DE2254501C2 - Vorrichtung zum Streuen der dem Herstellen von Spanplatten dienenden Späne - Google Patents
Vorrichtung zum Streuen der dem Herstellen von Spanplatten dienenden SpäneInfo
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Description
ipiegelbUdlich einander gegenüberliegenden und xo Die Erfindung bezieht sich auf eine Verrichtung
seitlich gegeneinander auf Lücke versetzten Regi- zum Streuen von Spänevliesen aus einem Spänege
«tergruppen, denen in ihrer Geschwindigkeit re- misch von feinsten, feinen und gröberen beleimter
gelbare Luftströme zuführbar sind, die in entge- Spänen für die anschließende Verpressung zu Span
gengesetzten Richtungen ausströmen und zwi- platten, bestehend aus einer über einem Vliesträgei
tchen die das Spänegemisch von oben her einzu- 15 angeordneten Verteilkammer und aus in dieser an
führen ist, dadurch gekennzeichnet, geordneten, mit Abstand spiegelbildlich einander ge
daß die oberen Bereiche der gegenüberliegenden genüberliegenden und seitlich gegeneinander au]
Registergruppen (38, 39) Austrittsöffnungen (40, Lücke versetzten Registergruppen, denen in ihrei
41) aufweisen, die einander zugewandt sind, und Geschwindigkeit regelbare Luftströme zuführbai
die unteren Bereiche Austrittsöffnungen (47, 48) ao sind, die in entgegengesetzten Richtungen ausströ-
enthalten, die einander abgewandt sind, und daß men und zwischen die das Spänegemisch von ober
die einander abgewandten Austrittsöffnungen her einzuführen ist.
eine solche Entfernung voneinander aufweisen, Vorrichtungen dieser Art sind bekannt (österreidaß
zwischen ihnen ein Raum verbleibt, in dem chische Patentschrift 243 496, schweizerische Patentein
ungesichteter Anteil des Spänegemisches nach 25 schrift 402 398). Die bekannten Vorrichtungen diesel
unten fallen kann. Art haben sich bewährt, wenn Spanplatten verhält-
2. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch ge- nismäßig geringer Dicke bis zu eines Dicke von rund
kennzeichnet, daß in dem Raum zwischen den 10 mm hergestellt werden sollen, weil durch die sich-Austrittsöffnungen
(47, 48) zumindest zwei hö- tend wirkenden Luftströme das in die Verteilkammei
henverstellbare Leitbleche (49, 50) angeordnet 30 eingebrachte Gut so auf einen Vliesträger aufgelegl
sind. wird, daß die beiden Deckschichten feinste und feine
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- Teilchen und die Mittelschicht gröbere Teilchen entkennzeichnet,
daß zwLchen uen Registern der hält, die nach dem Verpressen eine einstückige Einbeiden
Registergruppen (38, 3°) schräg gestellte heit bilden, die auch im mittleren Bereich nicht porös
Leitbleche (51) angeordnet sind, die gegenüber je 35 ist. Sollen jedoch Spanplatten mit einer Dicke gefereinem
in der gleichen Ebene wie die Leitbleche tigt werden, die größer ist als 10 mm, dann besteht
angeordneten Querblech (53, 54) verschiebbar die Gefahr, daß in der Mittelschicht zu wenig feine
sind, dessen Länge der Breite der Verteilkammer Teile vorhanden sind, die Mittelschicht also porös
(1) entspricht. wird. Würde man, um diesen Nachteil zu vermeiden,
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der 40 die Geschwindigkeit der Sichtluftströme verringern,
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dann würden die beiden Deckschichten zu wenig
die Register der Regist.ergruppea (38, 39) aus an feine Bestandteile enthalten, was auch unerwünscht
die Austrittsöffnungen (40, 41, 47, 48) ange- ist.
