DE738407C - Anordnung zur Unterdrueckung der Seitenbaender von modulierten Traegerstroemen - Google Patents

Anordnung zur Unterdrueckung der Seitenbaender von modulierten Traegerstroemen

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DE738407C
DE738407C DEA89463D DEA0089463D DE738407C DE 738407 C DE738407 C DE 738407C DE A89463 D DEA89463 D DE A89463D DE A0089463 D DEA0089463 D DE A0089463D DE 738407 C DE738407 C DE 738407C
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DE
Germany
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grid
carrier
sidebands
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arrangement according
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Expired
Application number
DEA89463D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Raoul Baranowsky
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/004Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude using discharge tubes

Landscapes

  • Amplitude Modulation (AREA)

Description

  • Anordnung zur Unterdrückung der Seitenbänder von modulierten Trägerströmen Bei der Übertragung von modulierten Trägerströmen werden im allgemeinen außer der Trägerfrequenz selbst noch ein oder beide Seitenbänder übertragen,- die durch Modulation der Trägerfrequenz mit den Modulationsfrequerizen entstanden sind. Dabei enthalten die Seitenbänder den eigentlichen Nachrichteninhalt und in der Empfangsstation wird normalerweise die Trägerwelle wieder demoduliert, indem ans, der Trägerfrequenz und dem einen oder beiden Seitenbändiern die Modulationsfrequenz selbst erzeugt wird. Für bestimmte Zwecke ist es jedoch zweckmäßig, eine Anordnung zu schaffen, die aus einer modulierten Trägerfrequenz wieder die reine Trägerfrequenz erzeugt, die also die Seitenbänder unterdrückt. Eine solche Unterdrückung der Seitenbänder kann an sich durch Filter vorgenommen werden, die nur die Trägerfrequenz selbst duichlassen und die Seitenbänder sperren. Derartige Filter sind in Trägerstromsystemen bekannt, bei denen ein Seitenband unterdrückt werden soll. Hierbei werden jedoch an die Filter sehr hohe Anforderungen gestellt, so daß für die Aussiehung einer Trägerfrequenz sehr hochwertige Filter erforderlich sind. Außerdem ist eine derartige- Aussiebung nur möglich, wenn sowohl die Trägerfrequenz als auch der Durchlaßbereich des Filters sehr konstant ist.
  • Demgegenüber wird gemäß der Erfindung eine Anordnung zur Unterdrückung der Seitenbänder vorgeschlagen, bei der die Trägerströme über Schaltmittel fließen, deren Kennlinie neben einem steigenden bzw. fallenden Teil Sättigungsbereiche aufweist und deren linearer Aussteuerbereich kleiner ist als die angelegte Trägerspannung. Schaltmittel mit einer derartigen Kennlinie sind an sich bereits bekannt. Zweckmäßig kann man hierfür Röhren verwenden, deren Kennlinie entsprechend gewählt ist. Der Sättigungsbereich der Röhrenkennlinien ist bereits dazu ausgenutzt worden, Amplituden der an das Gitter 'der Röhre gelegten Wechselspannung, die einen bestimmten Wert überschreiten, zu unterdrücken, wobei diese Amplitudenbegrenzung nicht nur zur Störbefreiung, sondern auch bereits dazu benutzt worden ist, zwei sich durch bestimmte Amplituden unterscheidende Modulationen eines Trägers zu trennen. Bei diesen bekannten Anordnungen. handelt es sich aber stets darum, nur die überschreitung eines bestimmten Modulationsgrades zu unterbinden. Im Gegensatz dazu soll durch die Erfindung jede Modulation des Trägers von diesem getrennt werden, so daß man den reinen Trägerstrom erhält.
  • Die Erfindung soll nun im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden.
  • Abb. i zeigt einen aus zwei Außenstationen A und D und zwei Verstärkerstationen B und C zusammengesetzten Sprechbezirk. Die Station A sendet den Träger T:, der in B und ebenso auch in Station C Ampfangen, verstärkt und eventuell demoduliert wird, während in der Außenstation D der Träger T, nur empfangen bzw. demoduliert wird. In der entgegengesetzten Richtung sendet die Station D den Träger T. entsprechend über die Verstärkerstationen B und C nach der Außenstation A.
  • Soll nun zum Beispiel, während A mit B ein` Gespräch führt, der Teilnehmer C mit -D sprechen können, so wird die Modulation von A im Verstärker von B in der durch die Erfindung angegebenen Weise unterdrückt, so daß der Verstärker von B nur den unmodulierten Träger T1 augsendet, der in C von neuem moduliert werden kann und in D empfangen wird. In, entgegengesetzter Richtung wird die vom Teilnehmer D herrührende Modulation in B oder noch zweckmäßiger in C unterdrückt, so daß der Teilnehmer in B den unmodulierten Träger von C neu modulieren kann.
  • Eine einfache Anordnung zur Unterdrükkung der Modulation einer Trägerfrequenzschwingung geht aus Abb. 2 und 3 hervor.
