DE746464C - - Google Patents
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- DE746464C DE746464C DENDAT746464D DE746464DA DE746464C DE 746464 C DE746464 C DE 746464C DE NDAT746464 D DENDAT746464 D DE NDAT746464D DE 746464D A DE746464D A DE 746464DA DE 746464 C DE746464 C DE 746464C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N33/00—Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
- G01N33/36—Textiles
-
- G—PHYSICS
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Description
Die Angabe des Patentinhabers und des Erfinders unterbleibt (VO. vom 15.1.44 —RGBl. II S. 5)
Verfahren zum Bestimmen der Scheuerfestigkeit von Einzelfasern
Patentiert im Deutschen Reich vom 26. Oktober 1940 an
Patenterteilung bekantttgSiMcht am 30. November 1944
Die Scheuerfestigkeit gehört zu den wichtigsten Gebrauchswerteigenschaften eines Tex-"tilgutes.
Es war bislang üblich, sie meist nur an der Fertigware nach den dem Fachmann bekannten Längs- und Rundscheuerverfahren
zu ermitteln. Diese Verfahren besitzen jedoch den Nachteil,, daß sich der abgescheuerte
Faserstaub in den Poren des Gewebes festsetzt und unter Umständen eine Scheuerwirkung
ausübt, wodurch die Prüfungsergebnisse verfälscht werden können. Die Erfahrung hat
vielfach gelehrt, daß nach diesen Scheuermethoden häufig Ergebnisse erzielt werden,
die mit dem Verhalten des Stoffes im praktischen Gebrauch nicht in Einklang stehen.
Da die Bestrebungen der jüngsten Zeit
darauf gerichtet sind, den Gebrauchswert der Textilien bereits durch die Einzelfaserprü*·
fung ZiU. er fassen, w.ar es notwendig, auch die
Scheuerfestigkeitsprüfung für die Einzelfaser -zu entwickeln, und zwar in einer Weise, die
die Fehler der obenerwähnten Scheuermethoden vermeidet.
' Gemäß der Erfindung erfolgt die Bestimmung der Scheuerfestigkeit von Einzelfasern
in der Weise, daß eine. Anzahl von in eine Rahmenklemme eingespannten Fasern in einem
zylindrischen Gefäß, das mit einer mit einem staubförmigen Scheuermittel bestimmter
Korngröße versetzten Flüssigkeit gefüllt ist, auf und ab bewegt wird, wobei die von den
, Fasern bis zu einem bestimmten, durch die Einwirkung' des Scheuermittels hervorge-.
ruf enen ■ Festigkeitsabfall zurückgelegte
Scheuerstrecke als ,Maß für die Scheuerfestigkeit dient.
Gemäß Abb. 1 und 2 ist die Rahmenklemme an einem Bügel befestigt, der seinerseits mit
einem Kurbelgetriebe (Abb. 3) in Verbindung steht, das der Klemme eine in senkrechter
Richtung auf und ab gehende Bewegung erteilt. Um ein allmähliches Absetzen des spezifisch schwereren S taubes in der
Prüfflüssigkeit zu verhindern, wird letztere,
z. B. durch einen vom Boden des Gefäßes zugeführten,
fein verteilten Luftstrom in bekannter Weise in gleichmäßiger Bewegung gehalten.
Durch die Auf-und Abwärtsbewegung der Klemme einerseits und den die Flüssigkeit
bewegenden Luftstrom andererseits reibt sich der Staub an den Fasern und scheuert
deren Oberfläche gleichmäßig ab. Da der Staub der Abnutzung unterworfen ist, wird"
er nach einer bestimmten Anzahl von Kurbelumdrehungen des Bewegungsmechanismus erneuert.
Dieser -Mechanismus wirkt nach Abb. 4 auf mehrere Scheuervorrichtungen,
die die gleichzeitige Prüfung verschiedener Proben gestattet.
' Die Scheuerfestigkeit wird in km-Wegstrecke ausgedrückt, die von der Klemme
durch die Auf- und Abwärtsbewegungen zurückgelegt wird, wobei die durch die Bewegung
der Flüssigkeit zusätzlich hervorgerufene Scheuerung zu berücksichtigen ist. Die Wegstrecke richtet sich nach dem prozentualen
Festigkeitsabfall, der durch die Scheuerung eintritt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Bestimmen der Scheuerfestigkeit von .Einzelfasern, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von in eine . Rahmenklemme eingespannten Fasern in einem zylindrischen Gefäß, das mit einer mit einem staubförmigen Scheuermittel bestimmter Korngröße versetzten Flüssigkeit gefüllt ist, auf und ab bewegt wird, und daß die von den Fasern bis zu einem bestimmten, durch die Einwirkung des' Scheuermittels hervorgerufenen Festigkeitsabfall zurückgelegte Scheuerstrecke als Maß für die Scheuerfestigkeit dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE222283X | 1940-10-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE746464C true DE746464C (de) |
Family
ID=5844559
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT746464D Active DE746464C (de) | 1940-10-25 |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (2)
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| DE1001833B (de) * | 1944-10-03 | 1957-01-31 | Paul August Koch Dr Ing | Verfahren und Vorrichtung zum Ermitteln der Scheuerfestigkeit von Seilen, Schnueren, Schlaeuchen, Gurten, Riemen, Senkeln, Garnen, Baendern, Gewebestreifen, Folien, Papieren und aehnlichen Stoffen |
| US2749740A (en) * | 1950-09-14 | 1956-06-12 | Harold W Stiegler | Apparatus for testing fabric |
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1941
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Also Published As
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