schlossenen Kanälen bestehen. Man könnte nun, um beide Nachteile zu vermei-
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- 45 den, eine Vorrichtung erstellen, die mehrere Zufuhrkennzeichnet,
daß die im unteren Bereich der der stellen für aufzustreuendes Gut aufweist. Zwischen
Register der Registergruppen (38, 39) münden- zwei Registergruppen, die Sichtluftströme in entgeden
Kanäle schräg nach unten zum Transport- gengesetzten Richtungen ausblasen, müßte eine Zuband
(4) hin gerichtet sind. fuhrstelle für Mittelschichtmaterial angeordnet sein,
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der 50 und es müßte dieser Ztifuhrstelle ein homogenes GeAnsprüche
2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß misch aus feinen und gröberen Teilen zugeführt werdie
Leitbleche (51, 52) bzw. die Querbleche (53, den, wie dies an sich bekannt ist. Ein solcher Aufbau
β4) je ein Verlängerungsstück (58, 59; 56, 57) ist jedoch recht aufwendig und rechtfertigt sich nur
aufweisen, die miteinander einen Spalt (55) bzw. bei Anlagen, die einen überdurchschnittlichen täglitinen
Führungsschacht (60) für das Spänege- 55 chen Ausstoß haben und dementsprechend mit mehtnisch
bilden. reren Streuvorrichtungen arbeiten müssen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch ge- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit
kennzeichnet, daß jedes Verlängerungsstück (58, einer einzigen Vorrichtung der eingangs genannten
59; 56, 57) gegenüber dem Leitblech (51, 52) Art sowohl verhältnismäßig dünne als auch verhält-
bzw. dem Querblech (56, 57) einstellbar ist. 60 nismäßig dicke Spanplatten so zu fertigen, daß die
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7. da- Oberflächenschichten bei jeder Plattendicke einen
durch gekennzeichnet, daß unterhalb des Füh- möglichst gleichen Anteil feiner und feinster Späne
rungsschachtes (60) zwei Stachelwalzcn od. dgl. aufweisen und außerdem bei verhältnismäßig dicken
(61, 62) quer zur Bewegungsrichtung des Trans- Platten in der Mittelschicht außer gröberen Teilen
portbandes (4) angeordnet sind, die in Richtung 65 auch eine ausreichende Menge feiner Teile vorhanihrer
Drehachsen oszillierend hin und her beweg- den ist — der mittlere Bereich der fertigen Spanplatbar
und mit entgegengesetzten Drehrichtungen ten praktisch also bis auf die feinsten Bestandteile,
derart antreibbar sind, daß ihnen über den die in die Deckschicht gelangen, alle anderen feinen
und gröberen Teilchen enthalt, obwohl on eier Ein- sichtet wurden. Es wird also eine Mittelschicht gebil
streustelle ein homogenes Gemisch aus feinsten, fei- det, die aus feinen und gröberen Teilchen bestehl
nen und gröberen Teilchen zugeführt wird, ohne daß es der Anordnung mehrerer EinsUeusteUei
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- bedarf.
löst, daß die oberen Bereiche der gegenüberliegenden 5 Zweckmäßig ist es, die Register beider Register
Registergruppen Austrittsöffnungen aufweisen, die gruppen aus an die Austrittsöffnungen der Regisle
einander zugewandt sind, und die unteren Bereiche angeschlossenen Kanälen bestehen zu lassen, wii
Austrittsöffnungen enthalten, die einander abge- dies an sich bekannt ist, weil dadurch die Strömung»
wandt sind, und daß die einander abgewandten Aus- richtung der Luftströme besser beherrscht werdet
Irittsöffnungen eine solche Entfernung voneinander j ο kann, als dann, wenn die Register aus Kästen beste
aufweisen, daß zwischen ihnen ein Raum verbleibt, hen, die lediglich Austrittsöffnungen aufweisen (vgl
in dem ein ungesichteter Anteil des Spänegemisches deutsches Gebrauchsmuster 7 037 391). Die im unte
nach unten fallen kann. Obwohl die feinsten Teile ren Bereich der Register mundenden Kanäle sollt«
und auch ein gewisser Teil feiner Teilchen zwecks in an sich bekannter Weise (deutsches Gebrauchsmu
Bildung der beiden Deckschichten windgesichtet 15 ster 7 037 391) schräg nach unten zum Vliesträgei
werden, wird der Sichtprozeß für die anderen, die hin gerichtet sein.
