DE74463C - Ramme zur Herstellung von Cement-Probekörpern für die Prüfung auf Zug- und Druckfestigkeit - Google Patents

Ramme zur Herstellung von Cement-Probekörpern für die Prüfung auf Zug- und Druckfestigkeit

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DE74463C
DE74463C DENDAT74463D DE74463DA DE74463C DE 74463 C DE74463 C DE 74463C DE NDAT74463 D DENDAT74463 D DE NDAT74463D DE 74463D A DE74463D A DE 74463DA DE 74463 C DE74463 C DE 74463C
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DE
Germany
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lever
rod
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ram
testing tensile
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74463D
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English (en)
Original Assignee
J H. SCHUTT in Kervo p. Savio, Finland
Publication of DE74463C publication Critical patent/DE74463C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/10Moulds with means incorporated therein, or carried thereby, for ejecting or detaching the moulded article
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/04Producing shaped prefabricated articles from the material by tamping or ramming

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Druckfestigkeit.
Ursprünglich wurden Probekörper zur Prüfung von Cementkörpern von Hand hergestellt, indem der Cementmörtel mittelst eines Spatels von gewissem Gewichte in die Form eingeschlagen wurde. Es ist klar, dafs die Resultate zufolge der rohen Herstellungsweise ungenau und unsicher blieben.
Um nun eine Sicherheit für die Gleichmäfsigkeit dieser herzustellenden Untersuchungskörper zu erhalten, ist es nothwendig, einheitliche und stets gleiche Schläge von vorher genau bestimmter Zahl auf die zu erzeugenden Cementkörper auszuführen, um dieselben von den UngleichmäTsigkeiten der Herstellung von Hand aus zu befreien.
Die in. den Zeichnungen dargestellte Einrichtung dient dazu, sowohl durch eine vorher genau bestimmte Anzahl gleicher Schläge die Festigkeit der zu untersuchenden Körper genauer angeben zu können, als auch zu ermöglichen, die zusammengestampften Cementkörper aus der Form derart zu entfernen, dafs dieselben durch eine selbstthätige Abgabevorrichtung ausgestofsen werden, wodurch die Probestücke vor Verletzungen bewahrt bleiben.
In den Zeichnungen sind die neuen Vorrichtungen veranschaulicht, und zwar stellt dar:
Fig. ι eine Seitenansicht der mit den Neuerungen versehenen Vorrichtungen, theilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Grundrifs, ebenfalls theilweise im Schnitt,
Fig. 3 eine Vorderansicht.
Fig. 4 bis 9 zeigen Details der Vorrichtung zur Einstellung der Zahl der Schläge in Ansicht und Schnitt in gröfserem Maisstabe.
Fig. 10 bis 13 stellen Details der Auslösevorrichtung der Probekörper in gröfserem Mafsstabe dar.
Entsprechend den drei Formen a, Fig. 1 und 3, sind drei Hämmer b vorhanden. Auf einer Antriebswelle c sitzt ein Schwungrad c\ sowie drei Kurbeln c2, Fig. 2, welche, um je 1200 gegen einander verstellt, der Reihe nach auf die um eine Welle c4 schwingenden Hebel c3 treffen und die hinten befindlichen Hebelarme derselben nach unten drücken. Die entsprechenden vorderen Hebelarme heben die dazu gehörigen Hämmer b. Sobald die Kurbeln c2 den Hebel c3 freigeben, fallen die Hämmer b auf die die Formen α abschliefsenden Setzköpfe d.
Da bislang eine allgemeine Vereinbarung bezw. einheitliche Regelung für die Gröfse der Rammarbeit, welcher der Probekörper unterworfen wird, nicht besteht, mufs eine Anordnung getroffen sein, um die Anzahl der Hammerschläge nach Wunsch oder Bedürfnifs einstellen zu können. Es ist klar, dafs eine Regelung dieser Frage eine entsprechende Vereinfachung der hierbei in Frage kommenden Vorrichtung an dem vorliegenden Apparate zur Folge haben wird. Zur Feststellung der Anzahl der auszuführenden Schläge ist an der in Vorstehendem angedeuteten bekannten Einrichtung folgende Anordnung getroffen.
Auf der Antriebswelle c, Fig. 4 und 5, ist ein Trieb 1 aufgekeilt, welcher mit dem Zahnrade 2 im Eingriff steht. An diesem Zahnrade 2 ist ein excentrisch gelagerter Zapfen \, Fig. 7, vorhanden, welcher derart auf den um Welle 6 drehbaren Hebel 3 wirkt, dafs die an dem Hebel befindliche Schaltklinke 4 das Schaltrad 5 für jede Umdrehung des Zahnrades 2 um einen Zahn vorwärts bewegt.
Das Schaltrad 5 sitzt lose auf der Welle 6. Auf dieser Welle ist ferner der Hebel 8 festgekeilt. Auch sind entsprechend den drei Hebeln c3 drei Sperrzähne 12 an dieser Welle angebracht. Der Hebel 8 trägt an der Nabe einen Sperrzahn 9, Fig. 5.
Das Schaltrad 5 trägt eine Nuth, in welcher ein Ansatzstück mit einer schrägen Fläche der Zahl der erforderlichen Schläge entsprechend eingestellt werden kann.
Die Wirkungsweise ist nun die folgende:
