DE745323C - Verseilmaschine zur Herstellung von D.M.-Vierern - Google Patents

Verseilmaschine zur Herstellung von D.M.-Vierern

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Publication number
DE745323C
DE745323C DEH156332D DEH0156332D DE745323C DE 745323 C DE745323 C DE 745323C DE H156332 D DEH156332 D DE H156332D DE H0156332 D DEH0156332 D DE H0156332D DE 745323 C DE745323 C DE 745323C
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DE
Germany
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driven
fours
stranding
production
stranding machine
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Expired
Application number
DEH156332D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Haugwitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hackethal Draht Kabel Werke AG
Original Assignee
Hackethal Draht Kabel Werke AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE745323C publication Critical patent/DE745323C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/02Stranding-up
    • H01B13/0228Stranding-up by a twisting pay-off and take-up device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

  • Verseilmaschine zur Herstellung von D. M.-Vierern Eine wesentliche Voraussetzung für die Kopplungsfreiheit zwischen den verschiedenen Sprechreisen eines Fernmeldekabels ist eine gleichmäßige Verseilung aller gleichartigen Elemente. Deshalb werden die ablaufenden Elemente möglichst gleichmäßig gebremst, um sie gleich lang zu machen. So werden beispielsweise die Adern bei der Verseilung zu Paaren .oder Lagen um gemeinsame oder getrennte und untereinander gekuppelte Hilfsscheiben. herumgeführt, welche zwischen Ablaufspule und Verseilpunkt angebracht sind und die Geschwindigkeit sowie die Länge der Adern ausgleichen. Hierbei müssen die Adern außer der Bremskraft der Ablaufspule auch die Reibungswiderstände der Hilfsscheiben und der Kupplungsorgane überwinden, was bei der Verseilung von dünneren Leitern insofern nachteilig äst, als dies zu übermäßigen Beanspruchungen und ztun Recken der Leiter führen kann.
  • Es sind auch Maschinen bekannt, bei welchen die Hilfsscheiben angetrieben werden. Dabei muß die Geschwindigkeit des Ablaufs der Einzelspulen mit der Abzugsgeschwindigkeit der verseilten Lage genau in übereinstimmung gebracht werden. Diese Einstellung ist sehr schwierig, da die Abzugsgeschwindigkeit der Kabelseele bei jeder Lage infolge des zunehmenden Durchmessers und damit größeren Umfanges auf der Hauptabzugsscheibe größer wird. Es ist also bei jeder neuen Lage eme erneute Einstellung erforderlich. Da Zahnräder eine Geschwindigkeltsänderung nur in verhältnismäßig groben Stufen gestatten, kann niemals eine genaue Anpassung der Geschwindigkeit der Einzelscheiben an den Hauptabzug erfolgen. Es ergibt sich also entweder eine Stauung vor dem Verseilpunkt und damit ein Lockerwerden der Verseilelemente auf den Hilfsscheiben, wodurch ein Rutschen eintritt und die , Wirkung aufgehoben wird, oder ein ständiges Recken der Leiter, was ebenfalls unzulässig ist.
  • Die Erfindung betrifft eine Verseihnaschine zur Herstellung von D,. M: Vierern ohne Rückdrehung, bei der zwischen den Ablaufspulen der Adern und der Aufwickeltrommel besonders angetriebene Abzugsscheiben zur Erzielung gleichmäßiger Zugspannungen angeordnet sind. Die Antriebswelle der Maschine ist mit der Aufivickelvorrichtung für die verseilte Adergruppe und mit jeder Ader- bzw. Jochabzugsscheibe verbunden. Die obenerwähnten Schwierigkeiten, die dadurch bedingt sind; daß der Abzugsantrieb auf das sich im Vierersystem bewegende Paarsystem unabhängig von der Paar- und Viererverseilung zu über tragiai ist, wobei durch ein Vorgelege gleichzeitig alle Einzelabzüge und der Hauptabzug bzw. die Aufivickelei gemeinsam angetrieben werden, werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, däß bei einer derartigen D. M.-Viererverseilmaschine die Antriebswelle mit der Aufwickelvorrichtung unter Zwischenschaltung einer Rutschkupplung und mit jeder Jochabzugsscheibe durch je ein Differentialgetriebe verbunden ist.