Mittelschicht bildenden Teilchen praktisch aufgeho- Die schräg zur Mittelebene der Registergrupper
ben. verlaufenden Querbleche können je mit einem Ver·
Zweckmäßig ist es, in dem Raum zwischen den längerungsstück versehen sein, die zusammen eine
Austrittsöffnungen zumindest zwei höhenverstellbare 20 Art Führungsschacht für dr.s aufzulegende Spänege-
Leitbleche anzuordnen. Dadurch läßt sich die Menge misch aus feinen und gröbe;cn Teilen bilden. Jedes
der praktisch nicht gesichteten Teilchen :indern. Eine Verlängerungsstück sollte gegenüber dem Querblech
besonders vurteilhafte Lösung wird erzielt, wenn einstellbar sein. Es empfiehlt sich, unterhalb des
zwischen den Registern jeder Registergruppe schräg Führungsschachtes zwei Stachelwalzen anzuordnen,
gestellte Leitbleche angeordnet sind, die gegenüber je 25 deren Anordnung und Ausbildung später erläutert
einem in der gleichen Ebene wie die Leitbleche an- wird.
geordneten Querblech verschiebbar sind, dessen Die Erfindung wird an Hand zweier in den Zeich-
Länge der Breite der V'erteilkammer entspricht. nungen schematisch dargestellter Ausführungsbei-
Sollen beispielsweise zunächst Spanplatten verhält- spiele nachstehend erläutert. Es zeigt
nismäßig geringer Dicke, beispielsweise mit einer 30 Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine bekannte
Dicke von 8 mm, hergestellt werden, dann sind die Vorrichtung, deren Register im unteren Bereich nach
zwischen den Registern der beiden Registergruppen unten schräg verlaufende Kanäle enthalten,
vorgesehenen Leitbleche nach unten auf die entspre- Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt
chenden Querbleche zu verschieben, und es ist die durch die Register einer erfindungsgemäß ausgebil-
Geschwindigkeit der Sichtluftströme so zu wählen, 35 deten Vorrichtung mit Leitblechen,
beispielsweise durch Steigerung der Drehzahl des Fi g. 3 einen Schnitt ähnlich dem der Fig. 2 mit
bzw. der vorgesehenen Gebläse, daß die Aufstreuwir- Leit- und Querblechen,
kung erreicht wird, die mit der eingangs erwähnten F i g. 4 eine Teilansicht auf die Register einer Re-
bekannten Aufstreuvorrichtung erzielbar ist. Der ein- gistergruppe der F i g. 3.
zige Unterschied gegenüber dem Stand der Technik 40 Die Verteilkamrraer 1 ist mittels Rollen 2, die auf
besteht dann darin, daß die hier benutzten Luftge- Schienen 3 laufen, über einem Transportband 4 ver-
schwindigkeiten höher liegen als die bei den bekann- fahrbar, auf dem die von oben in dtt; Verteiilkammcr
ten Aufstreuvorrichtungen. eintretenden Teilchen in Form eines Vlieses abgelegt
Sollen verhältnismäßig dicke Platten gefertigt wer- werden. Die Teilchen gelangen zunächst von einer
den, beispielsweise solche von etwa 28 mm Dicke, 45 nicht dargestellten Zuführvorrichtung in einen Behäldann
werden die Leitbleche wieder nach außen oben ter 5, der über einem Zuführungsband 6 angeordnet
zurückgeschoben, und es wird die Geschwindigkeit ist, welches über eine angetriebene Trommel 7 und
der durch die Register geführten Luftströme verrin- eine Leerlauftrommel T geführt ist. Das Zuführgert.
