DE747063C - Einrichtung zum Ermitteln des Fluessigkeitsinhaltes von Kraftstofftanks fuer Flugzeuge mit Druckgasfoerderung fuer den Kraftstoff - Google Patents

Einrichtung zum Ermitteln des Fluessigkeitsinhaltes von Kraftstofftanks fuer Flugzeuge mit Druckgasfoerderung fuer den Kraftstoff

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DE747063C
DE747063C DEK149471D DEK0149471D DE747063C DE 747063 C DE747063 C DE 747063C DE K149471 D DEK149471 D DE K149471D DE K0149471 D DEK0149471 D DE K0149471D DE 747063 C DE747063 C DE 747063C
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Germany
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fuel
tank
pressure
gas
container
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DEK149471D
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Richard Kantlehner
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RICHARD KANTLEHNER
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RICHARD KANTLEHNER
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/14Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measurement of pressure
    • G01F23/16Indicating, recording, or alarm devices being actuated by mechanical or fluid means, e.g. using gas, mercury, or a diaphragm as transmitting element, or by a column of liquid

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Ermitteln des Flüssigkeitsinhaltes von Kraftstofftanks für Flugzeuge mit Druckgasförderung für den Kraftstoff Die Erfindung bezieht szich auf eine Einrichtung zum Ermitteln des Flüssi'gkeitsinhalts von Kraftstofftanks für Flugzeuge mit Druckgasförderung für den Kraftstoff, bei der in bekannter Weise die Druckerniedrigung eines mit dem Tank mittelbar durch eine gasdichte nachgiebige Zwischenwand tu Verbindung stehenden mittruclgas von vorbestimmter Höhe gefüllten Behälters ein Maß für den Flüssigreitsinhalt des Tanks bildet.
  • Es ist bekannt, den Rauminhalt eines Behälters bzw. des in diesen Behälter eingebrachten Gutes durch Verbinden des Behälters mit einem anderen, Luft von einem bestimmten, bekannten Druck enthaltenden Behälter dadurch zu ermitteln, daß aus der Druckabsenkung im. Luftdruckbehälter der Rauminhalt des zu messenden Behälters bzw.
  • Gutes berechnet werden kann. Das anrgezeigte Verhältms muß jedoch hier erst aus dem jeweiligen Stand von Fall zu Fall berechnet werden. Diese Einrichtung eignet sich demnach für die Verwendung an Flugzeugen- nicht, weil der Flugzeugführer infolge seiner vielseitigen anderen Aufgaben keine Zeit zum Anstellen mathematischer Berechnungen findet.
  • Bei den bekannten Meßgeräten handelt es sich auch durchweg um stationäre Anlagen, die nicht mit Vorrichtungen versehen sind oder sein müssen, um, wie bei Flugzeugen, auch einwandfreie Messungen in allen Neigungen des Brennstofftanks zu ermöglichen und dabei die wechselnden Temperaturschwankungen im Druckluftbehälter usw. zu berücksichtigen.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß in der Verbindungsleitung des mit Gas vorbestimmten Druckes angefüllten Behälters mit dem Raum, der von der beweglichen im Kraftstoffbehälter angeordneten und gleichzeitig als Fördermittel dienenden Zwischenwand eingeschlossen wird, ein DruckredtuNzierventil vorgesehen ist, welches diesen Raum mit Gas eines vorbestimmten Förderdruckes aus dem Gasbehälter in dem Maße auffüllt, die der Kraftstoff aus dem Tanli verbraucht wird, so daß der mit einem Manometer laufend gemessene Druckabfall im Gasbehälter ein Maß für den jeweiligen Flüssigkeitsinhalt im Tank bildet.
