DE744276C - Verfahren und Einrichtung zur Mehrfachbenutzung der Schneidunterlagen bei Dreimessermaschinen zum Beschneiden von Papierstapeln o. dgl. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Mehrfachbenutzung der Schneidunterlagen bei Dreimessermaschinen zum Beschneiden von Papierstapeln o. dgl.

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DE744276C
DE744276C DEK161113D DEK0161113D DE744276C DE 744276 C DE744276 C DE 744276C DE K161113 D DEK161113 D DE K161113D DE K0161113 D DEK0161113 D DE K0161113D DE 744276 C DE744276 C DE 744276C
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Application number
DEK161113D
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English (en)
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Fritz Cruse
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KRAUSE KARL FA
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KRAUSE KARL FA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/06Arrangements for feeding or delivering work of other than sheet, web, or filamentary form
    • B26D7/0675Arrangements for feeding or delivering work of other than sheet, web, or filamentary form specially adapted for piles of sheets

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Mehrfachbenutzung der Schneidunterlagen bei Dreimessermaschinen zum Beschneiden von Papierstapeln o. dgl. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Mehrfachbenutzung der Schneidunterlagen bei Dreimessermaschinen, die mit einem vor der Schneidstation angeordneten, absatzweise drehbaren Vieleckanlegetisch versehen sind, zum Beschneiden von Papierstapeln, Büchern, Broschüren o. dgl.
  • Es ist bereits bei Papierschneidemaschinen, sog. Plan- oder Querschneidern, also Maschinen mit nur einem Messer, bekannt, unterhalb des Messers eine im Ouerschnitt quadratische Schneidleiste in der Anlegetischfläche der Maschine- versenkt anzuordnen, die in ihrer Lage zur Messerschneide vielfach gewechselt -werden kann, um so weitestgehend ausgenutzt werden zu können, was durch seitliches Zwischenfügen einer oder mehrerer Beilagen in der die Schneidleiste aufnehmenden Tischaussparung noch gesteigert -werden kann. Eine solche Anordnung von Schneidleisten ist bei Dreimessermaschinen mit einem vor der Schneidstation angeordneten, absatzweise drehbaren Vieleckanlegetisch nicht geeignet. Wollte man solche in Wechsellage bringbare Schneidleisten an den Anlegeflächen eines Vieleckanlegetisches für Dreimessermaschinen anordnen, so würde dies einen sehr komplizierten Mechanismus erforderlich machen, da die Leisten zu den Schneidformaten verstellbar sein müßten. Außerdem wäre auch die jedesmalige Umwechselung der an jeder Anlegefläche erforderlichen drei Leisten nebst Beilagen eine umständliche und zeitraubende Arbeit. Ferner würde es sehr schwierig sein, an jeder Anlegefläche die Stoßstellen der Leisten für das 'Vordermesser zu den Leisten für die beiden Seitenmesser vollkommen dicht zu gestalten, was aber ein Erfordernis wäre, um ein Ausweichen des zu schneidenden Gutes nach unten zu verhüten.
  • Für den praktischen Gebrauch bei Dreiinessermaschinen mit Vieleckanlegetisch ist deshalb eine derartige Schneidleistenanordnung vollkommen ungeeignet und wäre auch viel zu teuer. Demgegenüber gibt die Erfindung eine neue Lehre für die Anordnung der Schneidunterlagen für Vieleckanlegetische bei Dreimessermaschinen, die nicht nur einfach in der Herstellung und für den praktischen Gebrauch ist, sondern außer dein Vorteil der weitestgehenden Ausnutzung der Schneidunterlagen bei gleichen Schneidformaten noch den weiteren Vorteil bietet, daß die Schneidunterlagen bei kleineren Schneidformaten weiterhin verbraucht werden können, also die denkbar weitestgehende Benutzung und Abnutzung der Schneidunterlagen erreicht wird.
