DE745331C - Getteranordnung fuer Elektronenroehren - Google Patents
Getteranordnung fuer ElektronenroehrenInfo
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- DE745331C DE745331C DEL91944D DEL0091944D DE745331C DE 745331 C DE745331 C DE 745331C DE L91944 D DEL91944 D DE L91944D DE L0091944 D DEL0091944 D DE L0091944D DE 745331 C DE745331 C DE 745331C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J7/00—Details not provided for in the preceding groups and common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J7/14—Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel
- H01J7/18—Means for absorbing or adsorbing gas, e.g. by gettering
- H01J7/186—Getter supports
Landscapes
- Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)
Description
- Getteranordnungfür Elektronenröhren Es ist bekannt, bei der Herstellung von Elektronenröhren die im Rohr vorhandenen Gasreste durch die sog. Getterung zu binden. Die Wirkung des Getters beruht bekanntlich darauf, daß ein geeigneter Stoff zur Verdampfung gebracht wird, der die Gasreste bindet und damit unwirksam macht. Bei der Herstellung sehr kleiner Röhren, wie sie im Dezimeter- und Zentimeterwellenbereich erforderlich sind, führt dieses Verfahren jedoch zu Schwierigkeiten. Die Röhren werden sehr klein, so daß an sich schon kaum genügend Platz vorhanden ist, um das Gettermaterial unterzubringen. Wenn dies aber möglich ist, ergeben sich Schwierigkeiten dadurch, daß das Material beim Verdampfen verspritzt und sich an Stellen niederschlägt, an denen es nicht erwünscht ist, wodurch unter Umständen die Wirksamkeit der Röhre überhaupt in Frage gestellt ist. Bei Röhren mit Außenanode ist das Gettermateriäl außerdem schwer durch Hochfrequenz zu verdampfen. Man könnte daran denken, die getternden Materialien auf den Elektroden selbst, z. B. auf dem Gitter oder der Anode, anzubringen. Dies ist jedoch gefährlich wegen der späteren Gasabgabe bei der Formierung oder bei der im Betrieb auftretenden Erwärmung. ' Es ist bekannt, zur Vermeidung dieser Nachteile das Gettermaterial außerhalb des eigentlichen Vakuumraumes der Röhre in einem Räum unterzubringen, der mit dem Vakuumraum der Elektronenröhren in Verbindung steht, und den das Gettermaterial enthaltenden Raum nach der Getterung abzutrennen. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die nach längerer Betriebsdauer im Elektrodensystem frei werdenden Gase nicht mehr gebunden werden und eine Verschlechterung des Röhrenvakuums während der Betriebszeit eintritt. Weiterhin ist eine Anordnung bekanntgeworden, bei der zur Erhöhung des Vakuums ein besonderes Entladungsgefäß verwendetwird, das mitdem eigentlichen Elektronenrohr verbunden ist und dazu dient, durchL'nterhal tung einer metallverdampfenden Hilfsentladung gasbindend zu wirken. In denn Hilfsentladungsgefäß ist neben Anode und Glühkathode ein besonderer Träger vorgesehen, auf welchem die gasbindenden Metalle oder ihre Verbindungen aufgebracht sind.
- Es ist allgemein üblich, das Getterniaterial in Pillenform am Elektrodensystem zu befestigen oder in der Röhre auf einem besonderen metallischen Halter anzuordnen. Bei den oben beschriebenen Röhrenanordnungen ergibt sich jedoch der wesentliche Nachteil, daß infolge der zum Einschmelzen notwendigen hohen Temperaturen eine Wärmeübertragung durch die Leitfähigkeit des Halters. auf die Getterpille erfolgt, so daß diese verdampft, bevor ihre Getterwirkung eintreten soll.
