DE740223C - Bootslager - Google Patents

Bootslager

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Publication number
DE740223C
DE740223C DED87237D DED0087237D DE740223C DE 740223 C DE740223 C DE 740223C DE D87237 D DED87237 D DE D87237D DE D0087237 D DED0087237 D DE D0087237D DE 740223 C DE740223 C DE 740223C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boat
hull
bearing
support beam
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED87237D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Schleufe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Schiff & Maschb AG
Original Assignee
Deutsche Schiff & Maschb AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Schiff & Maschb AG filed Critical Deutsche Schiff & Maschb AG
Priority to DED87237D priority Critical patent/DE740223C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE740223C publication Critical patent/DE740223C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B23/00Equipment for handling lifeboats or the like
    • B63B23/62Fastening or storing of boats on deck
    • B63B23/66Blocks; Chocks

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Bootslager Die Bootslagerungseinrichtungem sind meist außer mit :einer Lagerstelle für den Bootskiel. an nur einer Seifte mit einem Auflager für den Bootsrumpf versehen. Für größere; und schwerere Boote müssen jedoch für jedes Bootslager außer :einer Kiellagerstelle noch Rumpflager zu beiden Seiten. des Kieles vorgesehen Werden. Soweit derartige Einrichtungen angewendet worden sind, eignen sie sich nicht zum Gebrauch bei Booten, die mit Schwerkraft-Klappdavits, ausgesetzt werden. Damit bei solchen Anlagen das. Bootsgewicht für das selbsttätige Ausschwingen der Davits ausgenutzt werden kann, ist es nötig, daß sämtliche Trag- und Abstützlager bis auf ausreichende Abstandsweite unter dem Boot entfernt werden, und zwar muß die Besieitignmg aller Lagerstellen, also der Kiel- und der beiden Rumpflager gleichzeitig und möglichst schnell vor sich gehen. Dabei muß das außenbordsieit;vge Rumpflager bis tief unter die Bo@otskielebene herunterfallen, das, innenbordseitige Rumpflager aber nur wenig und angenähert parallel nun Bootsrumpf absinken, weil es dann das Boot, wenn es bei schlingerndem Schiff aus dein Wasser gehoben wird, in der Nähe des Ortes festhält, an dem es sich in Zurrstellung befinden soll. Dieser Forderung kann aber durch die bisher bekannten Boots,-lager mit doppelseitigen Rumpfauflagen nicht entsprorchen werden. Auch jenes bekannte doppelseitige Bootslager, bei dien nach Lösen einer Sperreinrichtung die beiderseitigen Rumpflager und die Kielunterstützung herunterfallen, entspricht nicht den praktischen Anforderungen, da dessen Konstruktion es nicht ermöglicht, gleichzeitig das außenbordset ge Rumpflager sehr tief und das innenboird:seitmge Rumpflager nur wenig absinken zu lassen. , Durch die Erfindung wird eine Einrichtung geschaffen, mit der sich alle Anforderungon erfüllen lassen, die an Bootslager mit Kielabstützung und doppelseitiger Rumpfabstützung für Boote gestellt werden müssen die mit Schwerkraftdavits ausgesetzt werden. Sie geht von Bootslagern der zuletzt !erwähnten Art aus, bei denen zwei aneinander angelenkte, die Rumpflager tragende Stützbalken vorgesehen sind, von denen der eine gleichzeitig eine Kielstütze bildende Balken an einem auf Deck befestigten Traggerüst angelenkt und mit einer Slippvorrichtung versehen ist, nach deren Auslösung -er niederklappt, ,nährend der andere Stützbalken an einen am Traggerüst an gelenkten Schwinghebel angeschlossen ist und sich (beim Niederklappen des ersten Balkens gleichzeitig vom Boot fortbewegt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß bei derartigen Bootslagern der mit der ausslippbaren Verriegelung versehene Stützbalken als ungleicharmiger Winkelliehel ausgdbildet ist, dessen längerer Schenkel das außenbordseitige Rumpflager trägt und an dessen kürzeren Schenkel der zweite, an seinem anderen Ende mit dem Schwinghebel an das Traggerüst angeschlossene Stützbalken in einem solchen Abstand vom Drehpunkt des Winkelhebels angelenkt ist, daß er die., untere Lenkerstange eines lenkerparallelogrammartigein Gebüdes bildet und sich somit beim Slippen des Bootslagers nur verhältnismäßig -wenig, angenähert parallel zum Bootsrumpf bleibend, absenkt, -nährend der andere, .das außenbordseitige Rumpflager tragende Stützbalken voll ausklappt.
  • In der Zeichnung ist in Fig. i ein Ausführungsbeispiel des neuen Bootslagers in Lagerungsstellung und in Mg. 2 das gleiche Lager in einem Zustand, in dem die Lagerung aufgehoben ist, dargestellt.