  • Bei den bekannten Maschinen dieser Gattung werden an den Anlegeflächen des Vielecktisches Schneidunterlagen aus Pappe, Celluloid o. dgl. befestigt, die nach Verbrauch ihrer Schnittstelle entfernt und durch neue Schneidunterlagen ersetzt oder gewendet werden müssen, also nur für eine Schnittstelle auf jeder ihrer Seiten benutzbar sind. Demgegenüber stellt sich die Erfindung die Aufgabe, die Schneidunterlagen bei solchen Maschinen in weitestgehender Weise auszunutzen, also eine Vielzahl von Schnittstellen auf ihr zu ermöglichen, bevor sie gewendet bzw. entfernt und durch neue ersetzt werden müssen.
  • Die Erfindung sieht deshalb vor, daß die Schneidunterlagen für die einzelnen Anlegeflächen des Vielecktisches an Platten aus Holz, Metall oder Kunststoff angeordnet und diese Platten in symmetrischer Anordnung der aus Vordermesser und Seitenmessern gebildeten Schneidwerkzeuge sowohl in senkrechter als auch in waagerechter Richtung versetzt zueinander an den Anlegeflächen des Vielecktisches leicht abnehmbar und auswechselbar vorgesehen werden, so daß bei Verbrauch der jeweiligen Schnittstelle der einzelnen Schneidunterlagen durch Abnehmen der Platten von ihren jeweiligen Anbringungsflächen und Wiederanbringen derselben an der in der Drehrichtung des Vielecktisches folgenden Anlegefläche des Vielecktisches eine andere Schnittstelle geboten wird, welcher Austausch so oft erfolgen kann, bis die Platten ihre Ausgangsstellung wieder eingenommen haben. Weiterhin sieht die Erfindung vor, mittels Beilagen (Leisten) die Zueinanderversetzung der einzelnen Platten am Vielecktisch nochmals zu verändern, so daß der Austausch bzw. das Auswechseln der Platten an den Anlegeflächen des Vielecktisches noch einmal in derselben Weise durchgeführt werden kann, bis die Platten ihre Ausgangsstellung wieder eingenommen haben. Auf diese Weise wird ermöglicht, bei einem Vielecktisch mit z. B. vier Anlegeflächen in der ersten Verfahrensstufe auf jeder Schneidunterlage vier Schnittstellen und in der zweiten Verfahrensstufe nochmals auf jeder Schneidunterlage vier Schnittstellen, also insgesamt acht Schnittstellen parallel nebeneinander auf jeder der Schneidunterlagen hervorzurufen, bis diese Unterlagen entfernt bzw. gewendet werden müssen. Selbstverständlich können statt der einen Beilegleiste je Schneidplatte deren auch mehrere vorgesehen werden, so daß sich dadurch die Zahl der Schnittstellen noch weiter erhöhen kann.
  • Eine Dreimessermaschine mit absatzweise drehbarem Vieleckanlegetisch ist in der Abb. i in Seitenansicht und in Abb. 2 in einer Draufsicht dargestellt. Deren Vieleckanlegetisch zeigen Abb.3 in Seitenansicht und Abb. q. in Draufsicht. Abb. 5 zeigt eine Einzelheit.
  • In Abb. i und 2 bedeuten i das Maschinengestell, 2 das Vordermesser, 3 die beiden Seitenmesser, q. den Preßbalken, 5 den Vieleckänlegetisch mit beispielsweise vier Anlegeflächen, der, von einer stehenden Welle 6 angetrieben, in waagerechter Ebene, gewissermaßen karussellartig absatzweise, jeweils um 9o ° in Umdrehung versetzt wird. In `Verbindung mit Anlegeflächen des Tisches 5 sind Zangen 7 vorgesehen, mittels deren das Schneidgut getragen und gegen die Anlegeflächen angedrückt wird.
