DE447392C - Einrichtung zum Belueften von Keimtrommeln - Google Patents

Einrichtung zum Belueften von Keimtrommeln

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DE447392C
DE447392C DET30109D DET0030109D DE447392C DE 447392 C DE447392 C DE 447392C DE T30109 D DET30109 D DE T30109D DE T0030109 D DET0030109 D DE T0030109D DE 447392 C DE447392 C DE 447392C
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DE
Germany
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air
drum
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flap
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Application number
DET30109D
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Topf J A & Soehne
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Topf J A & Soehne
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/027Germinating
    • C12C1/033Germinating in boxes or drums

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Duct Arrangements (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Belüften von Keimtrommeln. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Belüften von Keimtrommeln mit eingebautem Sieb, bei welcher beliebig temperierte oder befeuchtete, frische oder gänzlich oder teilweise wiederverwendete Luft von den Trommelstirnseiten zugeführt wird. Es sind Belüftungseinrichtungen bekannt, bei denen die Luft ständig in derselben Längs- und Querrichtung durch die Trommel oder Trommelabteilungen geleitet wird. Diese Belüftung ist bekanntermaßen ungenügend und wird auch allein durch zeitweiligen Richtungswechsel des Luftstroms nicht nennenswert verbessert, da das Wachstum des Keimguts von vornherein nicht gleichmäßig angeregt bzw. gefördert wird. Außerdem erfordern diese Einrichtungen schwierige und kostspielige Trommelbauarten und eignen sich insbesondere nicht für eine in verhältnismäßig kurzer Zeit durchzuführende ausreichende und gleichmäßige Belüftung besonders großer Trommeleinheiten (für Schüttungen von 400 Zentner- und mehr) mit eingebautem Sieb, auf welchem bei Belüftung in ruhender Stellung eine sehr hohe Gutschicht lagert.
  • Gemäß der Erfindung werden solche Trommeln derart mit Luftleitungen und Umschaltorganen verbunden, daß die Luft wahlweise oder gleichzeitig von beiden Stirnseiten und von unten nach oben oder umgekehrt von einer Stirnseite durch die Trommelgetrieben werden kann. Infolgedessen können alle Möglichkeiten einer Längs- und Querbelüftung und ohne entsprechende bauliche Ausbildung der Trommel selbst vereinigt zur Anwendung gebracht werden, so daß eine gründliche und gleichmäßige Belüftung des ganzen Trommelinhalts mit Sicherheit erreicht werden kann.
  • Hierbei ist außerdem die Anordnung des Luftkanalsystems in Verbindung mit den Belüftungs- und Befeuchtungsvorrichtungen sowie den Regel- und Umschaltorganen eine solche, daß trotz der vielfachen Belüftungsmöglichkeiten eine einfache und raumsparende bauliche Einrichtung geschaffen ist.
  • Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß die die Luftkanäle beherrschenden Lüfter unter sich durch eine Leitung mit Umschaltorganen verbunden sind, um wahlweise eine Ableitung oder wiederholte Umleitung der gesamten oder eines Teils der verbrauchten Luft zu ermöglichen.
  • Die Zeichnungen zeigen schematisch ein Ausführungsbeispiel einer solchen Belüftungseinrichtung.
  • Abb. i ist ein senkrechter Längsschnitt durch die ganze Anlage, Abb. 2 ein Schnitt nach a-b (Abb. i), Abb. 3 ein Schnitt nach c-d (Abb. i), Abb. 4 ein Schnitt nach c-f (Abb. i), Abb. 5 ein Schnitt nach g-h (Abb. i), Abb. 6 ein Schnitt nach i-k (Abb. i), . Abb. 7 ein Schnitt nach 1-m (Abb. i).
  • Die Trommel i besitzt an beiden Stirnseiten leere Raumabteilungen 2 und ein eingebautes Sieb 3. Ihr Außenmantel kann ganz oder teilweise luftdurchlässig oder -undurchlässig oder abschließbar sein, jedoch muß er so ausgebildet sein, daß gegenüber dem Sieb 3 luftdurchlässige Teile 4 vorhanden sind (Abb. i und q:). Mit beiden Stirnseiten der Trommel sind Luftzuleitungsstutzen 5, 6 verbunden, deren vorderer 5 durch ein Zweigrohr 7 in einen zweckmäßig oberhalb der Trommel angeordneten Luftkanal 8 und deren hinterer 6 durch ein Zweigrohr g in einen zweckmäßig unter der Trommel liegenden Luftkanal io einmündet. Der vordere Stutzen 5 ist ferner mit einer Abteilung 12 einer Kammer i1 verbunden, in welche die nicht dargestellten bekannten Einrichtungen zum Erwärmen oder Kühlen sowie Befeuchten der eingeführten Luft vor ihrem Eintritt in die Trommel eingebaut werden. In die Stutzen 5, 6, 7 sind ferner Umstellklappen 13, 14, 15 o. dgl. eingesetzt.