  • Die Röhre i besitzt eine ausgeprägte Sättigung, wie sie z. B. bei Röhren mit Wolf -ramkathodenOvorhanden ist. Es können aber auch ähnliche Kennlinien bei den üblichen Röhren ohne ausgesprochene Sättigung erzielt werden, wenn durch die Wahl geeigneter Anoden- und Gitterspannungen die Elektronenverteilung auf Gitter und Anode so gesteuert wird, daß von einer bestimmten positiven Gittervorspannung ab das starke Anwachsen des Gitterstromes ein weiteres Anwachsen des Anodenstromes verhindert. Wichtig ist hierbei, daß der dann auftretende Gitterstrom keine oder eine nur geringe Verlagerung des Arbeitspunktes auf der Kennlinie verursacht. Hochohmige Gitterwiderstände müssen auf diesem Grunde vermieden werden.
  • Der lineare Aussteuerbereich einer solchen Röhre muß kleiner sein als die maximale Steuerspannung. Wird dem Gitter einer solchen Röhre eine modulierte Trägerfrequenzspannung zugeführt, so erzielt man, wenn durch Wahl einer geeigneten Größe der Gitterwechselspannung die Umhüllenden der modulierten Schwingung nicht aus dem Sättigungsbereich und aus dem Sperrbereich der Kennlinie herausschwingen, einen Anodenstrom bzw. eine Gitterwechselspannung für die folgende Verstärkerröhre 2 von der Form der Kurve in Abb. 3 b. In dieser Spannung sind außer der Grundwelle noch Oberwellen dieser Grundwelle und Niederfrequenzteile enthalten, die in der modulierten Schwingung vorhandenen Seitenbandfrequenzen dagegen praktisch nicht mehr. Durch Verstärkung und Siebung der Grundwelle erhält man am Ausgang des Verstärkers die unmodulierte Trägerfrequenz. Sollte noch eine geringe Restmodulation vorhanden sein, so kann durch eine Reihenschaltung derartiger Anordnungen dieser Rest noch vollkommen beseitigt werden.
  • Die für die Kurve (Abb.3b) maßgebende Kennlinie ist in Wirklichkeit nicht die statische i"/U, Kennlinie, sondern die Arbeitskennlinie der Röhre i. Sie stimmt nur dann mit der statischen Kennlinie überein, wenn die Anodenrückwirkung zu vernachlässigen ist, z. B. bei Schirmgitterröhren oder wenn der Anodenwiderstand vernachlässigbar klein wird, wie in Abb.2, wo der Anodenwiderstand durch ein auf die Trägerfrequenz abgestimmtes Kurzschlußglied L, C, klein gehalten 'wird.
  • Die Anordnung der Abb.2 zeigt eine Röhre i, in der die Unterdrückung der Seitenbänder erfolgt, und eine Verstärkerröhre 2, in der der Trägerstrom ohne Seitenbänder verstärkt wird. Die Röhre i mag eine Gitterspannungsanodenstromkennlinie aufweisen, wie sie in Abb. 3 a für den Anodenstrom i" angegeben ist. Im negativen Bereich der Gitterspannung fließt dabei zunächst praktisch kein Strom, während von einer bestimmten Gitterspannung an der Strom annähernd linear mit der Gitterspannung ansteigt und etwa bei der Gitterspannung Null in die Sättigung übergeht. Der Gitters.pannungsbereich, in dem ein linearer Anstieg des Stromes erfolgt, muß dabei so gewählt sein, daß auch bei der maximalen Modulation des Trägers dieser Bereich immer voll angesteuert wird, so daß die Amplitudenschwankungen des Trägers außerhalb dieses* lineären Bereiches liegen.
  • Die modulierte Gitterspannung rig", wird mit einer entsprechenden Amplitude an das Gitter der Röhre i gelegt. Dadurch wird im Anodenkreis der Röhre an dem Schwingungskreis, der aus dem Kondensator Cl und der Induktivität L1 besteht, eine Spannung erzeugt, wie sie in Abb.3b dargestellt ist. Diese Spannung enthält zunächst außer der Trägerspannung selbst noch verschiedene Oberwellen der Trägerspannung und außerdem die Modulationsfrequenz selbst sowie Oberwellen von ihr. Dagegen sind die Seitenbänder der Trägerfrequenz weitgehend unterdrückt. Da der Schwingungskreis auf die Trägerfrequenz selbst abgestimmt ist, entsteht an der Spüle L, im wesentlichen nur die Trägerspannung u,., die nicht mehr moduliert ist. Diese wird in der Röhre 2 in bekannter Weise verstärkt, gegebenenfalls von neuem moduliert und über den Ausgangskreis L2 C2 als Ausgangsspannung rt" zu den weiteren Stationen ausgesandt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: " i. Anordnung zur Unterdrückung der Seitenbänder von modulierten Trägerströmen, dadurch gekennzeichnet; daß die Trägerströme über Schaltmittel fließen; deren Kennlinie neben einem steigenden bzw. fallenden Teil Sättigungsbereiche aufweist -und deren linearer Aussteuerbereich kleiner ist -als die angelegte Trägerspannung.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daQ als Schaltmittel Rühren verwendet werden, deren Kennlinie. so eingestellt ist,: daß der lineare Aussteuerbereich kleiner ist als die maximale Steuerspannung.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von derart niedrigohmigen Gitterwiderständen, daß ein etwaiger Gitterstrom keine oder eine nur geringe Verschiebung des Arbeitspunktes auf der Kennlinie verursacht. q..
  4. Anordnung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verkleinerung der Anodenrückwirkung Schirmgitterröhren verwendet werden oder daß die Anodenwiderstände klein gehalten -werden.
  5. 5. Anordnung nach einem der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Kennlinie bei Verwendung von Röhren durch Veränderung der Gitter- und Anodenspannungen erfolgt.
DEA89463D 1937-02-07 1937-02-07 Anordnung zur Unterdrueckung der Seitenbaender von modulierten Traegerstroemen Expired DE738407C (de)

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