DE7424176U - Kontaktschienenanordnung für den Kettfadenwächter einer Webmaschine - Google Patents

Kontaktschienenanordnung für den Kettfadenwächter einer Webmaschine

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DE7424176U
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Sulzer AG
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Gebrueder Sulzer AG
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Description

T. 418
Gebrüder SULZER Aktiengesellschaft, Winterthur / Schweiz
Kontaktschienenanordnung für den Kettfadenwächter einer Webmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kontaktschienenanordnung für den Kettfadenwächter einer Webraaschine, mit einer U-förmigen, metallischen Trägerschiene und einer elektrisch isoliert von der
Trägerschiene angeordneten, oben mit einer Verzahnung versehenen, metallischen Suchschiene.
Bei einer bisherigen Anordnung dieser Art (US-Patente
2 844 860, 2 614 088) ragt die Suchschiene unter Zwischenlage
einer schienenförmigen Isolationseinlage in die U-förmige Trägerschiene hinein und ist gegenüber der Trägerschiene nicht verschiebbar.
Bei einer andern bekannten Bauart (schweizer Patent 430 611) ist die Suchschiene zwar gegenüber der U-förmigen Träger schiene
längs verschiebbar, jedoch ragt sie ebenfalls zwischen die Schenkel der U-förmigen Trägerschiene hinein, die mehrere Isolierplatten enthält, welche insgesamt, eine Isolationseinlage bilden, die wesentlich dicker ist als die Suchschiene.
Bei diesen bisherigen Ausführungsformen ist es nachteilig,
dass die Suchschiene entweder überhaupt nicht gegenüber der U-förmigen Trägerschiene längs verschiebbar ist oder dass sie zwar
längs verschiebbar ist, jedoch unter häufig eintretender Verletzung des zwischen Such- und Trägerschiene angeordneten Isoliermaterials. Auch lässt sich die Trägerschiene nicht immer genügend stark aus-
bilden, sofern nicht in Kauf genommen wird, dass die ganze Anordnung relativ grosse Dicke erhält. In diesem Fall wurden speziell ausgebildete, besonders grossen Schlitz aufweisende ; Wächterlamellen benötigt werden. Soll die KontaktSchienenanordnung ' jedoch in zweckmässiger Weise den üblichen, genormten Wächterlamellen angepasst sein, so lässt sich dies bei den bisherigen Ausführungen nur erzielen, indem die U-förmige Trägerschiene relativ schwach ausgebildet wird und dadurch genügend Zwischenraum für die darin angeordnete Isolierschicht vorhanden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders in dieser Hinsicht verbesserte Kontaktschienenanordnung zu schaffen.
Die Erfindung besteht darin, dass die gesamte Suchschiene oberhalb der Trägerschiene in einem vertikalen Abstand von dieser angeordnet ist und sich in einen unteren, aus Isoliermaterial bestehenden, schienenförmigen Stützteil fortsetzt, der in der Trägerschiene angeordnet irt.
Dadurch lässt sich erreichen, dass die Trägerschiene in ihren beiden Schenkeln stärker ausgebildet werden kann, ohne dass ihre äussere Gesamtdicke grosser wird, weil die Verstärkung auf Kosten der Dicke des Isoliermaterials erzielt ist. Da die Suchschiene oberhalb der Trägerschiene angeordnet und nicht in das Isoliermaterial selbst eingebettet ist, kann die Isolierschicht relativ dünn sein und dazu herangezogen werden, als Stützteil für die oberhalb der Trägerschiene angeordnete Suchschiene zu dienen, die von dem Stützteil unmittelbar getragen werden kann. Suchschiene und Stützteil können miteinander in der Trägerschiene längs verschiebbar sein.
Durch den vertikalen Abstand zwischen Such- und Trägerschiens wird eine kapazitive Kopplung und auch eine etwa durch feuchten Flugstaub entstehende, elektrische Leitung zwischen Such- und Trägerschiene weitgehend vermieden.
Weitere Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen.
Fig. 1 ist ein Schnitt durch eine erfindungsgemäss ausgebildete Kontaktschienenanordnung,
Fig. 2 erläutert mit einer Draufsicht von kleinerem Massstab die Wirkungsweise.
