DE743589C - Anordnung zur mehrmaligen Abtastung der Bilder eines gleichfoermig bewegten Films - Google Patents

Anordnung zur mehrmaligen Abtastung der Bilder eines gleichfoermig bewegten Films

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DE743589C
DE743589C DEF82344D DEF0082344D DE743589C DE 743589 C DE743589 C DE 743589C DE F82344 D DEF82344 D DE F82344D DE F0082344 D DEF0082344 D DE F0082344D DE 743589 C DE743589 C DE 743589C
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DE
Germany
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film
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shrinkage
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Expired
Application number
DEF82344D
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English (en)
Inventor
Kurt Thoem
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Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/36Scanning of motion picture films, e.g. for telecine
    • H04N3/38Scanning of motion picture films, e.g. for telecine with continuously moving film

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

  • Anordnung zur mehrmaligen Abtastung der Bilder eines gleichförmig bewegten Films Es ist bekannt, daß fertige Kinofilme in der Regel eine gewisse Schrumpfung zeigen, d. h. daß ein Filmstreifen mit einer bestimmten Anzahl von Bildern eine von der Norm abweichende, und zwar gewöhnlich eine zu geringe Länge besitzt. Infolgedessen ist auch die Höhe jedes einzelnen Bildes im gleichen Verhältnis zu klein. Bei einer normalen Fernsehabtastung des stetig bewegten Films ist dies ohne Nachteil. da je Sekunde stets die gleiche Anzahl von Bildern durch das Bildfenster läuft, unabhängig von der Filmschrumpfung. Der Antrieb ist so ausgebildet, daß nicht die tatsächliche Geschwindigkeit des Filmbandes, sondern die Zahl der je Sekunde durchgeschickten Bilder konstant bleibt. Die Zerlegerkomponente senkrecht zur Zeilenrichtung wird dabei stets durch die Filmbewegung erzeugt, während die Zeilenzerlegung durch eine Kreislochscheibe oder durch die Ablenkung eines Elektronenstrahls bewirkt wird. Andere Verhältnisse liegen vor, wenn jedes Bild mehrfach abgetastet wird. In diesem Falle wird der Film normalerweise ebenfalls gleichmäßig durch das Bildfenster bewegt, jedoch wird die zur Zeilenrichtung senkrechte Zerlegungskomponente nur zum Teil durch die Filmbewegung, zum anderen Teil aber durch die Steigung der Abtastspirale auf der Lochscheibe oder durch die senkrecht zur Zeilenrichtung erfolgende Ablenkung des Elektronenbündels einer Braunschen Abtaströhre oder einer Bildfängerröhre erhalten. Es müssen dann beide Bewegungen genau aufeinander abgestimmt sein. Dies setzt voraus, daß das Abbild des Films in der Zerlegungsebene stets genau die vorgeschriebene Größe besitzt. Ein Beispiel diene zur Erläuterung: Nach den Normen ist für Kinofilme eine Schrumpfung von höchstens 10/, zulässig. Wird eine mechanische Zerlegung in 375 Zeilen vorgenommen, so bedeutet dies, daß das geschrumpfte Bild bis zu 3,75 Zeilen des Normalbildes, für das die Lochscheibe bemessen ist, zu klein ist. Bei der vorausgesetzten Mehrfachabtastung muß sich nun jedes zweite abgetastete Bild mit dem vorangegangenen decken. -Dies kann aber nur dann der Fall sein, wenn das Bild genau die vorgeschriebene Höhe besitzt. Ist es um 3,75 Zeilen zu klein, so ergibt die zweite Abtastung ein gegen das vorangegangene um ebenso viele Zeilen verschobenes Bild. Infolgedessen entsteht bei der Überlagerung beider auf der Wiedergabeseite ein gänzlich unscharfes Bild, und die theoretisch vorhandene Zerlegungsfeinheit kann nicht entfernt ausgenutzt werden.
  • Bei einem anderen Vorschlag zur mehrfachen Abtastung der einzelnen Bilder eines stetig bewegten Films nach dem Zeilensprungverfahren wird jedes Bild optisch in mehrere, vorzugsweise in zwei gegeneinander um eine halbe Bildhöhe verschobene Bilder aufgespalten, von denen jeweils das eine auf die Photokathode einer Bildfängerröhre abgebildet wird, während das andere abgeblendet ist. Auch bei diesem Verfahren tritt bei einem geschrumpften Film nicht die genaue Ineinanderfügung der einzelnen Zeilenzüge ein, sondern es entstellen ebenfalls unscharf Bilder.
