DE741452C - Einrichtung zum Trocknen lackierter Dosen - Google Patents

Einrichtung zum Trocknen lackierter Dosen

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Publication number
DE741452C
DE741452C DEL100137D DEL0100137D DE741452C DE 741452 C DE741452 C DE 741452C DE L100137 D DEL100137 D DE L100137D DE L0100137 D DEL0100137 D DE L0100137D DE 741452 C DE741452 C DE 741452C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
cans
arrangement
feeder
drying
Prior art date
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Expired
Application number
DEL100137D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Keser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LTG Lufttechnische GmbH
Original Assignee
LTG Lufttechnische GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by LTG Lufttechnische GmbH filed Critical LTG Lufttechnische GmbH
Priority to DEL100137D priority Critical patent/DE741452C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE741452C publication Critical patent/DE741452C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B25/00Details of general application not covered by group F26B21/00 or F26B23/00
    • F26B25/001Handling, e.g. loading or unloading arrangements
    • F26B25/003Handling, e.g. loading or unloading arrangements for articles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B15/00Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form
    • F26B15/10Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions
    • F26B15/12Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all horizontal or slightly inclined
    • F26B15/18Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all horizontal or slightly inclined the objects or batches of materials being carried by endless belts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Trocknen lackierter Dosen Dier Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Trocknen von nur innen oder auch außen und innen lackierten oder mit einem anderen Überzug versehenen Dosen aus Schwarzblech, Weißblech oder anderem Werkstoff.
  • Die bisher bekannten Anlagen dieser Art haben den Nachteil, daß die Dosen beim Trocknen ziemlich dicht nebeneinander auf einem Förderband stehend oder liegend durch den Trockenofen befördert werden. Durch die gegenseitige Berührung der lackierten Flächen entstehen leicht Beschädigungen des Lacküberzuges, zumal die in Frage kommenden Lacke unter dem Einfluß der Trocknungstemperaturen leicht weich werden. Außerdem sind die Dosen bei diesen Anlagen meistens hintereinander aufgestellt, so daß sich eine sehr schlechte Raumausnutzung ergibt.
  • Es ist auch schon eine Einrichtung bekannt, bei der das Förderband mit Abstandhaltern versehen ist, welche die einzelnen Dosen in Abstand voneinander halten. Zur Zuteilung der Dosen auf das Förderband ist eine drehbare Trommel am Kopf des Förderbandes angeordnet. Bei dieser Einrichtung wird das Trockengut dem Ofen von der Seite her zugeführt und dann in einer um go° dazu versetzten Transportrichtung weiterbefördert. Bei einer üblichen Ausführung für 24 Dosen würden also 24. Zuführungstransportbänder benötigt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese und andere Nachteile der bekannten Anlagen zu beseitigen und eine besonders wirtschaftlich arbeitende Einrichtung zu schaffen.
  • Diese Aufgabe löst die Erfindung durch eine aus Zuführungsrinnen und Schiebern bestehende Steuerung, mittels deren die Dosen versetzt zueinander unter Aufspaltung einer geschlossenen einfachen Reihe in nebeneinanderliegende Reihen in Abständen voneinander auf das Förderband gebracht werden.
  • Die Schieber der Zuführungsvorrichtung sind erfindungsgemäß mit verschieden tiefen Ausschnitten versehen. Die Ausschnitte sind dabei so angeordnet bzw. haben eine solche Tiefe. daß die Dosen gegeneinander versetzt auf das Förderband geschoben werden, das durch den Trockenkanal läuft.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist zwischen Zubringerrinne und Förderband eine Zwischenbahn angeordnet, über die die Dosen senkrecht auf dem Förderband abgesetzt werden. -Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung besteht das Förderband aus einzelnen Drahtseilen oder -bändern, von denen jede mit einer Spannvorrichtung versehen ist. Die einzelnen Seile oder Bänder laufen vorteilhaft über Führungsrollen, die in einem Vieleck angeordnet sind.
  • Die Zuführung der Dosen von der Lackiervorrichtung zum Trockenkanal kann durch mehrere hintereinanderliegende Zubringerbahnen rrfcl"rn, wobei dann entsprechend der .',ltizalil der Bahnen unterteilte, aus verschied,ti langen Teilbahnen bestehende Förderbänder verschied; ner Länge zur @' erwendttng geiangen.
  • Der besondere Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß die zu trocknenden Dosen wesentlich enger beieinander stehen können als bei den bekannten Anlagen, ohne daß die Gefahr der gegenseitigen Berührung besteht, weil die Dosen auf Lücke zueinander stehen. Es können also auf einem Förderband bestimmter Breite mehr Dosen nebeneinander untergebracht werden, als wenn die Dosen auf glc!iclier Höhe stehen. In diesem Fall muß nämlich ein größerer Abstand.zwischen ihnen eingehalten werden.
  • Auf der leichnutig sind Ausführungsbeispiele der Erfindung teilweise schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Trockeneinrichtung teilweise in der Ansicht. teilweise im Längsschnitt.