Ein Teil des den Registergruppen von oben zu- band 6 arbeitet so, daß das Tcilchengemiüch 8 nach
geführten Spänegemisclies, und zwar die feinsten und 50 rechts bzw. in Richtung auf das Abgabeende des Bcfeinen
Teile werden durch die sichtend wirkenden Kilters 5 geführt wird. Quer zur Bewegungsrichtung
Luftströme aus den Registern den beiden Seiten der des Transportbandes4 sind Drehrechen 9, 10 und 11
Verteilkammer zugeführt. Dieses in feinste und feine angeordnet, tiie sich in Richtung des Uhrzeigers drc-Teile
gesichtete Spangut gelangt beim Herabsinken hen und durch die die jeweils oberste Schicht des Gein
den Wirkungsbereich der Luftströme, die in der 55 misches8 nach links und weg vom Abgabeende des
Bewegungsrichtung der Späne aus den unteren Tei- Vorratsbehälter 5 geworfen wird. Die Drehrechen 9,
len der Register ausströmen. Da die aus den unteren 10 und 11 sind auf Achsen so angeordnet, daß die
Teilen der Register ausströmenden Luftströme Tiefe des Bettes der Teilchen 8 an dem Abgabeende
schräg nach unten gerichtet sind, treten im unteren des Behälters 5 für das Einführen der Tr.ilchen in die
Bereich der Register keine schädlichen Wirbel auf. 60 Verteilerkammer 1 geeignet ist. D;e vorgesehenen
Ein Teil der feinen Bestandteile des zugeführten Spä- Bänder und die Drehrechen werden von einem nicht
negemisches, der den Bereich der Registergruppen dargestellten Motor angetrieben,
noch nicht verlassen hat, trifft auf die /wischen den Das Zuführband 6 führt an seinem Albgabeende Registern der beiden Rcgistcrgruppen angeordneten das hcterorgene Teilchengemisch in den Umlaufweg Leitbleche, rutscht au, diesen in Richtung auf die 65 einer Stachelwalze 12. Diese Stachelwalze wird unab-Mittelebene der Registcrgruppcn herab und wird hier hängig mit geeigneter Geschwindigkeit angetrieben, mit feinen und grö^ren Teilchen zusammcnge- Die Stachelwalze 12 wirkt zusammen mit dem Zubracht, die durch die Luftströme praktisch nicht gc- führband 6 dergestalt, daß sich eine eleichmäßiee
noch nicht verlassen hat, trifft auf die /wischen den Das Zuführband 6 führt an seinem Albgabeende Registern der beiden Rcgistcrgruppen angeordneten das hcterorgene Teilchengemisch in den Umlaufweg Leitbleche, rutscht au, diesen in Richtung auf die 65 einer Stachelwalze 12. Diese Stachelwalze wird unab-Mittelebene der Registcrgruppcn herab und wird hier hängig mit geeigneter Geschwindigkeit angetrieben, mit feinen und grö^ren Teilchen zusammcnge- Die Stachelwalze 12 wirkt zusammen mit dem Zubracht, die durch die Luftströme praktisch nicht gc- führband 6 dergestalt, daß sich eine eleichmäßiee
und konstante Zuführung der Teilchen in aufgelok- gegengesetzten Richtungen bewegt und Buchtet werkerter
Form zur Verteilkammer 1 ergibt und die Ab- den. D.e andere Gruppe 45 bzw. 46 von Kanälen jcgabe
zusammenhaftender Klumpen der Teilchen ver- des einzelnen Registers mundet m Austr.ttsoffnungen
hindert wird Die Zuführvorrichtung für die Teilchen 47 bzw. 48, die im unteren Bereich jedes einzelnen
umfaßt ein Paar im Abstand zueinander angeordne- 5 Registers liegen; die aus ihnen austretenden Luttter
schwenkbarer Ablenkflächen 13, die über ein ströme bewegen sich in entgegengesetzten Rtchtun-Ge'stänee
14 von einem Exzenterantrieb 15 während gen wie die aus dem oberen Teil der einzelnen Regider
H-rstelliing eines Vlieses mit verhältnismäßig ho- stcr austretenden Luftströme und erhohen dadurch
her Geschwindigkeit pendelnd geschwenkt werden, den Sichteffekt der Teilchen, die durch die obenι ausso
