DE747448C - Verfahren zur Herstellung von insbesondere als Futtermittel oder als Zusatzmittel zu diaetetischen Naehrmitteln geeigneten Cellulosemehlen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von insbesondere als Futtermittel oder als Zusatzmittel zu diaetetischen Naehrmitteln geeigneten CellulosemehlenInfo
- Publication number
- DE747448C DE747448C DEH167559D DEH0167559D DE747448C DE 747448 C DE747448 C DE 747448C DE H167559 D DEH167559 D DE H167559D DE H0167559 D DEH0167559 D DE H0167559D DE 747448 C DE747448 C DE 747448C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cellulose
- dietetic
- additive
- feed
- production
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 229920002678 cellulose Polymers 0.000 title claims description 17
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 8
- 239000000654 additive Substances 0.000 title claims description 3
- 230000000996 additive effect Effects 0.000 title claims description 3
- 235000005911 diet Nutrition 0.000 title claims description 3
- 230000000378 dietary effect Effects 0.000 title claims description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 3
- 239000001913 cellulose Substances 0.000 title description 16
- 235000013312 flour Nutrition 0.000 title description 2
- 235000015097 nutrients Nutrition 0.000 title description 2
- 239000007858 starting material Substances 0.000 claims description 4
- 238000010306 acid treatment Methods 0.000 claims description 2
- 239000010985 leather Substances 0.000 claims description 2
- 239000002253 acid Substances 0.000 description 11
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 7
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 3
- 238000009792 diffusion process Methods 0.000 description 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 239000000123 paper Substances 0.000 description 1
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 1
- 238000009736 wetting Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23K—FODDER
- A23K10/00—Animal feeding-stuffs
- A23K10/30—Animal feeding-stuffs from material of plant origin, e.g. roots, seeds or hay; from material of fungal origin, e.g. mushrooms
- A23K10/32—Animal feeding-stuffs from material of plant origin, e.g. roots, seeds or hay; from material of fungal origin, e.g. mushrooms from hydrolysates of wood or straw
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Mycology (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Physiology (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Zoology (AREA)
- Botany (AREA)
- Biotechnology (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung von insbesondere als Futtermittel oder als Zusatzmittel zu diätetischen Nährmitteln geeigneten Cellulosemehlen Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Cel.lulosemehlen durch Behandlung von Cellulose- mit verdünnter Säurelösung, bei dem als Ausgangsstoff Cellulose in Form trockener, 4.h. getrockneter, Pappen verwendet und die Pappenstruktur der Celtulose aufrechterhalten wird, bis die von der Cellulose nicht aufgesogene, .in an sich bekannter Weise im Überschoß zugeführte verdünnte Behandlungssäure abgetrennt ist. Zur Durchführung des Verfahrens wird die pappenförmige Cellulose bogen-, lagen.-, ballenweise oder auch in kleinere Stücke geschnitten auf der Säure zum Schwimmen gebracht oder .in diese eingetaucht. Nach Tränkung der Cel.lulosie wird diese von -der nicht aufgesogenen überschüs, sigen Behandlungssäure zweckmäßig alsbald getrennt. Die abgetrennte Säure kann zur Tränkung weiterer Cellulose verwendet werden.
- In Weiterentwicklung des Verfahrens des Hauptpatents wurde .nun gefunden, daß die Cellulose zwar getrocknet worden. sein. muß, d. h. einen Trocknungsprozeß durchgemacht haben muß, nicht aber auch in trockenem Zustand als Ausgangsstoff vorzuliegen braucht. Das Entscheidende ist nämlich nicht die Trockenheit des Ausigangss@toffs, sondern seine Eigenschaft, während der Behandlung mit überschüssiger Säure ,den -Zusammenhalt zu wahren, also in Pappenform zu bleiben und dadurch möglichst viel Säure wieder abfließen zu lassen.
