DE736103C - Vorrichtung fuer spektralanalytische Untersuchungen - Google Patents

Vorrichtung fuer spektralanalytische Untersuchungen

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DE736103C
DE736103C DEM151159D DEM0151159D DE736103C DE 736103 C DE736103 C DE 736103C DE M151159 D DEM151159 D DE M151159D DE M0151159 D DEM0151159 D DE M0151159D DE 736103 C DE736103 C DE 736103C
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DE
Germany
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radio
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disc
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switch
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DEM151159D
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English (en)
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Otto Essewein
Dr-Ing Franz Wolbank
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GEA Group AG
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Metallgesellschaft AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J3/00Spectrometry; Spectrophotometry; Monochromators; Measuring colours
    • G01J3/02Details
    • GPHYSICS
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    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J3/00Spectrometry; Spectrophotometry; Monochromators; Measuring colours
    • G01J3/02Details
    • G01J3/027Control of working procedures of a spectrometer; Failure detection; Bandwidth calculation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Vorrichtung für spektralanalytische Untersuchungen Bei der praktischen Ausführung von quantitativen Spektralanalysen sowie auch bei der Vornahme von Untersuchungen auf diesem Gebiet ergibt sich zumeist die Notwendigkeit, eine größere Zahl von Spektren unter genau den gleichen Bedingungen auf eine Photoplatte aufzunehmen. Außer der eigentlichen Einhaltung der Belichtungszeit muß hier noch auf eine genaue optische Einstellung, die zumeist mit Hilfe einer Projektionseinrichtung vorgenommen wird, ferner auf dieAufrecliterhaltung der elektrischen Verhältnisse bei der Entladung und ganz besonders auf Beibehaltung einer gewissen Einwirkungszeit der Entladung geachtet werden, die erst eine Stabilisierung der Spektren herbeiführen soll, bevor die eigentliche Belichtung der Photoplatte einsetzen darf. Es wiederholen sich somit zahlreiche Arbeitsvorgänge ständig und erfordern daher viel Åufmerksamkeit.
  • Die Steuerung der Einzelvorgänge durch ein selbsttätig arbeitendes Gerät ist somit im Hinblick auf eine vorteilhaft vorzunehmende Entlastung des Beobachters empfehlenswert. Die Benutzung eines solchen Gerätes gestattet ferner, die Aufmerksamkeit während dieser Zeit wichtigeren Dingen zuwenden zu können. Es ist außerdem von größter Bedeutung, wenn zwecks Erzielung einer möglichst großen Genauigkeit und Zuverlässiglreit der Ergebnisse ein weitgehend selbsttätiges Arbeiten der Vorrichtung Anwendung findet. Selbsttätig arbeitende Zeitschaltgeräte sind bekannt. Die Wirkungsweise derselben beruht im wesentlichen, auf der Verwendung elektrischer Vorrichtungen der FernmeldeteChnik.
  • - Nach vorausgehender Einstellung der Vor funk- und Belichtungszeit erfolgt bei den bekannten Geräten der Ablauf der Einzelvorgänge -unter Benutzung von Drehwählern, wie sie in selbsttätig arbeitenden Pernsprechanlagen Yenvendung finden, und mittels anderer Schalteinrichtungen, durch welche Anfang und Ende der aufeinanderfolgenden Vorgänge überwacht werden. Derartige Einrichtungen erfordern aber einen sehr hohen Kostenaufwand und beanspruchen zu ihrer Unterbringung einen verhältnismäßig großen Raum. Außerdem ist ihre Inbetriebnahme insofern ùmständlich, als Vorsorge getroffen werden muß, die für die Spektralanalyse benutzte Wechselstromspannung von 110 oder 220 Volt auf niedrigere Gleichstromspannungen herabzusetzen.
  • Die aus verhältnismäßig sehr vielen Einzelteilen zusammengesetzte bekannte Vorrichturig schien bisher durch ein rnechanisch wirkendes Zeitschaltgerät nicht ersetzbar. Daher entschied sich die Fachwelt dafür, eine Vorrichtung zu bauen, die auf der erwähnten elektrischen Grundlage arbeitet. In dem einschlägigen Schrifttum findet sich fernerhin auch der Hinweis, daß die aufgestellten Forderungen, denen ein derartiges Zeitschaltgerät genügen muß, sich durch eine rein mechanische Bauweise vermutlich nicht leicht erfüllen ließen. Entgegen dieser in Fachkreisen vertretenen Auffassung ist es aber gelungen, ein Gerät zu schaffen, das die gestellten Aufgaben auf mechanischem Wege in einfacher Weise löst und sich mit einem auffällig geringen Aufwand an Ausrüstung und Herstellungszeit begnügt, ohne dem bekannten elektrischen Zeitschaltgerät in seiner Leistungsfähigkeit nachzustehen.
  • Erfindungsgemäß ist bei einer Vorrichtung für spektralanalytische Untersuchungen, bei der die wählbaren Vorgänge selbsttätig aufeinanderfolgen und überwacht werden, eine Anordnung getroffen, die aus je einer vorzugsweise verzahnten, unter Einwirkung von Spannkräften stehenden Scheibe besteht, die für den Ablauf der Vorfunli- und Belichtungszeit derart vorgesehen sind, daß die iiber eine Kupplung angetriebene Vorfunkscheibe nach Ablauf der Vorfunkzeit eine weitere Kupplung betätigt, welche die Belichtungsscheibe in Bewegung setzt, und daß die beiden Scheiben während ihrer Tätigkeit Arbeits-bzw. Schaltvorgänge ausführen, um nach Ablatif des Arbeitsplanes mindestens die Zeitschalteinrichtung mit den dazugehörigen elektrischen Stromkreisen abzuschalten und die ganze Einrichtung selbsttätig wieder in die Ausgangsstellung zu bringen.
