DE218328C - - Google Patents
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- DE218328C DE218328C DENDAT218328D DE218328DA DE218328C DE 218328 C DE218328 C DE 218328C DE NDAT218328 D DENDAT218328 D DE NDAT218328D DE 218328D A DE218328D A DE 218328DA DE 218328 C DE218328 C DE 218328C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B3/00—Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
- B44B3/06—Accessories, e.g. tool or work holders
- B44B3/066—Master copy holders
Landscapes
- Drilling And Boring (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 218328 -KLASSE 75«. GRUPPE
Die Erfindung betrifft Maschinen zum Schneiden der Stempel, die zur Herstellung
von Matrizen für den Guß von Buchdrucklettern gebraucht werden. Bei den bekannten
Maschinen dieser Art wird eine die Umrisse des verlangten Schriftzeichens vorschreibende
Vorlage 'mit dem Arm eines Pantographen umfahren, und der Träger des Werkstückes
wird dadurch in geometrisch ähnlichen, aber
ίο nach einem bestimmten Verhältnis verkleinerten
Bahnen an dem feststehenden Werkzeug entlang geführt. Da nur die Oberfläche des Stempels, die der Druckfläche der Letter entspricht,
die Umrisse des Schriftzeichens genau wiedergeben soll, während die das Schriftzeichen
auf dem Stempel darstellenden Ausfräsungen sich mit zunehmender Tiefe verringern
sollen, so wird zur. Herstellung eines Stempels die Vorlage nicht nur einmal umso
fahren, sondern die Ausfräsungen werden ihrer Tiefe nach in eine Anzahl von Zonen eingeteilt.
Für jede Zone erhält das Werkzeug eine andere Tiefeneinstellung, und für jede Tiefeneinstellung des Werkzeuges wird auf
den P.antographenarm ein Scheibchen von abnehmendem Durchmesser aufgesetzt. Beim
• Umfahren muß alsdann die Achse des Pantographenarmes beständig um den Halbmesser
des jeweilig benutzten Scheibchens von dem Umriß der Vorlage entfernt bleiben und die
Achse des Werkzeuges um einen im vorgeschriebenen Verhältnis verkleinerten Abstand
von dem Umriß des Schriftzeichens.
Die Vorlage muß dabei derart eingespannt werden, daß ihre Ebene parallel zu der Ebene
liegt, in der das Werkstück verschoben wird, und zu diesem Zweck sind die bekannten Ausführungsformen
derartiger Stempelschneidmaschinen mit einem solchen mit entsprechenden Spannvorrichtungen versehenen Tisch ausgestattet.
Gegenstand der Erfindung ist ein solcher Mustertisch, durch dessen Einrichtung die
Aufgabe gelöst wird, einerseits die Spannvorrichtungen möglichst verschiedenen Schriftgroßen
und Schriftarten anzupassen und andererseits den Verlauf des Arbeitsganges soweit
wie möglich von der Aufmerksamkeit des bedienenden Arbeiters unabhängig zu machen,
indem er gezwungen wird, die vorgeschriebene Reihenfolge derFührungsscheibchen einzuhalten.
In der Zeichnung ist
Fig. ι eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig. 3 eine Oberansicht der Grundplatte einer Stempelschneidmaschine, auf der ein
Mustertisch nach der Erfindung angebracht ist.
Fig. 4 ist eine Oberansicht und
Fig. 5 eine Seitenansicht der beim Umfahren der Vorlage benutzten Führungsschiene.
Fig. 6 ist eine Ansicht des unteren Endes des Pantographenarmes. a
Fig. 7 ist eine Oberansicht von einem der* Führungsscheibchen und
Fig. 8 ein senkrechter Schnitt durch das- ■ selbe Scheibchen. .
Fig. 9 ist ein Schnitt durch das kleinste '
Scheibchen, das verwendet wird, und
Fig. io ein senkrechter Schnitt durch den
Scheibentisch. ·
In einer von vorn nach hinten verlaufenden Aussparung der Grundplatte ist ein Tisch C
(Fig. ι und 3) durch zwei Schrauben C1 festgespannt. Die Schraubenlöcher in der Grundplatte
sind zu Schlitzen C2 erweitert, so daß der Tisch C um die Länge der Schlitze verschieden
eingestellt werden kann. Ein Nonius C3 g'estattet, das Maß der Verstellung aus
der normalen Lage abzulesen.
Im Mittelpunkt des Tisches ist eine Aus-Senkung C1 vorgesehen, in welche das Ende
des Stiftes B1 des Pantographenarmes B eingesetzt
werden kann.
Die Vorlage D, nach welcher der Stempel geschnitten werden soll, wird in der Mitte des
Tisches eingespannt (Fig. 3),. und zu ihrer genauen Einstellung sind drei Meßplatten vorgesehen
; die eine Meßplatte C5 befindet sich vor der Vorlage, während die beiden anderen
Meßplatten C an beiden Seiten der Vorlage angeordnet sind. An der der Vorlage zugekehrten
Seite der Platte C5 ist eine Schwalbenschwanznut
zur Aufnahme einer Meßplatte C, welche mit einer Schneide C8 versehen
ist, die in eine entsprechend gestaltete Nut der Vorlage D eingreift und dadurch die
Stellung der Vorlage auf dem Tisch vorschreibt.
Durch Einsetzen einer anderen Platte C7, deren Schneide C8 o eine andere Stellung hat,
kann die Einstellung der Vorlage verschiedenen Schriftarten angepaßt werden.
In die Platte C5 ist von unten ein Auge C11
eingeschraubt, durch das ein drehbar im Tisch gelagerter Bolzen C9 gesteckt ist, der einen
exzentrischen Teil C'10 hat. Die Platte C5 wird von Hand in ihre Arbeitsstellung vorgerückt und durch Drehung des Bolzens C0 fest-.
gespannt.
