DE741964C - Gas- oder dampfgefuelltes elektrisches Leuchtentladungsrohr mit Gasvorrat - Google Patents

Gas- oder dampfgefuelltes elektrisches Leuchtentladungsrohr mit Gasvorrat

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DE741964C
DE741964C DES136831D DES0136831D DE741964C DE 741964 C DE741964 C DE 741964C DE S136831 D DES136831 D DE S136831D DE S0136831 D DES0136831 D DE S0136831D DE 741964 C DE741964 C DE 741964C
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Germany
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gas
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Expired
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DES136831D
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English (en)
Inventor
Fernand Courdil
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Claude Paz et Visseaux SA
Original Assignee
Societe Anonyme pour les Applications de lElectricite et des Gaz Rares Etablissement Claude Paz et Silva
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/30Vessels; Containers
    • H01J61/32Special longitudinal shape, e.g. for advertising purposes
    • H01J61/327"Compact"-lamps, i.e. lamps having a folded discharge path

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein gas- oder dampf gefülltes elektrisches Leuchtentladungsrohr mit Gas vorrat, welches ζ. B. zur Kenntlichmachung von Hindernissen im Luftsichifffahrtsverkehr bei Nacht oder zur Signalisierung jeder Art mit Licht von beliebiger Farbe dienen kann.
Es ist bereits. bekannt, zur Erzielung einer starken und konzentrierten Lichtemissioin· ein Entladungsrohr von geringem Querschnitt zu verwenden, das aus einem mittleren, einem zweiten Rohr als Stütze dienenden Rohr besteht, das mit einem seiner Enden an ein Ende des zweiten, es umfassenden Rohres angeschlossen ist, wobei die frei verbleibenden Enden der beiden Rohre mit je einer Elektrode ausgestattet sind; das so gebildete Entladungsrohr steht in Verbindung mit einer durch eine Außenhülle begrenzten Kammer, die mit dieser Hülle unter Vermittlung dichter Verschmelzungen zu einem Ganzen verbunden ist und den Zweck hat, einen Gasvorrat zu bilden, der dem Rohr eine normale Lebensdauer sichert.
Nun weisen aber die so beschaffenen Vorrichtungen den Übelstand auf, daß sie sehr schwierig· herstellbar sind; insbesondere ist es schwer, regelmäßige, dichte und feste Verschmelzungen zu erhalten, die eine starre Befestigung des Rohres innerhalb der Hülle sichern und zwischen den Stromzuleitungen einen genügenden Abstand zur Verhütung von Lichtbogenbildungen infolge der in Anbetracht des geringen Querschnitts des Entladungsrohres für dessen Speisung erforderliehen hohen Spannung gewährleisten.
Die Erfindung hat eine Entladungsvorrichtung mit Gasvorrat zum Gegenstand, die den vorerwähnten Übelstand nicht aufweist.
Gemäß der Erfindung, die von einem mit der vorerwähnten Anordnung ausgestatteten Entladungsrohr Gebrauch macht, hat das mittlere Rohr einen erheblich größeren Durchmesser als das zweite Rohr, das auch durch ein System von Rohren ersetzt werden kann, ίο so daß es als Gasvorratsbehälter wirkt, während das zweite Rohr an eine axiale Verlängerung des ersten Rohres angeschlossen ist. Im allgemeinen erhält die Vorrichtung nach der Erfindung außen eine Glashülle, die von den beiden Rohren unabhängig ist; die letzteren können mit der Glashülle zu einem Ganzen vereinigt sein, wobei die verwendete Vereinigungsart Verschmelzungen zwischen der Hülle und den Rohren oder ihren Strom-Zuleitungen nicht aufweist; gegebenenfalls ist die Hülle mit Bezug auf das Rohr abnehmbar angeordnet.
Die äußere Schutzhülle und die beiden Röhren können dazu dienen, entweder gesondert oder durch Zusammensetzung die Farbe des von der Entladung ausgesandten Lichtes zu verändern; zu diesem Zweck verwendet man z. B. farbiges, lichtzerstreuendes oder fluoreszierendes Glas. Außerdem kann die Gasfüllung im Entladungsraum aus einem geeigneten Gemisch von Gasen oder Dämpfen bestehen, z. B. Neon-Quecksilberdampf-Gemischj welches es auf Grund des Durchmesserunterschiedes der beiden Röhren gestattet, der Entladung in jeder derselben eine andere Farbe zu erteilen. Dies ist dann möglich, wenn das die Gasreserve enthaltende Rohr einen nicht zu großen Querschnitt besitzt.