  • Erfindungsgemäß werden die Schneidunterlagen 8 für die Schneidwerkzeuge 2, 3 auf Platten 9 befestigt und diese Platten auswechselbar an den Anlageflächen A, B, C und D des z. B. quadratischen Tisches 5 angeordnet (vgl. Abb. 3 bis 5). Die Anordnung dieser Platten 9 aber ist so, daß sie zur Mittelachse bzw. den Außenkanten des Tisches 5 versetzt zueinander sind, und dies sowohl in waagerechter als auch in senkrechter Richtung. Diese Zucinanderversetzung beträgt ein solches Maß, «-elches als Parallelentfernung von Schnittlinie zu Schnittlinie auf der Schneidunterlage 8 zweckmäßig ist, beispielsweise 3 mm.
  • Für diese Zueinanderversetzung sind an den Anlegeflächen A bis D Führungen i o und an den Platten 9 Führungseinschnitte i i vorgesehen, und zwar können entweder die Führungen i o an den Flächen A bis D zueinander versetzt vorgesehen werden, wie dies in der Abb. d. dargestellt ist, oder es werden diese Führungen im Mittel jeder der Flächen A bis D vorgesehen und die Führungseinschnitte i i entsprechend zueinander versetzt in den einzelnen Platten 9 vorgesehen. An den Flächen A bis D unten sitzen sog. Stütznasen 12, und zwar an jeder Fläche zwei solcher Nasen, gegen die sich die in die Führungen io eingesetzten Platten 9 abstützen. Diese Stütznasenpaare sind an den Flächen A bis D in ihrer Höhenlage zueinander versetzt vorgesehen. Die in den Führungen io sitzenden und auf den Nasen 12 abgestützten Platten 9 werden oben von Verschlußwirbeln 13 0. dgl. festgehalten. An einer Seite der Führungen io ist eine Beilage 1¢ eingelegt (vgl. Abb. 5).
  • Das erfindungsgemäße Verfahren besteht nun darin, daß bei Verbrauch der Schnittstelle auf den Schneidunterlagen 8 .die leicht abnehmbar an den Flächen A bis D versetzt zueinander angeordneten Platten innerhalb der Flächen A bis D ausgewechselt werden, d. h. die Platte auf der Fläche A wird auf der Fläche B angeordnet und die der Fläche B auf die Fläche C gesetzt usw. Durch diesen Austausch der Platten werden bei der symmetrischen Anordnung der Schneidwerkzeuge zur Mittelachse 6 des Vielecktisches 5 den Schneidwerkzeugen 2,'3 andere Schnittstellen geboten, und zwar den Seitenmessern 3 durch die in waagerechter Richtung erfolgte Versetzung der Platten 9 in den Führungen io, i 1 und dem Vordermesser 2 durch die in senkrechter Richtung erfolgte Versetzung der Platten 9 auf den Stütznasen 12.
  • Ist nun auch die nächste Schnittstelle verbraucht, so erfolgt wieder das Auswechseln in der fortlaufenden Reihe, d. h. die Platten werden in der Drehrichtung des Vielecktisches auf die nächste Anlegefläche umgesetzt. Dies erfolgt, bis die Platten 9 alle Anlegeflächen des Vielecktisches durchwandert haben. Würde man nun die Platten wieder umsetzen, so würden @sie in ihre Ausgangsstellung zurückkommen, also den Schneid-,verkzeugen die erste, aber verbrauchte Schnittstelle geboten werden. Um aber die Schneidunterlagen 8 noch weiterbenutzen zu können, werden vor der nächsten Umstellung der Platten 9 die Beilagen 14 in den Führungen io von der einen Seite auf die andere Seite der Führung (wie in Abb. 5 punktiert angedeutet) umgewechselt, so daß sich beim Einsetzen der Platten 9 in die Führungen eine ,weitere Versetzung der Platten zueinander innerhalb der einzelnen Anlegeflächen ergibt. Außerdem werden auf die Stütznasen 12 Beilegleisten 15 zur >Auflage gebracht, so daß auch eine ,weitere Versetzung der Platten in senkrechter Richtung geboten wird. Es können also jetzt die Platten wieder in die Ausgangsstellung gebracht und dann, wie vorstehend beschrieben, nochmals der Reihe nach ausgewechselt werden, bis sie wieder in ihrer Ausgangsstellung ankommen. Hier angekommen, müssen dann die Schneidunterlagen 8 entweder gewendet