Die Platten C0 werden von beiden Seiten an die Vorlage D herangeschoben und mit Hilfe
der Stellschrauben C12 festgespannt, welche die Schlitze C13 durchsetzen. An einer Seite
des Tisches ist in der Grundplatte A eine Nut C14 eingefräst, die das Ende D5 einer
T-Schiene Ds aufnimmt, welche mit einer Handhabe Z)4 versehen ist und in bekannter
Weise zur Führung des Pantographen in
• ' winkelrechten und parallelen Linien benutzt
wird (Fig. 3, 4 und S). .
An die Grundplatte A ist hinter dem beschriebenen Schablonentisch ein Ansatz angers gössen (Fig. 2), in dem mit seinem Zapfen EB
■'■:■'■ ein Tischchen E1 drehbar gelagert ist. In
einer Versenkung auf der Oberfläche des Tischchens liegt eine kreisförmige Platte E11,
die um die Nabe des Tischchens drehbar ist.
Über der Platte ist mit Hilfe einer durch die Nabe gesteckten Schraube E0 ein Deckel E8
befestigt. Auf einem nabenartigen Ansatz der Platte E1}' liegt . eine, zweite dünne
Platte E10. Diese ist mit radialen Schlitzen E12
versehen (Fig. 3), um die Naben Es (Fig; 7 und 8) der Scheibchen E einzuführen. Die
Scheibchen liegen zwischen den Platten E11 und E10 (Fig. 10), In der Deckplatte E8 ist
ein Ausschnitt E14 vorgesehen, so daß der Arbeiter den Stift B1 des Pantographen in die
Öffnung E5 der unter diesem Ausschnitt befindlichen Scheibe einsetzen und diese aus dem
Tischchen herausführen kann. Nach dem Gebrauch wird das Scheibchen wieder in das
Tischchen zurückgeführt und die Platten E10 und E11 in der Ansicht nach Fig. 3 nach rechts
gedreht, bis die nächstfolgende Scheibe unter dem Ausschnitt erscheint. Ein Seitenrand
des. Ausschnittes ist vorzugsweise als Schneide E13 ausgebildet, unter welche die
'Scheibchen £15 geschoben werden, um sie von dem Stift B1 abzustreifen.
Der Tisch E1 ist möglichst dicht an dem Pantographen angeordnet (Fig. 3), und es
wäre daher für die größeren Scheibchen nicht Raum genug, um an der Tischseite an der
Vorlage entlang zu gehen. Deshalb ist der Tisch mit einem Ausschnitt E2 versehen, der
bei Verwendung größerer Scheiben mit Hilfe der Handhaben E7 gegen die Vorlage gedreht
werden kann.
Eine der Scheibchen ist in den Fig. 7 und 8 herausgezeichnet.
In die konische Versenkung E5 der Nabe E3
wird das kugelige Ende des Stiftes B1 (Fig. 6) eingesetzt, und der Scheibenrand E4
wird an der Vorlage entlang geführt. Die konischen Öffnungen der Scheibchen sind so
abgemessen, daß der Mittelpunkt der Kugel am Pantographenstift B1 mit den Oberflächen
der Scheibe in einer Ebene liegt. Die kleinste Scheibe hat die in Fig. 9 im Schnitt dargestellte
Form. Ihre Nabe E15 ist größer als ihr Durchmesser und erhält daher eine Bohrung
E5, in die der kegelförmige Teil des Stiftes B1 paßt.. Das Zäpfchen E4, das an dem
Musterumriß entlang geführt wird, endigt in einer Kugel mit abgeflachtem Boden, die so
geführt wird, daß ihr Mittelpunkt in einer Ebene mit dem oberen Rand der Vorlage
liegt.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:I. Mustertisch für Maschinen zum Schneiden von Matrizenstempeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorlage (D) auf dem Tisch in einer geradlinigen Führung von drei Spannplatten (C5, Ca) gehalten wird, von denen eine (C5)- mit einer Schneide (C%) in eine entsprechende Nutan der Vorlage (D) derart eingreift, daß sie die Stellung der Vorlage in ihrer Führung bestimmt, während die beiden anderen (C6) die Vorlage in der so bestimmten Stellung festhalten.
- 2. Mustertisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide (Cs) an einem auswechselbaren Schieber (C) angebracht ist.
- 3. Mustertisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Umfahren der Vorlage dienenden Scheibchen (E) in bestimmter Reihenfolge in radialen Schlitzen (E12) einer drehbaren, am Tisch' gelagerten Scheibe (E10) getragen werden, die durch einen mit einem Ausschnitt (Ε1*) versehenen Deckel (E8) derart verschlossen ist, daß immer nur ein Führungsscheibchen (E) auf einmal entnommen werden kann.
- 4. Mustertisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Scheibe (E1") tragende Tisch (E1) mit einem Ausschnitt (E2) versehen ist, welcher gegen die Vorlage (D) gedreht werden kann, zum Zweck, bei Verwendung größerer Führungsscheiben (E) genügenden Raum zu schaffen, um die Führungsscheibe an der Tischseite an der Vorlage (D) entlang zu führen.
- 5. Führungsscheibchen für einen Mustertisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (Es) des Scheibchens (E) mit einer kegelförmigen Aussenkung (E6) versehen ist, in die das kugelförmig gestaltete Ende (B1) des Pantographenarmes (B) derart hineinpaßt, daß der Mittelpunkt der Kugel in einer Ebene mit dem oberen Rand der Vorlage liegt. ·Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218328C true DE218328C (de) |
Family
ID=479562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT218328D Active DE218328C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218328C (de) |
-
0
- DE DENDAT218328D patent/DE218328C/de active Active
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