Entsprechend der Zahl der gewünschten Schläge wird das Stück 14, Fig. 6, eingestellt. Da bei einem Uebersetzungsverhältnifs 1 : 5 der Zahnräder 1 und 2 jeder Hammer fünf Schläge gemacht hat, bis das Rad 2 sich einmal herumdreht, so kann die Veränderung in diesem Falle stets um fünf Schläge erfolgen. Bei 30 Zähnen des Schaltrades 5 können bis 1 50 Schläge ausgeführt werden.
Hierauf wird der Hebel 8, Fig. 4 und 5, hochgehoben in die auf Fig. 1 punktirt gezeichnete Lage. Dabei schnappt der Sperrzahn 9 hinter dem Stifte 10, Fig. 4, ein. Die Sperrzähne 12 erhalten hierdurch einen Druck gegen die Sperrklinke, und wird die Welle 6 in dieser Lage festgehalten. Durch Drehung der Antriebswelle c wird ein Vorschub des Sperrrades so lange bewirkt, bis das Ansatzstück 14 nach der erforderlichen Anzahl Schläge mit dem Stifte ioa in Eingriff kommt. Der Stift 10 ist in einer am Gestell angebrachten Hülse 11 derart gelagert, dafs dieser Stift durch eine Feder stets in die Höhe gedrückt wird, wobei sich an demselben noch ein anderer Stift ioa, Fig. 6, befindet. Sobald nun das Ansatzstück 14 diesen Stift ioa und mithin auch den Stift 10 herunterdrückt, wird der Ansatz 9 des Hebels 8 frei und der Hebel fällt herunter in die in Fig. 4 gezeichnete Stellung; dabei klinkt der Sperrzahn 12 ein und hält am Haken 13 an einem Hebelarm den Arm c3, welcher den Hammer trägt, hoch. Ein weiteres Drehen der Antriebswelle bleibt auf die Hammer ohne Wirkung, da dieselben durch die Sperrzähne 12 festgehalten sind.
Der in den Formen a, Fig. 10 bis 13, im Detail dargestellte Cementmörtel lagert auf je einer Messingplatte d1 (Fig. 10), welche unmittelbar auf der Grundplatte des Apparates ruht. Sollen die Probekörper nach vollendeter Stampfarbeit entnommen werden, so ist zunächst anzuordnen, dafs die sämmtlichen Hammer b durch die oben beschriebene Anordnung hochgehalten werden.
Auf einer Welle e\ Fig. 13, ist eine Kurbel e und eine zweite e2 befestigt, welche unter einander um 90° versetzt sind. Letztere Kurbel steht durch eine Zugstange h mit der in dem Cylinder/ befindlichen Stange g in Verbindung. Eine in dem Cylinder untergebrachte Feder trachtet die Stange g in die Höhe zu drücken, woran sie von der Zugstange h und Kurbel e2 verhindert wird. Die verticale Stange g läuft oben in einen stärkeren Knopf g\ der abgesetzt ist und Ansatzstücke g·2 trägt, aus.
In der in Fig. 10 und 11 dargestellten Lage der Kurbeln e und e2 schneiden diese Ansatzstücke g'2 gerade mit der Oberkante der Grundplatte ab. Es müssen demnach in der Grundplatte für diese Stücke g"1 entsprechende Oeffnungen vorhanden sein.
Sollen nun die Probekörper entfernt werden, so wird zunächst die Kurbel e ein wenig nach unten gedreht, wodurch die Kurbel e2 gegen die Zugstange h über den todten Punkt gelangt. Dadurch wird der Feder die Möglichkeit geboten , die Stange g so weit in die Höhe zu drücken, bis der Daumen es gegen die Sperrklinke i anschlägt. Dieser Anschlag mufs dann erfolgen, wenn die Platte dl von dem Lappen g'2 so hoch gehoben ist, dafs die Entfernung der Oberfläche der Platte d1 von der Oberkante der Form gerade der gewünschten Stärke der Probekörper entspricht. In dieser Lage werden die Probekörper abgestrichen. Um nun die Probekörper gänzlich zu entfernen, ist es nothwendig, die Stange g durch die Feder herausheben zu lassen, welches dadurch ermöglicht wird, dafs man die Klinke i durch den Knopf k hebt und dadurch den Daumen es freigiebt. In dieser Stellung kann die Federkraft wieder zur Geltung kommen, und wird die Stange g so hoch gehoben, dafs die Platten d1 über die Oberkante der Form gelangen und mit den fertigen Probekörpern abgehoben werden können, worauf dieselbe Hantirung von Neuem beginnen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . An Rammen mit nach Art der Schwanzhämmer bethätigten Fallhämmern für die Prüfung auf Zug- und Druckfestigkeit ein Schaltwerk zur Bestimmung der Zahl der auszuführenden Schläge, welches derart eingerichtet ist, dafs der Daumen (9) des Hebels (8) von der Sperrklinke (ro) nach Ausübung einer bestimmten Schlägezahl ausgelöst wird, wobei die Sperrklinken (12) eine Arretirung der Hebel (οΆ) in entsprechend
    durch Federn gehaltenen Haken (13) bewirken.
    An den durch Anspruch 1. geschützten Rammen eine Einrichtung zur Entfernung der Probekörper aus den Formen, ohne letztere vom Apparate zu lösen, gekennzeichnet durch eine Stange g, deren Querhaupt (gl) Ansatzstücke (g2) trägt, wobei diese mit der Stange g durch eine Spiralfeder hochgedrückt und durch eine Kurbel (e2) und Zugstange (h) in der betreffenden Stellung gehalten werden.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT74463D Ramme zur Herstellung von Cement-Probekörpern für die Prüfung auf Zug- und Druckfestigkeit Expired - Lifetime DE74463C (de)

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