DE746783C - Waermepackung - Google Patents
WaermepackungInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F7/00—Heating or cooling appliances for medical or therapeutic treatment of the human body
- A61F7/02—Compresses or poultices for effecting heating or cooling
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Description
- Wärmepackung Die Erfindung bezieht sich auf eine Wärmepackungsaus wasseraufnahmefähigen Quellstoffen für Heiizwecke.
- Die üblichen Fango-, Moor- und Heilschlammpsackungen haben den Nachteil, daß sie sehr teuer sind, insbesondere durch die hohen Transportkosten und durch das zum Teil aus Holz bestehende Verpaclcungsmaterial. Da aber die Hauptwirkung einer Pakkung auf der Anwendung feuchter Wärme beruht und das Wasser die höchste Wärmeaufnahmefähigkeit besitzt, so genügt es, um eine wirkungsvolle Packung herzustellen, lediglich Gallerte zu benutzen, die erhebliche Mengen von Wasser aufzunehmen imstande ist.
- Gemäß der Erfindung wird die Packung hergestellt aus Quellstoffen, insbesondere aus Celluloseäther oder Celluloseester, die ein Vielfaches ihres Eigengewichtes an Wasser aufzunehmen vermögen. Während beispielsweise 100 g Fango nur 45 g Wasser aufnehmen und auch die neuerdings für Packungen vorgeschlagene gesisbte Asche nur 19@ g wasser auf 100 g aufnimmt, können derartige Quellstofte aus Celluloseäther oder -ester erheblich mehr Wasser binden, und zwar auf 100 g etwa 2500 bis 3000 g Wasser.
- Eine solche Packung vermag erhebliche Mengen von Wärme aufzuspeichern und zu halten, so daß diese Wärme langsam innerhalb einer oder mehrerer Stunden an das erkrankte Körpergewebe abgegeben und damit eine tiefgehenide Durchblutung des ltörperteiles erreicht wird.
- Zweckmäßig ist es, den Ouellstoffen noch einen oder mehrere Stoffe hinzuzufügen, die der Packung eine weiße Farbe geben, wodurch die Anwendung sauberer und dadurcll angenehmer ist. Als solcher Zusatz kann etwa Talkum benutzt werden.
- Die weiße Farbe solcher Zusätze verhindert eine Verschmutzung der bei der Verabreichung der Packungen benutzten Wäsche sowie der Betten und der Räume, in denen die Packung angewendet wird, wodurch die Packung sowohl vom Kranken als auch von der Anstalt bevorzugt wird.
- Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, Leimstoffe einer aus Asde bestehenden Pakkung hinzuzufügen, jedoch geschah dies nur. um die Plastizität des Packungsmaterials zu steigern. so daß auch nur geringe Mengen olcher Stoffe zugefügt wurden.
- Man hat weiter schon vorgeschlagen, Pflanzenmehle für Packungszwecke zu benutzen.
- Diese müssen aber mit hochprozentigen Zz1-sätzen keimtötender AIittel haltbar gemacht \ erden, w*lehe Zusätze fiir die Haut und für das Gewebe des Kranken von Nachteil sind; zumal, wenn schon an der kranken Stelle Reizungen oder schwere Schädigungen vorliegen. Außerdem müssen solche Mehle erst mit Wasser gekocht werden, um wirklich wesentliche Alengell Wasser aufnehmen zu können. Bei solchen Stoffen muß man auch zur Herstellung der Packungen Stoftlagen verwenden, die heute ebenso wie die verschiedenen Niehlarten überhaupt nicht oder nur mit großer Schwierigkeit zu beschaffen sind.
- WIan hat weiter vorgeschlagen, statt Pflanzenmehle einen Pflanzenschleim zu benutzen.
- Aber auch hierbei muß das Ausgangsmaterial zunächst mit Wasser gekocht werden, und es findet dann unter Benutzung von Watte als Träger des Pflanzenschleimes unter gleichzeitiger Verwendung von Einschlagtüchern Anwendung. Auch hierbei müssen dann noch keimtötende Zusätze gemacht werden, die für die Haut des Kranken schädlich sind.
- Alle diese bekannten Quellstoffe müssen erst durch Erwärmen flüssig gemacht werden.
- Der Celluloseäther in gequollenem Zustände verändert auch durch Erwärmen seine Beschaffenheit nur unwesentlich, insbesondere nicht innerhalb der für Wärmepackungen in Frage kommenden Wärmegrade. Die Plastizität solcher Packungen ist daher in kaltem und in warmem Zustande praktisch gleich, so daß die Anwendung dadurch wesentlich vereinfacht wird.
- Der Ouellstoff gemäß der Erfindung ist imstande, das 20- bis 25fache seines Eigengewichtes an Wasser aufzunehmen, während die bisher gebrauchten Pflanzenmehle und Pflanzenschleime höchstens das Iofache ihres Eigengewichtes an Wasser aufnehmen können.
- Das Verpackungsmaterial kann aus Papierbeuteln bestehen und ist daher äußerst billig, und die Zubereitung einer derartigen Packung erfordert nur eine verhältnismäßig kurze Zeit, etwa 15 Minuten, bei kalter Ouellung. Durch die Niöglichkeit einer Färbung durch weiße Stoffe wird die Packung sauberer und augenehmer.
- Reispiel Es werden (85 Teile fein pulverisierter Celluloseäther mit 15 Teilen feinstem Talkum gemischt. 100 g eines solchen Gemisches nehmen etwa 2500 g Wasser auf und ergel)e etwa 2V. Liter weißes Packungsmaterial.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Wärmepackung aus wasserautnahmefähigen Quellstoffen für l-feilzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die wasseraufnahmefähigen Quellstoffe aus Celluloseäther oder Celluloseester bestehen, die mit Wasser kalt zubereitet werden.
- 2. ÄN rmepackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Ouellstoffen pulverförmige Stoffe, z. B. Talkum o. dgl., zugesetzt sind.Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stande der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften .... Nr. 232 799, -Fo5 646; Realenzyklopadie der gesamten Pharmazie, 7. Bid. (I906), Urban und Schwarzenberg, Berlin N, Friedrichstr. IO3 b, S. 367 oben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH165229D DE746783C (de) | 1941-04-27 | 1941-04-27 | Waermepackung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH165229D DE746783C (de) | 1941-04-27 | 1941-04-27 | Waermepackung |
Publications (1)
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|---|---|
| DE746783C true DE746783C (de) | 1944-08-23 |
Family
ID=7184096
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH165229D Expired DE746783C (de) | 1941-04-27 | 1941-04-27 | Waermepackung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE746783C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE232799C (de) * | ||||
| DE405646C (de) * | 1923-12-30 | 1924-11-04 | Heinrich H Warmund | Verfahren zur Herstellung von Trocken-Kataplasmen |
-
1941
- 1941-04-27 DE DEH165229D patent/DE746783C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE232799C (de) * | ||||
| DE405646C (de) * | 1923-12-30 | 1924-11-04 | Heinrich H Warmund | Verfahren zur Herstellung von Trocken-Kataplasmen |
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