DE743840C - Schaltungsanordnung fuer UEbertragungen mit geringer UEbertragungsdaempfung an den Enden von Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer UEbertragungen mit geringer UEbertragungsdaempfung an den Enden von Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE743840C
DE743840C DET53558D DET0053558D DE743840C DE 743840 C DE743840 C DE 743840C DE T53558 D DET53558 D DE T53558D DE T0053558 D DET0053558 D DE T0053558D DE 743840 C DE743840 C DE 743840C
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DE
Germany
Prior art keywords
relay
transmission
circuit arrangement
contact
state
Prior art date
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Expired
Application number
DET53558D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr-Ing Martin Hebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für vbertragungen mit geringer Übertragungsdâmpfung an den Enden von Verbindungsleitüngen in Fernsprechanlagen mit Wühlerbetrieb Zusatz zum Patent 738 706 Der An.spruch 3 des Hauptpatents 738 7o6 betrifft eine Schaltungsanordnung für @bertragun:gen mit geringer Vbartragungsdâmpfung an den Enden von Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit Wâhlerbetrieb, bei welcher dieWechselstromempfangseinrichtungen in -den Symmetriepunkt des Abriegelungsübertragers eingeschaltet sind und bei welcher ferner unter Vermeidung sonstiger Brücken zwischen den _2#sten der Sprechleitung die txleichstromempfangseinrichtungen den in -den Symmetriepunkt -des Vbertragers eingeschalteten Wechselstromempfangseinrichtungen parallel geschaltet sind sowie diese Wechselstromempfangseinrichtungen Zusatzglieder enthalten, welche für tonfrequenten Steuerstrom eine :gernge, für die übrigen Sprachfrequenzen jedoch Bine groBe Dâmpfung erzeugen.
  • Die Erfindung betrifft Bine Verbesserung dieser Anordnung gemâI3 Anspruch 3 des Hauptpatents mit dem Ziel, die Ansprechbedingungen für -die Empfangsrelais zti verbessern. Die Anordnung :gemâB Ansprttch 3 des Hauptpatents ist infolge der Vermeidung sonstiger Brücken zwischen den Asten der Sprechleitung voie sprechtechnisclien Standpunkt aus sehr günstig; es kdnnen jedoch die Empfangsrelais, die in Reihe zu den Cbertragrcviclilungen liegen, ntir so viel Strom aufnehmen, als der Dâmpfung des gesamten Sprechkreises entspricht. Besitzt z. B. Bine Fernsprechverbindung 3 -.\-,eper Dâmpfung und liegt ini Leitungswâhler Bine Brücke zwischen: den Sprechleitungen, welche der Dâmpfung der Leitung über die Sprechstelle des gerufenen Teilnehmers etwa g leichwertig est, dann ergibt sicle die Forderung, dae das Empfangsrelais der Ubertragung noch über et-%va 2,3 'Neper ansprechen mul.
  • 7ur Erm5glichung Bines sicheren Ansprechens der Empfangsrelais iverden gemâf der Erfindung bei Biner Schaltungsanord:nun:g nach dein Anspruch 3 des Hauptpatents Schaltmittel vorgesehen, welche im Gesprâchszustand der Verbindung wirksain werden und Bine verstârkte Sendeenergie für die AussendungvonSteuerstr5menbereitstellen. Hierdurch werden raie Ansprechbedingungen der Empfangsrelais wesentlich verbessert. Trotz der gr6Peren Bemessung des Steuerstromes ge nâB der Erfindung tritt Bine Gefahr des llberhfirens praktisch nicht auf, denn die verstârkte Sendeenergie wird für den Steuerstroin mur wâhrend des Gesprâchszustandes mur Zrerfügunâ gestellt, hingegen werden wâhrend des Einstellzustandes, in welchem keine schwâchenden Nebenschlüsse fier die Empfangsrelais bestelien, nur schwaclie Steuerstrbine unit Biner Sendespannung von etwa 3 bis 8 Volt gesendet. Wâhrend des Gesprâcliszustandes kotntnt aber nur Bine einmalige Steuerstromsendung verhâltnisinâflig hurzer Dauer in Betraelit, -%velche sofort die Lmschaltung der t#bertragung in den Einstellzustand veranlafat.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung est Vin der Zeichnung dargestellt.