daß sie ζ B 50 Schwingungen pro Minute ausfüh- io tretenden Luftströme gesichtet werden. Dadurch
ren und die Beschickung der Verteilcrkammer 1 mit wird eine fast laminare Strömung in den beiden Tei-Teilchen
so erfolgt, daß sich in derselben eine gleich- len der Verteilkammer 1 aufrechterhalten. Wieviel
mäßige Verteilung ergibt. Die Aufbringung des Vlie- Kanäle bzw. Austrittsöffnungen 40 bzw. 41 im obeses
auf das Transportband 1 erfolgt bei der in Fig. 1 ren Bereich bzw. Austrittsöffnungen 47 und 48 im
dargestellten Anlage bei der Bewegung der Verteiler- 15 unteren Bereich der Register der Registergruppen
kammer in F i g. 1 in einer Richtung, während bei angeordnet werden, richtet sich nach den jeweiligen
der Rückbewegung die Zufuhr und Verteilung der Erfordernissen. Soll die Zahl der Austrittsöffnungen
Späne unterbrochen wird. Damit ist nicht gesagt, daß 40 bzw. 41 gleich der Zahl der Austrittsöffnungen 47
die Verteilerkammer bewegt werden muß, sie kann bzw. 48 sein, dann lassen sich einige Austrittsöffnunauch
ortsfest angeordnet sein, wenn der Vliesträger »o gen 40 bzw. 41 im unteren Bereich und einige Ausbewegt wird, trittsöffnungen 47 bzw. 48 im oberen Bereich ab-Innerhalb
der Verteilerkammer 1 sind zwei über schließen, beispielsweise durch Auflegen von BIedie
Streubreite querliegende Reihen von im Abstand chen. Im unteren Bereich der beiden Registergrupzueinander
angeordneten Luftregistergruppen 16, 17 pen 38, 39 sind unter den Kanälen 42 bzw. 43 je ein
angeordnet, die je aus mehreren mit Abstand an- »5 Leitblech 49 bzw. 50 angeordnet (Fig.2), deren
geordneten Registern bestehen. Notwendig ist es hier Breite der Breite jeder Registergruppe entspricht, sie
nicht zwischen den Registergruppen einen Zwi- sind mindestens höhenverstellbar angeordnet, könschenraum
zu belassen. Beide Registergruppen sind nen aber auch schwenkbar and in wählbaren
in geeigneter Weise an der oberen Wand der Verteil- Schwenklagen festlegbar sein. Ob sie je aus einem
kammer 1 aufgenängt. Die lotrechten Stirnseiten der 30 oder aus mehreren Teilen bestehen, ist an sich
einzelnen Register sind mit einer Reihe von Luft- gleichgültig. Erreicht wird, daß Teilchen, die in den
Austrittsöffnungen 18 versehen. Die Register der Re- durch die Leitbleche festgelegten Raum gelangen,
gistergruppe 16 sind durch ein Luftzuführungsrohr nicht gesichtet dem Transportband 4 des Mittel-19
mit einer Verteilungsleitung 20 verbunden, die Schichtmaterials zugeführt werden,
mit einem Gehäuse 21 für ein Gebläse 22 verbunden 35 Es können aber auch zwischen den mit Abstand
ist, welches Luft durch eine Leitung 23 vom rechten voneinander benachbart angeordneten Registern der
Ende der Verteilkammer 1 ansaugt. Analog verbin- beiden Registergruppen schräg gestellte Leitbleche
den Rohre 24 die oberen Enden der Registergruppe 51 bzw. 52 vorgesehen sein, deren obere Enden etwa
17 mit einer Verteilungsleitung 25, die einem Ge- in der Mitte der Höhe der Register liegen, ihre untehäuse
26 für ein Gebläse 27 zugeordnet ist. welches 40 ren Enden liegen auf Querblechen 53 bzw. 54 auf,
Luft durch eine Leitung 28 vom linken Ende der die sich über die ganze Breite der Registergnippen
Verteilkammer 1 ansaugt. Durch Ventile 29 bzw. 30 erstrecken und im unteren Bereich so angeordnet
kann die Luftförderung für jedes einzelne Register sind, daß sie einen Spalt 55 bilden, der durch Zufüheingestellt
werden. Während die oberen Luftfüh- rungsflächen 56 bzw. 57 nach unten verlängert ist,