  • Bei Verwendung von Druckluft, die in den Kraftstoffbehälter nachdringt, zeigt es sich, daß Temperaturveränderungen das Meßergebnis beeinflussen können; es ist deshalb im Anzeigegerät für den Kraftstoffinhalt ein Wärmemesser vorgesehen, durch welchen für je 10 Grad Temperaturunterschied die Anzei den Flüssigkeitsinhaltes berücksichtigt wird. Die in dem Luftbehälter aufgespeicherte Luftmenge wird zweckmäßig unter hohen Druck gesetzt, so daß die Raumbeanspruchung für den die Anordnung einer Brennstoffpumpe erübrigenden Luftbehälter auf ein möglichst geringes Maß zurückgeführt werden kann. Die Einrichtung zeichnet sich gegenüber bekannten Meßgeräten dadurch aus, daß in den Kraftstoffbehälter eine dem Verbrauch nachwandernde Haut beweglich angebracht ist, die in jedem Augenblick und vor allem bei jeder Neigung des Flugzeuges unter gleichzeitiger Berücksichtigung der im Tank befindlichen Temperatur die jeweils verfügbare Brennstoffmenge in einem fertigen zahlenmäßigen Endergebnis anzeigt. Eine Berichtigung der Anzeige nach der Temperatur kann in an sich bekannter Weise durch Anbringen eines Thermometers auf dem Zeiger des Druckmessers stattfinden. wenn bei längeren Flügen sich die Temperaturen des Druckgases im Behälter und diejenigen der Außenluft praktisch einander angeglichen haben.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in vier Abbildungen dargestellt. Es zeigt Abb. 1 die schematische Anordnung des Brennstoff- und Luftvbehälters in Verbindung mit einem Meßgerät, Abb. 2 das Meßgerät in Vorderansicht, Abb. 3 das Meßgerät in Rückansicht bei entiernter Gehäuserückwand, Abb. 4 eine Einzelheit.
  • Der z. B. zylindrische Brennstofftank I erhält in bekannter Weise einen luftdicht verschlossenen Einfüllstutzen z und eine Ausflußöffnung b zur Entnahmestelle (NIotor).
  • In dem Hohlraum ist eine dehnbare Haut « so angebracht, daß sie mit ihrem Halsy in die ein Reduzierventil r tragende Lufteinströmröhre # einmündet und dort mit ihrem offenen Teil festen Sitz erhält. Im Innern des Kraftstoffbehälters ist die dehnbare Haut mit einer starren Wand a1 derart luftdicht verschlossen, daß sich bei der Entnahme von Brennstoff die Wand al in das Behälterinnere nachschiebt. An einer geeigneten Stelle der Brennstoffbehälterkopfwand ist ein Ablaßhahn h angebracht, durch welche die beim Füllen des Tanks gepreßte Luft entweichen kann.
  • Der unter Zwischenschaltung eines Hahns v angeschlossene Druckluftbehälter 2 ist zwecks Raumersparnis beispielsweise so gebaut. daß einem Brennstoff volumen von 2001 ein Luftraum von 20 1 entspricht.
  • Das Reduzierventil@ x in der Leitung # ist so eingestellt, daß es nicht mehr als 1 Atm.
  • Druck durchläßt; der Luftbehälter ist mit einem Hahn u versehen und steht durch eine Rohrleitung 2a mit dem Meßgerät 3 in Verbindung. An seiner Vorderseite (Abb. 2) ist eine Skala t angebracht, die durch einen mit Schschlitz s versehenen und über Gleitwalzen q geführten Vorhand r (Abb. 3) teilweise abgedeckt ist. In den auf einer Füh@ rungsstange p mit seiner Muffe i auf- und abwärts geführten Zeiger k ist ein Wärmemesser o eingebettet. Das den Zeiger k hebende oder senkende Schaltgerät besteht gemäß Abb. 3 aus einem zylindrischen Gehäuse c, in welches das Ende 2a der Luftleitung einmündet und in welchem ein heb-und senkbarer Kolben d gegen die Wirkung einer Feder e eingesetzt ist. Der feder belastete und beispielsweise durch Kolben ringe oder nach Art der Abb. 4 abgedichtete Kolben d bzw. k1 steht mittels einer Kolben stange @ mit dem den Zeiger bewegenden Ge stänge g in gelenkiger Verbindung.
