DE622701C - Volumenreduktor - Google Patents
VolumenreduktorInfo
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- DE622701C DE622701C DEP69196D DEP0069196D DE622701C DE 622701 C DE622701 C DE 622701C DE P69196 D DEP69196 D DE P69196D DE P0069196 D DEP0069196 D DE P0069196D DE 622701 C DE622701 C DE 622701C
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F15/00—Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
- G01F15/02—Compensating or correcting for variations in pressure, density or temperature
- G01F15/04—Compensating or correcting for variations in pressure, density or temperature of gases to be measured
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Description
- Volumenreduktor Die fortlaufende Messung von Gasmengen erfordert, sofern sie auf volumetrischem Wege erfolgt und das Gasgewicht festgestellt werden soll, die ergänzende Messung des spez. Gewichtes oder an deren Stelle die Messung von Druck und Temperatur. Diese für den Zustand des Gases kennzeichnenden Größen ergeben eine Kennziffer, mit der die Volumenmessung fortlaufend multipliziert werden muß, um die entsprechenden Gewichtsmengen zu ermitteln und zu registrieren.
- Apparate zur fortlaufenden Feststellung des Druckes mit einem Genauigkeitsgrad, der für Mengenmessung erforderlich ist, sind, soweit es sich um große Meßbereiche, z. B. vom Barometerstand bis zu mehreren Atmosphären Überdruck, handelt, schwierig herzustellen. Die Messung der Temperatur mit einem Instrument, welches für die selbsttätige Bildung der Kennziffer als zuverlässiger Geber dienen könnte, ist ebenfalls schwierig. Die selbsttätige mechanische Ausrechnung der Kennziffer aus Druck und Temperatur endlich verursacht ihrerseits Ungenauigkeiten. Alle drei Fehlerquellen summieren sich. Infolgedessen ist es vorzuziehen, die Kennziffer direkt mittels eines einzigen Gebers, nämlich durch Vergleichsmessungen des spez. Gasvolumens gegenüber dem des Normalzustandes, zu bestimmen.
- Dies geschieht am einfachsten, indem in an sich bekannter Weise ein Vergleichsgas in einen Hohlkörper eingeschlossen wird, der sein Volumen zu ändern vermag und der dem Einfluß des zu messenden Gases so ausgesetzt wird, daß seine Gasfüllung den Zustand des zu messenden Gases annimmt. Durch die Zustandsänderungen des in dem Hohlkörper eingeschlossenen Gases ändert sich dessen Volumen. Diese Änderung wird als Meßgröße für den Gaszustand benutzt und aus dieser auf mechanischem Wege laufend eine Kennziffer gebildet, die dem spez. Volumen bzw. dem spez. Gewicht des zu messenden Gases entspricht. Durch Registrierung dieser Kennziffer bzw. mechanische Eingliederung derselben in die Gasmesseranzeige wird jegliche Druck- und Temperaturmessung sowie die Heranziehung des Barometerstandes für die Mengenmessung überflüssig. Die Eingliederung erfolgt hierbei in bekannter Weise dadurch, daß der Geber auf ein im Zählwerksantrieb des volumetrischen Gasmengenmeßapparates befindliches Übersetzungsgetriebe zur Einwirkung gebracht wird.
- Die ideale Lösung dieser' Aufgabe wäre die, das Vergleichsgas in einen Zylinder einzuschließen, in welchem ein Kolben reibungslos gleitet. Der Kopien würde seine Stellung genau dem jeweiligen Volumen des Gases anpassen und dadurch exakte Vergleiche gestatten. Eine technisch: brauchbare Annäherung an diese Lösung stellt die erfindungsgemäße Anordnung einer in eine Flüssigkeit eintauchenden Glocke dar, unter welcher sich das Vergleichsgas befindet und die dem zu messenden Gas so ausgesetzt wird, daß ihre Füllung dessen Zustand annimmt. Der Hub dieser Glocke wird durch geeignete Übertragungseinrichtungen auf - das Registrier-bzw. Zählwerk des Mengenmessers zur Einwirkung gebracht. Gegenüber den bekannten Anordnungen, bei welchen das Vergleichsgas in einem Federungskörper eingeschlossen ist, hat die Anordnung der Tauchglocke den Vorteil, daß jede Eigenfederung wegfällt, Außerdem ist es bei der Glocke durch einfache Formgebung derselben möglich, die Hübe dem logarithmischen Maß der Kennziffer des Gaszustandes anzupassen, so daß einer bestimmten prozentualen Änderung des spez. Volumens über den ganzen Meßbereich eine gleichbleibende Hubstrecke entspricht. Die Anordnung kann auch in Form der bekannten Ringwaagen gebaut werden.