  • Die Filmschrumpfung beträgt bei gebräuchlichen Filmen durchschnittlich o,5 °/o und schwankt von Film zu Film. Die Fig. i der Zeichnung zeigt ein Beispiel dafür. welche Fehler bei der Anwendung des Zeilensprungverfahrens entstellen können. a. sei ein Ausschnitt aus der abzutastenden Vorlage, und zwar eine dunkle Fläche mit einer schrägen Begrenzungslinie. Auf die letztere mögen sechs Bildzeilen entfallen. b stellt dann die bestmögliche Wiedergabe dar. Bei c ist eine Filmschrumpfung von nur o, i 5 °/o bei einer Zerlegung in 375 Zeilen angenommen. Die Bildschärfe ist dann nur noch halb so groß, da der zweite Zeilenzug stets um etwa eine halbe Zeile gegen die Sollage verschoben ist. Bei der dreifachen Filmschrumpfung (etwa 0.450/0 wird das Bild bereits stark verzerrt (Fig. i d).
  • Die Erfindung bezweckt nun, in allen Fällen, in denen die Filmgeschwindigkeit den Abtastvorgang beeinflußt, die durch die Filmschrumpfung hervorgerufene scheinbare Unschärfe des bei der Filmabtastung erhaltenen Fernsehbildes zu vermeiden.
  • Es ist an sich bekannt, bei Geräten zur fernsehmäßigen Filmabtastung den Abstand zwischen Filmbahn und Bildzerlegereinrichcung zu verändern. Stellt man das zwischen Filmbahn und Bildzerlegerscheibe be$hdliclie Objektiv entsprechend nach, dann kann man durch Verändern des vorerwähnten Abstandes das Filmbild auf der Bildzerlegereinrichtung in verschiedener Größe abbilden. Diese Veränderung des Abstandes zwischen Bildfenster und Zerlegerscheibe während des Betriebes bringt aber zahlreiche Nachteile mit sich. Entweder müssen auf dem verschiebbaren Teil Zackenrollen zum Transport des Films angeordnet sein und diese Rollen dann über bewegliche Wellen o. dgl. angetrieben werden, was zu einer äußerst komplizierten und technisch in -keiner Weise befriedigenden Anordnung führt, oder die den Filmvorschub bewirkenden Zackenrollen sind nicht auf dein verschiebbaren Teil angeordnet. Dann verändert sich jedoch bei einer Verschiebung des Bildfensters der Abstand zwischen der Filmführung im Bildfenster einerseits und der den Filmvorschub bewirkenden Zackenrolle andererseits, d. h. das Filmbild wird sich außerdem im Bildfenster etwas nach oben oder nach unten verschieben. Infolgedessen ist nach jedem Verschieben des Bildfenster in Richtung zur Nipkowscheibe (oder in entgegengesetzter Richtung) noch eine nachträgliche Justierung der Höhe des Bildfensters notwendig.
  • Es ist ferner bekannt, durch eine schräge Lage der Filmbahn das Filmbild auf der Nipkowscheibe trapezförmig abzubilden. Durch Verändern der Schrägstellung läßt sich der Grad der Trapezverzerrung einstellen; dabei ändert sich der mittlere Abstand zwischen Filmbild und Bildzerlegereinrichtung. Bei dieser bekannten Anordnung wird eine geteilte. in axialer Richtung verschiebbare Optik verwendet, um trotz des verschiedenen Abstandes stets den gleichen Abbildungsmaßstab zu erhalten. Hierzu ist jedoch ein mühsamer Einstellvorgang notwendig, der sich während des Betriebes nur sehr schwer durchführen läßt.
  • Die Anmelderin hat nun auf Grund der eingangs geschilderten Überlegung erkannt, daß es vorteilhaft ist, bei der fernsehmäßigen Abtastung der Bilder eines mit gleichförmiger Geschwindigkeit bewegten Films in all den Fällen, in denen eine mehrmalige vollständige oder teilweise Abtastung der Bilder erfolgt, die durch die veränderliche Schrumpfung des Films hervorgerufene Längenänderung des Films auszugleichen. Dies erfolgt gemäß der Erfindung durch eine bewegliche Lagerung und derartige Einstellung der Teile der Abbildungsoptik, daß bei unverändertem Abstand zwischen Film und Zerlegervorrichtung durch die Filmschrumpfung hervorgerufene Größenänderungen der Bilder in der Bewegungsrichtung des Films kompensiert werden, indem die auf die Zerlegereinrichtung projizierten Bilder um einen stets konstanten Betrag versetzt erscheinen. In vielen Fällen ist es zweckmäßig, die durch die veränderliche Schrumpfung des Films hervorgerufenen Größenänderungen der Filmbilder zu kompensieren und die auf die Zerlegereinrichtung projizierten Bilder in stets konstanter Größe abzutasten. Es ist vorteilhaft, hierzu das optische System, welches den ' Film auf der Zerlegervorrichtung abbildet, aus zwei oder mehreren Teilsystemen zusammenzusetzen, welche axial verschiebbar gelagert sind, die Verstellungsv orrichtungen für die axiale Verschiebung miteinander zu kuppeln und mit einem gemeinsamen Regelgriff zu versehen. In manchen Fällen ist es günstig, den Einfluß der Filmschrumpfung durch Mittel zu kompensieren, welche die optische Weglänge verändern, beispielsweise durch zwei verstellbare Spiegelprismen. Derselbe Zweck kann ferner erreicht werden durch Einschalten eines drehbaren Doppelprismas oder einer verstellbaren planparallelen Glasplatte in den optischen Strahlengang.
