DE7442634U - Einrichtung zur Erzeugung einer Prüflast - Google Patents
Einrichtung zur Erzeugung einer PrüflastInfo
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Description
Dipl.-Ing. ,
Dipl.-Ing. H. Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. R A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
8 MÜNCHEN 86, DEN
POSTFACH 860 820
DORSCH CONSULT
Institut für Erd- und
Grundbau GmbH
8000 München 21
Elsenheimerstr. 63
Institut für Erd- und
Grundbau GmbH
8000 München 21
Elsenheimerstr. 63
Einrichtung zur Erzeugung einer Prüflast
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erzeugung einer Prüflast auf einer befahrbaren Fläche, umfassend ein Trägergestell
mit einer Ballastanordnung und eine von der Ballastanordnung getragenen Pressenanoranung mit einem vertikal nach
unten beweglichen Pressenteil und einer Prüfplatte an diesem Pressenteil.
Zur Durchführung von Belastungsversuchen auf Fahrbahnbelägen
wird eine äruckverteilende Stahlplatte mittels hydraulischer Presse belastet und dabei die Einsenkung der Stahlplatte und
des zu untersuchenden Belages gemessen. Dabei müssen Kräfte b is zu 50 Kp aufgebracht werden. Als V/iderlager für die hydraulische
Presse dienen in der Regel Ballastgewichte, deren Abstützung sich in einer Entfernung von mehreren Metern von
der Versuchsstelle befinden muß, um den zu testenden Fahrbahnbelag
nicht unzulässig vorzuoelasten.
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ο ·
Für diesen Zweck wurden bisher ;ischähnliche Stahlkonstruktionen verwendet, die mit Ballastgewichten aus Beton oder Eisen
beladen wurden. Zum Umsetzen dieser Anordnung von einer Versuchsstelle zur nächsten werden ein Kran sowie mehrere LKWs
benötigt, um alle Einzelteile zu verladen. Der Zeitbedarf für Auf- und Abbau sowie Transport dieser Anordnung ist weitaus
größer als die für den eigentlichen Belastungsversuch benötigte Zeit. Fahrzeuge mit einem entsprechend hohen Gesamtgewicht,
einem ausreichend großen Radstand und gleichzeitig der Möglichkeit, den Rahmen des Fahrzeugs mit einer Einzellast von 50 Mp
zu belasten, gibt es bisher nicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs bezeichneten Art leicht von einem Prüfort zu einem
anderen umsetzen zu können.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Trägergestell mit der Pressenanordnung und mindestens
einem Teil der Ballastanordnung straßengängig fahrbar ausgebildet ist.
Weiter liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs bezeichneten Art unter Verwendung eines
serienmäßigen Fahrzeugs aufzubauen; dabei soll dafür gesorgt werden, daß dieses Fahrzeug an der Anbringungsstelle der
Pressenanordnung durch die in die Ballastanordnung einzuleitende Reaktionskraft*der Prüflast nicht beansprucht wird.
Um dies zu erreichen, wird weiter vorgeschlagen, daß das Trägergestell
von dem Auflieger eines Sattelschleppers gebildet ist, daß die Ballastanordnung auf dem Auflieger des Sattelschleppers
in dessen unterstützten Bereichen aufgelagert ist und daß die Ballastanordnung derart mit der Pressenanordnung verbunden ist,
daß die bei Prüflastausübung auf die Fahrfläche auftretende Reaktionskraft in die Ballastanordnung im wesentlichen unter
Umgehung des SatteiLchlepperaufliegers eingeleitet wird.
Wenn - nach einer bevorzugten Ausführungsform - ein Sattelschlepper mit einem zentralen Längsträger zur Anwendung
kommt, so kann die Erfindung in der V/eise realisiert werden, daß die Pressenanordnung eine den zentralen Längsträger an
seiner Unterseite kreuzende untere Traverse, eine den zentralen Längsträger an seiner Oberseite kreu ende obere Traverse
und einen die Traversen beidseits des zentralen Längsträgers miteinander verbindenden Abstandsträger umfaßt, wobei dio
untere Traverse mit der eigentlichen Presse verbunden ist und die obere Traverse mit der Ballastanordnung verbunden
ist und der zentrale Längsträger im wesentlichen frei zwischen der unteren Traverse, der oberen Traverse und den Abstandsträgern
hindurch verläuft.