- In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung im vertikalen Schnitt dargestellt. In Abb. z ist z die in die Sperrflüssigkeit 3 des Gefäßes 2 eintauchende Glocke, unter welcher sich das Vergleichsgas befindet. Diese ist dem zu .messenden 'Gas ausgesetzt, so daß der Hub der Glocke sich bei Änderung des Druckes und der Temperatur- des zu messenden Gases ändert. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel erweitert sich die Glocke nach unten, so daß die Höhe h, bis zu welcher die Glocke aus der Sperrflüssigkeit ragt, proportional dem Logarithmus des eingeschlossenen Volumens und damit dem Logarithmus des spez. Volumens des zu messenden Gases ist.
- Abb. a zeigt eine Ausführung nach Art einer Ringwaage, die eine besonders einfache Cbertragung der Glockenbewegung auf das Meg- bzw. Registrierwerk gestattet. In das halbkreisförmig gebogene, beiderseitig offene und mit Sperrflüssigkeit 3 gefüllte Rohr a ragt die, ebenfalls als_ _halbkreisförmig gebogenes, an einem Eride verschlossenes Rohr ausgebildete Tauchglocke i. hinein, die um die Achse q. drehbar ist. Die Einrichtung ist in einem Behälter 7 angeordnet, durch welchen mittels der Stutzen 5 und 6 das zu messende Gas oder ein Teilstrom desselben geleitet wird, so daß das zwischen dem Sperrtlüssigkeitsspiegel und dem Rohrendverschluß des Tauchrohres befindliche Vergleichsgas dessen Zustand annimmt. Bei Zustandsänderungen ändert sich die Eintauchtiefe der Glocke, und die Drehbewegung der Achse q. wird mittels einer Stopfbuchse nach außen übertragen und auf das Meß- und Registrierwerk zur Einwirkung gebracht. Noch einfacher gestaltet sich die Anordnung nach Abb: 3, bei welcher die Tauchglocke und das Tauchgefäß zu einem einzigen kreisförmig gebogenen, an einem Ende verschlossenen Rohr ß vereinigt sind, das _ um die Achse ¢ drehbar ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Volumenreduktor mit _ einem dem Druck und der Temperatur des zu messenden Gases ausgesetzten gasgefüllten Geber, der auf ein im Zählwerksantriebe eines volumetrischen Gasmengenmeßapparates befindliches veränderliches Übersetzungsgetriebe wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Geber aus einer Tauchgloeke besteht, deren Inhalt durch eine Sperrflüssigkeit abgesperrt wird.
- 2: Volumenreduktor nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Wandungsprofil der Tauchglocke so gestaltet ist, daß ihre Hubausschläge logarithmischen Werten des eingeschlossenen Gasvolumens entsprechen.
- 3. Volumenreduktor nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchglocke in Form einer an sich bekannten Ringwaage gebaut ist, in der eine Gasmenge abgesperrt wird, deren Volumen für die Stellung der Waage maßgeblich ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP69196D DE622701C (de) | 1930-06-26 | 1930-06-26 | Volumenreduktor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP69196D DE622701C (de) | 1930-06-26 | 1930-06-26 | Volumenreduktor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE622701C true DE622701C (de) | 1935-12-04 |
Family
ID=7391379
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP69196D Expired DE622701C (de) | 1930-06-26 | 1930-06-26 | Volumenreduktor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE622701C (de) |
-
1930
- 1930-06-26 DE DEP69196D patent/DE622701C/de not_active Expired
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