DE741144C - Waermebehandlung von fertigen Siebtuechern aus Stahldraehten hoeherer Festigkeit vor dem Einspannen - Google Patents

Waermebehandlung von fertigen Siebtuechern aus Stahldraehten hoeherer Festigkeit vor dem Einspannen

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DE741144C
DE741144C DEL94443D DEL0094443D DE741144C DE 741144 C DE741144 C DE 741144C DE L94443 D DEL94443 D DE L94443D DE L0094443 D DEL0094443 D DE L0094443D DE 741144 C DE741144 C DE 741144C
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DE
Germany
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sieve
annealed
strips
heat treatment
cloth
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Expired
Application number
DEL94443D
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English (en)
Inventor
Ernst Lehmann
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Individual
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D8/00Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment
    • C21D8/06Modifying the physical properties of ferrous metals or ferrous alloys by deformation combined with, or followed by, heat treatment during manufacturing of rods or wires

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Wärmebehandlung von fertigen Siebtüchern aus Stahldrähten höherer Festigkeit vor dem Einspannen' Bekanntlich ist das Siebtuch eingespannter bewegter Siebe, insbesondere der Vibratorensiebe, mechanisch außerordentlich stark beansprucht und einem starken Verschleiß ausgesetzt, so daß seine Lebensdauer verhältnismäßig kurz ist. Zur Herstellung dieser Siebe wählte man daher zunächst Stahldrähte mit etwa 6o bis So kg/qmm Festigkeit und ist bei den in neuerer. Zeit .gesteigerten Anforderungen sogar auch zu hoch gekohlten Stahldräbten mit einer Bruchfestigkeit bis über Zoo kg/qmm übergegangen. Der Verschleiß wurde zwar dadurch gemindert, aber es zeigte sich ein neuer Übelstand, der darin bestand, daß sich nach verhältnismäßig kurzer Zeit in der Nähe der Einspannstellen und an den durch die Querbalken unterstützten Stellen Querrisse bildeten, die das Sieb unbrauchbar machten. Das ist um so unangenehmer, als die Herstellungskosten derartiger hochwertiger Stahl.drahtsiebe sehr hoch sind und besonders in Zeiten der Rohstoffknappheit die Beschaffung dieser Stahldrähte schwierig ist. Zweck und Ziel der Erfindung ist es, diese Übelstände möglichst restlos zu beseitigen. Sie beruht auf folgenden Erkenntnissen: Schon beim Weben derartiger, aus hochwertigem Stahldraht bestehender Siebtuche, insbesondere solcher mit engen Maschenweiten, wird der Stahldraht infolge seiner starken Kröpfung stark gereckt, so daß beim Einspannen des Siebtuches sämtliche Längsdrähte (Kettendrähte) über die ganze Sieblänge überspannt sind. Außerdem bilden derartige Stahldrahtsiebe nicht immer eine glatte Fläche, sondern sind mehr oder weniger ungleichmäßig, d. h. sie weisen stellenweise Ausbeulungen auf, die durch das Einspannen in den Siebrahmen beseitigt werden müssen, was häufig gleichfalls zur Überspannung der Kettendrähte führt. Schließlich sind die Einspannenden der Siebtuche an Spannstücken befestigt, die meist aus einer aus Blech bestehenden Tasche oder Rinne bestehen, in welche der entsprechende Randstreifen des Siebtuches eingefalzt ist. Es ist nun sehr schwierig und nicht immer möglich, die crn-ähtiteii Spannstücke an beiden Enden des Siebtuches so anzubringen, daß sie einander genau parallel sind, und außerdem sind auch die Gegenspannstücke der Siebrahmen nicht _. immer genau parallel zueinander. Da aber andererseits die eingespannten Siebe im Siebrahmen bzw. auf den Siebtrotn,ineln, uni die sie gespannt werden, vollkommen glatt liegen müssen, ergeben sich auch hier überspannungen der betreffenden Kettendrähte. Die Rißbildung geht dann so vor sich, daß zuerst die am meisten überspannten Drähte reißen und dann allmählich die übrigen folgen, die nächst diesen am meisten gespannt sind, bis das Sieb unbrauchbar geworden ist und ausgewechselt werden muß. Die Aufgabe, deren Lösung die Erfindung offenbart, besteht also darin, Maßnahmen zu treffen, die von vornherein einen Ausgleich in der Spannung der Längs- oder Kettendrähte derartiger Stahldrahtsiebtuche ermöglichen, damit die Längsspannung der Siebe möglichst gleichmäßig auf sämtliche Längsdrähte verteilt wird. Dadurch werden Iiherspanntingen einzelner Drähte mit Sicherheit vermieden, und zwar auch an denjenigen Stellen des Siebtuches, die im eingespannten Zustande durch Querbalken u. dgl. unterstützt und dadurch besonders beansprucht werden.
  • Die Lösung .dieser Aufgabe ist schon verschiedentlich versucht worden.. So hat nian beispielsweise Stalildrahtsiebe aus Drähten verschiedener Zerreißfestigkeit hergestellt, die vor dein Verweben auf den gleichen Weichheitsgrad gebracht werden, worauf die fertig gearbeiteten Siebe einem Anlaßverfahren unterworfen «-erden, bei welchem die hoch gekohlten Drähte sehr hart werden, während die niedrig gekohlten etwa in dein gleichen Weichlieitsgrade verbleiben. Weiterhin sind Stahldralitgewebe für Vibratorensiebe bekanntgeworden, bei welchen die Kettendrähte aus «-eichenem, bildsamerem Werkstoff, die Schußdrällte dagegen aus hochwertigem Federstahl bestehen und vor dem Verweben vorgewellt werden. Beide bekannte Arten der Vibratorensiebe haben den Nachteil, dala dieselben aus ungleichmäßigen Werkstoffen bestehen und daher auch ungleicliniäßig ai>-genutzt «-erden. Im übrigen hat plan die Lebenslauer der durch dieRahmeilteile unterstützten Stellen der Siebtücher dadurch zu verlängern versucht, daß man die Querbalken des Rahmens federnd gelagert oder sonstwie nachgiebig gestaltet hat; aber auch die hierdurch erzielten Ergebnisse «-aren nicht voll befriedigend.
  • Ferner ist es bei Steilsieben, bei denen die waagerecht verlaufenden Siebdrähte durch die Einspannung erfaßt werden, bekanntgewor-
    !_leil, al, leiden Seiten desiel@cs je einen
    S:eiiatreifeli durch Ausglühen weich zu
    machen, damit bei den l#zünstlicli herhc@gcfülir-
    ten Vibrationen dieses Siebes die auii- u11(1
    abgebogenen @iuerdrähte an de_ I >insli.wn-
    stellen weniger leicht allt)rechen können. 1)a
    aber li.Crbei die Übrige SiC17117iclie unver-
    :i:i#lert bleibt, können auch bei 1ick;iiin-
    ten Verfahren Vberspanwingen der Sieb-
    cIr:ilite nicht vermieden «erl@n .
    Das den Gegenstand der @rtin#lu:ig 1ii1,leii.:le
    Verfahren nur BehanllunII derartiger. aas
    Stahldrähten höherer Festigkeit hestrhen@lcr
    Siebtücher ist geeignet, diese \achteile in
    einfachster. vollkommenster und billigster
    "'eise zu beseitigen. Es besteht darin, claß
    vor demEinspannen verhältnismäßig scliniale,
    quer zur Einspannrichtung verlaufende Strei-
    fen des Siebtuches nicht nur dicht neben dun
    Einspannstellen, sondern in ge«-issen Ab-
    ständen von diesen Streifen noch zusätzlich,
    über die ganze Siebfliiche verteilt. ausgeglüht
    «-erden. Hierdurch sollen lie Liingslr:ilite
    stellenweise dehnungsf<illigcr ge:narlit unrl er-
    reicht «-erden, daß sich heim Einspan:;c-n des
    Siebes sämtliche Liin,#s;lriilite auf die er-
    forderliche, den besonderen Finspaiinverliä@t-
    nissen entsprechende Länge aus lehnen, so :lall)
    sich die Gesamtspannung derselben gleicIi-
    mäßig auf alle Kettenlrälite verteilt. Diese
    Dehnungsstreifen «-erden als(> nicht nur in
    bekannterWeise an aeii Enden des Sielit"iclies
    (licht neben den l)ci-leii l@inspannstellen ange-
    bracht,-sondern außerdem noch
    an den durch Querbalken o. dgl. unterstützten
    Streifen der Siebtücher. Beson-lers z«-eck-
    nliiläig ist die -@tlwenlung dieses Verfahrens
    hei Siebtüchern tun V ibratorsiehe, die aus
    hoch r,ekohltenta.hllrähten mit 111e111- als
    (V) 1cgl'qinin Festigkeit bestehen. Wie Ver-
    suche gezeigt haben, ist die durch das Aus-
    gliilien verinin@-ierte Festigkeit dieser Stellen
    des Siebtuches von nel@°nsächlicherBc#leutung
    un,i ohne nachteiligen @infltil:@ auf @lie Lebens-
    (lauer des Siebes. Diese Lebensdauer wird
    gegenüber dem bisherigen 7usta.i 1e sogar
    sehr wesentlich vcrliingert.
    Das -Ausglühen selbst kann in an sich be-
    liebiger Weise und unter Benutzung lie@iel»-
    ger W<irinequellen erfolgen. Es genügt hier-
    zu die Verwendung von Leuchtgas unter Be-
    nutzung eines bekannten Bunsenbrenners.

