DE737066C - Schleppmaschine fuer Wasserfahrzeuge - Google Patents
Schleppmaschine fuer WasserfahrzeugeInfo
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- DE737066C DE737066C DES143417D DES0143417D DE737066C DE 737066 C DE737066 C DE 737066C DE S143417 D DES143417 D DE S143417D DE S0143417 D DES0143417 D DE S0143417D DE 737066 C DE737066 C DE 737066C
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- Germany
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- track
- machine
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C13/00—Locomotives or motor railcars characterised by their application to special systems or purposes
- B61C13/02—Locomotives or motor railcars characterised by their application to special systems or purposes for towing or transporting ships or for like special purposes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hydraulic Turbines (AREA)
Description
- Schleppmaschine für Wasserfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf Schleppmaschinen oder Schleppkatzen für die Bewegung von Schiffen in Schleusen, an Molen oder ähnlichen Anlagen. Die Maschine bewegt sich dabei auf einem Gleis dadurch, daß eine zwischen den Schienen verlegte Kette oder ein entsprechend angeordnetes, an den Enden fest verankertes Seil darübergeleitet wird. In die Kette greift ein von einem Motor angetriebenes Zahnrad an, oder das Seil wird um eine entsprechend angetriebene Trommel geführt. Bisher ist die Gleiskette oder das Seil in der mittleren Längsachse der Maschine über diese geführt worden, während das mit dem Schiff verbundene Schlepptau ebenfalls in dieser Linie oder auch an einem an der Wasserseite der Maschine gelegenen Punkt in diese eingeführt oder daran befestigt wurde. Da der Widerstand des geschleppten Schiffes schräg zur Gleisachse an der Maschine eingreift, tritt ein Verschwenken der Maschine in waagerechter Ebene auf, so daß die Spurkränze zweier übereck befindlicher Räder der Schleppmaschine in entgegengesetzte Richtung gegen die Schienen angedrückt werden, woraus sich eine erhebliche Schienenbeanspruchung und Spurkranzabnutzung ergibt. Ferner ist bei derartigen Maschinen zu beachten, daß durch den einseitigen Zug des Schlepptaus ein Kippen der Maschine um die auf der Wasserseite gelegenen Räder auftreten kann.
- Gemäß der Erfindung wird das besonders schädliche Schrägstellen zur Gleisachse für Schleppmaschinen, bei denen das Schlepptau an der Wasserseite in die Maschine eingeführt oder sonst daran befestigt wird, dadurch vermieden, daß die Gleiskette oder das Gleisseil, an denen sich die Maschine durch Motorkraft vorwärts zieht, nicht in Gleismitte, sondern zwischen der Mittellinie der Gleisanlage und der Schiene an der Wasserseite verlegt ist. Es können auf diese Weise für eine bestimmte Belastung, zweckmäßig die Höchstbelastung des Schlepptaus, das durch das Schlepptau und das durch den Ketten- oder Seilzug ausgeübte Verschwenkungsmoment-gegenseitig annähernd ausgeglichen werden, so daß die Schleppmaschine fast stets parallel zum Gleis steht und dadurch die Radflansch-und die seitliche Schienenbeanspruchung im Vergleich zu den bekannten Anordnungen stark vermindert werden.
- In der Zeichnung ist in den Fig. i und eine Schleppkatze für das Verholen von Schiffen in einer Schleuse in Seiten- und Oberansicht dargestellt. Auf einem Wagen, dessen Rahmen auf zwei Räderpaaren rI, r. und r-;, r4 läuft, sind der Antriebsmotor m, ein Übersetzungsgetriebe u und die nötigen Bedienungsteile, wie der Steuerschalters und die Bremse b, angeordnet, und zwar in solcher Weise, daß der Schwerpunkt der ganzen Maschine möglichst nach der Landseite zu, und zwar zwischen der Mittellinie des Wagens und den landseitigen Rädern, liegt. Das Getriebe ist mit einem Zahnrad a, gekuppelt, über das eine zwischen den Schienen 1 angeordnete, an den Enden befestigte Kette k geführt ist, -in der sich der Wagen bei Drehung des Zahnrades a entlang zieht. Die Kette verläuft zwischen der Mittellinie des Gleises und der an der Wasserseite gelegenen Schiene, und zwar beträgt bei einer praktischen Ausführungsform der Kettenabstand von der Schiene etwa t; ; des Abstandes zwischen Schiene und Gleismittellinie. Das Schlepptau t ist durch eine seitlich angebrachte Düse d eingeführt und mit seinem festen Ende auf eine quer zur Schleppmaschine angeordnete drehbare "Trommel o aufgewickelt.
- Die seitliche Anordnung der Kette hat außer der Verringerung der schädlichen Vetschwenkungsmomente auch den Vorteil, daß der Motorur und sein L bersetztingsgetriebe u in bequemerer Weise angeordnet werden können, als wenn die Kette über die Mittellinie des Wagens verläuft und daß dabei gleichzeitig durch die landseitige Anordnung das Querkippmoment der 'Maschine vermindert wird. Die günstigste Anordnung der -Gleiskette oder des Gleisseiles hängt jeweil von der Zugkraft bzw. Belastung der Treidelmaschine, deren Gewicht, dem Abstand dur Schienen und der Räder voneinander und von dem durchschnittlichen Angriffswinkel des Schlepptaues ab.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schleppmaschine für Wasserfahrzeuge, die sich an einem in) Gleis liegenden Seil oder einer Kette vorwärts zieht und deren Schleppseil an der Wasserseite eingeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die von dein einseitig angreifenden Schlepptau bewirkte der Maschine zum Gleis durch Anordnung der Gleiskette oder des Gleisseiles zwischen der Mittellinie des Gleises und der wasser seitigen Schiene für die maximale Schleppbelastung im wesentlichen ausgeglichhen wird, so daß die Spurkränze nicht ständig an den Schienenköpfen anlaufen. a. Schleppmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kippmoment der Maschine um die wasserseitige Schiene dadurch ausgeglichen ist, daß das Übersetzungsgetriebe, der Motor-und der Steuerschalter nach der Landseite des Maschihinenralinie-ns zti tins5-ninietri"i-li angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES143417D DE737066C (de) | 1940-12-21 | 1940-12-21 | Schleppmaschine fuer Wasserfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES143417D DE737066C (de) | 1940-12-21 | 1940-12-21 | Schleppmaschine fuer Wasserfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE737066C true DE737066C (de) | 1943-07-05 |
Family
ID=7541952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES143417D Expired DE737066C (de) | 1940-12-21 | 1940-12-21 | Schleppmaschine fuer Wasserfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE737066C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1989011410A1 (en) * | 1988-05-24 | 1989-11-30 | Teco-Systems Oy | A device for displacing railway carriages |
| DE3990530T1 (de) * | 1988-05-24 | 1991-04-25 | Teco Systems Oy | Einrichtung zum verschieben von eisenbahnwaggons |
-
1940
- 1940-12-21 DE DES143417D patent/DE737066C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1989011410A1 (en) * | 1988-05-24 | 1989-11-30 | Teco-Systems Oy | A device for displacing railway carriages |
| DE3990530T1 (de) * | 1988-05-24 | 1991-04-25 | Teco Systems Oy | Einrichtung zum verschieben von eisenbahnwaggons |
| AT396451B (de) * | 1988-05-24 | 1993-09-27 | Teco Systems Oy | Einrichtung zum verschieben von eisenbahnwaggons |
| DE3990530C2 (de) * | 1988-05-24 | 1998-12-10 | Teco Systems Oy | Einrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwaggons |
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