DE628145C - Einrichtung zur Vergroesserung des Bildfeldes bei der Abtastung oder Zusammensetzungvon Bildern fuer Fernsehzwecke mittels Lochscheiben - Google Patents
Einrichtung zur Vergroesserung des Bildfeldes bei der Abtastung oder Zusammensetzungvon Bildern fuer Fernsehzwecke mittels LochscheibenInfo
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- DE628145C DE628145C DEM120283D DEM0120283D DE628145C DE 628145 C DE628145 C DE 628145C DE M120283 D DEM120283 D DE M120283D DE M0120283 D DEM0120283 D DE M0120283D DE 628145 C DE628145 C DE 628145C
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N3/00—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
- H04N3/02—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by optical-mechanical means only
- H04N3/04—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by optical-mechanical means only having a moving aperture also apertures covered by lenses
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Description
Für gewöhnlich haben die Löcher einer Nipkow-Scheibe quadratische Form, während
im allgemeinen das abzutastende Bild rechteckig ist. Die Abtastöffnungen der Scheibe,
die auf einer Spirale liegen, werden, wie beispielsweise aus der Abb. 1 ersichtlich ist, so
angeordnet, daß der radiale Abstand zwischen dem ersten und letzten Loch in der Spirale
die kleinere Abmessung des Rechteckes und die mittlere Länge des Bogens zwischen aufeinanderfolgenden
Löchern in der Spirale ungefähr die größere Abmessung des Rechtecks ergibt.
Im allgemeinen ist auch das Verhältnis zwischen diesen beiden Dimensionen am Empfänger
möglichst gleich dem Verhältnis zwischen den entsprechen Dimensionen des am
Sender abgetasteten Originals. Infolgedessen ist die rechteckige Fläche der Glimmentladung,
die in jeder Dimension etwas größer sein soll als das Bildfeld, auf eine bestimmte
Form beschränkt, und bei Verwendung der üblichen Anordnung der Löcher wird der
Durchmesser der Abtastscheibe um so größer, je größer das verlangte Bild ist.
Den Einfluß dieser Beschränkung erkennt man aus der Abb. 1. O sei der Mittelpunkt
der Scheibe NK, 1 das erste Loch und N das letzte Loch der Scheibe, wobei die durch die
Löcher der Scheibe abgetastete Fläche durch die schraffierte Fläche PA wiedergegeben ist.
NTC ist die rechtwinklige Glimmröhrenkathode.
Erfindungsgemäß werden nun unter Wahrung derselben Loch- bzw. Zeilenzahl die
Löcher in der Abtastscheibe rechteckig, und zwar in der Richtung rechtwinklig zur Abtastrichtung länger angeordnet. Um die sich
daraus !ergebende Verzerrung wieder auszugleichen, sind besondere optische Mittel vorgesehen.
Es ist zwar bekannt, an Stelle einer bestimmten Anzahl quadratischer Öffnungen in einer Lochscheibe eine geringere
Anzahl von rechteckigen, radial gerichteten Öffnungen zu verwenden, ohne eine zusätzliche
Anwendung optischer Mittel. Eine solche Anordnung führt jedoch zwangsläufig zu einem Verlust an Bildauflösung.
Abb. 2 zeigt schematisch eine Empfangsanordnung, bei der der Erfindungsgedanke
verwirklicht ist. Hier sind die Löcher in der Abtastscheibe NK senkrecht zur Abtastrichtung
verlängert, d.h. es sind die radialen Dimensionen die größeren. Infolgedessen ist das
gesamte abgetastete Bild beträchtlich vergrößen und die Glimmlichtfläche nunmehr
wieder ungefähr quadratisch.
Die erforderliche optische Korrektion ist in Abb. 3 dargestellt, in der das Rechteck
NTC die Glimmröhrenkathode darstellt,
während das Rechteck PA die in der der Nipkow-Scheibe· (die- Scheibe selbst ist
' in Abb. 3 nicht gezeichnet) Hegende effektive Abtastfläche bedeutet. - in der Mitte dieser
Bildfläche ist eine einzige rechteckige Öffnung .<4 gezeichnet. CL ist ein z)>lindrisches
Linsensystem, das die notwendige Verzerrung einführt, die diejenige Verzerrung korrigiert,
die von der Lochverlängerung herrührt. Ein Beobachter, der ein zusammengesetztes Bild
aus der durch das Auge dargestellten Stellung beobachtet, .wird .ein virtuelles Bild
(punktiertes Rechteck VI) der Fläche PA sehen, dessen Dimensionen korrigiert sind.
