DE514244C - Verfahren zur Herstellung von Blattfedern aus Draht fuer Vorhang- oder Moebelschloesser - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Blattfedern aus Draht fuer Vorhang- oder MoebelschloesserInfo
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- DE514244C DE514244C DE1930514244D DE514244DD DE514244C DE 514244 C DE514244 C DE 514244C DE 1930514244 D DE1930514244 D DE 1930514244D DE 514244D D DE514244D D DE 514244DD DE 514244 C DE514244 C DE 514244C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F35/00—Making springs from wire
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F45/00—Wire-working in the manufacture of other particular articles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
- B23P13/00—Making metal objects by operations essentially involving machining but not covered by a single other subclass
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Springs (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von insbesondere für
Vorhang- oder Möbelschlösser bestimmten und zumeist mit einer Mehrzahl von Ein-5
oder Umbiegungen versehenen Blattfedern aus Draht.
Die Herstellung solcher Federn geschieht bisher in der Weise, daß ein weiches Stahlband
in die entsprechende Federform gebogen und darauf gehärtet wird. Dieses Verfahren
hat den Mangel, daß einerseits für die Federn ein verhältnismäßig teurer Ausgangsstoff
verwendet wird, andererseits das bisherige Verfahren umständlich und zeitraubend
ist. Außerdem werden die Federn insbesondere dann, wenn wie üblich eine Mehrzahl
davon gleichzeitig abgeschreckt wird, nicht an allen Stellen gleichmäßig gehärtet,
so daß die Federn leicht fehlerhafte Stellen
ao aufweisen und unbrauchbar sind.
Diese Nachteile sind im wesentlichen gemäß des der vorliegenden Erfindung zugrunde
liegenden neuen Verfahrens dadurch vermieden, daß ein im Bleibad gehärteter Stahldraht mit der Zugfestigkeit bis zu
110 kg/mm2 zu einem flachen Metallband
ausgewalzt wird, wodurch die Zugfestigkeit sich etwa um 20 bis 30 0/0 erhöht, worauf
dieses Stahlband an den Knickstellen unter Überschreiten der Elastizitätsgrenze gebogen
und gegebenenfalls nachgebläut wird, so daß nur an den Knickstellen eine Formveränderung
auftritt, während die übrigen Teile elastisch bleiben.
Auf diese Weise wird eine durchweg gleichmäßige Beschaffenheit jeder einzelnen Feder
erreicht, wobei ein Ausschuß oder eine fehlerhafte Ware, etwa durch unvollkommene Härtung,
vollständig vermieden ist. Das neue Herstellungsverfahren zeichnet sich gegenüber
dem bekannten Verfahren ferner durch seine große Einfachheit und Billigkeit aus, außerdem
kann die Herstellung der Federn in erheblich kürzerer Zeit bewirkt werden, da weder eine nachträgliche Härtung oder Ablassen
der Werkstücke erforderlich ist.
Es eignet sich natürlich nicht jeder beliebige Stahl zur Herstellung der Federn
nach dem neuen Verfahren. Das Verfahren ist vielmehr nur anwendbar bei einer ganz
bestimmten Stahlsorte, nämlich bei einem im Bleibad erhärteten Stahl, dem sogenannten
patentierten Stahl, der außerdem eine ganz bestimmte Zugfestigkeit aufweisen muß. Es
hat sich durch Versuche erwiesen, daß es bei einem im Bleibad gehärteten Stahldraht
von beispielsweise 125 kg/mm2 und entsprechend erhöhter Zugfestigkeit des Stahlbandes
nicht mehr möglich ist, die Federn in der oben beschriebenen Weise herzustellen.
Im einzelnen erfolgt die Herstellung der Blattfedern in der Weise, daß der im Bleibad
gehärtete Stahldraht mit einer Zugfestigkeit von vorzugsweise 95 bis 105 kg/mm2
zu einem flachen Band ausgewalzt wird, wobei dieses eine etwa 20 o/0 höhere Zugfestigkeit
von etwa 130 kg/mm2 erhält. Dieses Stahlband wird dann nach Zerteilen in Stücke
entsprechend der Form der jeweils zu verwendenden Federn umgebogen. Für die
Möbel- oder Vorhangschlösser kommen dabei zumeist solche Federn in Betracht, die
eine etwa V-förmige Gestalt besitzen und an
ihrem Scheitel sowie am Schenkel je bogenförmige Ein- oder Umbiegungen zur Befestigung
oder Abstützung der Federn in den Vorhangschlössern aufweisen. . Das Stahlband
ίο wird dabei mittels geeigneter Vorrichtungen
an den Knickstellen, unter Oberschreiten einer Elastizitätsgrenze umgeformt, so daß an diesen
Stellen die Formveränderung bleibt, während die Feder an ihren übrigen Teilen ihre
ursprüngliche Elastizität beibehält.
Eine weitere zusätzliche Bearbeitung oder nachträgliche Behandlung der Feder ist nicht
erforderlich. Vielmehr genügt lediglich dieses Verfahren zur Herstellung der Blattfeder, das
sich demgemäß durch außerordentliche Einfachheit und Billigkeit auszeichnet. Voraussetzung
ist dabei jedoch einerseits die Verwendung eines ganz bestimmten Ausgangsstoffes,
nämlich der im Bleibad gehärtete Stahl, und andererseits eine ganz bestimmte Zugfestigkeit dieses Werkstoffes. Schon bei
einer verhältnismäßig geringen Abweichung in der Zugfestigkeitszifrer nach oben oder
unten oder bei Verwendung einer anderen im Wasser oder Ölbad gehärteten Stahlsorte
kann das neue Verfahren nicht ausgeübt werden.
Anschließend an die Umformung des Metallstreifens zu. einer Feder kann gegebenenfalls
ein Nachbläuen der Federn stattfinden, welches die Vorteile hat, daß das durch die
Umformung des runden Drahtes zu einem flachen Metallband aus seiner Lage gebrachte
Gefüge sich -wieder setzt, also gewissermaßen ein Ganzes wird, wodurch eine
besondere Elastizität der Federn erzielt wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von Blattfedern aus Draht für Vorhang- oder Möbelschlösser, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Bleibad gehärteter Stahldraht mit einer Zugfestigkeit bis zu no kg/mm2 zu; nächst zu einem flachen Metallband ausgewalzt wird, worauf dieses Metallband an seinen Knickstellen unter Überschreiten der Elastizitätsgrenze umgebogen und gegebenenfalls nachgebläut wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE514244T | 1930-02-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE514244C true DE514244C (de) | 1930-12-09 |
Family
ID=6548618
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930514244D Expired DE514244C (de) | 1930-02-19 | 1930-02-19 | Verfahren zur Herstellung von Blattfedern aus Draht fuer Vorhang- oder Moebelschloesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE514244C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3400219A1 (de) * | 1984-01-05 | 1985-07-18 | Seeger-Orbis GmbH, 6240 Königstein | Verfahren zur herstellung von sicherungsringen |
-
1930
- 1930-02-19 DE DE1930514244D patent/DE514244C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3400219A1 (de) * | 1984-01-05 | 1985-07-18 | Seeger-Orbis GmbH, 6240 Königstein | Verfahren zur herstellung von sicherungsringen |
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