Durch die Erfindung wird a-f den Einsatz eines Spezialfahrzeugs
verzichtet. Man kann auf ein serienmäßiges Fahrzeug zurückgreifen, ohne befürchten zu müssen, daß dieses durch
die Größe der Prüflast überlastet wird.
Die beiliegenden Abbildungen erläutern die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels. Es stellen dar:
Abb. 1 eine erfindungsgemäße Einrichtung in Seitenansicht; Abb. 2 einen Schnitt nach Linie A-A der Abbildung 1.
Ein serienmäßiger Sattelschlepper mit ausziehbarem zentralen Längsträger 1 wird auf einen Radstand der inneren Achsen von
z.B. 8m eingestellt, wie der Belastungsversuch dies erfordert. Sodann wird er mit einer solchen Anzahl von Breit—
flanschträgern 2 beladen, daß diese das erforderliche Ballastgewicht
über eine Spannweite abtragen, die der Fahrgestell-Stützweite des Fahrzeugs etwa entspricht. Damit wird der
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zentrale Längsträger 1 des Fahrzeugs vom Ballastgewicht nur geringfügig belastet. Das Ballastgewicht setzt sich aus
dem Eigengewicht der Breitflanschträger 2 und aus Wasserbehältern
3 zusammen, wobei letztere je nach der erforderlichen
Versuchslast mehr oder weniger befüllt werden können.
In der Fahrzeugmitte, etwa gleichweit von den beiden einander zugekehrten Achsen entfernt, ist die hydraulische Presse
4 für den Belastungsversuch anzusetzen. Sie stützt sich oben gegen eine untere Traverse 5 ab, die :hre Kraft auf
zv/ei Abstandsträger 6 abgibt. Diese sind in ihrer Höhe so bemessen, daß der zentrale Längsträger 1 des Fahrzeugs nicht
an der Kraftaufn£hme beteiligt wird. Vielmehr wird die Kraft der hydraulischen Presse direkt in die obere Traverse 7 geleitet,
die ihrerseits unter den Breitflanschträgern 2 befestigt
ist. Im Gewicht dieser Breitflanschträger 2 und der Wasserballastbehalter findet die hydraulische Presse also ihr
Widerlager.
Die zwischen Ballastgewicht und Fahrzeugachsen bzw. zwischen Ballastgewich ο und hydraulischer Presse wirkenden Kräfte fliessen
weitgehend in der Ballastkonstruktion selbst und in von den Traversen 5S 7 und den Abstandsträgern 6 gebildeten Hilfskonstruktion.
Der zentrale Längsträger 1 des Fahrzeugs wird nur mit geringen Zusatzkräften belastet. Iaher kann ein serienmäßig
ausgestatteter Sattelschlepper benutzt und auch in einer weit ausgezogenen Stellung des zentralen Längsträgers verwendet
werden. Dies hat besondere wirtschaftliche Vorteile, weil Beiastungsversuche
der eingangs beschriebenen Art nicht so häufig ausgeführt werden als daß die Vorhaltung eines teueren Spezialfahrzeugs
sich bezahlt machen würde.
Die Wasserbehälter v/erden vor Beginn einer Versuchsserie mit dem erforderlichen Ballastgewicht gefüllt. Das Umsetzen des
Fahrzeugs zwischen nahe beieinander liegenden Versuchsstellen
(z.B. im Bereich der Fahrbahnflächen eines Flughafens) erfolgt
mit gefüllten V/asserbehältern. Dadurch kann das Umsetzen mit einem Minimum an Wartezeit für das Versuchspersonal durchgeführt
werden. Fahrten zwischen v/eit entfernten Einsatzorten werden mit leeren V/asserbehältern durchgeführt.