  • Die Einführung der Frischluft erfolgt durch den Lüfter 16, der die durch den Stutzen 25 angesaugte Luft zunächst in die Kammer 1i bläst. Letztere ist beispielsweise durch eine Zwischenwand 17 geteilt, um eine Verlängerung des Luftweges durch die Temperier- und Befeuchtungseinrichtung zu erzielen. Durch eine Öffnung 18 tritt- die Luft dann. von unten. in die Abteilung 12 ein, wo sie gegebenenfalls nochmals je nach Bedarf gekühlt oder erwärmt und befeuchtet werden kann, und von dort in den Trommelstutzen 5. An dieselbe Kammerabteilung schließt auch mit einer Eingangsöffnung 1g der Kanal 33 bzw. 1o an.
  • Zum Absaugen und Umleiten der Luft dient ein zweiter Lüfter 2o, dessen Saugstutzen 21 an den Kanal 8 angeschlossen ist. Dieser Lüfter ist außerdem mit dem Saugstutzen 25 des Lüfters 16 durch eine Leitung 22 verbunden, in die eine Umschaltklappe 23 o. dgl. zur Freigabe oder zum Abschließen der Ausblasleitung 24 des Lüfters 2o eingebaut ist. Vor der Einmündungsstelle der Leitung 22 in den Stutzen 25 ist in diesen ebenfalls eine Umstellklappe 26 eingebaut.
  • Sind die Leitungen 24, 25 durch die Klappen 23, 26 geschlossen, so muß die aus dem Kanal 8 abströmende Luft immer wieder durch die Leitung 22, Lüfter 16, Kammer 11, 12 usw. zur Trommel zurückkehren. Sind beide Klappen offen, so wird dauernd Frischluft zugeführt. Sind sie teilweise offen, so erfolgt eine Belüftung durch ein teils aus Frischluft, teils aus Umluft bestehendes Luftgemisch. In allen Fällen streicht die Luft oder das Luftgemisch bei ihrem Eintritt oder ihrer Rückkehr zuerst durch die Temperier- und Befeuchtüngsäbteilüngen 11, r2.
  • Der Kanal 8 besitzt bis auf die Trommel reichende . bzw. deren luftdurchlässige Teile 4 überdeckende =Luftfänge 32. Er mündet außer zum Stutzen _21 .des Lüfters 2o durch eine Abzweigung 27 in einen Kanal 28 (Abb. 5), der anderseits durch eine Abzweigung 29 mit dem Kanal 1o in Verbindung steht (Abb. 7). Durch eine Umstellklappe 30 (Abb. i und 5) kann entweder nur Kanal 8 oder nur Kanal 28 mit dem Absauglüfter 2o in Verbindung gebracht werden. Ferner können durch eine Zwischenstellung der Klappe beide Kanäle gleichzeitig von diesem Lüfter beherrscht werden. Das gleiche kann in bezug auf die Kanäle io und 28 durch eine Umstellklappe 31 erzielt werden. Letztere beherrscht gleichzeitig den Zugang 33 von der Kammer i2 zum Kanal io.
  • Mit dieser Einrichtung sind alle Belüftungsmöglichkeiten gegeben, wie sie nachstehend kurz gekennzeichnet sind i. Fall: Belüftung mit Frischluft von beiden Stirnseiten der Trommel zugleich: Klappen 26, 13, 14 geöffnet, Klappe 31 gibt Kanal 3o bzw. io, Klappe 23 die Ausblasleitung 24 frei, Klappe 3o schließt Kanal 28 ab. Alle übrigen Klappen sind geschlossen. Luftweg: 25-16-11-12-5-33-T0-9-1-3-32-8-21-20-24. Die Klappe 13 wird weniger geöffnet als die Klappe 14, um eine gleichmäßige Luftzufuhr an beiden Stirnseiten der Tlommel zu erzielen.
  • 2. Fall: Wie i. Fall, jedoch teilweise oder gänzlich mit Umluft : Teilweises oder gänzliches Schließen der Klappen 26, 23 bzw. der Leitungen 25, 24. Luftweg wie i. Fall, jedoch teilweise oder gänzliche Zurückleitung der Luft aus 8 durch Leitung 22 zum Lüfter 16, von dort wiederholter Umlauf unter Mischung mit Frischluft oder als reine Umluft.
