AT232449B - Kontaktschiene für elektrischen Fadenwächter - Google Patents

Kontaktschiene für elektrischen Fadenwächter

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AT232449B AT576062A AT576062A AT232449B AT 232449 B AT232449 B AT 232449B AT 576062 A AT576062 A AT 576062A AT 576062 A AT576062 A AT 576062A AT 232449 B AT232449 B AT 232449B
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Description


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  Kontaktschiene für elektrischen Fadenwächter 
Gegenstand der Erfindung ist eine Kontaktschiene für elektrischen Fadenwächter für Webmaschinen,   Zettel- und Schärmaschinen, Wirkmaschinen u. dgl.,   der bei Bruch eines Kettfadens durch Schliessen eines Stromkreises die Maschine stillsetzt. 



   In der Regel reitet auf jedem der zu überwachenden Fäden eine sogenannte Lamelle, die bei Bruch oder   übermässigem   Lockerwerden des Fadens fällt. Die Lamellen sind aus Bandstahl   od. dgl.   geformte Fadenreiter, die unter-oder oberhalb des für den Durchlauf des Fadens bestimmten Auges oder Schlitzes eine Ausnehmung aufweisen, durch die eine Kontaktschiene verläuft. In der Regel sind beide Pole eines Stromkreises an die Kontaktschiene angeschlossen. Diese besteht aus zwei Stromschienen, die gegeneinander isoliert sind, wobei die auf den Fäden reitenden Lamellen höchstens eine der beiden Stromschienen berühren können. Reisst ein Faden, so fällt die Lamelle und berührt in ihrer Endlage beide Stromschienen gleichzeitig und schliesst damit den Stromkreis. 



   Bekannte Kontaktschienen bestehen aus einer äusseren Stromschiene mit U-formigem Querschnitt, in welche unter Zwischenschaltung von Isoliermaterial eine flache innere Stromschiene eingebettet ist, wobei diese über die äussere Stromschiene vorsteht. Damit die gefallene Lamelle, welche auf der inneren Stromschiene aufliegt, seitlich gegen die äussere Stromschiene gezogen wird, ist das obere Ende der für die Kontaktschienen bestimmten Ausnehmung einseitig abgeschrägt. 



   Wegen des einseitig abgeschrägten oberenEndes des Schienenschlitzes ist die Lamelle asymmetrisch, was ihre Verwendung auf bekannten automatischen Maschinen zum Einziehen der Kettfäden in das Fadenauge ausschliesst. Die für derartige Maschinen bestimmten Lamellen müssen einen einseitig abge-   schrägen   Kopf aufweisen, damit sie der Maschine mit abwechselnd nach links und nach rechts geneigter Abschrägung vorgesetzt werden können. Sie hängen auf einer durch den Schienenschlitz verlaufenden Hilfsschiene und müssen einen Stapel bilden, der nicht breiter ist als die einzelne Lamelle. Diese Forderung kann mit Lamellen mit einseitig abgeschrägtem oberen Ende des Schienenschlitzes nicht erfüllt werden, weil sie mit ihrer Längsachse immer abwechselnd schräg zur senkrechten Achse der Hilfsschiene zu liegen kommen. 



   Zum raschen Erkennen des gebrochenen Kettfadens kann bei der erwähnten bekannten Kontaktschiene die vorstehende Schmalseite der inneren Stromschiene gezahnt sein. Durch Hin-und Herschieben der Kontaktschiene wird die gefallene Lamelle erfasst und mitgeschleppt. 



   Eine andere Art von Kontaktschienen wird aus zwei senkrecht stehenden einzelnen Stromschienen gebildet, wobei die äussere oben und unten hakenförmig umgebogen ist und unter Zwischenlage eines Isolerstreifens die innere teilweise umfasst. Mindestens die äussere C-förmige Stromschiene hat auf halber Höhe je eine nach aussen gerichtete Längsrippe. Die   zugehörigen Lamellen   haben im oberen Teil des Schienenschlitzes zwei einander gegenüberstehende, einwärts gerichtete Vorsprünge. Wenn bei Fadenbruch eine Lamelle fällt wird durch Zusammenwirken des einen Vorsprunges im Schienenschlitz und der Längsrippe der äusseren C-förmigen Schiene die Lamelle seitlich verschoben und der andere Vorsprung gegen die innere Stromschiene gezogen und dadurch die beiden Stromschienen leitend miteinander verbunden. 



   Nachteilig ist, dass diese Kontaktschiene nicht mit einer zuverlässig arbeitenden Fadenbruch-Anzeigevorrichtung zurErkenntlichmachung der gefallenen Lamelle ausgerüstet werden kann. Die Lamelle anderseits ist symmetrisch und eignet sich darum zum automatischenEinziehen. Jedoch muss der Durchgang zwischen den Vorsprüngen im Schienenschlitz mindestens der Dicke der Kontaktschiene entsprechen. Deshalb ergibt sich bei gleichbleibender Weite des Schienenschlitzes ein schmälerer Durchgang, was dünnere und schwächere   Kontaktscl1Îenen   bedingt, oder der Schienenschlitz muss über das normale Mass erweitert 

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 werden.

