DE736176C - Hydraulisch betriebene Werkzeugmaschine zur Anpassung des Foerderdruckes an den jeweils erforderlichen Arbeitsdruck - Google Patents
Hydraulisch betriebene Werkzeugmaschine zur Anpassung des Foerderdruckes an den jeweils erforderlichen ArbeitsdruckInfo
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- DE736176C DE736176C DEK152605D DEK0152605D DE736176C DE 736176 C DE736176 C DE 736176C DE K152605 D DEK152605 D DE K152605D DE K0152605 D DEK0152605 D DE K0152605D DE 736176 C DE736176 C DE 736176C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B47/00—Drives or gearings; Equipment therefor
- B24B47/02—Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables
- B24B47/06—Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables by liquid or gas pressure only
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Description
- Hydraulisch betriebene Werkzeugmaschine zur Anpassung des Förderdruckes an den jeweils erforderlichen Arbeitsdruck Zur Anpassung des hydraulischen Antriebs von Werkzeugmaschinen an die jeweiligen Arbeitsbedingungen ist es bekannt, dem Arbeitstisch mehrere Zylinder zuzuordnen, die wa'(il.-weis@e !einzeln oder gemeinsam von seiner Pumpe bei gleicher Fördermenge und gleichem Druck gespeist werden, wie auch Antriebe bekannt sind, bei denen ein Zylinder wahlweise an zwei oder mehrere Pumpen angeschlossen wird. Neben diesen eine umständliche Bauart ergebenden Ausführungen, deren Steuerung von Hand .erfolgt, sehen andere Lösungen den Einbau eines Differentialüberstromventils in einer von der Druckleitung abgezweigten Abflußleitung vor, durch das selbsttätig eine Anpassung an den jeweils erforderlichen Arbeitsdruck bewirkt wird. Diese Ventile arbeiten jedoch ohne Sicherheit und sind daher nur für einen bestimmten Druckbereich brauchbar. Wenn hier durch übermäßigen Druckanstieg, wie etwa beim Anfahren der Maschine, der Abfluß vollkommen geschlosmen wird, können die Leitungen gesprengt werden, wenn nicht der Widerstand des Tisches zuvor gebrochen ist.
- Die Erfindung betrifft nun bei hydraulisch betriebenen Werkzeugmaschinen. mit einer Pumpe unveränderlicher Liefermenge ein:eeinfache Einrichtung, die die Möglichkeit gibt, einen vorübergehenden Druckanstieg in der Förderleitung herbeizuführen, sofern der normale Hö:chstb:etriebsdruck nicht ausreichen sollte, den Arbeitstisch oder Schlitten zum Anfahren zu bringen. Die neue Einrichtung besteht aus einem in der Abflußleitung des überdruckventils eingebauten Absperrorgan, das unter der Wirkung des Arbeitsdruckes in Offenstellung gehalten und mittels eines Handgriffies entgegen dem Arbeitsdruck zeitweilig in Schließstellung verschoben und gehalten werden kann. Das Absperrorgan kann beispielsweise aus einem in einem Zylinder verschiebbaren Kolben bestehen, der derart in die Abflußleitung eingeschaltet ist, daß der E aß, und der Auslaß versü inh tzt zueinander" auf der gleichen Kolbenseite liegen. Durch das dem Zylinder zuströmende Arbeitsmittel wird der Kolben in einer den Ein- und Auslaß freigebenden Lage gehalten. Zum Anfahren der Maschine wird der Kolben zum Abschluß des Auslasses von Hand vorgezogen, so daß der Druck in der Förderleitung über den Betriebsdruck ansteigt. Nach erfolgtem Anlauf der Maschine wird die Zugstange des Kolbens losgelassen, worauf dieser unter dem Druck des Arbeitsmittels in die den Auslaß des Zylinders wieder freigebenden Ruhelage zurückgeht.