  • Es zeigen: Fig. i die Sclialtungsanordnurig Biner Vbertragung an dem abgehenden Ende Biner Verbindungsleitung und Fig. 2 die Schaltungsanordnun:g Biner Vbertragung an dem ankonimenclen Ende Biner Verbindutigsleituiig.
  • Wird die in Fig. i dargestellte Übertra gung belegt, daim wird Relais C liber seine Wicklung I erregt. Der Kontakt c4 schliePt einen Stromkreis für Relais T, welches anspricht und mit Kontakt 4. sicle hâlt. Der Kontakt t, dffnet den KurzschluP :des Relais P, dâs in dern Haltestroinlueis des Relais T ebenfalls erregt wird.
  • Die fber die Leitung la eintreffenden Stronist5re werden von der Wicklung I des Relais .-3 aufgenommen. Der Kontakt a, senclet bei jedem Ansprechen des Relais A einen M"echselstromstol3 aus der Wechselstromquelle QI ai-if die Verbindungsleitung. Der Kontakt a, schlielt den Stromkreis für ein Relais U, welches sich iiber seinen Kontakt ire nach seinem Ansprechen selbst hâlt.
  • Die auf die Verbindungsleitung L'L übertra.genen Wechselstromstdl3e werden in deil'bertragung (Fig. 2) von dem Relais ER ai-if -genommen, das mittels des Kontaktes er ein Relais HR erre-t. Relais HR schlieit durci Kontakt ltr5 bei. seinem ersten Ansprechen einen Stroinkreis für das Relais CR, das sicle mittels des Kontaktes cr2 selbst hâlt. Kontakt cr. schlieBt ferner den Stromkreis fier (lie Wicklung I :des Relais TR, lvelches anspricht und seinen Haltestrornkreis schlieBt. Der Kontakt tri ôffnet den KurzschlüS fier die Wicklung I des Relais PR, welches ebenfalls anspricht. Der Kontakt cr, dffnet den KurzschluP fier Relais UR, welches in dein Haltes stromkreis es Relais CR anspricht.
  • Ferner sendet das Relais HR mittels des Kontaktes hr, Stromstüfle auf die Ader la= a11 s.
  • In dieser Weise werden alle zum Aufbau Biner Verbindung erforderlichen Stroinstol3-reihetï übertragen. Ist der gewünschte Teilnehmer free, dann wird von dent nicht dargestellten LeitungswâhIer ein Rückmeldestromsto£) liber -die Leitung lb, gesendet, welchër die M'icklung I des Relais SR erregt. D;r Kontakt sr, sendet für die Dauer der Erre -gung des Relais SR einen aus der Stromduelle OR, gespeisten Wechselstromstof aui dze Verbindungsl@ei ung, und der Kontakt sr.i sclilieCt die Wicklung I des Relais TR kurz, das jedoch nur abfâllt, wenn der StromstoB 30o nm!1s dauert. Ein Pückmeldestromstol:') von 3oo m/s Dauer wird von dem Leitungswâhler ausges,andt, wenn der gewünscliteTeilnelimer besetzt est.
  • Der liber die Verbin.dungsleitung VL übertragene, das Freisein des .gewünscliten Teilnehmers kennzeichnende Wechselstromstoil wird von dein Relais S in Fi-. i aufgenoinmen, welches das Relais H erregt. Der Konta.kt hl sendet einen Stromstol3 gleicher Lânge liber die Ader lb, und -der Kontakt Iz3 schlieBt das Relais T kurz, welches jedoch niclit abfâllt.