  • Die Skala t ist mit Rücksicht darauf, daß zur Feststellung des noch vorhandenen Brennstoffes die Luftmenge gemessen wird, so eingerichtet, daß sie die verschiedenen Temperaturen der Luft berücksichtigt.
  • Das Hebelgestänge g ist um eine Achse D schwindbar gelagert und durch einen Zwischenhebel m mit der Zeigerführung i verhunden.
  • Die Wirkungsweise des Meßgerätes ist folgende: Beim Einfüllen des Brennstoffes in den Tank 1 wird zunächst der Ablaßhahn h geöffnet, so daß die dehnbare-Haut a gegen das Reduzierventil x hin ausweichen kann, wo sic auf ihren engsten Raum zusammen ge@rängt wird. Nunmehr können beide Leitungen, nämlich der Einfüllstutzen z und der Luftablaßhahn h, geschlossen werden. Es kann nun, falls nicht ohnehin ein mit komprimierter Luft gefüllter Behälter 2 Verwendung finden sollte, der Luftbehälter nach Öffnen des Hahnes lt mit einer gewissen Anzahl Atmosphären Luftdruck versehen und der Hahn u wieder geschlossen werden, wenn der Zeiger im höchsten Punkt der Skala angelangt ist. Man kann auch anstatt eines fest eingebauten Lufttanks eine auswechselbare Luft- oder Kohlensäureflasche zwischen. den Brennstoffbehälter I und das Meßgerät 3 einbauen.
  • Das bandartige Zifferblatt des Inhaltsanzeigers enthält mehrere nebeneinanderliegende und in verschiedenen Farben ausgeführte Skalen, die für je 10° Temperaturunterschied Gültigkeit haben. Welche Skala jeweils zur Ablesung zu benutzen ist, wird durch die Stellung der Quecksilberkuppe des auf dem Zeiger k agebrachten Thermometers angezeigt (Abb. 2).
  • Bei der Druckmesserausführung nach Abb. 4 ist zum Zwecke einer einwandfreien Abdichtung des Kolbens k1 zwischen diesem und der Luftleitung eine einseitig offene Gummi- o. dgl. Blase G eingelegt, die dem Luftdruck aus der Leitung 2, entsprechend den Kolben k1 vorschiebt oder durch die Feder e zurückgehen läßt.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R U C H : Einrichtung zum Ermitteln des Flüssigkeitsinhaltes von Kraftstofftanks für Flugzeuge mit Druckgasförderung für den Kraftstoff, bei der in bekannter Weise die Druckerniedrigung eines mit dem Tank mittelbar durch eine gasdichte nachgiebige Zwischenwand in Verbindung stehenden mit Druckgas von vorbestimmter Druckhöhe gefüllten Behälters ein Maß für den Flüssigkeitsinhalt des Tanks bildet, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindungsleitung (w) des mit Gas vorbestimmten Druckes angefüllten Behälters (2) mit dem Raum, der von der beweglichen im Kraftstoffbehälter (I) angeordneten und gleichzeitig als Fördermittel für den Kraftstoff dienenden Zwischenwand (a, a) eingeschlossen wird, ein Druckreduzierventil (x) vorgesehen ist, welches diesen Raum mit Gas eines vorbestimmten Förderdruckes aus dem Behälter (2) in dem Maße auffüllt, wie der Kraftstoff aus dem Tank (I) verbraucht wird, so daß der mit einem Manometer (3) laufend gemessene Druckabfall im Behälter (2) ein. Maß für den jeweiligen Flüssigkeitsinhalt des Tanks (I) bildet.
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften .... Nr. 101 853, 91 196, 137 865.
DEK149471D 1938-02-08 1938-02-08 Einrichtung zum Ermitteln des Fluessigkeitsinhaltes von Kraftstofftanks fuer Flugzeuge mit Druckgasfoerderung fuer den Kraftstoff Expired DE747063C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE137865C (de) *
DE101853C (de) *
DE91196C (de) *

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