teils 30 und trägt den ersten Spiegel -21 und den hassettenhalter 22.
  • Am Gehäuse i sind fernerhin zwei Zahnstangen 17 und 183 befestigt, die die gleiche Teilung wie die Zahnstangen 23, 2.:1 besitzen und mit zwei Zahnrädern 33, 3-1# in Eingriff stehen, welche aui einer in dem kastenförmigen Teil 3o drehbar gelagerten Achse 32 sitzen. Der Teil 30 gleitet in Führungen des Gehäuses i und trägt den zweiten Spiegel 31. Die Zahnräder 33, 3-1 stellen fernerhin mit den an der Platte 2o befestigten Zahnstangen -23, 24 in Eingriff.
  • Wird der Triebknopf i-. beispielsweise in Pfeilrichtung gemäß Fig.4 gedreht, so bewegen sich die Platte 2o und damit der erste Spiegel 2i und der Kassettenhalter 22 gemeinsam abwärts. Die gleichzeitig über die Zahnstangen 23, 2¢ angetriebenen Zahnräder 33, 3-1-wälzen sich hierbei an den ortsfesten Zahnstangen 17, 18 ah und wandern infolgedessen zusammen mit dem Teil 30 und dem zweiten Spiegel 31 nur mit der halben Geschwindigkeit der Platte 2o abwärts. Das gleiche Geschwindigkeitsverhältnis tritt bei der Aufwärtsbewegung der Apparateteile auf.
  • Um den Spiegel2r zwecks Durchführung einer photographischen Aufnahme aus dem Strahlengang entfernen zu können, ist auf dem dem Knopf 14 abgewandten -Ende der Achse 13 eine Hülse 41 frei beweglich gelagert. Die Hülse trägt an ihrem äußeren Ende einen Triebknopf 42, an ihrem inneren Ende ein Zahnrad 4.3, das in eine Zahnstange 44 einzugreifen vermag. Diese Zahnstange ist an der Platte 2o in Führungen 25 senkrecht verschiebbar gelagert und an ihrem oberen Ende mit einem Hebe126 gelenkig verbunden, der an der Achse 27 befestigt ist, mit der auch der Spiegel 21 in fester Verbindung steht. In seinen beiden Endlagen kann der Spiegel beispielsweise durch eine Kugelrasthalterung 28 gesichert werden, bei der eine von einer Druckfeder beeinflußte Kugel in die eine oder andere zweier im Hebel 26 vorgesehener Vertiefungen eingreift; eine dieser Vertiefungen ist mit 29 bezeichnet.
  • Soll der Spiegel ei aus dem Strahlengang gebracht werden, dann wird die Hülse 41 entgegen der Wirkung einer nicht dargestellten Feder in Pfeilrichtung verschoben, wobei das Zahnrad 43 mit der Zahnstange q.q_ in Eingriff gelangt. Verdreht man jetzt den Triebknopf q.:q in Pfeilrichtung, dann wandert die Zahnstange q.¢ nach oben, was ein Verschwenken des Spiegels 21 aus dem Strahlengang zur Folge hat. Die Zahnstange 44 muß eine solche Länge haben, daß das Zahnrad 43 bei jeder Stellung der Platte 2o in Eingriff kommen kann.
  • Bei dem in Fig.5 dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Spiegel 21 und 3: und der Kassettenhalter 22 von dem Zahnrad 8o angetrieben. Zu diesem Zweck ist der Spiegelträger 2o; an dem auch der Kassettenhalter 22 angebracht ist, mit einer- Verzahnung 52 und der Spiegelträger 3o -mit einer Verzahnung 62 versehen. Wird das Zahnrad 8o von einem auf dessen Achse sitzenden, nicht dargestellten Triebknopf in Pfeilrichtung verdreht, dann bewegen sich die Spiegel 21 und 31 und der Kassettenhalter 22 mit gleicher Geschwindigkeit in Richtung der Pfeile: Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 n@iJ.lü sich der Kassettenhalter 22 mit der dreifachen Geschwindigkeit der Spiegelträger 2o und 30 bewegen. Diesem Zweck dient ein im Verhältnis i : 3 übersetztes Zahnradgetriebe 82 und 83, welches von der Zahnstange 52 angetrieben wird und seine Bewegung über ein Zwischenrad 84 auf die Zahnstange 72 des. ' Kassettenhalters 22 überträgt. Die beiden Spiegelträger 2o und 30 sind über die Zahn-. räder 85 und 86, die in die Zahnstangen 52 und 62 eingreifen, kraftschlüssig miteinander verbunden. Wird das Zahnrad 85 beispielsweise in Pfeilrichtung in Umdrehung versetzt, dann werden die Spiegelträger 2o und 30 und der Kassettenhalter 22 in Richtung der Pfeile bewegt.
