DE738423C - Sicherheitssignalanordnung - Google Patents

Sicherheitssignalanordnung

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Publication number
DE738423C
DE738423C DES147937D DES0147937D DE738423C DE 738423 C DE738423 C DE 738423C DE S147937 D DES147937 D DE S147937D DE S0147937 D DES0147937 D DE S0147937D DE 738423 C DE738423 C DE 738423C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
contact
holding
relay
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES147937D
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Busch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES147937D priority Critical patent/DE738423C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE738423C publication Critical patent/DE738423C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B19/00Mining-hoist operation
    • B66B19/06Applications of signalling devices

Landscapes

  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

  • Sicherheitssignalanordnung Bei den--Gefäßförderanlagen-im -B@ergbau erfolgt im allgemeinen eine selbsttätige Signalgabe in der Weisse, daß, wenn nach Ankunft des. leeren Fördergefäßes an der unteren Förderstelle die Öffnung des Meßbunkers hewirkt wird, der zugehörige Klapperschalter betätigt wird und dabei, den Abfahrtssignalstromkreis vorbereitet. Nach Beladung des Fördergefäßes wird beim Schließender Klappe der Klapperschalter in die Ruhestellung zurückgestellt, wobei über Binse Relaisschaltung die AbfahräsmseldLUig erfolgt. Hierauf setzt der Fördermaschinist die Fördermaschine wieder in Gang. Sobald. das üblichenveise vorgesehene zweite Fördergefäß auf der Sohle ankommt, wird durch dieses -der Gefäßschalter betätigt und dabei das Abfahrtssignal gelöscht usf. Nun kommt es vor, daß durch Fremdkörper oder .durch backendes. Fördergut die Entleerung der Gefäßklappen unmöglich ist und der Überwacher diesen. Zustand beseitigen. ruß.
  • In diesem Falle der auftretenden Störung ist für .den - übenvacher auf der Aufsichtsbühne ein Umschalter zur -Umschaltung von der automatischen Fördersignalgabe auf einen durch ihn mittels Taste zu betätigenden Fdertigsignalstzomkreis vorgesehen, zum Zwecke, hinreichend Zeit zur Beseitigung der Störung zu erhalten. Dabei ist in -an sich bekannter Weise .dieser von Hand zu betätigende Fiertigsignalstromkreis über einen von denn Fördermaschinenbremshebel indessen Bremslage geschlossenen Kontakt geführt. Das durch. Schließen -der Fertigtaste gegebene Abfahrtssignal erlischt. bierirr Lüften des Bremshebels also sofort. Da im allgemeinen der "Fördermaschinist fast augenblicklich nach Abgabe des Fertigsignals die Bremse lüftet, so isst das Abfahrtssignal bei Fertigsignalgabe durch die Fertigtaste nur. kurzzeitig wahrnehmbar. Dieses gegenüber .der selbsttätygen Signalgabe unterschiedliche, nur kurz wahrnehmbare Signal kann zu Unsicherheiten in der Bedienung der Fördermaschine führen.
  • Um diesen wegen Möglichkeit der Zerstörung der Fördereinrichtungen unter Umständen gefährlichen Nachteil. zu beseitigen, wird nach der Erfindung im Stromkreis für das --Fertigsignal-- des . überwachers auf der Aufsichtsbühne .eine Einrichtung, z. B. ein Halterelais, angeordnet, das die Aufrechterhaltung des von der Aufsichtsbühne gegebenen Abfahrtssignals auch bei. Öffnen des Kontaktes am Färdermaschinenbremshebel aufrechterhält. Dazu wird über einen Kontakt des üblichen Fertigrelais ein sich mit einem Kontakt selbst haltendes Halterelais erregt, das das Abfahrtssignal einschaltet. Dabei wird der Haltestromkreis dieses Relais über einen Ruhestromkontakt eines üblichen NotsignalreIais geführt, so daß bei Betätigung des Notsignals das Fördersignal durch Abfallen des Halterelais gelöscht wird. Das Halterelais wird bei Umlegen des Umschalters auf selbsttätige Fördersignalgabe aberregt. Nach weiterer Ausgestaltung der Erfindung erhält das Halterelais seinen Strom (-f-) über die selbsttätige Fördersignalschaltung des Füllortes, so daß bei der üblichen Förderung mit Gefäßen die Betätigung des Gefäßschalters und des Klapperschalters die Abernegung des Halterelais bewirken, sobald dass eine Gefäß bei Beendigung des Treibens am Füllort ankommt.
  • In der Figur ist an einem Ausführungsbeispiel das Schaltbild für .eine derartige Anlage, soweit es das Verständniserfordert, dargestellt.
  • Wenn der Überwacher auf der Aufsichtsbühne die Gelegenheit zur Beseitigung einer Störung des .gerade an der Hängebank befindlicher, nicht dargestellten Fördergefäßes haben will, so legt er den bis dahin in der Stellung für die selbsttätige Fertigsignalgabe befindlichen Umschalter i in die dargestellte Lage für Fertigsignalg,abe von Hand um. Die Fertigsignalgabe erfolgt von Hand mittels der Fertigsignaltaste 2. Dadurch ,erhält seine Fertiglampe 3 Strom, und zwar von -;- über den Umschalter i, die Fertigtaste 2 deinerseits und - über den bei eingelegtem, nicht weiter dargestellten Fördermaschinenbremshebel geschlossenen Kontakt 4. Gleichzeitig zieht auch das Fertigsignalrelais 5 an, dessen Erregerwicklung -parallel zur Fertiglampe 3 liegt: Das Fertigsignalrelais 5 hält sich über seinen Haltekontakt 5 h, dessen