DE747319C - Saiteninstrument - Google Patents

Saiteninstrument

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Publication number
DE747319C
DE747319C DEB196396D DEB0196396D DE747319C DE 747319 C DE747319 C DE 747319C DE B196396 D DEB196396 D DE B196396D DE B0196396 D DEB0196396 D DE B0196396D DE 747319 C DE747319 C DE 747319C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
string
violin
lid
string instrument
len
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Expired
Application number
DEB196396D
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Borenius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROBERT BORENIUS
Original Assignee
ROBERT BORENIUS
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Filing date
Publication date
Application filed by ROBERT BORENIUS filed Critical ROBERT BORENIUS
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Application granted granted Critical
Publication of DE747319C publication Critical patent/DE747319C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/04Bridges

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Saiteninstrument Die vorliegende Erfindung -betrifft ein mit Saiten ausgerüstetes Musikinstrument, ins-]).-sondere eine Geige, bei welcher die Stegabstützung auf Decke und Boden des Resonan7körpers vorgesehen ist. Diese Ab- stützung hat den Zweck, die mechanischen Schwingung"`- der Saiten zu übertragen und hörbarer zu .machen. Hierbei ist die Masse und Form des Steges für :den Ton von großer Bedeutung. So fordert z. B. eine Geige. mit hartem Deckelholz einen Steg aus weichem Material und umgekehrt. Die @bhä ngigl@eit des Tones von .der Ausführung des Steges wird dazu ausgemitzt, die Masse des Stedes finit Hilfe verschiedener Dämpfer zu vt.rgrößern und somit die Stärke und die Farbe des Tones zu ändern.
  • Der Steg ist immer sä konstruiert, daß er sich mit zwei Füßen auf die Geigendecke abstützt. Da die Saiten längs der oberen Kante des Steges verteilt sind und in einer Ebene schwingen, welche annähernd parallel .dieser Kante liegt, so ist :die vorn Steg ü@l)rtragene Schwingungskraft der einzelnen Saiten @-erschieden, weil das Kraft:moinent verschiedei, ist. Damit ist aber der Nachteil verl)unden, daß die Tonqualität der einzelnen Saiten verschieden wird.
  • Es ist nun bekanntgeworden, c1,en Saitensteg von Musikinstrumenten mit dein einen Fuß auf die Resonanzdecke und mit dein anderen Fuß auf .den Boden des Instrumentes abzustutzen. Weiter ist es hehanntgewor;len, den Saitendruck auf den Boden des Resonanzkörpers besonders einstellbar zu gestalten. Gegenüber diesen bekannten Gestaltungen bestellt der Erfindungsgedanke darin, aal.l jLclei-Saite ein EiirzeIsteg zti,-eoi-dnet ist, der die Schwingungen der Saite unmittelbar oder durch Zwisch.englic.der auf die Decke und bzw. oder den Boden der Geige überträgt. Hierdurch wird infolge der seitlichen Schwingungen, welche beim Anstoßen der Saiten entstehen, diese Schwingung auf die Resonanzfläche übertragen, wodurch eine b:ssere Kl.angfarl)e und größere Tonstärke erzielt wird. Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der erfinelungsgemäß ausgebildeten Geige schematisch dargestellt.
  • Abll. i zeigt eine Ausführung, bei welcher der Unterstützungspunkt auf ?leiden 1Z;°-sonanrl)ö:Ien liegt. zu welchen die Schwiilgun gen mit Hilfe einer Hebelanordnung geführt werden.
  • .MAX 2 Zelt eine Ausführung, bei welcher der Unterstützungspunkt sich auf der Decke in Form eines Spitzen- oder Schneidelagers befindet und die Schwingungen mittels eines Hebelmechanismus zu beiden IZesoilanzl)örlen geführt werden.
  • Alt). 3 zeigt eine Ausführung, gemäß welcher das Schneidelager unmittelbar finit dem Anliegepunlcte der Saite verbunden, sich am Bo#len des Instrumentes befindet. Die Schwingungen werden mittels =eine: Hell:l->ysteins zur Decke ü.bertragell.