  • Wâlirend dieses Einstellzustand es liegt liber die Kontakte g,, und g52 in Fig. i bzw. gr5, und -r52 in Fig. 2 Erde an den beiden mit den Sprechleitungen v erbundenen Enden der Afiriegelutigsübertrager, in deren Syminetriepunkt die `Vechselstromempfangsrelais S bzw. ER eingeschaltet sind.
  • Wenn sich der gewiinschte Teilnehiner meldet, dann wird von dem Leitungs%vâhler liber (lie Leitung lb. ein Rückmeldestromstol3 von 3oo m "s Dauer gesendet. Dieser Riickmeldestromsto £ wird wieder von der Wicklung I dés Relais SR aufgenommen und mittels des Kontaktes sri weitergesendet. Der Kontalct srs schlieBt numnehr die Wicklung I des Relais TR sa lange kurz, d.aB Relais: TR abfii.llt und seinen Kontakt tr, dffnet. Für die Daner -des Empfangs des Rückmeldestromstofles wird die Wicklung Ides Relais PR über die Kontakte sri und pr, noch erregt gehalten. N ach Beendigung des RückrneldestromstoBes fâllt auch Relais PR ab. Numnehr kommt über die Kontakte srs, tr s, hrs, pr, und cri ein Stromkreis für das Relais GR zustande. Relais GR legt mit seinem Kontakt gr3 die Wicklung II des Relais, SR para11el zu dem Relais ER in den Mittelpunitt -des Ubertragers. Die Kontakte gr5i und gr52 heben -die Erdung der Ubertragerwicklungen auf, und die Kontakte gri und âr2 schalten -die Sprechleitungen durch. Der TTbertrager ist nunmehr in -den Sprechzustand umgeschaltet. Der Kontakt gr4 bat die Wechselstromquelle OR, abgeschaltet, und der Kontakt grs schaltet vorbereitend die Wechselstromquelle 0R2 an, welche Bine verstârkte Sendeenergie liefert.
  • Auf Grund des langen Wechselstromstofles, der über die Verhindun.gsleitung hL übertragen wird und @das Relais S der Ubertragung (Fig. f) entsprechend erregt, werden in dieser Übertragung dieselben Umschaltungen vorgenommen. Zunâchst wird Relais T -durch Kurzschlufl abgeworfen. Für die Dauer des WechselstromstoBes wird Relais P noch erregt gehalten. Nach Beendigung des Wechselstromstofles fâllt Relais P ab, und es wird Relais G erregt, welches die Sprechleitung durchschaltet, die Erdung der MertragerwicIdungen aufhebt, die Wicklung II des Gleichstromempfangsrelais A in den Vbertragermittelpunkt einschaltet und -die Wechsel= stromquelle 02 vorbereitend anschaltet.
  • Wird der Gesprâchszustand beispielsweise durch Einhângen eines -der Teilnehmer beendet, .dann werden die Relais G bzw. GR aberre-t. Hân:gt der gerufene Teilnehmer ein, dann veranlaBt der Leitungswii.hler eine Stromsendung über -die Leitung la2 und lb,, so daB die Wicklung II des Relais SR erregt wird. Der Kontakt sri unterbricht den Stromkreis des Relais GR. Relais GR fâllt jedoch nicht sofoit ab, weil .der Kontakt sr,, des Senderelais einen NebenschluB für die 'vViclclung des Relais GR geschlossen bat. Infolgedessen sendet -der Kontakt sri einen Wechselstromsto- aus der Wechselstromquelle OR, mit verstârkter Sendeenergie auf -die Verbindungsleitung TIL: Obwohl in der Tibertragung (Fig. i) parallel zu dem Empfangsrelais S das Gleichstroniz empfangsrelais A sowie aile sonstigen in der Verbindung etwa noch enthaltenen Nebenschlüsse liegen, kann das Relais S auf den mit verstârkter Sendeenergie übertragenen WechselstromstoB mit Sicherheit ansprechen. Der Kontakt h3 des von dem Relais S gesteuerten Relais H unterbricht den Stromkreis des Relais G, welches sofort abfâllt und die Ubertragung wieder in den Einstellzustand zurückschaltet.