rungskanäle 36 horizontal verlaufen, sind die unteren 45 obwohl dies nicht sein muß. Ob die Leitbleche 51
Luftführungskanäle 37 beider Registergruppen ge- und 52 gegenüber den Registern geführt sin !, zwigenüber
der Horizontalen nach unten geneigt an- sehen denen sie liegen, oder durch die Querbleche
geordnet und zwar mit zunehmender Neigung, je nä- und 54 geführt werden, ist an sich gleichgültig, wichher
die Luftaustrittsöffnungen der Kanäle dem Vlies- tig ist nur, daß sie verschiebbar bzw. einstellbar anträger
4 liegen. 50 geordnet sind, um sie in die richtige Höhenlage zu
Erfindungsgemäß werden die Luftregistergruppen bringen, je nachdem, ob verhältnismäßig dünne oder
16 und 17 ersetzt durch Registergruppen 38 und 39, verhältnismäßig dicke Platten hergestellt werten soldie
je aus nebeneinander mit Abstand angeordneten len. An jedem Leitblech 51 bzw. 52 kann ein VerRegistern
bestehen, deren Mindestabstand voneinan- längerungsstück 58 bzw. 59 angeordnet sein, es empder
der Breite eines Registers entspricht, wie dies an 55 fiehlt sich auch bei diesen Verlängerungsstücken eine
sich bekannt ist Die Register der beiden Register- einstellbare Anordnung, die insbesondere ein Vergruppen
weisen aber einen anderen Aufbau auf als schwenken und Festlegen in einer gewählten Lage
die bekannten Register. Jedes einzelne Register ent- zuläßt. Selbstverständlich können auch die Fühhält
zwei Gruppen von Kanälen mit vorzugsweise rungsflächen 56, 57 verschwenk- und einstellbar ausrechteckigem
Querschnitt, denen Luft über Luftzu- 60 gebildet sein, sie können auch gegenüber anderen
fuhrrohre 19', 19" bzw. 24', 24" zugeführt wird. Die Stellen, insbesondere lösbar, festgelegt werden.
Austrittsöffnungen 40 bzw. 41 der einen Gruppe 42 Ist es notwendig, für eine Vergleichmäßigung des
bzw. 43 der Kanäle der einzelnen Register sind der über den Schacht 60 dem Transportband 4 zugeführ-Mittelebene
44 zwischen den beiden Registergruppen ten Gutes Sorge zu tragen, dann empfiehlt sich die
38, 39 zugewandt und blasen Luftströme zwischen 65 Anordnung von zwei Stachelwalzen 61 und 62 unterbenachbarte Register der gegenüberliegenden Reg:- halb des Schachtes, deren Länge etwa der Breite der
stergruppe durch, so daß von oben herabfallende, be- Registergruppen entspricht. Diese Stachelwalzen od.
leimte feinste und ein Teil feiner Bestandteile in ent- dgl. sind nicht nur so anzutreiben, daß sie die ihnen
zugeführten Teilchen nach außen bewegen, die Stachelwalzen sollten auch Hin- und Herbewegungen
quer zum Vlicsträg^r ausführen, um eine Verglcichmäßigung des auf dem Vliesträger angelegten Gutes
zu erzielen.
Die in Richtung ihrer Drehachsen oszillierend hin
und her bewegbaren Stachclwalz.cn 61, 62 können
auch durch äquivalente Mittel ersetzt werden, beispielsweise durch ein Vielzahl von Sehwenkklappen,
ähnlich den Schwcnklappen 13, jcdoch mit Schwcnkachsen,
die sich parallel zur Bewegungsrichtung des Vlicslrägcrs bzw. der Aufstreustation erstrecken.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
409 635/243
Claims (1)
- X 2Schacht (60) zugeführtes Gut nach außen bewegPatentansprüche: wird,J. Vorrichtung zum Streuen von Spänevliesen•us einem Spänegemisch von feinsten, feinen und 5gröberen beleimten Spänen für die anschließendeVerpressung zu Spanplatten, bestehend aus einer
Iber einem Vliesleger angeordneten Verteilkamtier und aus in dieser angeordneten, mit Abstand
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