DE737335C - Zug- und Stossvorrichtung fuer Wagen, insbesondere Schienenfoerderwagen - Google Patents

Zug- und Stossvorrichtung fuer Wagen, insbesondere Schienenfoerderwagen

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Publication number
DE737335C
DE737335C DEST58870D DEST058870D DE737335C DE 737335 C DE737335 C DE 737335C DE ST58870 D DEST58870 D DE ST58870D DE ST058870 D DEST058870 D DE ST058870D DE 737335 C DE737335 C DE 737335C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction
wagons
pulling
pushing device
bodies
Prior art date
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Expired
Application number
DEST58870D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Doering
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stahlwerke Brueninghaus GmbH
Original Assignee
Stahlwerke Brueninghaus GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G9/00Draw-gear
    • B61G9/04Draw-gear combined with buffing appliances
    • B61G9/10Draw-gear combined with buffing appliances with separate mechanical friction shock-absorbers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

  • Zug- und Stoßvorrichtung für Wagen, insbesondere Schienenförderwagen Es sind Zug- und Stoßvorrichtungen für Schienenfahrzeuge bekannt mit unter Federdruck stehenden drehbaren Reibkörpern mit zylindrischen Reibflächen. Hierbei sind die Reibkörper halbschalenförmig ausgebildet; sie reiben in entsprechend ausgehöhltenReibschalen. Die Federn greifen an dem einen Ende des Reibkörpers an, während die Druckstempel am anderen Ende aufsitzen, wobei sich wiederum. die Federn mit ihren Enden an den Druckstempeln abstützen. Beim Abfangen von Stößen wird der halbschalenförmige Reibkörper gedreht, wodurch die Feder sowohl durch die Drehbewegung der Schale als auch durch die Vorwärtsbewegung des Druckstempels zusammengedrückt wird. Die Zus.ammend'rückung der Feder ist somit etwa doppelt so groß wie der Stempelweg. Durch diese übermäßige Zusammendrückung der Feder kann die bekannte Vorrichtung den Stoß nicht sanft auffangen. Es ist ferner eine Stoßvorrichtung mit unter Federdruck stehenden drehbaren Reibkörpern mit zylindrischen Reibflächen bekannt, bei der die Feder zwischen den um einen Zapfen drehbaren Reibkörpern angeordnet ist. Hierbei läßt sich eine nur sehr kleine Feder verwenden.
  • Die Erfindung vermeidet die Nachteile dieser bekannten Vorrichtungen dadurch; daß die als Vollzylinder ausgebildeten Reibkörper zwischen unter Federdruck stehenden ortsfesten Reibschalen eingebettet sind und von an ihrem Umfang angreifenden, am Pufferkörper angebrachten Zapfen gedreht werden.
  • Der in den Reibkörper eingreifende Zapfen kann ohne Spiel gelagert sein. Man kann jedoch mit Bedacht Spiel einschalten, wodurch der Vorteil erreicht wird, daß zunächst die Federn allein wirken und dann anschließend der Stoß durch Reibung verzehrt wird. Für Zug- und Stoßvorrichtungen mit lotrecht stehenden Zapfen und Reibkörpern wird zweckmäßig der Puffer durch die Reibkörper und die in den Reibkörper eingreifenden Zapfen seitlich geführt.
  • Weitere Vorteile der Ausbildung nach der Erfindung sind darin zu sehen, daß infolge des geringen Federdruckes und der durch die Ausbildung der Reibkörper als Vollzylinder vergrößerten Reibfläche der Verschleiß sehr gering ist. Die Bauart ist für dien rauhen Bergbaubetrieb einfach, und die demn Verschluß unterworfenen Teile lassen sich leicht und schnell auswechseln.
  • In der Abbildung ist ,eine Ausführungsform nach der Erfindung dargestellt. Zwischen den Federn i und dem Untergestell 2 des Wagens sind vollzylindrische Reibkörper 3 angeordnet, die zwischen zwei ortsfest am Untergestell gelagerten Reibschalen q. und 5 .eingebettet sind, die durch die Federspannung gegen die Reibkörper 3 gedrückt werden. Der Pufferkörper 7 ist mit den zylindrischen Reibkörpern 3 über amn Pufferkörper befestigte Zapfen 6 gekuppelt, so daß. beim Hinundherbewegen des Pufferkörpers 7 die zylindrischen Reibkörper 3 von den an ihrem Umfang eingreifenden Zapfen 6 gedreht werden. Je größer die Federspannung wird, um so größer wird auch die Reibung. Durch die durchgehende Zugstange S, die die Federn i der beiden Wagenstirnseiten vorspannt, kann die erwünschte Reibarbeit eingestellt werden. Durch die dargestellte Anordnung der Reibkörper 3 ist ein seitliches Schwenken des Puffers gut möglich.
  • Diese Einrichtung kann natürlich auch nur für Stoßpuffer, also ohne Zugvorrichtung, verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zug- und Stoßvorrichtung für Wagen, insbesondere Schienenförderwagen, mit unter Federdruck stehenden drehbaren Reibkörpern mit zylindrischen Reibflächen, dadurch gekennzeichnet, daß die als Vollzylinder ausgebildeten Reibkörper (3) zwischen unter Federdruck stehenden ortsfesten Reibschalen (q., 5) eingebettet sind und von an ihrem Umfang eingreifenden, am, Pufferkörper (?) angebrachten Zapfen (6) gedreht werden.
  2. 2. Zug- und Stoßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (6) mit Spiel in den zylindrischen Reibkörper (3) eingreift.
  3. 3. Zug- und Stoßvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2 mit lotrecht stehenden Zapfen und Reibkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß der Puffer (7) durch die Reibkörper (3) und die in die Reibkörper (3) eingreifenden Zapfen (6) seitlich geführt ist.
DEST58870D 1939-07-06 1939-07-06 Zug- und Stossvorrichtung fuer Wagen, insbesondere Schienenfoerderwagen Expired DE737335C (de)

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