  • Bootskiel und rechte Bootshälfte B sind auf einem Schenkel A gelagert, der um einen Zapfen C in einem fest auf Deck angeordneten Gerüst D drehbar ist. Am unteren Ende des Schienkels A ist ein Haltehaken. E befestigt, der von einer Ausslippenrichtung F (halberte.r Bolzen) gehalten und freigegeben wird. Diese @ wird durch ein Hebelgestänge G betätigt. Zur Abstützung der linken Bootshälfte dient ein Tragbalken H, der durch ein Gelenk 1 mit dem Schenkel A verbunden ist. Am linken Außenende ist der Balken H am Decksgerüst D im Punkt M gelenkig, mit eirnern Schwinghebel I( verbunden, der andererseits im Punkt Langelenkt ist. Ferner ist der Schwinghebel I( mit einer abnehmbaren, in ihm einschiebibaren Hebelstange N versehen. Die neue Einrichtung arbeitet in folgender Weise: Fig. i zeigt die Lagerung im Zustande ihrer Bestimmung. Der Bootskiel sowie beide Seiten des Bootsrumpfes werden durch das Lager abgestützt. Das ganze System wird in diesem Zustande zusammengehalten durch den 'halbierten Bolzen F der Ausslippeinrichtung, der mit einem Teil der stehengebliebenen Bolzenhälfte in den am Schenkel A befindlichen Haken E sperrend hineinfaßt. Wird nun der halbierte BolzenF durch das Hebelgestänge G so weit umgelegt, daß der Haken E freigegeben wird, so fällt Schenkel A, um Punkt C drehend, bis zu einem verhältnismäßig tief angeordneten Anschlag herunter. Gleichzeitig erfolgt auch ein Absinken des in Punkt I mit Schenkel A gelenkig verbundenen Tragbalkens N, der infolge seiner Aufhängung in den Punkten C, I, Al und L, deren Verbindungslinien ein Parallelogramm oder angenähert ein Parallelogramm ergeben, mit etwa parallel bleibender Zwischenraumbegrenzung um ein beschränktes. Stück vom Bootsrumpf absinkt, so daß das Boot beim Aussetzen zwar gut freikommt, beim Einsetzen aber auch einen Halt gegen Pendeln nach innenbords findet. Nach diesem Vorgang hängt das Boot von allen drei Lagerungsstellen vollständig frei. Sein Gewicht kann jetzt ungehindert zur Entfaltung kommen. Auch das Absenken des Bootes mit einem Weg des Kieles etwa gleich der Kurve 0 (Fig.2) kann jetzt völlig unbehindert vor sich gehen. Das Wiederaufstellen der Einrichtung geschieht durch Herunterdrücken der vorher in den Schwinghebel I( hineingesteckten Hebelstange N und durch das nachfolgende Wiedereinrücken der Ausslippeinrichtung F in den Haken E.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bootslager mit zwei aneinander angelenkten, die Rumpfauflager tragenden Stützbalken, von denen der eine gleichzeitig eine Kielstütze bildende Balken an einem auf Deck befestigten Traggerüst angelenkt und mit einer Slippvorrichtung versehen ist., nach deren Auslösung er niederklappt, während der andere Stützbalken an einen am Traggerüst angelenkten Schwinghebel angeschlossen ist und sich beim Niederklappen des ersten Balkens gleichzeitig vom Boot fortbewegt, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der ausslippbar:en Verriegelung (E) versehene Stützbalken (A) als ungle charmiger Winkelhebel ausgebildet ist, dessen längerer Schenkel das außenbordseitige Rumpflager trägt und an dessen kürzeren Schenkel der zweite, an seinem anderen Ende mit dem Schwinghebel (I() an das Traggerüst angeschlossene Stützbalken (H) in einem solchen Abstand vom Drehpunkt (C) des Winkelhebels angelenkt ist, daß ,er die untre Lenkerstange :eines lankerparallelo,-grammartigen Gebildes bildet und sich somit heim Slippen des Bootslagers nur v 'hältnismäß-ig wenig, angenahert parer. allel zum Bootsrumpf bleibend, absenkt, während der andere, das außenbordseitige Rumpflager tragende Stützbalken voll ausklappt. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren 'n Betracht gezogen worden: amerikanische Patentschrift Nr. 1 048 o68.
DED87237D 1942-03-14 1942-03-14 Bootslager Expired DE740223C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED87237D DE740223C (de) 1942-03-14 1942-03-14 Bootslager

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED87237D DE740223C (de) 1942-03-14 1942-03-14 Bootslager

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE740223C true DE740223C (de) 1943-10-14

Family

ID=7064425

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED87237D Expired DE740223C (de) 1942-03-14 1942-03-14 Bootslager

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE740223C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1048068A (en) * 1911-11-24 1912-12-24 Elias Gunnell Boat-saddle.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1048068A (en) * 1911-11-24 1912-12-24 Elias Gunnell Boat-saddle.

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