oder gegen neue ausgewechselt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Mehrfachbenutzung der Schneidunterlagen bei Dreimessermaschinen, die mit einem vor der Schneidstation angeordneten, absatzweise drehbaren Vieleckanlegetisch versehen sind, zum Beschneiden von Papierstapeln, Büchern, Broschüren o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidunterlagen (8) für die einzelnen Anlegeflächen (A bis D) des Vieleckanlegetisches (5) auf Platten (g) angeordnet werden, diese Platten an den Vieleckanlegeflächen zum Mittel bzw. den Außenkanten dieses Tisches sowohl in der waagerechten als auch in der senkrechten Richtung zueinander versetzt, und zwar in Führungen (io), mit ihrer Unterkante auf Stütznasen (12) aufliegend und in ihrer Oberkante von Verschlußwirbeln o. dgl. (13) gehalten, vorgesehen Werden und nach jeweiligem Verbrauch der Schnittstellen in den Schneidunterlagen (8) diese Platten der Reihe nach auf den Anlegeflächen des Tisches (5) in der Weise' ausgewechselt werden, daß die Platte der Fläche A auf die Fläche B und die der. Fläche B auf die Fläche C usw. zu liegen kommt, was nach Wiederverbrauch der nächsten Schnittstelle in derselben Weise wiederholt wird usf., bis schließlich die einzelnen Platten ihre Ausgangsstellung am Vielecktisch wieder eingenommen haben, so daß z. B. bei einem Vielecktisch mit vier Anlegeflächen auf jeder der Schneidunterlagen vier parallel nebeneinanderliegende Schnittstellen ermöglicht werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Weiterbenutzung derselben Schneidunterlagen (8) nach erfolgter Auswechselung der Platten (9) an allen Anlegeflächen des Tisches (5) Beilegleisten (14) in den Führungen (io) umgewechselt und Beilegleisten -(15) auf die Stütznasen (12) zur Auflage gebracht werden, wodurch ,weitere Versetzung der Platten (9) in waagerechter und senkrechter Richtung herbeigeführt wird und demzufolge diese Platten wiederum von einer zur anderen Anlegefläche des Tisches (5) ausgewechselt werden können, bis sie schließlich ihre Ausgangsstellung wieder einnehmen, wo schließlich die Schneidunterlagen (8) gewendet' bzw. erneuert "-erden müssen.
  3. 3. Einrichtung zur Ausführung des Z"erfahrens nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß bei symmetrischer Anordnung der durch das Vordermesser (:2) und die beiden Seitemnesser (3) gebildeten Schneidwerkzeuge zur Mittelach-se (6) des Vielecktisches (5) entweder die Führungen (io) für die Platten (9) an den Anlegeflächen dieses Tisches zueinander versetzt angeordnet sind oder bei symmetrisch an den Flächen (A bis D ) angeordneten Führungen (io) die Führungseinschnitte (i i) in den Platten (9) zueinander versetzt vorgesehen sind, so daß beim jedesmaligen Auswechseln der Platten (9) auf den Anlegeflächen des Tisches (5) den beiden Seitenmessern (3) von jeder Platte andere Schnittstellen geboten werden, und daß die Stütznasen (1z) an den Anlegeflächen des Tisches (5) in ihrer Höhenlage zueinander versetzt angeordnet sind, so daß bei jeder Auswechselung der Platten (9) auch dem Vordermesser (2) eine andere Schnittstelle geboten wird. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: USA.-Patentschrift . . . . . . . . \r. 707 a9-..
DEK161113D 1941-05-17 1941-05-17 Verfahren und Einrichtung zur Mehrfachbenutzung der Schneidunterlagen bei Dreimessermaschinen zum Beschneiden von Papierstapeln o. dgl. Expired DE744276C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US707294A (en) * 1901-11-22 1902-08-19 Charles D Blackhall Paper-cutting machine.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US707294A (en) * 1901-11-22 1902-08-19 Charles D Blackhall Paper-cutting machine.

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