  • Abb. 2 zeigt einen Grundriß der Abb. i. Abb. 3 stellt schematisch eine Seitenansicht der Zubringervorrichtung und Abb. 4. schematisch einen Grundriß der Abb.3 dar, während die 'AU). j und h schematische Grundrisse verschieden ausgebildeter Zttbritigervorricliturigen veranschaulichen.
  • Die Anlage bestellt aus einem Trockenkanal i, durch den ein Förderband 2 geführt ist, das auf Stützrollen 3 läuft und dessen unteres Truin 4 außerhalb des Trockenkanals über Stützrollen ; -zurückläuft.
  • Das l-#örclerban#l 2 besteht erfindungsgemäß. ivie die Abb. _l schematisch erkennen lä13t, au: einer gröl.leren Anzahl einzelner Bänder oder Seile 6. Jedes einzelne Drahtseil hat eine eigene Spannvorrichtung, die aus einer Spannrolle ; gemäß Abb. i bestehen kann, so daeine -leichmäliige Spannung sämtlicher Seile oder Bänder unbeschadet irgendwelcher @@'<irmedehnungen erreichbar ist.
  • Die innerhalb des Trockenkanals liegenden Stützrollen 3 sind zwecks Aufnahme der einzelnen Seile oder Bänder 6 mit Rillen versehen. Sie erhalten eine verschiedene Höhenlage, so da1.1 sich eine dacliförniige Anordnung cr-ibt, wobei die -Mittelrolle am höchsten liegt. Diese Anordnung ist deshalb getroffen, damit ,las Förderband auf der ganzen Länge des Trockenkanals überall gleichmäßig auf den Stützrollen 3 aufliegt und gut geführt wird. Durch die Verwendung einzelner dünner Drahtseile oder Bänder 6 wird ferner die während des Durchganges derselben durch den Trtxl,zenl:anal i aufgenommene und wieder ab-"e"-ebene Wä rinemenge auf ein -Minimum reduziert.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist oberhalb des Trocl;enlcanals r ein Rohrs5-stern S vorgesehen, das bei 9, io, i i in den Trockenkanal i mundet und die Heißluft demzuführt. An beiden Enden desTrockenkanals i sind Abluftventilatoren 12 angeordnet. «-elche die Luft aus dein Trockenkanal i wieder absaugen und sie über die Rolirleittiiigen i 3 abführen. Die erwärmte, in den Trol;-kenkanal i einzuführende Luft kann entweder von unten nach oben oder von oben nach unten durch wechselweisen Betrieb der Lüftungsanlage eingeführt werden. Ferner kann die Anordnung der Einblase- und Absatigöffntingen auch so geschehen, daß wechselweise erhitzte Luft von oben nach unten und von unten nach oben in den Trockenkanal i eingeführt wird.
  • Vor dem Trockenkanal i ist eine Zubringereinrichtung angeordnet, die die mit dem Schutzüberzug, z. E. L acküberzug, versehenen Dosen zum Förderband 2 bringt und sie auf dieses gegeneinander versetzt absetzt.
  • Die Zubringereinrichtung besteht aus einem Drahtseil i.[, das als Fördermittel dient, auf dein die Dosen stehen und von dein sie durch die Reibung mitgenommen werden. Zu beiden Seiten des Drahtseiles td sind Führungsschienen 1; in Forte von Flacheisen, Winkeleisen o. d"1. in der Nähe des Dosenhodens angebracht. Außerdem sind ini oberen Drittel der Dosenhöhe ebenfalls zu beiden Seiten FülirttrtgIsschienen ioi vorgesehen. Die (lein Förclerband 2 zugekehrten Führungsschienen 1;, v@ sind als horizontal umlegbare Klappen ausgebildet und stehen über ein Gestänge 17' mit einem Exzenter 21' in Verbindung. _7wischen dem Förderband -2 und der aus den Führungsschienen i;, i6 bestehendenlubringerrinne ist ferner eine aus einzelnen Leistete 22 bestehende Bahn vorgesehen. Die einzelnen Leisten 22 fassen fingerartig zwischen die einzelnen Seile t) des Förderbandes 2 und sind auf einer gemeinsamen Achse 22 befestigt. die über ein Gestänge t j mit einem Hebel verbunden ist. mit dem das Gestänge 1;' verbundrn ist und der vom Exzenter 21' betätigt wird.
  • Ferner ist ein Schieber 18 vorgesehen, der verschieden tiefe Einschnitte ic), 20 besitzt und über ein Gestänge 2i mechanisch angetrieben wird. Die Schieberbewegung und die Bewegung des Förderbandes :2 werden so aufeinander abgestimmt, daß die Dosen gleichmäßig über die ganze Förderbandbreite und -länge verteilt abgesetzt werden.
