DE889398C - Elektrische Reklameleuchtroehre - Google Patents

Elektrische Reklameleuchtroehre

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DE889398C
DE889398C DE1951P0000557 DEP0000557D DE889398C DE 889398 C DE889398 C DE 889398C DE 1951P0000557 DE1951P0000557 DE 1951P0000557 DE P0000557 D DEP0000557 D DE P0000557D DE 889398 C DE889398 C DE 889398C
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DE
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discharge tube
fluorescent
tube
discharge
glass
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DE1951P0000557
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Osram GmbH
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Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent
    • C09K11/02Use of particular materials as binders, particle coatings or suspension media therefor
    • C09K11/025Use of particular materials as binders, particle coatings or suspension media therefor non-luminescent particle coatings or suspension media

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Elektrische Reklameleuchtröhre Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Reklameleuchtröhren, bei denen durch Verwendung von im Rohrinnern untergebrachten, durch die elektrische Entladung zur Strahlung angeregten @euchtstoffen mit verhältnismäßig geringer elektrischer En-,r,i-e" erhebliche Strghlungs.leistungen bei belieb,iger Farbstrahlung erzielt werden können. Bei den bekannten, meist in Schrift- oder Zeichenform gebogenen Reklameleuchtröhren dieser Art ist die Innenwandung der Entladungsröhre mit einem einheitlichen Leuchtstoffbelag versehen, der beispielsweise durch Beschlämmen der Glasröhre oder durch vorheriges Aufbringen eines Bindemittels und nachträgliches Hindurchschütteln von. Leuchts toffpulver aufgebracht wird. Stets ergeben sich dabei Leuchtröhren, die über ihre ganze Länge hinweg die gleiche Farbstrahlung aufweisen. Die Erfindung erstrebt zur Erzielung einer verbesserten Reklamewirkung eine mit Leuchtstoffen versehene Reklameleu:chtröhre, bei der die einzelnen Teile derselben eine voneinander albweichen ideFarbstrahlumg zeigen.
  • Zu diesem Zweck können entweder einzelne Wandungsteile der Glasröhre, z. B. geradlinig oder schraubenförmig verlaufende Wandstreifen diersel!ben, mit voneinander albweichenden Leuchtstoffbelägen überzogen werden, z. B. .durch absatzweises Besohlämmen der einzelnen Rohrabschnitte mit je-,ve.il.s anders beschaffenen LeuchtstofferatlIsionen.
  • Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß auf einfache und wirtschaftliche Weise eine ausgezeichnete Reklameleuchtröhre mit Mehrfarbenwir#kung,dadurch erzielt werden kann, daß nach der Erfinidung ein rohrförmiger, -die Entladungsbahn umgebender und gegen die Innenwandung der Leuchtröhre abgestützter Leuchtstoffträger in die Entladungsröhre eingebracht wird, der den über= wiegenden Teil der Rohrinnenwandfläche bedeckt und aus zwei oder mehreren Teilen besteht, die Leuchtstoffe verschiedener Farbstrahlung aufweisen. Die einzelnen Teile des in die Röhre einzubringenden Leuchtstoffträgers können bequem außerhalb der Entladungsröhre für sich hergestellt werden und in verschiedenster Weise ausgebildet sein.
  • Die Herstellung solcher Entladungsröhren braucht dabei nicht wesentlich kostspieliger zu sein als die der bekannten, unmittelbar mit einem einheitlichen Leuchtstoff versehenen Entladunigsröhren, wenn gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung so vorgegangen wird, daß zunächst zwei oder mehrere lange Glasröhren mit voneinander abweidhenden Leuchtstoffen überzogen, die Glasröhren dann in kurze Rohrabschnitte zerlegt und diese darauf in abwechselnder Farbfolge in die eigentliche Entladungsröhre eingeschoben werden. Dabei können die mit Leuchtstoffen versehenen langen Glasröhren senkrecht zu ihrer Achse oder auch schräg unterteilt werden oder auch in Schrauhernknienform oder in Längsabschnitte.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in Fig. i in Ansicht mit teilweisem Längsschnitt dargestellt; Fig. a bis 5 zeigen Einzelheiten des Herstellungsverfahrens dieser Röhre.