Im Falle der Verwendung von Metalldampf als Füllung bietet das Leuchtentladungsrohr nach der Erfindung noch den Vorteil, daß durch die in ihm selbst entwickelte Wärme eine Kondensation des Metalldampijes im Reserveraum auch während der kalten Jahreszeit nicht zuläßt. Eine solche Kondensation wäre unvermeidlich, wenn der Reserveraum in Berührung mit Luft von niedriger Temperatur käme. Die äußere Hülle schützt gleichzeitig das in Schraubenwindungen geführte Rohr und gewährleistet auf diese Weise die Aufrechterhaltung einer leuchtenden Säule von einheitlicher Färbung. Wenn es sich nur darum handelt, die Kondensation zu verhindern, kann man selbstverständlich an Stelle des schraubenförmig gewundenen Rohres ein Rohr oder ein System von Rohren jeder anderen Gestalt und in jeder anderen Anordnung verwenden, wobei darauf geachtet werden muß, daß diese Rohre das die Gasreserve enthaltende Rohr umgeben. Auch in diesem Falle dient das letztere als Stütze der anderen, geringeren Durchschnitt besitzenden Rohre. So kann beispielsweise das Rohr in Schraubenform durch ein Bündel von Rohren, welche· das die Gasreserve enthaltende Rohr umgeben, ersetzt werden.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform veranschaulicht.
Das Leuchtentladungsrohr besteht aus dem schraubenförmig gewundenen Glasrohr 1, dessen unteres Ende die eine der Elektroden 2 enthält, während sein oberes Ende bei 3 mit einer Verlängerung 6 des mittleren Rohres 4 in Verbindung steht; die zweite Elektrode 5 befindet sich im unteren Ende des Rohres 4. Das Ende der Verlängerung 6 kommt in eine im höchsten Teil der Schutzhülle 7 befindliche Höhlung zu liegen, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer halbelastischen Einlage 9, z. B. aus Kork. Die unteren Enden der beiden Rohre sind in ihrer Lage zueinander und zu der Schutzhülle mittels einer gelochten Korkscheibe ι ο und eines Fußes 11 aus plastischer Masse, in welchen sie eingelassen sind, festgehalten.
Der untere Teil des Leuchtentladiungsrohres sitzt in einer Hülse 12 mit vorspringender Randleiste 13, welche das Regenwasser ableitet.
Die gesamte Anordnung zeichnet sich durch besondere Widerstandsfähigkeit aus. Das Rohr 4, dessen Durchmesser wesentlich größer als der des Rohres 1 ist, stellt außerdem eine Gasreserve dar, welche eine Verlängerung der Lebensdauer der Leuchtröhre bei einem für eine annehmbare Lichtausbeute hinreichend niedrigen Druck gewährleistet. Das Fassungsvermögen des Vorratsraumes wird entsprechend der gewünschten Lebensdauer gewählt.
Das Entladungsrohr nach der Erfindung kann in bekannter Weise mit Hilfe eines Stekkers 14 auf einer Steckdose angebracht werden, wobei die Steckdose z. B. auf einem Schutzkasten befestigt wird, in welchem der Speisetransformator für die Entladungsröhre untergebracht ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Gas- oder dampfgefülltes elektrisches Leuchtentladungsrohr mit Gasvorrat, in welchem ein mittleres Rohr als Stütze für ein zweites, das erste umgebende Rohr dient, das mit einem Ende an ein Ende des ersten Rohres angeschlossen ist, während in den freien Enden der beiden Rohre die Elektroden untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß das mittlere Rohr (4) einen erheblich größeren Durchmesser hat als das zweite Rohr (1) oder als die Rohre eines dasselbe ersetzenden
    Rohrsystems, so daß es die Rolle' 'eines Gasvorratsraumes spielt, und daß das zweite Rohr(i) oder "Rohrsystem an eine axiale Verlängerung (6) des Vo'rratsronres (4) angeschlossen ist.
  2. 2. Leuchtentladungsrohr nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine äußere, von den beiden Rohren (1, 4) unabhängige, aber mit ihnen mittels eines Fußes aus plastischer Masse zu einem Ganzen verbundene, gegebenenfalls abnehmbare Schutzhülle (7) aus Glas, und daß die Verbindung ohne Verschmelzung- zwischen der Hülle und den Rohren bzw. deren Stromzuleitungen ausgeführt ist, welche Schutzhülle gegebenenfalls zur Farbgebung für das ausgesendete Licht herangezogen werden kann.
  3. 3. Leuchtentladungsrohr nach Ansprudht 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Elektroden gegenüberliegende Verlängerung (6) des Voirratsrohres (4) in einer im höchstgelegenen Teil der Schutzhülle (7) vorgesehenen Höhlung zu liegen kommt.
    Zur Abgrenzung des Anmeldunigsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:
    deutsche Patentschrift Nr. 776 889;
    amerikanische Patentschrift Nr. 1 886 326.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES136831D 1938-05-19 1939-04-23 Gas- oder dampfgefuelltes elektrisches Leuchtentladungsrohr mit Gasvorrat Expired DE741964C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR741964X 1938-05-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE741964C true DE741964C (de) 1943-11-19

Family

ID=9139727

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES136831D Expired DE741964C (de) 1938-05-19 1939-04-23 Gas- oder dampfgefuelltes elektrisches Leuchtentladungsrohr mit Gasvorrat

Country Status (6)

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US (1) US2272513A (de)
BE (1) BE433935A (de)
CH (1) CH216060A (de)
DE (1) DE741964C (de)
FR (1) FR846350A (de)
GB (1) GB525943A (de)

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Publication number Publication date
US2272513A (en) 1942-02-10
FR846350A (fr) 1939-09-14
CH216060A (fr) 1941-07-31
BE433935A (de)
GB525943A (en) 1940-09-06

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