  • Das Überschieben der Dosen von der Zubringereinrichtung auf das Förderband 2 geschieht folgendermaßen: Sobald die Dosen von dem Drahtseil 14 vor das Förderband gebracht sind, wird durch das Exzenter 21 über das Gestänge 1 T die Schiene 17 horizontal nach unten und die Schiene 16 horizontal nach oben abgeklappt. Die Schiene 17 überbrückt nun den Zwischenraum zwischen der aus den einzelnen Fingern bestehenden Bahn 22 und der Zubringereinrichtung. Hierauf wird der Schieber 18 nach rechts bewegt, faßt mit seinen Einschnitten 19, 20 die Dosen und schiebt sie über die Schiene 17 auf die Bahn 22. Diese senkt sich, wie in der Abb. 3 angedeutet, nach unten und setzt dabei die Dosen senkrecht auf das Förderband 2 ab. Infolge der Ausbildung des Schiebers 18 mit verschieden tiefen Einschnitten odWr.Ausschnitten i9, 20 werden die Dosen gegeneinander versetzt auf das Förderband 2 abgesetzt, da sie nicht gleichzeitig, sondern nacheinander von dem Schieber 18 erfaßt werden.
  • Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß die Zwischenbahn-22 fehlt und die Dosen von dern_Schieber 18 unmittelbar auf das Förderband 2 geschoben werden.
  • Bei der in Abb. 5 schematisch dargestellten Anordnung sind Zuführungsrinnen 23,24 vo@rgesehen. Die Anordnung kann so getroffen sein, daß jede Zuführungsrinne wiederum von zwei Zubringerrinnen 25, 26 beschickt wird.
  • Abb.6 zeigt schematisch im Grundriß die Anordnung von vier verschiedenen Zuführungsrinnen 27 bis 3o, die hintereinander versetzt angeordnet sind. Jede Zuführungsrinne hat ihren Schieber 18 bzw. die Zuführungsrinnen 29 und 3o haben einen gemeinsamen Schieber 18. Das durch den Trockenkanal laufende Förderband b ist bei dieser Anordnung im mittleren Teil verlängert, damit es von den: hintenliegenden Zuführungsrinnen 2, 3 beschickt werden kann. Diese Anordnung kann wahlweise auf eine beliebige Anzahl Zuführungsrinnen erweitert werden.
  • Um zu verhindern, daß bei der im weiteren Transport durch den Trockenkanal auftretenden hohen Temperatur eine Verbrennung oder Veraschung eventuell zurückgebliebener dampfförmiger Lacklösungsmittel stattfindet und dadurch eine Verunreinigung der Lackierung entsteht, sind in einer gewissen Entfernung von der Eintrittszone des Trockenkanals i, bei welcher die Hauptverdampfung der Lacklösungsmittel beendet ist, Düsenkanäle 31 vorg x e Sehe . n , die zweckmäßig in Form von sich über die ganze Seite des Trockenkanals erstreckenden Schlitzen ausgebildet sind, durch die ein dünner, jedoch kräftiger Luftstrom von oben her in die Düsen eingeblasen wird. Hierdurch werden etwa zurückgebliebene dampfförmige Lacklösungsmittel entfernt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Einrichtung zum Trocknen lackierter Dosen mit einem luftbeheizten Trockenkanal, durch den die Dosen mittels eines umlaufenden Förderbandes ohne Haltevorrichtungen hindurchgeführt und auf das sie mittels einer selbsttätig arbeitenden Zubringervorrichtung nacheinander aufgebracht werden, gekennzeichnet durch die Anordnung einer aus Zuführungsrinnen und Schiebern bestehenden Steuerung, mittels deren die Dosen versetzt- zueinander unter Aufspaltung einer geschlossenen einfachen Reihe in nebeneinanderliegende Reihen in Abständen voneinander auf das Förderband gebracht werden. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber der Zuführungsvorrichtung mit verschieden tiefen Ausschnitten (19, 20) versehen ist. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer zwischen Zubringerrinne und Förderband (2) angeordneten Zwischenbahn (22), über die die Dosen senkrecht auf dem Förderband (2) abgesetzt werden. 4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (2) aus einzelnen Drahtseilen oder -bändern (6) besteht, von denen jedes mit einer Spannvorrichtung (7) versehen ist. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis 4., gekennzeichnet durch die Anordnung mehrerer hintereinanderliegender Zubringerbahnen (27, 30) und entsprechend der Anzahl der Bahnen unterteilter, aus verschieden langen Teilbahnen bestehender Förderbänder verschiedener Länge. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ...... \r. .189 888; britische - ...... - 181 0S3.
DEL100137D 1940-02-13 1940-02-13 Einrichtung zum Trocknen lackierter Dosen Expired DE741452C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE881016C (de) * 1949-09-04 1953-06-25 Siemens Ag Einrichtung zur elektrostatischen Lackierung oder Emaillierung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB181082A (en) * 1921-03-02 1922-06-02 Charles Hall Brown Improvements in and relating to drying apparatus
DE489888C (de) * 1927-01-25 1930-01-22 Ferrum Giesserei & Maschinenfa Verfahren und Vorrichtung zur Fuehrung und zum Transport offener und geschlossener Konservenbehaelter mittels eines endlosen Transportmittels in einem Heizbad

Patent Citations (2)

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