Stromkreis in an sich bekannter Wise über die in Reihe ge# schalteten Ruhekontakte 6 und 6 a der Nottesten nach -r-- verläuft. Durch den an -liegenden Arbeitskontakt 5 a des Pertigsignalrelais 5 erhält die Wicklung des nach der Erfindung vorgesehenen Halterelais 7, das sich über den Haltekontakt 7 h hält, vors der an -f- liegenden Schalteinrichtung 8 für selbsttätige Fördersignalgabe an der Fördermaschine über die Signalkontakte des zweiten, nicht weiter dargestellten Fördergefäßes Strom. Die an - liegende Abfahrtslampe g an der Förder,maseine erhält durch den an -jliegenden Arbeitskontakt 7 a des Halterelais 7 Strom, und zwar so lange, bis das an der fördernden Sohle ankommende Fördergefäß durch Betätigung des. Gefäßschalters i o b bz«-. i o a mittels des Kontaktes i 2 aa bzw. i 2 6a durch das bewirkte Abfallen des Relais i 2 a und 12b den Stromkreis auftrennt. Das geschieht unberührt davon, daß der Kontakt .1 an dem Fördermaschinenbremshebel beim Lüften des Hebels das Fertigsignalrelais 5 zum Abfallen bringt. Der S,ignalschaltungsbetrieb am Füllort, der zur Auftrennung der -r-Leitung führt, ist folgender: Zu jedem der abwechselnd zwischen Füllort und Hängebank verkehrenden Fördergefäße, denen je die Schalteinrichtungen I und II zugeordnet sind, gehören je die vorgesehenen Gefäßschalter i o a bzw. i o b, die über den Ruhekontakt 13 der Wählschalteinrichtun g für vollständig von Hand zu betätigende Fertigsignalgabe: angelegt sind. Die Stromkreise dieser Gefäßschalter sind j e mit einem Hilfsrelais i 2 a bzw. 12 b für das andere Fördergefäß bzw. für den Stromkreis seiner Klapperschalter i 1 a bzw. i i b verbunden. Wenn kein Gefäß am Füllort ist, so sind alle diese Schalter geschlossen; da außerdem vor Füllung des am Füllort vorgefahrenen Gefäßes dessen zugehöriger Klapperschalter bei seiner üfnung einen Arbeitskontakt i i aa bzw. 1 I ba ge- schlossen hat, so daß das zugehörige Hili sreläis 12 a bzw. 12 b erregt wurde und sich über seinen Kontakt 12 alt bzw. 12 bit zunächst hält, so wird über den Kontakt 12 aa bzw. 12 ba + an die Leitung zur Abfahrtslampe g bzw. bei auf Fertigsignal an der Aufsichtsbühne umgelegtem Umschalter an das Halterelais 7 gelegt. Fährt nun das von oben kommende andere Fördergefäß in den Füllort richtig ein, so trennt es den Kontakt seines Gefäßschalters auf; das Hilfsrelais des Klappenschalterkreises des ersten Fördergefäßes fällt ab und trennt dabei die +-Leitung ab, so daß das Halterelais 7 abfällt und das Abfahrtssignal erlischt. Damit haben der Fördermaschinist und der Steuermaschüäst am Steuerstand der Sohle eine Kontrolle über das einwandfreie Arbeiten der Signalstromkreise.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitssignaianordnung in einer Fördersignalanlage für Gefäßförderung mit selbsttätiger Abfahrtssignalgabe und mit einem Umschalter (i) an der Aufsichtsbühne für die Fertigsignaltaste (2) des Überwachers und mit Führung des Fertigsignalstromkreises über einen Kontakt (¢) am Fördermaschinenbremshebel, dadurch gekennzeichnet, daß ein Halterelais (7) im Stromkreis des mit der Fertigtaste (2) betätigbaren Stromkreises das Abfahrtssignal auch bei. der öfnung .des Kontaktes (¢) am Fördermaschinen- bremshebel während des Treibens auf- rechterhält. 2. Sicherheitssignalanordnung nach An- spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Aufrechterhaltung des Abfahrtssignals 'bewirkende Halterelais _(7) über ihnen Arbeitskantakt des Fertigsignahelais (5) erregt wird. 3. Sicherheitssignalanordnung nach An- spruch. i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Halterelais (7) sich über einen eigenen Haltekontakt (7h) hält.
    q.. Sicherheitssigrialanordnung nach An- spruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltestromkreis des Halterelais (7) über einen Ruhekontakt eines Notrelais (1q.) geführt ist. 5. Sicherheitssignalanordnung nach An- spruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis des Haltemeläis (7) über die selbsttätige: Signalkontakteinrich- tung (i i a, i i b, 12 aa, 12 ba) an den Füll- orten seinen. Haltestrom erhält und bei. Eintreffen des Fördergefäßes am Füllort durch die normale Betätigung des selbst- tätigen Fördersignals mittels des Gefäß- schalters (i o a, i o b) aufgetrennt wird.
DES147937D 1941-12-03 1941-12-03 Sicherheitssignalanordnung Expired DE738423C (de)

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DE738423C true DE738423C (de) 1943-08-14

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DE (1) DE738423C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1125130B (de) * 1958-08-20 1962-03-08 Funke & Huster Elek Zitaets Ge Sicherheitsschaltung fuer eine Schachtfoerderanlage mit Notsignaleinrichtung, insbesondere fuer eine Gefaessfoerderanlage
DE1199457B (de) * 1961-08-02 1965-08-26 Siemens Ag Schachtbeschickungsanlage

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1125130B (de) * 1958-08-20 1962-03-08 Funke & Huster Elek Zitaets Ge Sicherheitsschaltung fuer eine Schachtfoerderanlage mit Notsignaleinrichtung, insbesondere fuer eine Gefaessfoerderanlage
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