In einer U-förmigen Trägerschiene 1, die am Gestell 10 einer nicht dargestellten Webmaschine angebracht ist, ist eine mit einer Verzahnung 2 versehene Suchschiene 3 längs verschiebbar angeordnet. Die Suchschiene 3 besitzt zwei untere Lappen 4, mit denen sie über eine aus einem Kunststoff, z.B. Nylon bestehende Stützschiene 5 greift. Die Teile 1,3 bestehen aus metallischem Werkstoff, sind also elektrisch leitend, Teil 5 ist elektrisch isolierend. Zwischen den beiden Innenflächen 6 der Schenkel .7 der Trägerschiene 1 einerseits und der Stützschiene 5 besteht ein Spiel 8, so dass sich die Teile 3,5 leicht in der Trägerschiene 1 in Fig. 1 senkrecht zur Zeichenebene verschieben lassen. Die Suchschiene 3 hat einen vertikalen Abstand d von der Trägerschiene 1 bzw. den oberen Enden der Schenkel der Trägerschiene von z.B. 5 mm (Zeichnung nicht massstäblich).
Gemäss Fig. 2 ist ein Elektromotor 11 eingebaut, von dem aus die Bewegung der Suchschiene 3 über ein Exzentergetriebe erfolgt. Auf diese Weise lässt sich nach einem Kettfadenbruch und nach Absinken der zugehörigen Kettfadenwächter-Lamelle 13 leicht ermitteln, welcher Kettfaden gebrochen ist. Nach Abfall der Lamelle 13 in die strichpunktierte Stellung 13a nach Fig. 1 berührt die Lamelle bei 21 die Suchschiene 3 und bei 22 die Trägerschiene 1, so dass elektrische Verbindung zwischen den elektrischen Zuführungs leitungen 14.15 entsteht und die Webmaschine stillgesetzt wird.
Bei Hin- und Herverschiebung der Suchschiene gemäss Pfeil wird die in eine Zahnlücke 23 eingefallene Lamelle 13 mitbewegt, •während die übrigen Wächterlamellen, die zu unversehrten Kettfaden gehören, nicht an der 3ewegung der Suchschiene 3 teilnehmen. Dadurch werden die der abgefallenen Lamelle benachbarten, in unversehrten Kettfäden hängenden· Lamellen ebenfalls etwas mit hin- und herverschoben, so dass die Stelle des gebrochenen Kettfadens für den Weber sichtbar wird.
Durch die Tatsache, dass nur die Suchschiene 3 zusammen mit ihrem Stützteil 5 hin- und herbewegt wird und die Trägerschiene 1 stittstehtj wird vermieden, dass die übrigen, zu unversehrten Kettfaden gehörenden Lamellen etwa durch Reibung an den Aussenflächen 16 der Schenkel 7 der Trägerschiene 1 mehr oder weniger an der Bewegung teilnehmen. Infolge des Spiels 8 stellt sich an den Flächen 17 des Stützteiles 5 nur geringe Reibung bei der Längsbewegung der Suchschiene 3 ein, so dasb die Abnützung gering ist. Die Stützschiene 5 hat im wesentlichen höchstens die Dicke f der der Suchschiene 3, so dass die gesamte Dicke a der Trägerschiene gering gehalten werden kann, auch wenn die Dicke b der einzelnen Schenkel 7 relativ gross ist. Auf diese Weise ist es möglich, der Trägerschiene 1 relativ grosse Biegefestigkeit zu verleihen, so dass die Kontaktschienenanordnung auch für grosse Webbreiten, z.B. 5 ra und mehr geeignet ist.
Infolge des relativ grossen vertikalen Abstandes d zwischen den Schienen 1 und 3 lässt sich vermeiden, dass eine gewisse, zu Störungen führende, kapazitive Kopplung zwischen den Teilen 1 und 3 entsteht, welche bei Wechselstrom von z.B. 50 Hz zu Fehlabstellungen der Webmaschine führen kann. Auch lässt sich vermeiden, dass zwischen den Schienen 1 und 3 etwa durch feucht gewordenen, im Bereich des Abstandes d auf den Aussenflächen des Stützteiles 5 haftenden Flugstaub während des Webens eine mehr oder weniger elektrisch leitende Verbindung entsteht, die ebenfalls zu Fehlabstellungen der Maschine führen kann.

Claims (4)

11*
till
SchutAansprUche
1, Kontaktschienenanordnung für den Kettfadenwächter einer Webmaschine, mit einer U-förmigen, metallischen Trägerschiene und einer elektrisch isoliert von der Träger schiene angeordneten, oben mit einer Verzahnung versehenen, metallischen Suchschiene, dadurch gekennzeichnet , dass dia gesamte Suchschiene (3) oberhalb der Trägerschiene (1) in einem vertikalen Abstand (d) von dieser angeordnet ist und sich in einen unteren, aus Isoliermaterial bestehenden, schienenförmigen Stutzteil (5) fortsetzt, der in der Trägerschiene (1) angeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Suchschiene (3) zusammen mit dem Stützteil (5) in der Trägerschiene (1) längs verschiebbar geführt ist.
3, Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützteil (5) im wesentlichen die Dicke (f) der Suchschiene (3) aufweist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Suchschiene (3) mittels eines Motors (11), z.B. Elektromotors oder eines Hubmagneten, in ihrer Längsrichtung in Hin- und Herbewegung versetzt ist.
7424178 23.1. rs
DE7424176U 1973-07-24 Kontaktschienenanordnung für den Kettfadenwächter einer Webmaschine Expired DE7424176U (de)

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