DE437449C - Spannbuerste zum Spannen von Decken - Google Patents

Spannbuerste zum Spannen von Decken

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DE437449C
DE437449C DER64576D DER0064576D DE437449C DE 437449 C DE437449 C DE 437449C DE R64576 D DER64576 D DE R64576D DE R0064576 D DER0064576 D DE R0064576D DE 437449 C DE437449 C DE 437449C
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Germany
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tensioning
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F59/00Supports adapted to retain the shape of particular articles being dried, e.g. incorporating heating means
    • D06F59/08Supports adapted to retain the shape of particular articles being dried, e.g. incorporating heating means for curtains, table cloths, or other articles of sheet form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Spannbürste zum Spannen von Decken. Die Erfindung betrifft eine bürstenartige Zuhaftung, um Decken, Gewebeflächen o.dgl. bei dem Trocknen, Stopfen, Sticken usw. an Rahmen oder sonstigen Befestigungen schnell, leicht und für die Formgebung von Rändern aller Art einzuhängen und sie ohne die bisherigen Mißstände und Schäden, wie Risse, und auch ohne Nachplätten zu spannen.
  • Dies war besonders bei allen Decken mit Zacken-rändern bisher sehr schwierig, anstrengend und zeitraubend, meist auch unmö,-lich, weil jede Randmasche für sich und der betreffende Randteil im ganzen eine besondere Richtung, d.h. Ausdehnung der Spreizung und Spannung, verlangt.
  • Gemäß der Eifindung bewirkt dies eine Reihe von Spannbürsten, welche jede mit einer daraufstehenden, längsveränderlichen und sich anpassenden Federeinhängung sowohl durch Umbiegung die Bürste nachaußen kippt und dadurch wirklich sperrend hält als auch jeder Randform spannend folgt. Die Spannbürste zieht durch verschobene Einstellung in die benötigte Richtung und erzeugt dadurch richtige Formgebung des Musters; auch ist ein gegenseitiger Ausgleich zwischen dem Spannen und der Festigkeit des betreffenden Spannstückes gegeben und sind somit Risse und Verzerrungen vermieden.
  • Spannbürsten gewöhnlicher, bisher bekannter Art waren hierzu nicht imstande, nicht einmal spannend festzuhalten, weil das Spannstück abrutscht, da die Zinken nachgiebig sein müssen. Die Zinken solcher Spannbürsten müssen nach allen Seiten federn, um sich in die vorhandenen öffnungen der Gewebe usw. einzufühlen und einzufinden, wie auch die Randmaschen seitlich spreizen und spannen. Die Bürste soll nicht nur wie eine Klette eine Fläche als Teil aus dem Spannstück starr erfassen, sonst gibt es, besonders bei dem Nachspannen des Rahmens, die bekannten Risse und Verzerrungen. Die Zuhaltungen in ihrer Folge müssen den eigentlichen formgebenden Rahmen innerhalb des festen Spannrahmens schaffen; alle bisher bekannten Spannhaltungen können selbst mit Hilfe ihrer bekannten Bürsten-als Aufhänger diesen technischen Effekt für richtige, d.h. gleichmäßige Formgebung und gleichförmige Spannung der Decken im ganzen nicht erzielen. Es ist dies auch unmöglich Beie einem starren, festgelegten Spannrahmen und dem wechselnden Abstande des Spannstückes; ebenso ist unmöglich, die Schäden, wie Risse usw., zu vermeiden und dem Mangel einer zweckmäßig nachgiebigen und verstellbaren Einstellung abzuhelfen und einen geeigneten Ausgleich zwischen richtigem Spannen des ganzen Stükkes am Rande und der Festigkeit bei dem Glattstrecken des Spannstückes überhauptherbeizuführen.
  • In demAusführungsbeispiele istAbb. i eine Aufsicht; Abb. 2 und 3 sind Querschnitte. In Abb. i drücken in das Spannstück A Bürsten B ihre Zinken C schräg hinein, wenn der Rand darauf ausgestrichen wird. Auf dem Rande der Bürste B oder auf deren Griff stehen nach dem Rahmen zu aufwärts Zugfedern E, welche, bei dem Einhängen an den Ra - hmen F sich biegend, die SpannbürstenB nach außen kippen und so gegen das SpannstückA pressen, daß dieses stets über Kante oder über Eck gehalten wird. Auf diese Weise wird das ganze Spannstück am Rande gefaßt und ohne Beschädigung im ganzen freitragend gestreckt gehalten, wie Abb. 3 zeigt. Durch kürzeres oder längeres Einhängen der ZugfedernE wird stets dem Rande in seiner glatten oder Zackenform und seinen Lücken gefolgt, ebenso kann auch eine Zacke durch mehrere Bürsten auseinandergezogen werden, wenn sie für eine Bürste zu groß ist.
  • Es wird also jedes überspannen oder Zerreißen eines Spannstückes vermieden; vor allem aber wird außer der richtigen Formgebung ein glattes, gleichförmiges und gegliedertes Aussehen erreicht, außerdem die Zeit der Arbeit von Stunden auf - wenige Minuten verringert; auch das lästige Knien und Verletzen der Finger fällt ganz fort. Dies gilt ebenso für Wäschereien wie für den Hausgebrauch.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bürste als klettenartige Zuhaltung bei dem Spannen von Decken, Gewebeflächen u. dgl., gekennzeichnet durch eine daraufstehende Feder (E) als Aufhängung, welche durch Einhängen an den Spannrahmen die Bürste (B) gleichzeitig nach außen kippt und gegen das Spannstück sperrend preßt, um dieses fest. zuhalten und Reißen zu verhindern.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängung nachstellbar ist, um die Beanspru-. chung zwischen Spannhaltung und zu spannendem Stücke auszugleichen und der veränderlichen Randform zu folgen.
DER64576D 1925-06-14 1925-06-14 Spannbuerste zum Spannen von Decken Expired DE437449C (de)

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DE (1) DE437449C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271663B (de) * 1962-12-31 1968-07-04 Artos Meier Windhorst Kg Breitenverstelleinrichtung
EP0860538A1 (de) * 1997-02-14 1998-08-26 Anita Fetter Spannvorrichtung für ein textiles Handarbeitsstück

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271663B (de) * 1962-12-31 1968-07-04 Artos Meier Windhorst Kg Breitenverstelleinrichtung
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