- Die neue Einrichtung hat neben ihrer Einfachheit noch den weiteren Vorteil, d.aß dem Druckanstieg eine von dem Festhaltevermögen der Hand bestimmte Grenze gesetzt ist. Das neue Absperrglied wirkt somit auch ,als Sich:erheitsventil, das vor einem das Bersten der Leitungen bewirkenden überdruck zwangsweise geöffnet wird. Da das Kolbenventil in der Absperrlage nicht feststellbar ist, wird auch jeder gefährliche Druckanstieg vermieden.
- Der Erfindungsgegenstand ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen Fig. i das Leitungsschema eines hydraulischen Tischantriebs und Fig. 2 und 3 das Absperrorgan in öffnungs-und Schließstellung.
- In Fig. i ist der Arbeitstisch i erkennbar, welcher mittels des im Zylinder 2 hin und her gehenden Kolbens 3 und der Kolbenstange 4. bewegt wird. Eine Pumpe 5 mit unveränderlicher Fördermenge saugt die Flüssiglseit aus dem Behälter 6 und drückt sie durch Leitung 7 dem Steuergehäuse 8 zu, von hier aus wird die Triebflüssigkeit wechselseitig durch die Leitung 9 und i o dem Zylinder 2 zu- bzw. abgeführt. Vom Steuergch'itise S fließt die verbrauchte Flüssigkeit durch Leii i zum Behälter 6 zurück. Die am -\r-.wt'tstisch i befindlichen L'mstcucrlcnaggell i c @vöilziehen über den L"msteuerhebel 15 die Unisteuerung. In die Rückflußleitung 14. ist ein Überdruckventil 15 und das erfindungsgeniäf.;u Anlaufventil, 16 eingebaut, welches mit dein Handgriff 1,^ betätigt «-erden kann. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, kann die vom Überdruckventil kommende, nicht benötigte Triebflüssigkeit ungehindert abfließen, da der Kolben iS in seiner linken Endlage die Leitunken 14. und i.17 frei läßt. `Will man nun den stehenden Arbeitstisch zum Anlauf bringen. so ist der Kolben 18 "in die in Fig. 3 gezeigte Lage zu verschieben, der Arbeitsdruck steigt sofort sehr stark in die Hölle, und der Arbeitstisch wird ohne heiteres anlaufen. Sobald sich der Arbeitstisch bewegt, gibt man den Kolben 18 frei, und der Flüssigkeitsstroill schiebt diesen wieder in die in Fig. a ge- zeigte linke Endlage.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hydraulisch betriebene Werkzeugmaschine mit einer Pumpe unveränderlicher Liefermenge, mit einem Überdruckventil in der zum Steuerventil führenden Leitung -Lind mit einer Einrichtung zur Anpassung des Förderdruckes an den jeweils erforderlichen, von Bewegungswiderständen t1. dgl. abhängigen Arbeitsdruck, dadurch gekennzeichnet, daß zum leichten. und betriebssicheren Anlauf des Arbeitstisches oder des Schlittens (i-) in der Abflußleitung (14) des überdruckventils (15i ein Sperrorgan (16) eingebaut ist, das unter der Wirkung des Arbeitsdruckes in der Oltenstellung (F!-. 2 1 gehalten und mittels eines Handgriffs (17i entgegen dem Arl)citsdruck-zeitweilig in Schließstellung (Fig. 3 verschoben und gehalten werden h"knil.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK152605D DE736176C (de) | 1938-11-26 | 1938-11-26 | Hydraulisch betriebene Werkzeugmaschine zur Anpassung des Foerderdruckes an den jeweils erforderlichen Arbeitsdruck |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK152605D DE736176C (de) | 1938-11-26 | 1938-11-26 | Hydraulisch betriebene Werkzeugmaschine zur Anpassung des Foerderdruckes an den jeweils erforderlichen Arbeitsdruck |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE736176C true DE736176C (de) | 1943-06-09 |
Family
ID=7252634
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK152605D Expired DE736176C (de) | 1938-11-26 | 1938-11-26 | Hydraulisch betriebene Werkzeugmaschine zur Anpassung des Foerderdruckes an den jeweils erforderlichen Arbeitsdruck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE736176C (de) |
-
1938
- 1938-11-26 DE DEK152605D patent/DE736176C/de not_active Expired
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