Claims (1)

  1. PA'I'EVTANJPRLCHE: 1. Wä rinebehancIlung iei-tireii Siebtüchern aas Stalilcli'iillt--n li;#ilierer Festigkeit vor den) Eüispann@n, rhirch die in den gespannten Drähten quer zu ihrer Dichtung verlaufenle schmale Streifen des Siebtuches neben den Einspanllstellen des-
    selben ausgeglüht «-erden, dadurch gekennzeichnet, daß in gewissen Abständen von diesen,Streifen noch zusätzlich weitere schmale Streifen, über die ganze Tuchfläche verteilt, ausgeglüht werden. @. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Siebtuchfläche die durch Ouerbalken o. ,dgl. gestützten Streifen derselben ausgeglüht werden. 3. Die Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i oder a auf Siebtücher für Vibrationssiebe aus hoch Bekohlten Stahldräuten mit mehr als 6o kl-Atnnr Festigkeit. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden österreichische Patentschrift Nr. 66 bog; amerikanische - - i .446 35-1, 1 545 976; "Technisches Zentralblatt für praktische Metallbearbeitung,- 44, Nr: 1/2, S. 15.
DEL94443D 1938-03-13 1938-03-13 Waermebehandlung von fertigen Siebtuechern aus Stahldraehten hoeherer Festigkeit vor dem Einspannen Expired DE741144C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT66609B (de) * 1912-12-03 1914-09-10 William Speirs Simpson Verfahren und Vorrichtung zum Zementieren von Stahl- oder Eisengegenständen.
US1446354A (en) * 1920-10-22 1923-02-20 Smith Corp A O Process and apparatus for locally annealing metal plates
US1545976A (en) * 1920-09-03 1925-07-14 Tyler Co W S Screening apparatus

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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US1446354A (en) * 1920-10-22 1923-02-20 Smith Corp A O Process and apparatus for locally annealing metal plates

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