  • Bei der in Fig. a drargestellten Entladungsröhre handelt es sich um eine Röhre für Hochspannung mit sogenannten kalten Blechelektroden 6, die am Ende des Glasrohres 7 in sogenannte Elektrodengefäße 8 eingesetzt sind. Die Eleletro@diengefäß@e 8 können, wie an sich bekannt, winklig an das eigentliche Entladungsrohr 7 angesetzt werden (Fig. i, linke Seite) oder auch in Achsenrichtung mit der Entladungsröhre 7 (Fig. i, rechte Seite). Die Elektroden 6 werden von Stromzuführungsdräbten g getragen, die luftdicht in das Ende des Elektrodengefäßes 8 eingeschmolzen sind und nach außen zum Anschluß der Zuleitungskabel dienen. Die Elektroeden 6 könnten, zweckmäßig nur in ihrem Innern, mit leicht Elektronein emittierenden Stoffen belegt sein. An Stelle von einfachen Blechelettroden, die im Betrieb meist keine höhere Temperatur als 20o° C annehmen, könnten auch sogenannte Glühelektroden vorgesehen ,sein. Die Entlardungsröhre könnte besonders in diesem Fall für unmittelbaren Netzanschl.uß ausgelegt sein.
  • In das eigentliche Entladungsrohr 7; das im einfachsten Fall nur aus Klarglas, eventuell auch aus gefärbtem, getrübtem oder mattiertem Glas. bestehen kann, sind nun nach der Erfindung kurze, axial aneinanderstoßende Glasrohrabschnitte io, i i abwechselnd eingeschoben, derart, daß, wie durch Schraffur bzw. Punktiereng in der Zeichnung angedeutet, zwei verschiedeneLeuchtfarben, beispielsweise Blau (Abschnitte io) und Weiß (Abschnittei z), abwechseln. Die an den Glasrohrabschnitten io, i1 vorgesehenen Leuchtstoffe haften zweckmäßig an deren Innenwand, können aber auch an ihrer Außenwand angebracht oder im Innern des (Glases eingelagert sein. Dabei können die benac'h'barten unterschiedlichen Leuchtfarben ganz beliebiger Art sein, z. B. Komplementärfarben oder nur verhältnismäßig Wenig abweichende Farbtöne. Natürlich ist die Anzahl der verschiedenartigen Rohrabschnitte nicht auf zwei beschränkt, ebenso muß deren Länge untereinander nicht gleich sein, es könnten vielmehr kürzere und längere Rohrabschnitte für verschiedene Farben verwendet werden.
  • Bei - :der Herstellung der soeben beschriebenen Entladungsröhre geht man zweckmäßig so vor"daß zunächst je ein langes Glasrohr von einem den inneren Durchmesser der Entladungsröhre 7 nicht überschreitenden Außendurchmesser durchgehend mit einer einheitlichen Leuchtstofffschicht versieben wird, also beispielsweise je ein Gla-s.rohr mit blauer Leuchtstoffschicht gemäß Fig. a und weißer Leuchtstoffschicht gemäß Fig.3. Hierbei können die an sich bekannten Aufbringungsverfahren benutzt werden, beispielsweise durch Beschlämmen der senkrecht gestellten Glasröhre mit einer Suspension des Leuchtstoaffpulvers in einem verdampfbaren Bindemittel, wie Nitrocellulose-Iollodiumlösun' oder Phosphorsäure in Alkohol. Jedes :der beiden Glasrohre nach Fig. a und 3 wird nunmehr in kurze Rohrabschnitte unterteilt, wie durch die strichpunktierten Linien angedeutet. Die Schnittlinien können dabei senkrecht oder auch schräg zur Rohrachse oder in Scbraubenlin.ien verlaufen.
  • In das zunächst an einem Ende noch offene Entladungsrohr 7 werden nun diese Rohrabschnitte abwechselnd eingeschoben und danach das Entlaadungsrohr 7 durch Anschmelzen ,des Bodens a2 .der Ansetzen eines koaxialen Elektrodengefäßes verschlossen. Sitzt das Elektrodengefäß winklig am Entladungsrohr 7, wie in Fig. i links angenommen, so muß der letzte, Leuchtstoff tragende Rohrabschnitt -io eine Aussparung 13 erhalten (Fiä. 4 und 5), damit die Entladung ihren Wieg zur Eliektrode.6 findet.
  • Es ist natürlich auch möglich, einzelne der eingeschobenen Abschnitte überhaupt frei von Leuchtstoff zu haltern oder .die Rohrabschnitte mit etwas Abstand voneinander in das eigentlicbeEntladungsrohr einzubringen, wobei sie beispielsweise durch Vorsprünge oder Eindrückungen an. diesem gehalten werden. An den Zwischenstellen ist dann die Farbe der Entladung unmittelbar zu sehen.