- Von den Langsiebmaschinen der Cellulosefabriken fällt der Stoff bekanntlich in feuchten Bahnpan an, die häufig unmittelbar aufgerollt und so der Weiterverarbeitung z. B. auf Papier zugeführt werden. Solche originalfeuchten Cellulosebalinen lösen sich in Flüssigkeiten, zumal wenn diese bewegt sind, schnell zu einem Faserbrei auf. Erst wenn die originalfeuchten Gellulosebahnen, g;:trocknet, also in die Form trockener Pappe übergTeführt werden, was zweckmäßig in üblicher Weise unter gleichzeitigem mechanischem Druck mittels beheizter Walzen geschieht. kommt eine starke Verfilzung der zäh werdenden Gelltilosefasern zustande, was zur Folge hat, daß die einmal getrockneten Bahnen bzw. daraus geschnittene Bögen oder Stücke, in selbst heiße Flüssigkeiten gebracht. sich nun nicht mehr zu einem Faserbrei auflösen, sondern ihre Struktur lange Zeit beibehalten.
- Aus diesen Verhältnissen und aus dem Umstand, daß die getrockneten Cellulosebögen bei der Durchführung des Verfahrens: des Hauptpatents an und für sich naß «-erden, folgt, da?) als Ausgangsstoff auch solche pappenförmige Cellulose verwendet werden kann, die zwar schon einmal getrocknet, dann aber z. B. durch Witterungseinflüsse, «-leder feucht oder gar nalll) geworden ist.
- Ferner wurde- in Weiterentwicklung des Verfahrens des Hauptpatents gefunden, daß es in gewissen Fällen zweckmäßig sein kann, das in Pappenforni vorliegende Ausgangsgut vor .der Säureb@han.dlung zunächst vollständig mit zweckmäßig heißem Wasser zu tränken. Im besonderen gilt dies für den Fall, daß die Cellulose durch Witterungseinflüsse, Havarieschäden usw. teilweise oder unterschiedlich naß geworden ist.
- In bezug auf rlie dabei in Frage kommenden Wassergehalte der Cellulose ist folgendes zu bemerken: Die- Wasseraufnaliine@fäliiglceit getrockneter Gellulosepappen ist begrenzt. Sie beträgt im allgemeinen nicht mehr als 1@o010 ihres Trockengewichts, so daß also der vollständig mit Wasser gesättigte Stoff .Io"f" Trockenmasse und 6o11, Wasser enthalten kann. Dieses gilt auch für den Fall, daß die Cellulängere Zeit in überschüssigem Wasser grlg:°n hat, dann aber abgetropft ist. Nase Cellulosebögen können die Behandlungssä ure nicht unmittelbar aufsaugen, so daß also die Säure nur durch allmählich Diffusion in den Stoff hineingelangen kann.
- t),. die Diffusion bei \-erschiedenen Cellulosesorten zwar unterschiedlich schnell, in jedem Fall aber gesetzmäßig verläuft, läßt sich die zur Erzielung einer bestimmten Säurekonzentration iin Stoff erforderliche Zeit im Bedarfsfalle dadurch wesentlich abkürzen, daß die nassen Bögen in eine Bebandlungssä ure von entsprechen,I höherer Konzentration gebracht und darin so lange lrelasseti werden, bis die gewünschte Säurekonzentration iin Stoff erreicht ist. Voraussetzung dafür ist, daß man a11° Bögen zunächst gleichmäßig naß macht, indem man sie. beispielsweise durch ein heißes Wasserbad laufen läßt und dann erst der Säurebehandlung unterwirft.