Das punktierte Rechteck VI verhält sich zum Rechteck PA wie die Elementarfläche A' zur
Fläche A
Abb. 4 zeigt schematisch eine praktische Ausführungsform der Erfindung. Hier ist
2 eine Nipkow-Scheibe mit einer Reihe rechtwinkliger Löcher 1, deren kleinere Dimension
in der Abtastrichtung liegt. Wird nun angenommen, daß die Zahl der Bildzeilen und
die Dimension der Bildfläche in der Äbtastrichtung dieselbe sei. wie bei einer normalen
Scheibe mit beispielsweise quadratischen Öffnungen, so erhält man rechtwinklig zur Abtastrichtung
eine Vergrößerung der Bildfläche, d.h. also die Steigung der Spirale ist
größer geworden, ohne dabei den Scheibendurchmesser vergrößert zu haben. Die ver-■
fügbare Fläche der Ahtastscheibe ist also besser ausgenutzt.
Das Licht, das durch die rechteckigen Öffnungen der Empfängerscheibe, hindurchgeht,
wird betrachtet oder projiziert durch ein korrigiertes sphärozylindrisches Linsensystem 3,
das dem Bild die richtige Form wiedergibt. Im Sinne der Erfindung liegt es ferner,
die Abtastscheibe am Sender in ähnlicher Weise wie die Empfängerscheibe (Abb. 2)
auszubilden, so daß an dem empfangenen Bilde keine Verzerrung auftritt.
Sollte die Sender scheibe jedoch im Gegensatz
zu der Empfängerscheibe quadratische Öffnungen besitzen, so bleibt im empfangenen
Bilde, wenn es durch 'eine zylindrische Linse betrachtet wird, ein gewisses Maß von Verzerrung.
Diese Verzerrung kann durch ein sphärozylindrisches Linsensystem korrigiert
werden. Die noch verbleibende Verzerrung ist nicht wesentlich, und der etwa dadurch
entstehende Nachteil ist mehr als ausgeglichen durch den beträchtlichen Gewinn an Bildfläche.
Bei Verwendung von Lochtrommeln an Stelle von Lochscheiben beim Empfänger und
Sender braucht eine Verzerrung infolge quadratischer Öffnungen im Sender nicht aufzutreten
trotz Verwendung einer Trommel mit länglichen Löchern im Empfänger.
Die Abtastvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung eignet sich zweckmäßig zum
Zerlegen und Zusammensetzen von Bildern mit verhältnismäßig feinen Details bei kleinen
Abtastscheiben oder -trommeln.
Bei den bekannten Anordnungen bestimmt sich der Durchmesser der Abtastscheibe durch
.die Größe der geringsten Öffnung, die genügend Licht von der Kathode der Glimmlampe
durchläßt; wenn man die Zahl der Abtastlinien vergrößern will, muß der Scheibendurchmesser
im gleichen Verhältnis vergrößert werden. Mit den rechteckigen Löchern erhält man genügendes Licht, wenn die Fläche
des Loches nicht geringer ist als das vorher bestimmte Minimum für ein quadratisches
Loch. Wenn z. B. die Dimension des Loches in der Abtastrichtung auf die Hälfte verringert
und rechtwinklig dazu verdoppelt wird, können ebenso viele Öffnungen in einer Scheibe
gleichen Durchmessers untergebracht werden, während das resultierende Bild hei Vergrößerung
auf normale Gestalt durch die zylindrische Linse den doppelten Betrag an Details
enthalten wird.
Claims (2)
1. Einrichtung .zur Vergrößerung des Bildfeldes bei der Abtastung oder Zusammensetzung
von Bildern für Fernsehzwecke mittels Lochscheiben, dadurch gekennzeichnet,
daß unter Beibehaltung des Scheibendurchmessers die Lochöffnungen in Richtung des Scheibenradius : eine
größere Ausdehnung erhalten als in der Zeilenrichtung und die Lochverlängerung optisch ausgeglichen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der optische
Ausgleich durch iein zylindrisches bzw.
sphäiOzyiindrisches Linsensystem erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1933831A GB381544A (en) | 1931-07-04 | 1931-07-04 | Improvements in or relating to television scanning apparatus |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE628145C true DE628145C (de) | 1936-03-28 |
Family
ID=10127673
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM120283D Expired DE628145C (de) | 1931-07-04 | 1932-07-03 | Einrichtung zur Vergroesserung des Bildfeldes bei der Abtastung oder Zusammensetzungvon Bildern fuer Fernsehzwecke mittels Lochscheiben |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE628145C (de) |
| GB (1) | GB381544A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE743589C (de) * | 1937-01-18 | 1943-12-29 | Fernseh Gmbh | Anordnung zur mehrmaligen Abtastung der Bilder eines gleichfoermig bewegten Films |
-
1931
- 1931-07-04 GB GB1933831A patent/GB381544A/en not_active Expired
-
1932
- 1932-07-03 DE DEM120283D patent/DE628145C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE743589C (de) * | 1937-01-18 | 1943-12-29 | Fernseh Gmbh | Anordnung zur mehrmaligen Abtastung der Bilder eines gleichfoermig bewegten Films |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB381544A (en) | 1932-10-04 |
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