DE74084C - Helm mit Luft-Zu- und Abführung - Google Patents

Helm mit Luft-Zu- und Abführung

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DE74084C
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DE
Germany
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helmet
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Active
Application number
DENDAT74084D
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English (en)
Original Assignee
F. GALOW in Berlin
Publication of DE74084C publication Critical patent/DE74084C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B3/00Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
    • A42B3/04Parts, details or accessories of helmets
    • A42B3/28Ventilating arrangements

Landscapes

  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezweckt eine gute Ventilirung der Helme während des Tragens. Die jetzigen Helme haben schon eine Vorrichtung , um die im Helm zwischen Kopf und Helmwand erwärmte Luft zu entfernen, indem in der hohlen Helmspitze, welche mit dem Innern des Helmes in Verbindung steht, zwei Löcher angeordnet sind, durch welche die Luft aus dem Innern entweichen kann. Durch diese zwei Löcher in der Helmspitze wurde aber keine bezw. keine genügende Ventilation erzeugt, da ein Gegenzug fehlte und daher keine frische Luft nachziehen konnte. Es blieb also immer noch der Uebelstand bestehen, dafs die Luft zwischen Kopf und Helm sich stark erhitzte und nachtheilige Folgen für den Träger des Helmes hatte. Durch die vorliegende Verbesserung nun ist dem Helm eine genügende Ventilation gegeben, indem für Einführung genügend frischer Luft in den Helm Sorge getragen ist, und sind bei derselben die einzelnen, schon vorhandenen Theile des Helmes dazu benutzt, um Luftleitungskanäle zur Einführung der Luft und Regulirungsvorrichtungen für Ein- und Austritt der Luft zu bilden. Die ganze Ventilationseinrichtung besteht in einer Combination von eigenartig angeordneten Luftkanälen mit regulirbaren Ein- und Austriltsöffnungen.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Helm mit einer solchen Ventilationseinrichtung in. Fig. ι im Schnitt dargestellt ; Fig. 2 bis 5 zeigen Details. Die dem. Helm eigenen Theile sind dazu benutzt, das Innere des Helmes mit der Aufsenluft in Verbindung zu bringen, und zwar dient erstens die Hinterschiene a, welche schon für gewöhnlich gewölbt ist, dazu, einen Kanal b zu bilden, in welchen die Luft durch die in der Rückwand des Helmes befindliche Oeffnung c eintritt. Diese streicht nun durch den Kanal b und tritt durch die Oeffnung d in das Innere des Helmes.
Weiter gestattet der Adler e, der hohl auf dem Helm aufliegt, ein Eintreten der Luft zwischen Adler und Helm. Dieser Umstand wird wieder benutzt, um die Luft in das Innere des Helmes zu führen. Zu diesem Zweck ist unter dem Adler in der vorderen Helmwand eine Oeffnung f angeordnet, durch welche die unter den Adler tretende Luft in das Innere des Helmes gelangen kann. Die Oeffnung f ist vermittelst einer Drehklappe g verschliefsbar gemacht, wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich, damit einestheils der Zutritt der Luft regulirt und anderentheils ein Eindringen von Regen in das Innere des Helmes vermieden werden kann.
Schliefslich wird noch frische Luft durch das Schweifsleder h in das Innere des Helmes eingeführt. Zu diesem Zweck ist das Schweifsleder H an seiner tiefsten Stelle vorn und hinten mit Löchern i versehen und zwischen demselben und dem Helm eine Korkeinlage k angeordnet, welche an der der Helmwandung zugekehrten Seite wellenförmig gestaltet ist, so dafs auf diese Weise zwischen der Helmwand und der Korkeinlage k Kanäle / entstehen, durch welche die durch die in dem Schweifsleder h befindlichen Löcher i eintretende Luft in das Innere des Helmes gelangen kann. Der Austritt der erwärmten schlechten Luft geschieht einerseits, wie bisher, durch die oben
im Helm befindliche Oeffnung m, durch welche dieselbe in die hohle Helmspitze gelangt und durch die sich gegenüberliegenden Löcher ο austritt, andererseits, da diese Löcher für eine gute Ventilation keinen genügenden Luftaustritt gewähren, noch durch im oberen Beschlag des Helmes unter den Sternen 5 vorgesehene Löcher p, welche der Form der Sterne s entsprechen (Fig. 5), so dafs, da die Sterne drehbar angeordnet sind, diese bei entsprechender Drehung die Löcher schliefsen oder öffnen können. Den Löchern ρ entsprechen Löcher η im oberen Helm, durch welche die Luft unter den oberen Beschlag gelangen kann. Die Pfeile in der Fig. 1 zeigen deutlich den Weg, welchen die Luft durch den Helm nimmt,- an, und dürfte es ohne Weiteres klar sein, dafs durch die beschriebene Vorrichtung eine vorzügliche Ventilation erreicht ist, wie sie bisher bei keinem Helm möglich war, da bei keinem Gegenzug vorgesehen war.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Helm mit Luft-Zu- und Abführung, gekennzeichnet durch eine hohle Hinterschiene (a), welche durch eine im hinteren Schirm des Helmes befindliche Oeffnung (c) mit der Aufsenluft und eine in der Hinterwand befindliche Oeffnung (d) mit dem Helminnern in Verbindung steht, während eine in der Vorderwand des Helmes unter dem Wappen (Adler) befindliche, durch eine Klappe, Schieber oder dergleichen verschliefsbare Oeffnung (f) zur Einführung frischer Luft von vorn in den Helm dient. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Helm die Anordnung von durch die Sterne des oberen Beschlags verschliefsbaren Luftaustrittslöchern (p) und Löchern (n) im oberen Theil des Helmes aufser den Löchern (0) in der Helmspitze, zum Zweck einer schnellen und genügenden Abführung der im Innern des Helmes befindlichen schlechten Luft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT74084D Helm mit Luft-Zu- und Abführung Active DE74084C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4538303A (en) * 1982-09-16 1985-09-03 Romer Gmbh Protective helmet

Cited By (1)

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