DE7409493U - Getränkepackung aus einem randverschweißten Schlauchbeutel - Google Patents

Getränkepackung aus einem randverschweißten Schlauchbeutel

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DE7409493U
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bag
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ABOVA GmbH. Verpackungs- und Spezialmaschinen, vormals G.D. Peters GmbH., 2804 Lilienthal, Hauptstr. 2OA
Getränkepackung aus einem randverschweißten Schlauchbeutel
Die Erfindung betrifft eine Getränkepackung aus einem randverschweißten Schlauchbeutel (wobei unter "verschweißt" auch "versiegelt" zu verstehen ist). Derartige Packungen haben sich in jüngerer Zeit zunehmend eingeführt. Obwohl zwecks Erzielung einer standfesten Packung gewöhnlich die eine der beiden kurzen Seiten der regelmäßig länglichen Packungen nach innen eingeschlagen wird, so daß die Packung einen länglich ovalen Fußkranz erhält, sind auch einfache Schlauchbeutelpackungen bekannt, bei denen der das Getränk aufnehmende Beutelinnenrauni allseitig von einer auswärts weisenden verschweißten Randzone umgeben ist.
Das in derartige Schlauchbeutelpackungen verpackte Getränk wird in der Regel unmittelbar verbraucht, also direkt aus der Packung getrunken. Die Entnahme des Getränks
GE/fci
D 2B0O BREMEN 1 EDUARD-GRUNOW-STRASSE -7 TELEFON ( 04"?1 ) · 7 20 48
erfolgt dabei zweckmäßigerweise mit Hilfe eines Trinkhalmes, der bisr.ei: stets ur.asnängi q von <?er Psrkuna geliefert wird. Lediglich bei hier nicht zur Erörterung stehenden Milchpackungen aus gewachstem Karton hat man den selbständig verpackten Trinkhalm an der Packung angeklebt.
Die Einzelverpackung des Trinkhalms, seine unabhängige Lieferung und seine gesonderte Bereithaitung sind Nachteile, deren Beseitigung der vorliegenden Erfindung als Aufgabe zugrunde liegt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Getränkep&ckunc der eingangs geschilderten Art dadurch gelöst, daß durch partielle Verschweißung der gegenüberliegenden Beutelwände eine Kammer zur Aufnahme eines Trinkhalms vorr übrigen Esutelinnenraum abgetrennt ist. Auf diese Weise befindet sich der Trinkhalm stets innerhalb der Schlauchbeutelpackung. Es ist sichergestellt, daß jede Getränkepackung mit einem Trinkhalm geliefert wird, welcher außerdem ohne eigene Umhüllung hygienisch einwandfrei den Verbraucher erreicht. Da der Trinkhalm beim Herstellen und Füllen der Schlauchbeutelpackung einfach mit eingeschossen wird, ist der zusätzliche Aufwand - insbesondere im Verhältnis zum erreichten Erfolg - gering.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung, die nicht notwendig auf eine mit einem Trinkhalm ausgerüstete Schlauchbeutelpackung beschränkt ist, besteht darin, daß die Abtrennverschweißung unterbrochen ist. und die abgetrennte Kammer mit dem übrigen Beutelinnenraum kommuniziert. Die kommunizierende Verbindung stellt dabei gewissermaßen eine Drosselstelle zwischen dem größeren übrigen Beutelinnenrauin und der demgegenüber
recht kleinen Kammer dar, so daß - wenn man die Schlauchbeut el packung im Bereich der Kammer öffnet - nicht die sonst übliche Gefahr besteht, daß der beim öffnen erzeug» te Schwall den gesamten Beutelinhalt erfaßt und ein grosser Teil des Getränks verschüttet wird.
Zum erleichterten öffnen der Kammer kann vorgesehen sein, daß die Randverschweißung des Beutels im Bereich der kurzen Seite der schmal-länglichen Kammer eingeschnitten ist, Auf diese Weise trennt man beim öffnen eine die eine Schmalseite der Kammer bildende Ecke der Beutelpackung ab. Wenn sich in der Kammer ein Trinkhalm befindet, schwimmt er endweder selbständig auf oder kann durch leichten Druck auf das gegenüberliegende Ende der Kammer aus dieser herausgedrückt werden.
Vorzugsweise besteht die Abtrennverschweiflung aus einer parallel zur Randverschweißung verlaufenden Reihe von einzelnen Schweißbahnabschnitten. Diese lassen sicn beim Randverschweißen der Schlauchbeutelpackung ohne Schwierigkeit mit herstellen und erzeugen gleichzeitig eine kommunizierende Verbisndung zwischen der Kammer und dem übrigen Beutelinnenraum.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel. Darin zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Getränkepackung in der Seitenansicht; und
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II in Fig. 1*
Der die Packung bildende Schlauchbeutel 1 ist entlang seinem gesamten Umfangsrand 2 in üblicher Weise ver-
schwaißt. Parallel zu den In Pig, 1 linken und rechten Rändern 2 ist - näher zum linken Rand 2 - eine Reihe von Schweißbahnabschnitten 3 vorgesehen, welche die einander gegenüberliegenden Beutelwände 4, 5 lokal mit einander verbinden. Auf diese Weise ist eine vom übrigen Beutelinnenraum 6 abgetrennte Kammer 7 entstanden, welche allerdings mit dem übrigen Beutel innen:, aum 6 zwischen den Schweißbahnabschnitten 3 hindurch kommuniziert.
In der Kammer 7 ist ein Trinkhalm 8 angeordnet, der infolge der kommunizierenden Verbindung der Kammer 7 mit dem übrigen Beutelinnenraum 6 im Getränk schwimmt.
Etwa in Verlängerung der Reihe von Schweißbahnabschnitten 3 ist der obere Rand 2 über einen Teil seiner Breite bei 9 eingeschnitten, so daß τ^η zum Öffnen des Beutels den Bereich 10 der kurzen Seite der schmal-länglichen Kammer 7 etwa entlang der strichpunktierten Linie 11 abreißen kann und die Kammer 7 auf diese Weise öffnet. Dadurch wird der Trinkhalm 8 zugänglich, und mit seiner Hilfe kann das im Beutel 1 befindliche Getränk aus der Kammer 7 und damit auch aus dem übrigen Deutelinnenraum 6 entnommen werden.

Claims (4)

Ansprüche
1. Getränkepackung aus einem randverschweißten Schlauchbeutel, dadurch gekennzeichnet, daß durch partielle Verschweißung der gegenüberliegenden Beutelwände (4, 5) eine Kammer (7) zur Aufnahme eines Trinkhalms (8) vom übrigen Beutelinnenraum (6) abgetrennt ist.
2. Getränkepackung insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtrennverschweißung (3) unterbrochen ist und die abgetrennte Kammer (7) mit dem übrigen Eeuttiinnenraum (6) kommuniziert.
3. Getränkepackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Randverschweißung (2) des Beutels (1) im Bereich (10) der kurzen Seite der schmal-länglichen Kammer (7) zu deren erleichtertem Öffnen eingeschnitten ist (bei 9).
4. Getränkepackung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtrennverschweißung aus einer parallel zur Randverschweißung (2) verlaufenden Reihe von einzelnen Schweißbahnabschnitten (3) besteht.
DE7409493U 1974-03-19 1974-03-19 Getränkepackung aus einem randverschweißten Schlauchbeutel Expired DE7409493U (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3226002A1 (de) * 1982-07-12 1984-01-12 Beinio, Brigitte, 4194 Huisberden Verpackungsbehaelter fuer fliessfaehige substanzen
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