Die Höhe und Breite der Gesamtanordnung auf dem Fahrzeug sowie das Fahrzeuggewicht bei leeren V/asserbehältern sind so bemessen,
daß eine Sondergenehmigung für den Transport auf öffentlichen Straßen und eine Polizeibegleitung vermieden werden.
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Claims (2)
1. Einrichtung zur Erzeugung einer Prüflast auf einer befahrbaren
Fläche, umfassend ein Trägergestell mit einer Baliastanordnuns und eine von der Ballastanordnung getragene
Pressenanordnung mit einem vertikal nach unten beweglichen Pressenteil und einer Prüfplatte an diesem Pressenteil,
dadurch gekennzeichnet, daß das Trägergestell (1) mit der PresBenanordnung (4) und mindestens einem Teil der
Ballastanordnung (2, 3) auf straßengängigen Rändern angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägergestell (l) von dem Auflieger eines Sattelschleppers
gebildet ist, daß die Ballastanordnung (2, 3) auf dem Auflieger (1) des Sattelschleppers in dessen unterstützten
Bereichen aufgelagert ist und daß die Ballastanordnung (2, 3) mit der Pressenanordnung (4) unmittelbar verbunden ist
derart, daß die bei Prüflastausübung auf die Fahrfläche
auftretende Reaktionskraft in die Ballastanordnung (2, 3) im wesentlichen unter Umgehung des SattelschlepperaufIisgers
(1) eingeleitet wird.
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Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausführung des Sattelschlepperaufliegers mit
einem zentralen Längsträger (1) die Pressenanordnung (4) eine den zentralen Längsträger (l) an seiner Unterseite
kreuzende untere Traverse (5), eine den zentralen Längsträger (1) an seiner Oberseite kreuzende obere Traverse
(7) und einen die Traversen beidseits des zentralen Längsträgers (1) miteinander verbindenden Abstandsträger
(6) umfaßt, wobei die untere Traverse (5^ mit der eigentlichen
Presse (4) vei'bunden ist und die obere Traverse (7)
mit der Ballastanordnung (2, 3) verbunden ist und der
zentrale Längsträger (l) im wesentlichen frei zwischen der unteren Traverse (5), der oberen Traverse (7) und
den Abstandsträgern (6) hindurch verläuft.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7442634U true DE7442634U (de) | 1975-09-04 |
Family
ID=1311654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7442634*[U Expired DE7442634U (de) | Einrichtung zur Erzeugung einer Prüflast |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7442634U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19925269A1 (de) * | 1999-06-02 | 2000-12-14 | Klaus Steffens | Belastungsfahrzeug zur Tragsicherheitsbewertung von Bauwerken, insbesondere Brücken oder erdumschlossenen Leitungen |
| DE102017118041A1 (de) * | 2017-08-08 | 2019-02-14 | Hochschule Bremen | Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen der Belastungsfähigkeit eines Bauwerks |
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- DE DE7442634*[U patent/DE7442634U/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19925269A1 (de) * | 1999-06-02 | 2000-12-14 | Klaus Steffens | Belastungsfahrzeug zur Tragsicherheitsbewertung von Bauwerken, insbesondere Brücken oder erdumschlossenen Leitungen |
| DE19925269C2 (de) * | 1999-06-02 | 2001-04-19 | Klaus Steffens | Belastungsfahrzeug zur Tragsicherheitsbewertung von Bauwerken, insbesondere Brücken oder erdumschlossenen Leitungen |
| DE102017118041A1 (de) * | 2017-08-08 | 2019-02-14 | Hochschule Bremen | Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen der Belastungsfähigkeit eines Bauwerks |
| DE102017118041B4 (de) * | 2017-08-08 | 2020-03-26 | Hochschule Bremen | Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen der Belastungsfähigkeit eines Bauwerks |
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