DE747448C - Verfahren zur Herstellung von insbesondere als Futtermittel oder als Zusatzmittel zu diaetetischen Naehrmitteln geeigneten Cellulosemehlen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von insbesondere als Futtermittel oder als Zusatzmittel zu diaetetischen Naehrmitteln geeigneten Cellulosemehlen

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DE747448C
DE747448C DEH167559D DEH0167559D DE747448C DE 747448 C DE747448 C DE 747448C DE H167559 D DEH167559 D DE H167559D DE H0167559 D DEH0167559 D DE H0167559D DE 747448 C DE747448 C DE 747448C
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DE
Germany
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cellulose
dietetic
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Expired
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DEH167559D
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English (en)
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Dr Walter Herbst
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WALTER HERBST DR
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WALTER HERBST DR
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K10/00Animal feeding-stuffs
    • A23K10/30Animal feeding-stuffs from material of plant origin, e.g. roots, seeds or hay; from material of fungal origin, e.g. mushrooms
    • A23K10/32Animal feeding-stuffs from material of plant origin, e.g. roots, seeds or hay; from material of fungal origin, e.g. mushrooms from hydrolysates of wood or straw

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von insbesondere als Futtermittel oder als Zusatzmittel zu diätetischen Nährmitteln geeigneten Cellulosemehlen Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Cel.lulosemehlen durch Behandlung von Cellulose- mit verdünnter Säurelösung, bei dem als Ausgangsstoff Cellulose in Form trockener, 4.h. getrockneter, Pappen verwendet und die Pappenstruktur der Celtulose aufrechterhalten wird, bis die von der Cellulose nicht aufgesogene, .in an sich bekannter Weise im Überschoß zugeführte verdünnte Behandlungssäure abgetrennt ist. Zur Durchführung des Verfahrens wird die pappenförmige Cellulose bogen-, lagen.-, ballenweise oder auch in kleinere Stücke geschnitten auf der Säure zum Schwimmen gebracht oder .in diese eingetaucht. Nach Tränkung der Cel.lulosie wird diese von -der nicht aufgesogenen überschüs, sigen Behandlungssäure zweckmäßig alsbald getrennt. Die abgetrennte Säure kann zur Tränkung weiterer Cellulose verwendet werden.
  • In Weiterentwicklung des Verfahrens des Hauptpatents wurde .nun gefunden, daß die Cellulose zwar getrocknet worden. sein. muß, d. h. einen Trocknungsprozeß durchgemacht haben muß, nicht aber auch in trockenem Zustand als Ausgangsstoff vorzuliegen braucht. Das Entscheidende ist nämlich nicht die Trockenheit des Ausigangss@toffs, sondern seine Eigenschaft, während der Behandlung mit überschüssiger Säure ,den -Zusammenhalt zu wahren, also in Pappenform zu bleiben und dadurch möglichst viel Säure wieder abfließen zu lassen.
  • Von den Langsiebmaschinen der Cellulosefabriken fällt der Stoff bekanntlich in feuchten Bahnpan an, die häufig unmittelbar aufgerollt und so der Weiterverarbeitung z. B. auf Papier zugeführt werden. Solche originalfeuchten Cellulosebalinen lösen sich in Flüssigkeiten, zumal wenn diese bewegt sind, schnell zu einem Faserbrei auf. Erst wenn die originalfeuchten Gellulosebahnen, g;:trocknet, also in die Form trockener Pappe übergTeführt werden, was zweckmäßig in üblicher Weise unter gleichzeitigem mechanischem Druck mittels beheizter Walzen geschieht. kommt eine starke Verfilzung der zäh werdenden Gelltilosefasern zustande, was zur Folge hat, daß die einmal getrockneten Bahnen bzw. daraus geschnittene Bögen oder Stücke, in selbst heiße Flüssigkeiten gebracht. sich nun nicht mehr zu einem Faserbrei auflösen, sondern ihre Struktur lange Zeit beibehalten.
  • Aus diesen Verhältnissen und aus dem Umstand, daß die getrockneten Cellulosebögen bei der Durchführung des Verfahrens: des Hauptpatents an und für sich naß «-erden, folgt, da?) als Ausgangsstoff auch solche pappenförmige Cellulose verwendet werden kann, die zwar schon einmal getrocknet, dann aber z. B. durch Witterungseinflüsse, «-leder feucht oder gar nalll) geworden ist.
  • Ferner wurde- in Weiterentwicklung des Verfahrens des Hauptpatents gefunden, daß es in gewissen Fällen zweckmäßig sein kann, das in Pappenforni vorliegende Ausgangsgut vor .der Säureb@han.dlung zunächst vollständig mit zweckmäßig heißem Wasser zu tränken. Im besonderen gilt dies für den Fall, daß die Cellulose durch Witterungseinflüsse, Havarieschäden usw. teilweise oder unterschiedlich naß geworden ist.
  • In bezug auf rlie dabei in Frage kommenden Wassergehalte der Cellulose ist folgendes zu bemerken: Die- Wasseraufnaliine@fäliiglceit getrockneter Gellulosepappen ist begrenzt. Sie beträgt im allgemeinen nicht mehr als 1@o010 ihres Trockengewichts, so daß also der vollständig mit Wasser gesättigte Stoff .Io"f" Trockenmasse und 6o11, Wasser enthalten kann. Dieses gilt auch für den Fall, daß die Cellulängere Zeit in überschüssigem Wasser grlg:°n hat, dann aber abgetropft ist. Nase Cellulosebögen können die Behandlungssä ure nicht unmittelbar aufsaugen, so daß also die Säure nur durch allmählich Diffusion in den Stoff hineingelangen kann.
  • t),. die Diffusion bei \-erschiedenen Cellulosesorten zwar unterschiedlich schnell, in jedem Fall aber gesetzmäßig verläuft, läßt sich die zur Erzielung einer bestimmten Säurekonzentration iin Stoff erforderliche Zeit im Bedarfsfalle dadurch wesentlich abkürzen, daß die nassen Bögen in eine Bebandlungssä ure von entsprechen,I höherer Konzentration gebracht und darin so lange lrelasseti werden, bis die gewünschte Säurekonzentration iin Stoff erreicht ist. Voraussetzung dafür ist, daß man a11° Bögen zunächst gleichmäßig naß macht, indem man sie. beispielsweise durch ein heißes Wasserbad laufen läßt und dann erst der Säurebehandlung unterwirft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herst211ung von inSbesori(le,re als Futtermittel orter als Zusatzmittel zu diätetischen ";älirniittelii 1-eeignetenCellulos@em-eli-len nachPatent74iäi7, dadurch gekennzeichnet, daß als Aus--angsstoiie getrocknete, aber vor der Säurebehandlung «-leder feucht bz«-. naß . gewordene oder künstlich angefeuchtete C'ell.ulosepappen verwendet werden. Zur Abgrenzung des AnineIdting:gegenstandes vom Stand der Technik sind ini Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
DEH167559D 1942-02-14 1942-02-14 Verfahren zur Herstellung von insbesondere als Futtermittel oder als Zusatzmittel zu diaetetischen Naehrmitteln geeigneten Cellulosemehlen Expired DE747448C (de)

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