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herst211ung von inSbesori(le,re als Futtermittel orter als Zusatzmittel zu diätetischen ";älirniittelii 1-eeignetenCellulos@em-eli-len nachPatent74iäi7, dadurch gekennzeichnet, daß als Aus--angsstoiie getrocknete, aber vor der Säurebehandlung «-leder feucht bz«-. naß . gewordene oder künstlich angefeuchtete C'ell.ulosepappen verwendet werden. Zur Abgrenzung des AnineIdting:gegenstandes vom Stand der Technik sind ini Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH167559D DE747448C (de) | 1942-02-14 | 1942-02-14 | Verfahren zur Herstellung von insbesondere als Futtermittel oder als Zusatzmittel zu diaetetischen Naehrmitteln geeigneten Cellulosemehlen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH167559D DE747448C (de) | 1942-02-14 | 1942-02-14 | Verfahren zur Herstellung von insbesondere als Futtermittel oder als Zusatzmittel zu diaetetischen Naehrmitteln geeigneten Cellulosemehlen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE747448C true DE747448C (de) | 1944-09-25 |
Family
ID=7184267
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH167559D Expired DE747448C (de) | 1942-02-14 | 1942-02-14 | Verfahren zur Herstellung von insbesondere als Futtermittel oder als Zusatzmittel zu diaetetischen Naehrmitteln geeigneten Cellulosemehlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE747448C (de) |
-
1942
- 1942-02-14 DE DEH167559D patent/DE747448C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE747448C (de) | Verfahren zur Herstellung von insbesondere als Futtermittel oder als Zusatzmittel zu diaetetischen Naehrmitteln geeigneten Cellulosemehlen | |
| DE852937C (de) | Verfahren zum kontinuierlichen Abpressen von Pektinkoagulaten | |
| DE746302C (de) | Verfahren zum Trocknen von Gasen | |
| DE677961C (de) | Hautaehnliche, durchscheinende Wursthuelle aus hydratisierter Fasermasse | |
| DE598426C (de) | Verfahren zur Herstellung von zu Verzierungs-, Belag-, Bekleidungs- oder aehnlichen Zwecken dienenden Bahnen aus Cellulosefasermassen | |
| DE566671C (de) | Verfahren zur Herstellung von alaungarem Leder | |
| DE863444C (de) | Verfahren zur Herstellung von mit Eiweissstoff impraegnierten Papierdaermen | |
| DE419658C (de) | Verfahren zur Herstellung eines wasserloeslichen Eindampfproduktes aus Latex | |
| DE901496C (de) | Verfahren zum Auswaschen eines fuer Fluessigkeit durchlaessigen Traegers | |
| DE546910C (de) | Schlichten, insbesondere fuer Kunstseide | |
| DE548164C (de) | Verfahren zur Herstellung von schmiegsamen Holzprodukten aus duennen Holzplatten oder Staeben | |
| DE846524C (de) | Verfahren zur Herstellung von Faserzementprodukten | |
| DE549633C (de) | Verfahren zur Schnelltrocknung von nassen photographischen Kolloidschichten mittels wasserentziehender Mittel, beispielsweise Alkohol | |
| DE925886C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Impraegniermittels fuer Persenningtuch | |
| AT133899B (de) | Verfahren zur Herstellung von Nitrozellulose. | |
| DE626630C (de) | Verfahren zur Herstellung von feuchtigkeitsundurchlaessigen Blaettern und Bahnen aus regenerierter Cellulose | |
| DE660117C (de) | Verfahren zur Behandlung von Weizen | |
| DE716772C (de) | Verfahren zur UEberwachung der Daempferwirkung in Warendaempfern | |
| DE675522C (de) | Verfahren zur Herstellung von Hautleim | |
| AT204769B (de) | Verfahren zur Erzeugung eines geschichteten Films | |
| DE698656C (de) | Verfahren zur Herstellung von glutinhaltigen Traegerklebefolien | |
| DE433656C (de) | Verfahren zur Herstellung von plastischen celluloid- oder kautschukartigen Massen oder Lacken | |
| DE501554C (de) | Verfahren zur Herstellung von aus Fleischfaeden gewebten Wursthuellen | |
| DE547421C (de) | Verfahren zur Herstellung von Staerkeabbauprodukten | |
| DE480228C (de) | Verfahren zur Herstellung von Leder |