   Dies hat zur Folge. dass die Lamelle, soll sie die gleiche Verwindungsfestigkeit aufweisen, aus breiterem und darum teurerem Bandstahl hergestellt werden muss. Überdies lässt sich die auf dem Faden reitende Lamelle in der Laufrichtung des Fadens vorziehen, weil der Schienenschlitz im Vergleich zur
Dicke der Kontaktschiene eine grössere Weite aufweisen muss. 



   Eine weitere Kontaktschiene wird durch eine   äussere Stromschiene gebildet.   in welche unter Zwischen- lage von Isoliermaterial ebenfalls eine innere flache Stromschiene hochkant eingesetzt ist. Die obere
Schmalkante der äusseren Stromschiene ist stark abgeschrägt, so dass ihre höhere Kante etwa auf gleicher
Höhe ist wie die innere Stromschiene. Die innere Stromschiene ist zudem zur senkrechten Achse der äusse- ren Schiene seitlich versetzt. 



   Die zugehörige Lamelle hat am oberen Ende des Schienenschlitzes einen gegen die Kontaktschiene gerichteten keilförmigen Vorsprung. Bei gefallener Lamelle dringt dieser Vorsprung zwischen die innere
Stromschiene und die höhere Kante der äusseren Stromschiene und schliesst derart den Stromkreis. 



   Wegen der asymmetrischen Anordnung der inneren Stromschiene wird diese Kontaktschiene verhält- nismässig dicker und erfordert einen breiterenSchienenschlitz in der Lamelle. Eine Fadenbruch-Anzeigevorrichtung lässt sich bei solchen Kontaktschienen nicht anbringen. Der nach unten gerichtete Vorsprung im oberen Ende des Schienenschlitzes kann sich mit nebenliegenden Lamellenköpfen verfangen und erschwert das Aufreihen aufHilfsschienen. Auf der oberen Schmalseite hat die Kontaktschiene einen Kanal, in welchem sich Staub und Flug ansammelt und die Kontaktgabe verhindert. 



   Die Nachteile der bekannten Ausführungen werden nun beim Erfindungsgegenstand vermieden, ohne dass auf ihre Vorzüge verzichtet werden müsste. Dies geschieht erfindungsgemäss dadurch, dass die SchenkeI der äusseren Stromschiene in an sich bekannter Weise ungleich lang sind und der längere Schenkel mindestens bis auf die Höhe der tiefsten Stellen der Zahnlücken an der inneren Stromschiene reicht. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig.   l   einen Teil einer Kontaktschiene in perspektivischer Darstellung mit einer auf dem gespannten Faden reitenden Lamelle. Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig.   l   durch die Kontaktschiene in   grösseremMassstab   und mit gefallener Lamelle, und Fig. 3 einen Schnitt durch eine andere Ausführungform einer Kontaktschiene mit gefallener Lamelle. 



   Die inFig.   l   und 2 dargestellte Ausführungsform der   erfindungsgemässenKontaktschiene   1 besteht in an sich bekannter Art aus der äusseren U-förmigen Stromschiene 2 mit den beiden Schenkeln 2a und 2b, der inneren flachen Stromschiene 3 und dem die beidenStromschienen trennendenlsolierstreifen 4. Die obere Schmalseite der inneren Stromschiene hat eine Querzahnung 5 mit schrägem Zahngrund 6. Das obere Ende des einen Schenkels 2a der U-förmigen Stromschiene ist mindestens bis zur tiefsten Stelle des schrägen Zahngrundes 6 verlängert. Auf die Kontaktschiene 1 ist eine Lamelle 7 aufgeschoben. Das obere Ende ihres Schienenschlitzes 8 ist dachförmig, wobei die Innenkanten symmetrisch zur Längsmittelebene abgeschrägt sind.

   Unterhalb des Schienenschlitzes 8 ist das Fadenauge 9 mit dem darin eingezogenen Faden 10 auf dem die Lamelle reitet (Fig. 1). Der Schienenschlitz 8 kann in dieser Stellung nur die äussere Stromschiene 2 berühren. 



   Fig. 2 zeigt   die Kontaktschiene gemäss Fig. 1 im Schnitt II-n,   wobei jedoch der Faden 10 gerissen ist. 



  Die Lamelle 7 liegt mit dem oberen dachförmigen Ende des Schienenschlitzes 8 auf den beiden Stromschienen der Kontaktschiene. 1 auf. Durch diese Ausbildung der Kontaktschiene   l   wird erreicht, dass die eine Schrägkante 8a an der oberen   äusserenKante   des längeren Schenkels 2a an der äusseren Stromschiene 2 anliegt. Die andere Schrägkante 8b liegt an der oberen entgegengesetzten Kante der inneren Stromschiene 3 an. Dadurch werden die beiden Stromschienen leitend verbunden und die Stillsetzung der Webmaschine eingeleitet. 