  • Hângt andererseits der anrufen.de Teilnehmer wâhrend des Sprechzustandës zuerst ein, d.ann wird eine Stromsendung über die Leitungen la und lb veranlaflt, welche die Wicklung II des Relais A erregt. Der Kontakt ai bewirkt die Aussendung eines Steuerstromes aus der Wechselstromquelle 02 auf die Verbindungsleitung, wâhrend der Kontakt as -den Stromkreis -des Relais G unterbricht, das jedoch jetzt nur verzôgert abfâllt, weil der Kontakt a;, einen Nebenschlufl zu der Wicklung des Relais G geschaltet bat. Unter dem EinfluB des mit verstârkter Energie gesendeten Steuerstromstofles wird .in .der Ubertragung (Fig. z) das Relais ER erregt, das das Relais HR einschaltet. Kontakt hr3 unterbricht den Stromkreis :des Relais. GR, welches numnehr sofort abfâllt und -den Übertrager in den Einstellzustand zurückschaltet.
  • Das Relais G bzw. GR der j eweils sendenden Vbertragung fâllt also einige Zeit spâter ab als das betreffende Relais der jeweils empfangenden Vbertragung. Hierdurch wird sichergestellt, daB .der Steuerstrom mit verstârkter Sendeenergie übertragen wird. Die Verzôgerung in idem Abfall des Relais G bzw. GR der sendenden Gbertragung wird in dem Ausführungsbeispiel durch -die Zuschaltung eines Nebenschluflwiderstandes zu der Wcklung dieses Relais unter dem EinfluB des Gleichstromempfangsrelais bewirkt. Dieser NebenschluB kdnnte auch dauernd der Wicldung parallel geschaltet sein. In diesem Fall mül3te er in de-m empfangenden ÏYbertrager durch den Kontakt des Relais H bzw. HR jeweils aufgehoben werden, um einen schnellen Abfall des Relais G bzw. GR dieser Übertragung zu erzielen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z.
  2. Schaltungsanordnung für 'Gbertragungen mit .geringer Vbertragungs,dâmpfung an den Enden von Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit Wâhlerbetrieb, bei welcher die Wechselstromemp:fangsreinrichtungen in den Symmetriemittelpunkt des A:briegelungsübertragers eingeschaltet sind und die Gleichstromempfan@seinrichtun@en wâhrend -des Gesprâchszustandes ebenfalls in -dën Symmetriemittelpunkt eingeschaltet werden, nach Anspruch 3 des Patents 738 7o6, Madurcch, gelcennzeichnet, da13 * im Gespr âchszustand Schaltinittel (G, GR) wirksam wërden, welche zur Aussendung von Steuerstrômen eine verstârkte-Sendeenergie zur Verfügung stellen. Schaltun.gsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dal3 Schaltmittel (A, SR) vorgesehen sind, welche den Abfall -des den Gesprâchszustand kennzeichnenden Relais (G, GR ) derart beeinflussen, da13 dieses Relais in der jeweils sendenden Ü:bertragung spâter abf3,ilt als -das in der einpfaugenden tbertragung.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da13 wâhrend des Ei.nstellzustandes beide mit den- Sprechleitungen verbundenen Enden der Cbertragerwicklungen jedes Vbertragers über Ruhekontakte des den Gesprâchszustand kenn-r_eichnenden Relais (G, GR) geerdet sind. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes voin Stand der Techn.ik sind im Erteilungsverfahren keinë Druckschriften in Betracht gezogen worden.
DET53558D 1940-03-22 1940-03-22 Schaltungsanordnung fuer UEbertragungen mit geringer UEbertragungsdaempfung an den Enden von Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb Expired DE743840C (de)

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