  • In der Abbildung ist eine Anordnung nach der Erfindung schematisch dargestellt, bei der die Achsen der beiden Paarjoche fest gelagert sind und die Viererdrallierung dadurch bewirkt wird, daß die Aufwickelvorrichtung tj für den Vierer um die Viererachse gedreht wird. Hierbei drehen sich alle Spulen um ihren Schwerpunkt, es treten daher die kleinsten Fliehkräfte auf, und eine große Fahrgeschwindigkeit ist möglich.
  • Verseilmaschinen, bei denen die Paarjoche fest gelagert sind und bei denen die Aztftvickelvorrichtung um die Vierers erseilachse gedreht wird, sind an sich bekannt.
  • Der Antrieb erfolgt von der Hauptwelle tv, welche über Vorgelege tz die Drehung der Aufwickelvorrichtung g bewirkt. Die Welle titreibt aber auch über ein Zahnrad A das Gehäuse eines Differentialgetriebes B an. Die beiden gegenüberliegenden,KegelräderCundD, des Getriebes sind mit der Längsdrehachse E und einer sich auf dieser Achse lose drehenden BüchseF über Zahnräder bzw. Ketten so verbunden, daß bei Stillstand des Gehäuses die Welle E und die Büchse F sich mit gleicher Geschwindigkeit in gleicher Richtung drehen. Mit der Büchse F ist über Zahn-und Kegelräder der Antrieb der Trommel G gekuppelt. Bei gleicher Geschwindigkeit von G und F bleibt demnach die Trommel stehen. Wird das Gehäuse des Getriebes B gedreht, so dreht sich die Trommel G unabhängig von der im Vorgelege tt eingestellten Drehzahl der Welle F. Zwischen F und G ist eine Rutschkupplung t- geschaltet.
  • Die günstigste Abzugsgeschwindigkeit wird durch passende Wahl der Übersetzung von e1 auf ß eingestellt. Der Fadenspinnert wird von der Welle w direkt angetrieben und gewährleistet daher bei verschiedenen Abzugsgeschwindigkeiten eine gleichbleibende Steiguiig der Bespinnung. Der Faden läuft mit in den Verseilnippel ein und sichert die Lage der Adern.
  • Die Paarjoche x und y werden über zwei Vorgelege H und I( mittels Ketten, Kegel-und Zahnrädern angetrieben. Auf die Wellen der Paarjoche sind entsprechend der Anordnung beim Abzugsantrieb Büchsen angebracht, über welche zwei Differentiale L und hl angetrieben werden. Die Gehäuse der Differentiale werden gemeinsam von einem mit der Hauptwelle w gekuppelten Kegelrad N bewegt. 1Uit den auf den Jochachsen sitzenden Büchsen sind die Abzugsvorrichtungen d verbunden. Diese erhalten auf diese Weise ebenfalls einen Antrieb, welcher unabhängig von der Drehung der Paarjoche ist und starr mit der Büchse F und dem Antrieb der Trommel G verbunden ist.
  • Dicht hinter dem Verseilpurikt ist im Jochrahmen die nicht angetriebene Hilfsscheibe O angeordnet. Unmittelbar vor dem Verseilpunkt erhalten beide Paare eine Fadenumspinnung. Die Spinner P werden von der Wellen, direkt angetrieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: - i. Verseilmaschine zur Herstellung von D. 31.-Vierern ohne Rückdrehung, bei der zwischen den Ablaufspulen der Adern und der Aufwickeltrommel besondere angetriebene Abzugsscheiben zur Erzielung gleichmäßiger Zugspannungen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle mit der Aufwickelvorrichtung unter Zwischenschaltung einer Rutschkupplung und mit jeder Jochabzugsscheibe durch je ein Differentialgetriebe verbunden ist. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, daß zwischen Verseilpunkt und Aufwickeltrommel eine nur durch den Vierer angetriebene Hilfsscheibe angeordnet ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften i» Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften ..... Nr.394934, 562 i94.; österreichische Patentschrift . . Nr. 142 080; deutsche Patentschriften ..... Nr.55926i, 635303.
DEH156332D 1938-07-01 1938-07-01 Verseilmaschine zur Herstellung von D.M.-Vierern Expired DE745323C (de)

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