DE1271663B - Breitenverstelleinrichtung - Google Patents

Breitenverstelleinrichtung

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Publication number
DE1271663B
DE1271663B DEP1271A DE1271663A DE1271663B DE 1271663 B DE1271663 B DE 1271663B DE P1271 A DEP1271 A DE P1271A DE 1271663 A DE1271663 A DE 1271663A DE 1271663 B DE1271663 B DE 1271663B
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DE
Germany
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width adjustment
nuts
adjustment device
width
sliding brackets
Prior art date
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Pending
Application number
DEP1271A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Prottengeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Artos Dr Ing Meier Windhorst KG
Original Assignee
Artos Dr Ing Meier Windhorst KG
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Publication date
Application filed by Artos Dr Ing Meier Windhorst KG filed Critical Artos Dr Ing Meier Windhorst KG
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • D06C3/02Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics by endless chain or like apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Breitenverstelleinrichtung Die Erfindung betrifft eine Breitenverstelleinrichtung für die Kettenbahnen an Spannmaschinen.
  • Die Breiteneinstellung bei Spanxunaschinen erfolgt in der Weise, daß die Spannketten auf die Warenbreiten eingestellt werden, wobei durch verschiedene Breiteneinstellung über die Behandlungsstrecke der Krumpfung der Ware Rechnung getragen wird. Bei dieser Methode ist die Ware an die Führung durch die Ketten gebunden. Weicht die Krumpfung aus irgendeinem Grunde von der vorher bestimmten und eingestellten Krumpflinie ab, dann wird entweder der Warenzug zwischen den Nadeln oder Kluppen zu groß, und die Ware reißt aus, oder, wenn die Krumpfung geringer ist, liegt die Ware locker zwischen den Spannketten und kann beispielsweise bei Nadelbetrieb ausnadeln. Es erfolgt dann zwar im Betrieb meistens eine Nachregulierung der Breiteneinstellung, jedoch können schon erhebliche Warenschädigungen vor der Nachstellung eingetreten sein. Außerdem wird der kontinuierliche Betrieb unterbrochen, und die Fertigung verteuert sich.
  • Die vorliegende Erfindung dient dazu, diese Nachteile der bekannten Breitenverstelleinrichtungen zu vermeiden.
  • Erfindungsgemäß wird dazu bei einer Breitenverstelleinrichtung für die mit Gleitkonsolen ausgerüsteten Kettenbahnen an Spannmaschinen, bei welcher die Gleitkonsolen über an ihnen angreifende Spindelmuttern und Gewindespindeln quer zur Laufrichtung der Warenbahn auf die Warenbahnbreite einstellbar sind, vorgeschlagen, daß die Spindelmuttern in Führungen der Gleitkonsolen verschiebbar angeordnet sind und auf ihrer der Warenbahn zugewandten Seite über feste Anschläge, auf ihrer der Warenbahn abgewandten Seite über Federn gegen die Gleitkonsolen abgestützt sind. Zweckmäßig werden die Führungen als Bohrungen ausgebildet und die Federn durch Muttern nachspannbar ausgeführt. Zur Nachspannung der Muttern können Zahnradtriebe dienen; bei einer besonders vorteilhaften Ausführung der Erfindung erfolgt durch eine gemeinsame Spindel die Einstellung der Federspannungen gleichzeitig.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Breitenverstelleinrichtung und F i g. 2 gibt die Veränderung der Warenbahnbreite während der Behandlung schematisch wieder.
