DE747288C - Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kontakten, die aus dem eigentlichen Kontaktteil und dem Kontakttraeger bestehen, fuer elektrische Geraete, durch Abschneiden von einem Verbundmetall - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kontakten, die aus dem eigentlichen Kontaktteil und dem Kontakttraeger bestehen, fuer elektrische Geraete, durch Abschneiden von einem Verbundmetall

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DE747288C
DE747288C DEK136629D DEK0136629D DE747288C DE 747288 C DE747288 C DE 747288C DE K136629 D DEK136629 D DE K136629D DE K0136629 D DEK0136629 D DE K0136629D DE 747288 C DE747288 C DE 747288C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H11/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches
    • H01H11/04Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts
    • H01H11/041Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts by bonding of a contact marking face to a contact body portion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacture Of Switches (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kontakten, die aus dem eigentlichen Kontaktteil und. dem' Kontaktträger bestehen, für elektrische Geräte, durch Abschneiden von einem Verbundmetall Es ist ein Verfahren bekannt, - Niete für elektrische Kontakte aus Verbundmetall da,-durch herzustellen, daß aus einem Verbundmetalistreifen runde Stanzlinge ausgehauen werden und deren Edelmetallschicht durch Prägen in der Mitte zu verstärken unter Verdünnung am Rand. Es ist weiter bekannt, einstückige elektrische Kontakte ohne Vernietung aus Verbundmetall herzu-stellen.
  • Es sind weiter für andere Zwecke Prägeverfahren bekannt, bei welchen in einem Folgeschrittverfahren Ausprägungen durch Stanzen auf einem Metallstreif en in mehreren Stufen stattfinden.
  • Es ist schon vorgeschlagen worden, elektrische Kontakte, die aus einem eigentlichen Kontaktteil und dem Kontaktträger besteh-en, dadurch herzustellen, daß ein'Verbundnietallband hergestellt wird, :daß der zur Bildung des-Kontaktpols dienen-de Teil des Metallstreifens im ganzen Verbundmetallband verdickt wird und die einzelnen Kontakte dann durch Ab- schneiden von diesem Band hergestellt werden. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung dieses Verfahrens und im besonderen die Verwendung eines Prägestempels, der den Kontaktpol nach einem an sich bekannten Folgeschrittverfahren schrittweise gestaltet. Die mehreren Aushöhlungen des Prägestempels sind dadurch gekennzeichnet, daß ihr Durchmesser in der Bewegungsrichtung des Bandes immer kleiner und ihre Höhe immer größer wird und deren Ränder Druckkanten bilden, die ati den Randteilen des. Kontaktpols, an denen er mit dem Kontaktpolträger zusammenhängt, niedriger sind als an den ganz auszuschneidenden Rändern. Auf diese Weise werden die Vorteile der bekannten Verfahren miteinander vereinigt. Im besonderen wird ein einfacher Vorgang für die Massenerzeugung, eine gute Wärmeübertragung durch die Schweißfuge und das Höchstmaß der möglichen Verdickung des Polstücks erreicht. - Auf der Zeichnung sind beispielsweise zwei Ausführungforinen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i das 'Werkzeug mit eingelegtem Blechstreifen, in der Bewegungsrichtung des Blechstreifens geschnitien, Fig. 2 den Schnitt nach der Linie II-II der Fig. i in größerem Maßstabe, Fig. 3 die Unteransicht des Preßsteinpels, Fig. 4 die Draufsicht auf den Blechstreifen, Fig. 5 eine andere Form des Werkzeuges mit eingelegtem Blechstreifen im Längsschnitt, Fig. 6 den Schnitt nach der Linie VIJJI der Fig. 5 und Fig. 7 die Draiif sicht auf den Blechstreifen. Bei dem ersten Beispiel werden äiie Kbntakte aus einem Blechstreifen i hej#gestellt, der aus einem Streifen 2 aus unedlem Metall mit-guten Federeigenschaften und aus einem Streifen 3 aus Edelmetall besteht. Die beiden Streifen sind stumpf miteinander verschweißt, und zwar schon in dein Block, aus dem der Blechstreifen i durch Auswalzen hergestellt ist. Der. fertige Kontakt (Fig. 4) besteht also aus einem f edernden Kontaktträger 4 und dein an seinem Vorderende sitzenden aus dein Edelmetallstreifen 3 gebildeten Kontaktpol 5. Der Blechstreifen i läuft in einer Staii7presse über die ebene Untclrlage 6 und wird mit dem Stempel 7 so bearbeitet, daß auf dein Edelinetallstreifen 3 verdickte Kontaktpole 5 eiiL-stehen, die auf der Unterseite eben, auf der Oberseite erhaben sind. Zu diesem Zweck hat die Druckflilche des Stempels drei Vertiefungen 8, 9 und io, die in der Bewegungsrichtung des Bleches um die Kontaktbreite voneinander entfernt angeordnet sind. Die Vertiefungen haben kreisförmige Grundfläche, die bei 8 am größten, bei io am kleinsten ist. Umgekehrt ist die Vertiefung 8 am flachsten, die \'ertiefung io am tiefsten. In Fig. .2 ist der Querschnitt der mittleren Vertiefung 9 ausgezogen gezeichnet und außerdem der Querschnitt der Vertiefung 8 (erste Preßstuf e) durch eine gestrichelte Linie wiedergegeben. jede der drei Vertiefungen 8, 9 und io ist mit einem Druckrand i 1, 12 und 13 umgeben. Dieser ist auf der Vorderseite und an den beiden Seiten, die parallel zu den Kontaktschnittkanten verlaufen, schärfer und höher als auf der Rückseite der Vertiefung, wo der Kontaktpol mit dem federnden Kontaktträger 4 zusammenhängt. Der Blechstreifen i wird in Richtung des Pfeiles 14 durch die Stanzpresse bewegt. Dabei wird jeder Kontaktpol 5 beim ersten Preßdruck als flache Erhöhung gebildet, die bei den weiteren Schritten kleiner und höher wird, indem die Innenwände der Druckkanten i i, i:2und 13, die immer steilerwerden, das Metall mitKeilwirkung nach innen drängen. In einem weiteren Schritt wird der Kontakt durch .einen nicht gezeichneten Schnitt in der aus Fig. 4 ersichtlichen Form 4 ausgeschnitten.
  • In den Fig. 5 bis ;7 ist die Herstellung solcher Kontaktel bei denen der Kontaktpol in der Mitte sitzt, samt den zugehörigen Werkzeugen dargestellt. Der Blechstreifen i besteht hier aus zwei Streifen 15 und 16 aus federnd-cm UnAelmetall und aus einem zwischen sie geschweißten Edelmetallstreifen 17, aus dem die Kontaktpole gebildet werden. Die rechteckige Form eines fertigen Kohtaktes 18 mit dem in der Mitte sitzenden Kontaktpol ig geht aus Flig. 7 hervor. Das Werkzeug besteht aus zwei Preßstempeln 2o ünd:2i, deren jeder auf seiner Druckfläche zwei einander entsprechende Vertiefutigen:22 und 23 b7Xv. :22' und 23' hat, die von Druckrändern umgeben sind. Diese Druckränder sind an den Kontaktränderii scharf und hoch (24, 25 und 2(j,), dagegen auf den Seiten nach den Unedeliii(#ttllstreifen hin flaclier und abgerundet (27 1111d #-,8 In Fig 6 ist außer dein aus- zogen ge- zeichneten Querschnitt der Vertieftln-en 22 und :22' aucfi der Querschnitt der Ver"tiefungen 23 und -23' durch Igestrichelte Linien wicdergegeben.
  • Der Blechstreifen i wird in Richtung des Pfeiles 14 durch die Stanzpresse bewegt, wo- bei die Kontaktpole 19 in zwei Schritten durch die beiden gegeneinander arbeitenden Preß-Stempel 20 und 21 angestaucht werden. In einem weiteren Schritt nef£Ien die Kontakte genläß Fig. 7 durch ein nicht gezeichnutes Schnittwerkzeug ausgeschnitten.
  • Das Verfahren und die Werlzetige sind auch für solche Bleche anwendbar, bei denen das Edelmetall nur eine Auflage auf dein Unedelinetall bildet oder die nur aus einem einzigen Metall bustehen.