  • Die Herstellung von gebogenen Entlaidungsröhren der gleichen. Art ist ebenfalls möglich. Sofern die Entladungsröhre in Kreisform gebogen isst, wird man nach dein gleichen Radius gebogene Rohrabschnitte zum Einschieben verwenden. Bei von der Kreisform abweichenden Krümmungen können besonders kurze und im Durchmesser kleinere Rohrabschnitte verwendet werden, die sich dann polygonartig in die Entladungsröhre 7 einreihen lassen. Auf diese Weise entsteht der gleiche Eindruck wie bei den geraden Röhren nach der Erfindung, der die Entladungsröhre so erscheinen läßt, als wäre sie unmittelbar abschnittweise mit ;-erschierdenfarbigen Leuchtstoffen überzogen.
  • Die Entladungsröhren erhalten die übliche Füllung aus Gasen, meist Edelgasen, und gegebenenfalls einem verdampfbaren Metall, wie Quecksilber.
  • Die einzelnen Teilstücke des Leucht,stoffträgers könnten statt aus massivem Glas auch aus einem Netzwerk, Geflecht oder Gespinst, vorzugsweise aus Glasfaser oder auch aus Glas- bzw. Kunststoffolien oder Glimmerhülsen bestehen. Auch können die Leuchtstoffträger oder ein Teil derselben einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt aufweisen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: ji. Elektrische Reklameleuchtröhre, bei der im Innern der Entladungsröhre mit Leuchtstoffen versehene Trägerkörper untergebracht sind, dadurch -gekennzeichnet, @daß die Entladungsröhre einen rohrförmigen, die Entladungsbahn umgebenden und gegen die Innenwandung der Entladungsröhre abgestützten Leuchtstoffträger enthält, der den überwiegenden Teil der Rohrinnenwandfläche überdeckt und aus zwei oder mehreren Teilen besteht, die Leuchtstoffe verschiedener Farbstrahlung aufweisen.
  2. 2. Entladungsröhre nach Anspruch i, diadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtstoffträger bzw. alle oder einzelne Teilstücke desselben aus fluoreszierendem Glas bestehen.
  3. 3. Entladungsröhre nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtstoffträger bzw. alle oder einzelne Teilstücke desselben aus einem mit Leuchtstoffen versehenen hTetzwerk, Geflecht oder Gespinst bestehen. d.. Entladungsröhre nach Anspruch ,i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtstoffträger bzw, alle oder einzelne Teilstücke desselben aus äußerst dünnwandigen durchscheinenden bzw. durchs(ichtigen Glas- bzw. Kunststofffolien oder Gli.mmerhülsen bestehen, die mit Leuchtstoffen überzogen sind. 5. Entladungsröhre nach Anspruch u bis d., dadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtstoffträger bzw. alle oder einzelne Teilstücke desselben einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt aufweisen. 6. Entladungsröhre nach Anspruch i biss 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Le@uchtstoffträger aus vorzugsweise abstandslos aneinandergereihten, im Betrieb der Röhre verschiedenfarbig strahlenden Glasrohrabschnitten besteht, derenAußendurchme@sser dem Inne ,d@urchmesser der Entladungsröhre angepa-ßt sind und deren Innenwandung mit Leuohtstoffen überzogen ist. 7. Verfahren zur Herstellung von Entladungsröhren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst zwei oder mehrere lange Glasröhren mit voneinander abweichenden Leuchtstoffen überzogen, die Glasröhren dann in kurze Rohrabschnitte zerlegt und diese darauf in abwechselnder Farbenfolge in ;die eigentliche Entladu.ngsröhre eingeschoben -werden.
DE1951P0000557 1951-05-17 1951-05-17 Elektrische Reklameleuchtroehre Expired DE889398C (de)

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DE (1) DE889398C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130071B (de) * 1960-05-04 1962-05-24 Viktor Weiss Verfahren zum Verteilen von Bindemittel mittels Fuellkoerpern in Hochspannungsentladungslampen
DE19836916A1 (de) * 1998-08-13 2000-02-17 Jan Hes Formbarer Leuchtstofflampenkolben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130071B (de) * 1960-05-04 1962-05-24 Viktor Weiss Verfahren zum Verteilen von Bindemittel mittels Fuellkoerpern in Hochspannungsentladungslampen
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