  • AblL 4 zeigt eine Ausführung ähnlich der Alsb. 3, mit dein Unterschied, dal, Leas Schneidelager auf der Decke des lnstrmnenws ist und die Schwingungen zum Boden des Instrumentes überführt werden.
  • :111;l).5 zeigt eine geiiliil'1 der die Unterstützungspunkte auf einem Bügel liegen, welcher sich --n edlen leicht schwingell-,leil TZ-il -stützt, 7.. 13. gegeit alle Zarge. hiü Schwingungen werden zu .beiden Re si)nanzböden mittels einer Hebelanordnung überführt.
  • Abb.6 zeigt dieselbe Ausführung wie Ab]). ;, jedoch ist der Bügel in dieseln Falle auf der Decke des Instrumentes abgestützt.
  • Abo.; zeigt die Mittelpartie einer Geige im Perspektive gemäß Abb. 5.
  • In den verschiedenen Abbildungen ist cc die Decke des Instrumentes. b dessen Boden und c eine Saite, d ist ein Drucklager, bestehend aus z. B. einer Spitze oder einer Schneide, «-elche auf einer Unterlage von geeigneter Härte beweglich gelagert ist. e, f und g sind Hebel, deren Längen dni Verhältnis zueinander beliebig ausgeführt werden können. Die Teile Sc und ; bilden auch einen Teil des Hebelsvsterns und überführen die Saitenschwingungen zur Decke und zum Boden des Instrumentes. l ist ein Bügel, welcher in der Ausführung gemäß den Abb. 5, 6 und 7
    den Saitendruck aufnimmt. Die verschiedenen
    Hebel und diejenigen Teile, welche die
    Scalwingungen zu den @esonan.zll@@den iiber-
    fiiliren. ])rauchen nicht notsvencligersseisc
    horizontal un,l vertikal ausgeführt zu werdrn,
    sondern können auch geneigt verlaufen. Falls
    das 1ysttnl nllt Hebeln leidet angewandt
    wird und die Schwingungen getrennt soll
    jeder Saite durch Stützen oder Streben zti
    eineue oder beiden Re@wlanzboden ttl)erttlllrt
    sverlag so können die Streben selbstver-
    ständlich vertikal oder geneigt auch verzweigt
    '
    ausgeführt werden, -,o dal.i 'l_. Fes. der eine
    Zweig elie Schwingungen zur I_@@chc Icitct,
    und der andere zum Bud,-ll des hl#litilllellle@.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    1. Saiteninstrument, insbeson":lere Geige. niit Stegabstützung auf Decke und UM des 1Zesonanzki@rpers, da furch gc@ccnn- zeie`hllet, d'aj) jeder Saite !-C-) eile Einz--1- #teg (f) zugeordnet ist, der die Sci)win- gung-vn der Saite unmittelbar o-ler (Iui't7li Zwischenglieder (c-G") auf die hecke ( ,a) tiiid bzsv. o;dcr -len tlo.dell (,b) der Teige überträgt. =. @aitcninstrtlmeilt nach -11i.slli-ticll 1, dadurch #gekennzviclllict, !l:il@ Flic hilizcl- stege (%) auf einem I3iigel (I) abguniitzl sind, der :len Deckel «1) in vl-l)lcr 13reit@@ oder zum 1`o11 ttl)crl)rttclit. 3. Saiteninstrument nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, dal3 der Bügel (1) auf dem Deckel ja, tuld oder Boden (b) der Geige abgestützt ist. .l. Saiteninstrument nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, elala die Stege (/) als gabelartige zwei- oder mehrarmige sich auf dein Deckel (a) und Boden (b) lieg Geige abstützende Glieder (_c, f, g, h,1, ) lltlsgi'1)ll:let sind.
    Zur Abgrenzung de-;; Allillel(ltlllgsgegeil- nandes vom Stand der Ilchnik sind im Er-- teilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen word°il: deutsche Patentschriften ..... Nr. 40 2dT, 276 1 Cio ; _ USA.-Patentschrift ......... - 878 12d.
DEB196396D 1941-12-10 1941-12-10 Saiteninstrument Expired DE747319C (de)

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DEB196396D DE747319C (de) 1941-12-10 1941-12-10 Saiteninstrument

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DE747319C true DE747319C (de) 1944-09-20

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ID=7011926

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DEB196396D Expired DE747319C (de) 1941-12-10 1941-12-10 Saiteninstrument

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE276160C (de) *
DE40244C (de) *
US878124A (en) * 1907-02-23 1908-02-04 John W D Armon Violin and the like.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE276160C (de) *
DE40244C (de) *
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