   Durch Hin- und Herschieben der Schiene in ihrer Längsachse kommt die Schrägkante 8b der Lamelle in Eingriff mit der Querzahnung 5 der inneren Stromschiene 3, wodurch die Lamelle der Bewegung folgt und im Gegensatz zu den nicht gefallenen Lamellen, die in ihrer Lage bleiben, erkenntlich wird. 



   Weil das obere Ende des Schienenschlitzes 8 der Lamelle 7 symmetrisch ist, können diese Lamellen zum   maschinellenEinziehen aufHilfsschienen   gereiht werden, ohne dass ihre Längsachse schräg zur senkrechten Achse der Hilfsschiene zu liegen kommt. Trotzdem ist es   möglich,   durch seitliches Verschieben   der Kontaktschienen im Kettfadenwächter   die gefallene Lamelle rasch aufzufinden. Die Weite des Schienenschlitzes 8 muss nur um ein geringes Mass grösser sein als die Dicke der Kontaktschiene 1. Dies erlaubt einerseits eine stabile Kontaktschiene, ohne dass die Lamelle zusätzlich verbreitert werden muss, anderseits ist es möglich, die Lamelle 7 mit einem verhältnismässig engen Schienenschlitz 8 in der Laufrichtung des Fadens 10 gut zu führen. 



   Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch eine ähnlich ausgebildete Kontaktschiene 11. Der eine Schenkel 12a 

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 der   ebenfallsU-förmigen,   die Schenkel 12a, 12b aufweisenden Stromschiene 12 ist über die innere Stromschiene 13 hinaus verlängert und gegen die Mittelachse dieser Stromschiene abgebogen. Auch hier sind die Stromschienen durch einen Isolierstreifen 14 getrennt. Die zugehörige Lamelle 17 weist ebenfalls einen Schienenschlitz 18 und ein Fadenauge 19 auf. Der Kettfaden 20 ist gerissen, so dass die Lamelle aufliegt und beide Stromschienen 12 bzw. 13 gleichzeitig berührt und den Stromkreis der Abstellvorrichtung schliesst. Das obere Ende des Schienenschlitzes 18 hat ebenfalls symmetrische dachförmige Schrägkanten 18a und 18b. 



     V'eilderSchenkel 12a   der   äusserenstromschiene   verlängert ist, wird die Querzahnung   1 ! 1   der inneren Stromschiene 13 abgedeckt, was dem Bedienungspersonal das Aufstützen auf die Kontaktschiene 11 erleichter. 



   Bei der beschriebenen Kontaktschiene ist eine ihrer Stromschienen mit einer Zahnung versehen, welche durch Hin- und Herschieben das rasche Erkennen der gefallenen Lamelle und damit des gebrochenen Kettfadens ermöglicht und eignet sich für Lamellen mit symmetrischem Schienenschlitz. Weil sich die lotrechte Achse der inneren Stromschiene mit der lotrechten Achse der Kontaktschiene deckt, kann diese Kontaktschiene schmal gehalten werden undeignet sich darum   auch fürschmale 7-8 mm   breite Lamellen mit entsprechend schmalen Schienenschlitzen. Weder die innere noch die äussere Stromschiene weist seitliche Längsrippen auf und auch im Schienenschlitz der Lamelle sind keinerlei Vorsprünge erforderlich.

   Bei einer gegebenen Breite des Schienenschlitzes, die ihrerseits durch die Breite der Lamelle bedingt ist, kann die Kontaktschiene breiter und darum stabiler ausgeführt werden. Der Schienenschlitz der Lamelle muss nur um weniges breiter sein als die Kontaktschiene und darum kann sie durch die Kontaktschiene in der Laufrichtung des Fadens gut geführt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Kontaktschiene für elektrischen Fadenwächter, bestehend aus einer äusseren U-förmigen Stromschiene und einer isoliert zwischen den Schenkeln derselben angeordneten inneren, an ihrer oberen Kante gezahntenstromschiene, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel   (2a, 2b, 12a,   12b) der äusseren Stromschiene (2, 12) in an sich bekannter Weise ungleich lang sind und der längere Schenkel (2a, 12a) mindestens bis auf die Höhe der tiefsten Stellen der Zahnlücken (6, 16) an der inneren Stromschiene (3, 13) reicht.

Claims (1)

  1. 2. Kontaktschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grund (6) der Zahnlücken vom längeren Schenkel (2a) zum kürzeren Schenkel (2b) hin geneigt ist (Fig. 1, 2).
    3. Kontaktschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der längere Schenkel (12a) bis über die Verzahnung hinaus verlängert ist.
    4. Kontaktschiene nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der längere Schenkel (12a) über die innere Stromschiene (13) gebogen ist und dieselbe mindestens teilweise abdeckt.
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