  • Auf einer Traverse 10 sind Gleitkonsolen 11 quer zur Laufrichtung der Warenbahn 12 verschieblich gelagert. Die Gleitkonsolen 11 tragen die Kettenbahnen 13, auf denen die Kluppen oder Nadelleisten 14 umlaufen. Wie die F i g. 1 erkennen läßt, werden die Gleitkonsolen 11 durch eine gemeinsame Spindel 15 auf der Traverse 10 verschoben. Bei den normalen Ausführungen der Breitenverstellvorrichtungen sind die Spindelmuttern fest mit den Gleitkonsolen verbunden, so daß eine einmal eingestellte Breite bis zur Neueinstellung nicht veränderlich ist.
  • Bei der Erfindung sind, wie F i g. 1 erkennen läßt, die Spindelmuttern 16 in Führungen in den Gleitkonsolen 11 verschieblich gelagert, und zwar entgegen der Kraft von Federn 17, die durch Muttern 18 nachgestellt werden können. Die Nachstellung der Muttern kann einzeln von Hand erfolgen oder aber auch in der dargestellten Weise, indem die Muttern mit Zahnkränzen versehen sind und durch Ritze119 verstellt werden können. Die Ritzel werden durch eine Spindel 20 mittels eines Handrades 21 gedreht. Damit die Einstellung der Muttern bei jeder beliebigen Warenbahnbreite erfolgen kann, weisen die Spindeln 20 Längskeile auf, die eine Betätigung der Ritze119 in jeder beliebigen Stellung durch das Handrad 21 ermöglichen.
  • F i g. 2 läßt die Breitenveränderung der Warenbahn beim Lauf durch die Behandlungsvorrichtung erkennen. Die Bewegungsrichtung der Warenbahn 12 ist durch einen Pfeil gekennzeichnet. Zunächst wird die Warenbahn aufgenommen und dann gespannt, wie das erste Feld erkennen läßt. Am Ende des ersten Feldes tritt die Warenbahn beispielsweise in die Behandlungsvorrichtung ein und krumpft. Dadurch tritt eine Verringerung der Breite der Warenbahn ein, die durch Einstellung der Kettenbahn 13 berücksichtigt wird. Wenn jetzt aus irgendeinem Grunde eine größere Krumpfung erfolgt, als bei der Einstellung der Kettenbahnen 13 vorgesehen wurde, kann gemäß der Erfindung die Kettenbahn mit den Gleitkonsolen dem Warenzug entgegen der Federspannung nachfolgen, und ein Ausreißen der Warenkante wird vermieden. Dadurch werden die Nadelleisten oder Kluppen geschont und die Antriebsleistungen begrenzt.
  • Durch die Erfindung einer selbst einstellenden Breitenverstellvorrichtung wird ein konstanter Warenzug erzielt, und die Ware kann. ihrer natürlichen Krumpflinie folgen. Dadurch wird ein verbesserter Warenausfall und eine Schonung der gesamten Anlage erreicht.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Breitenverstelleinrichtung für die mit Gleitkonsolen ausgerüsteten Kettenbahnen an Spannmaschinen, bei welcher die Gleitkonsolen über an ihnen angreifende Spindehnuttern und Gewindespindeln quer zur Laufrichtung der Warenbahn auf die Warenbahnbreite einstellbar sind, d adurch gekennzeichnet, daß die Spindelmüttern (16) in Führungen der Gleitkonsolen (11) verschiebbar angeordnet sind und auf ihrer der Warenbahn zugewandten Seite über feste Anschläge, auf ihrer der Warenbahn abgewandten Seite über Federn (17) gegen die Gleitkonsolen (11) abgestützt sind. -z. Breitenverstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen als Bohrungen ausgebildet und die Federn (17) durch Muttern (18) nachspannbar sind. 3. Breitenverstellvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Nachspannung der Muttern (18) Zahnradtriebe dienen und die Einstellung der Federspannungen durch eine gemeinsame Spindel (15) gleichzeitig erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 437 449.
DEP1271A 1962-12-31 1962-12-31 Breitenverstelleinrichtung Pending DE1271663B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE437449C (de) * 1925-06-14 1927-11-30 Felix Rosenberg Spannbuerste zum Spannen von Decken

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE437449C (de) * 1925-06-14 1927-11-30 Felix Rosenberg Spannbuerste zum Spannen von Decken

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