- Die Erfindung betrifft eine Getteranordnung für Elektronenröhren, insbesondere von sehr kleinen Abmessungen, deren Kolbenwand zum größten Teil aus Metall besteht, und schlägt zur Vermeidung der vorbeschriebenen Nachteile vor, den Fangstoff in einem durch Erweiterung des Pumpröhrchens gebildeten Raum auf einem Träger mit schlechter Wärmeleitfähigkeit, z. B. Glas, anzuordnen.
- Der Erfindungsgedanke ist nachstehend an einem Beispiel erläutert. Es ist im Schnitt eine vorzugsweise für Dezimeterwellen bestimmte Röhre gezeichnet. Die Röhre hat eine Außenanode A in Form eines Kupferzylinders, der am unteren Ende geschlossen ist. Am oberen Ende ist der Abschluß durch einen Ring R und eine Platte I aus keramischem Material erreicht. Zur vakuumdichten Verbindung zwischen R und A ist die Erweiterung des Anodenzylinders auf dem keramischen Ring z. B. aufgeschrumpft und die Schrumpfsteile nachträglich miteiner Schmelzglasur od. dgl. versehen, durch die ein vakuumdichter Abschluß erreicht wird. Die Kathode ist mit K und das Gitter mit G bezeichnet. An die Platte I ist ein Kolben S angeschlossen, in dem in der erfindungsgemäßen Weise auf einem Träger T, z. B. einem Stäbchen, aus einem Material mit schlechter Wärmeleitfähigkeit, z. B. Glas, die Getterpille P befestigt ist. Der Kolben S ist durch Erweiterung des Pumpstutzens hergestellt.
- Die Anwendung des Erfindungsgedankens ist nicht auf die beschriebene Röhrenform beschränkt, vielmehr kann er bei allen Elektronenröhren angewendet werden, bei denen eine unerwünschte Übertragung der Wärme auf die Getterpille erfolgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Getteranordnung für Elektronenröhren, insbesondere von sehr kleinen Abmessungen, deren Kolbenwand zum größten Teil aus Metall besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Fangstoff in einem durch Erweiterung des Pumpröhrchens gebildeten Raum auf einem Träger mit schlechter Wärmeleitfähigkeit, z. B. Glas, angeordnet ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 566 704; österreichische Patentschriften Nr. 110 994, 139248.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL91944D DE745331C (de) | 1937-02-05 | 1937-02-05 | Getteranordnung fuer Elektronenroehren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL91944D DE745331C (de) | 1937-02-05 | 1937-02-05 | Getteranordnung fuer Elektronenroehren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE745331C true DE745331C (de) | 1953-01-05 |
Family
ID=7287390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL91944D Expired DE745331C (de) | 1937-02-05 | 1937-02-05 | Getteranordnung fuer Elektronenroehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE745331C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT110994B (de) * | 1925-08-11 | 1928-10-25 | Siegmund Dr Loewe | Verfahren zur Erzeugung eines besonders hohen Vakuums in Elektronenröhren. |
| DE566704C (de) * | 1929-11-16 | 1932-12-22 | Telefunken Gmbh | Einrichtung zur Erhoehung des Vakuums von Elektronenroehren |
| AT139248B (de) * | 1932-03-22 | 1934-10-25 | Hans Von Dr Hartel | Verfahren zur Vergetterung elektrischer Entladungsgefäße durch Niederschlagen eines Metalls. |
-
1937
- 1937-02-05 DE DEL91944D patent/DE745331C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT110994B (de) * | 1925-08-11 | 1928-10-25 | Siegmund Dr Loewe | Verfahren zur Erzeugung eines besonders hohen Vakuums in Elektronenröhren. |
| DE566704C (de) * | 1929-11-16 | 1932-12-22 | Telefunken Gmbh | Einrichtung zur Erhoehung des Vakuums von Elektronenroehren |
| AT139248B (de) * | 1932-03-22 | 1934-10-25 | Hans Von Dr Hartel | Verfahren zur Vergetterung elektrischer Entladungsgefäße durch Niederschlagen eines Metalls. |
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