  • Die Fig. 2 der Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar. i ist die Filmebene, 2 die Abbildungsebene in der Zerlegervorrichtung. 3 und 4 sind zwei optische Systeme, die mittels einer Schiene 5 geführt sind. Der Abstand i bis 2 möge durch die Apparatur festgelegt sein. Die Verstellung der Linsensysteme geschieht mittels eines Schiebers 6, der auf einer Schiene 7 läuft und zwei geschlitzte Arme 8 und 9 aufweist. Durch senkrechte Verstellung des Schiebers 6 wird die Anordnung einer anderen Filmschrumpfung angepaßt. Die Arme 8 und 9 sind so geformt, daß dann stets ein scharfes Bild von der geforderten Größe in der Ebene -> entsteht. Der Schieber ist mit einem Zeiger io versehen, *der über einer Skala n spielt und eine vorherige Einstellung gestattet, wenn die Schrumpfung des betreffenden Films bekannt ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur mehrmaligen Abtastung der Bilder eines gleichförmigen bewegten, insbesondere nach dem Zeilensprungverfahren abgetasteten Films, dessen Bilder auf der Zerlegervorrichtung abgebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß Teile der Abbildungsoptik beweglich gelagert und derart eingestellt werden, daß bei unverändertem Abstand zwischen Film und Zerlegervorrichtung durch die Filmschrumpfung hervorgerufene Größenänderungen der Bilder in der Bewegungsrichtung des Films kompensiert werden, indem die auf die Zerlegereinrichtung projizierten Bilder um einen stets konstanten Betrag versetzt erscheinen.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die veränderliche Schrumpfung des Films hervorgerufenen Größenänderungen der Filmbilder kompensiert und die projizierten Bilder in stets konstanter Größe abgetastet werden.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das optische System, welches den Film auf der Zerlegervorrichtung abbildet, aus zwei oder mehreren axial verschiebbaren Teilsystemen besteht und daß die Verstellungsv orrichtungen für die axiale Verschiebung der optischen Teilsysteme miteinander ge. kuppelt und mit einem gemeinsamen Regelgriff versehen sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Verschiebung der optischenTeilsysteme durch Verschieben von zwei oder mehreren miteinander mechanisch gekuppelten Führungsschienen erfolgt, von denen wenigstens eine gekrümmt ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, - daß der Regelgriff an einer Teilung entlang geführt ist, die für einen Film mit bekannter Schrumpfung die Einstellung der normalen Bildgröße ermöglicht.
  6. 6. Anordnung nachAnspruch i, gekennzeichnet durch Mittel, wie z. B. zwei verstellbare Spiegelprismen, die die optische Weglänge zu verändern gestatten.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein drehbares Doppelprisma oder durch eine verstellbare, in den Strahlengang eingeschobene planparallele Glasplatte. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften .... Nr. 554 473, 570 384, 628 145; französische Patentschriften - 573643, 794 028; französische Zusatzpatentschrift Nr. 47 2o2.
DEF82344D 1937-01-18 1937-01-19 Anordnung zur mehrmaligen Abtastung der Bilder eines gleichfoermig bewegten Films Expired DE743589C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR573643A (fr) * 1923-02-17 1924-06-27 Etablissements Gaumont Tireuse rapide pour films négatifs ayant du retrait
DE554473C (de) * 1930-02-25 1932-07-08 Telehor Akt Ges Fernsehempfangsvorrichtung mit Nipkowscheibe fuer den Empfang verschieden genormter Bilder
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DE628145C (de) * 1931-07-04 1936-03-28 Marconi Wireless Telegraph Co Einrichtung zur Vergroesserung des Bildfeldes bei der Abtastung oder Zusammensetzungvon Bildern fuer Fernsehzwecke mittels Lochscheiben

Patent Citations (6)

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