  • 3. Fall: Belüftung mit Frischluft nur von der vorderen Stirnseite der Trommel: Klappen 26, 13 geöffnet, Klappe 23 gibt die Ausblasleitung 24 frei, Klappe 31 schließt Kanal 33, To, Klappe 30 den Kanal 28 ab. Alle übrigen Klappen sind geschlossen. Luftweg: 25-16-H-12-5-1-3-32-8-21-20-24.
  • 4. Fall: Wie 3. Fall, jedoch teilweise oder gänzlich mit Umluft (siehe die in Abb. i eingezeichneten Pfeile) : Teilweises oder gänzliches Schließen der Klappen 26, 23 bzw. der Leitun-gen 25, 24. Luftweg der gleiche, jedoch mit Umleitung über 22, im übrigen wie für den 2. Fall angegeben.
  • 5. Fall: Belüftung mit Frischluft nur von der hinteren Stirnseite der Trommel: Klappe 14 geöffnet, Klappe 31 gibt Kanal 33 bzw. io, Klappe 23 die Ausblasleitung 24 frei, Klappe 30 schließt Kanal 28 ab. Alle übrigen Klappen sind geschlossen. Luftweg: 25-16-11-12-T9-33-ro-9-6-1-3-32-8-2i-2o-24.
  • 6. Fall: Wie 5. Fall, mit der bereits für den 2. und 4. Fall angegebenen Umleitung.
  • In allen bisher angegebenen Fällen erfolgt die Durchlüftung des auf dem Sieb 3 ruhenden Keimguts in der Richtung von unter nach oben. Soll eine Durchlüftung von oben nach unten stattfinden, so ergibt sich für Belüftung mit Frischluft folgender 7. Fall: Klappen 26, 15, 14 geöffnet. Klappe 31 schließt Durchgang 33, Klappe 30 Kanal 8 ab. Luftweg: 25-16-iT-12-5-7-8-32-i-3-6-9-io-29-28-21-20-24. Außerdem ist für diese Belüftung die für den 2, 4. und 6. Fall angegebene Umleitung durch entsprechende Einschaltungen der Lüfterverbindungsleitung 22 ebenfalls möglich.
  • Um die erforderliche Sättigung der durch den Kanal io zum hinteren Stirnende der Trommel geleiteten Luft mit Sicherheit aufrechtzuerhalten, kann am Kanalausgang, unmittelbar vor dem Übergangsstutzen 9, noch eine zweite Befeuchtungsvorrichtung angeordnet werden.
  • Die baulichen Einzelheiten der ganzen Belüftungseinrichtung sind natürlich im einzelnen je nach den örtlichen, insbesondere den Raumverhältnissen, sowie den Leistungsmengen und entsprechend dem zu erzielenden Endprodukt unter Zugrundelegung desselben Erfindungsgedankens in mehrfacher Hinsicht gegenüber den rein schematischen zeichnerischen Darstellungen veränderbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Belüften von Keimtrommeln mit eingebautem Sieb und Zuführung beliebig temperierter oder befeuchteter frischer oder gänzlich oder teilweise wiederverwendeter Luft von den Trommelstirnseiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel derart mit Luftleitungen und Umschaltorganen verbunden ist, daß die Luft wahlweise oder gleichzeitig von beiden Stirnseiten und von unten nach oben oder umgekehrt von einer Stirnseite durch die Trommel getrieben werden kann. .
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb und unterhalb der Trommel mit beiden Trommelstirnseiten und durch Umschalt- und Regelorgane (30, 3i) mit Lüftern (16, 2o) verbundene Luftkanäle (8, io) angeordnet sind, die untersich undmit einerTrommelstirnseite durch Zweigkanäle (12, 33, 29, 28) verbunden sind, die von Umschalt- und Regelorganen (30, 3i) zwecks wahlweiser Führung von ständig oder zum Teil erneuerter Luft oder nur von Umluft in wechselnden Richtungen durch die Trommel (i) und bei jedesmaligem vorherigen Durchgange der Luft durch die Temperier- und Befeuchtungsvorrichtungen beherrscht werden.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kanäle (8, 12, io, 28) beherrschenden Lüfter (16, 2o) unter sich durch eine Leitung (22) mit Umschaltorgan (23) verbunden sind, zwecks wahlweiser Ableitung oder wiederholter Umleitung der gesamten oder eines Teils der verbrauchten Luft.
DET30109D 1925-03-26 1925-03-26 Einrichtung zum Belueften von Keimtrommeln Expired DE447392C (de)

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DE (1) DE447392C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026716B (de) * 1955-08-25 1958-03-27 Paul Hilpert Behaelter zum Weichen und Keimen von Maelzgut
DE1078518B (de) * 1956-09-24 1960-03-31 Columbia Malting Company Maelzereianlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026716B (de) * 1955-08-25 1958-03-27 Paul Hilpert Behaelter zum Weichen und Keimen von Maelzgut
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