  • Die Fig. 7 zeigt die konstruktive Lösung für ein Projektionsmikroskop, dessen Besonderheit darin besteht, daß die Projektionsfläche i i und der erste Spiegel - i parallel zueinander und unter 30° schräg zur optischen Achse m des Mikroskopobjektivs und der zweite Spiegel 31 senkrecht zu dieser Achse m angeordnet sind und daß beide Spiegel in Richtung des die Projektionsfläche i i treffenden Achsenstrahls p, und zwar der erste Spiegel ei mit der halben Geschwindigkeit des, zweiten Spiegels 3 i, bewegbar sind. Diese Bewegungen werden dadurch erreicht, daß das von einem nicht dargestellten Triebknopf angetriebene Zahnrad 8o in die Verzahnung 62 des Trägers 30 sowie in die Verzahnung 72 des Kassettenhalters 22 eingreift. Der Träger3o besitzt eine weitere. Verzahnung63, die auf ein Zahnrad 8i wirkt, das in einem mit dem Träger 2o verbundenen Schlitten 53 gelagert ist, der einerseits von dem Träger 30 und andererseits von dem mit dem Instruinentenhehäuse i fest verbundenen Teil go geführt wird. Der Teil go besitzt eine Zahnstange gi, die mit dem Zahnrad 81 in Verbindung steht. Wird das Zahnrad 8o in Pfeilrichtung in Umdrehung versetzt, dann werden der Träger 30 und der Kassettenhalter 22 in den Pfeilrichtungen verschoben. Von der Zahnstange 63 wird dabei das Zahnrad 81 in Umdrehung versetzt, "das sich an der feststehenden Zahnstange gi abwälzt. Der Schlitten 53 und mit ihm der Träger 2o werden dabei mit halber Geschwindigkeit - der Träger 30 und 22 in Pfeilrichtung bewegt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Projektionsmikroskop, bei dem der Projektionsstrahlengang nachzweimaliger Reflexion an zwei zwecks Veränderung des Abbildungsmaßstabes verschiebbaren Spiegeln zur ortsfesten Projektionsfläche gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß bei schräg zur optischen Achse (m) des Mikroskopobjektivs (ig) angeordneter Projektionsfläche (i i) der- im Abbildungsstrahlengang an erster Stelle stehende Spiegel (21) so zur optischen Achse (m) des Mikroskopobjektivs (ig) und der im Abbildungsstrahlengang an zweiter Stelle stehende Spiegel (31) derart zu dem die Projektionsfläche (i i) treffenden Achsenstrahl (p) geneigt ist, und daß beide Spiegel parallel zu sich selbst-in Richtung der optischen Achse (in) des Mikroskopobjektivs (i9) oder zu dein die Projektionsfläche (ii) treffenden Achsenstrahl (p) oder je zu einem der beiden genannten Achsenstrahlen (-ni bzw. p) in einem solchen ganzzahligen Verhältnis, insbesondere bis i zu S, verschiebbar sind, daß die Verschiebung der ersten Spiegelebene (2 1) zu derjenigen der zweiten Spiegelebene (31) im umgekehrten Verhältnis der Sinuswerte der doppelten Reflexionswinkel an den beiden Spiegeln (sin 2 ß zu sin 2 y) bleibt.
  2. 2. Projektionsmikroskop nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei senkrecht zur optischen Achse ( ' in ) des Mikroskopobjektivs (ig) angeordnetem zweitem Spiegel (31) beide :Spiegel in Richtung dieser optischen Achse (;;i), und zwar der erste Spiegel (21) mit der doppelten Geschwindigkeit des zweiten Spiegels (31), bewegbar sind, wobei die Projektionsfläche (i i) beliebig schräg zur optischen Achse (M) des Mikroskopobjektivs (ig) angeordnet sein kann.
  3. 3. Projektionsmikroskop nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionsfläche (i i) und der erste Spiegel (21) parallel zueinander und unter 30° schräg zur optischen Achse (in:) des Mikroskopobjektivs (ig) und der zweite Spiegel (31) senkrecht zu dieser Achse (lii) angeordnet sind und daß die beiden Spiegel um gleiche Wegstrecken, und zwar der erste Spiegel (21) in Richtung der optischen Achse (na) des i\Iilzroskopobjektivs (i9) und der zweite Spiegel (31) in Richtung des die Projektionsfläche (ii) treffenden Achsenstrahls (p), bewegbar sind. d.. Projektionsmikroskop nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionsfläche (ii) um i5o=. der erste Spiegel (21) um 6o° geneigt und der zweite Spiegel (31) parallel zur optischen Achse (m) des Mikroskopobjektivs (ig) angeordnet sind, und daß der erste Spiegel (21) längs der, optischen Achse (in) des Mikroskopobjektivs (ig), der zweite Spiegel (31) mit derselben GeschwIndigkeit wie der erste Spiegel (21) in Rlelitung des die Projektionsfläche (i i) treffenden Achsenstrahls (p) und eine in Richtung der optischen Achse (na) des Mikroskopobjektivs (i9) hinter dein ersten Spiegel (2i) angeordnete Aufnahmebildebene (221) .dreimal so schnell wie die Spiegel. (21 und 31) in Richtung der optischen Achse des@ikroskol@obiehtivs (i9) bewegbar sind. Zur Abgrenzung des Amneldun gsgegenstandes vom Stand der Technik sind ini E-rteilungsverfahren keine Druckschriften 111 Betracht gezogen worden.
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