Claims (1)

  1. PATENTAXSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von elektiischen -Kontakten, die aus dein cigentlichen Kontaktteil und düm Kontaktträger bestehen, für elektrische Geräte, durch Ab- schneiden von einem Verbundinetall, bei dem der zur Bildung des Kontaktpols diedende Teil des -Metallstreifens am Verhundmetallband verdickt wird, dadurch glekennzeichnet, daß der Poltell des Metallstreifens nach einem an - sich beKannten Verfahren schrittweise in der Längsrichtung bewegt und dabei ciner Prägung senkrecht zur Bandfl-liche durch einen Stempel ausgesetzt wird, der ini Abstand der Kontaktbreite mehrere Ausböhlungen hat, deren Durchmesser in der Bewegungsrichtung des Bandes immer kleiner und deren Höhe immer größer wird und deren Ränder Druckkanten bilden, die an denjenigen Randteilen des Kontaktpols, an denen er mit dem Kolitalztpoltr.qger zusan-imenhängt, niedriger sind, als an den ganz auszuschneidenden Rändern. Zur Abgrenzung des Anineldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betraclit gezogen worden: deutsche Patentschrif ten r. -1-1643, 67 351; s-,2bweizerische Patentschrift - 170 577-, USA.-PatentSChrift ....... - 1 9-41 -128.
DEK136629D 1934-02-01 1935-01-24 Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kontakten, die aus dem eigentlichen Kontaktteil und dem Kontakttraeger bestehen, fuer elektrische Geraete, durch Abschneiden von einem Verbundmetall Expired DE747288C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE44643C (de) * M. HASSE & CO. in Berlin N., Lindowerstr. 22 Stempel und Matrizenanordnung an Pressen zur Erzeugung von Gegenständen ohne Grat aus prägbarem Metall
DE67351A (de) * 1892-07-02 C. MÜLLER in Budapest, Angyalföld külso vaczi ut 152 Mehrfache Kniehebelpresse zur Herstellung der Köpfe von Schrauben, Nieten und dergl. mit nicht gleichzeitig arbeitenden Prefsstempeln
US1841428A (en) * 1928-09-25 1932-01-19 American Telephone & Telegraph Contact mechanism
CH170577A (de) * 1933-09-01 1934-07-15 Rau Fa G Verfahren zur Herstellung von Nieten für Kontaktzwecke.

Patent Citations (4)

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