  • Weitere Verbesserungen und Ausgestaltungen dieser Erfindung bilden den Inhalt der Ansprüche 2 bis S.
  • Die Abbildung stellt ein nusführungsbeispiel dar; Ein Synchronmotor a, dessen Welle in der Minute einmal umläuft, treibt über eine Kupplung b und ein Ritzel c die Vorfunkscheibe d an. Wenn die Kupplung b geöffnet ist, wird die Vorfunkscheibe unter der Einwirkung einer Feder e veranlaßt, sich auf ihrer Achse bis zu einem ^schlag entgegengesetzt der Antriebsrichtung des Motors zu drehen. Der Anschlage ist verstellbar, so daß hierdurch die Zeitscheibe d je nach Stellung des Anschlages verschieden lange Wege zurücklegen muß, um in ihre Arbeitsstellung zu gelangen. Auf diese Weise ergibt sich die Möglichkeit zu einer stufenlosen Einstellung der Vorfunkzeit. Die Vorfunkscheibe d trägt ferner einen federnden Anschlags, der nach Ablauf der eingestellten Vorfunkzeit einen Hebel im mitnimmt, dessen Drehpunkt? in die Welle der Belichtungsscheibe k gelegt ist. Der Hebel bringt mit seinem anderen freien Ende eine gezahnte Zwischenscheibe m mit einem Ritzel 11 in Eingriff, so daß die Bewegung des Motors über das letztere und über die Zwischenscheibe in die Belichtungsscheibe k engegengesetzt der Spannkraft einerFedero bewegt, bis die Belichtungszeit abgelaufen ist und ein Anschlag p an der'Zwischenscheibe rn zwe Schalter öffnet. Bevor diese mechanische Kupplung durch den Hebel herbeigeführt wird, und ein Antrieb der Belichtungsscheibe k erfolgt, war von der Feder o diese bis zu einem Anschlag q der Belichtungszeiteinstellung zurückgedreht worden. Die wählbare Einstellung der Belichtungszeit.erfolgt durch Verstellung des Anschlages q.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung wird nachstehend geschildert: Die Vorfunk- und Belichtungszeit wird bei r und s von vornherein eingestellt. Beide Zeiten können beispielsweise gemeinsam maximal 8 Minuten betragen. Ihre Einstellung erfolgt auf einer Skala, die mit einer Minuten- und Sekundeneinteilung versehen ist. Der Einschaltdruckknopf I wird nun betätigt und bewirkt das Zustandekommen eines -Stromkreises,, indem der Strom von der Netzklemme S seinen Weg über die Leitungen 2 bis 6 nimmt, wobei er die Spule 7 eines Schaltscliützes durchfließt und zur Netzklemme T zurückkehrt. Der Schaltschütz legt den Hauptschalter 8 ein.
  • Gleichzeitig wird ein Selbsthaltestronkreis geschlossen, so daß die Spule 7 auch bei inzwischen wieder geöffnetem Einschaltdruckknopf I an Spannung liegenbleibt. Der Selbsthaltestromkreis verläuft von S über die Leitungen 2 .und 3 nach 9 und über die geschlossene Kontaktl)rücke 10 des Aus schalters zur Leitung und von da durch die Leitungen 12 und I3 zu einem geschlossen gehaltenen Schalter 14 und über die Leitungen 15 und I6' sowie über das vorher eingelegte Schaltstück I7 des Hauptsdialters 8 und von da aus durch die Leitung in die Spule 7 und die Leitung 6 zur Netzklemme T zurück.
  • Durch das Einlegen des Schalters 8 werden ein Funkenerzeuger 19 und der Synchronmotore an Spannung gelegt und in Betrieb gesetzt. Außerdem wird die Kupplung b zwischen der Motorwelle 20 und der Antriebwelle 21 eingerückt. Der hierbei zustande kommende Stromkreis verläuft von der Netzklemme T aus zum Knotenpunkt 22, durch die Leitung 23, ferner durch die Spule 24 der Kupplung b, die elektromagnetisch betrieben wird, und von da aus weiter durch die Leitung 25 über einen geschlossenen Schalter 26 durch die Leitungen 27 bis 29, ferner über einen weiteren Schalter 30, von da aus über die Leitungen 3I und 32 und den Hauptschalter sowie über die Leitung 2 zur Netzklemme S zurück. Die Spule 24 bewirkt außerdem das Schließen eines parallel zum Schalter 26 gelegten Schalters 33, der in einen Zweigstromkreis 34 eingeordnet ist.
  • Der Zweck desselben ergibt sich aus der Wirkungsweise der Einrichtung; Wie bereits erwähnt worden ist, wird im spannungslosen Zustand des Gerätes die Vor£unkscheibe d unter der Einwirkung der Feder e gedreht.
  • Diese Drehung erfolgt so lange, bis der-Anschlagt erreicht ist. Dieser Weg ist durch die eingestellte Vorfunkzeit bestimmt, je nachdem wie weit der Anschlag g der Vorfunkscheibe d gegenüber dem Einrückpunkt der Belichtungsscheibe k zurückgestellt wurde.
  • Nach dem Einschalten dutch Betätigen des -D-rucklrnopfes I wird zunächst die Vorfunkscheibe d durch das Ritzel c fm Sinne der Pfeilrichtung t bewegt und damit der Schalter 26 geöffnet. Hierdurch würde ohne ~Zweigstromkreis 34 die KupplungsspuleW24 entregt und die Getriebewelle 2I abgeschaltet werden. Um dies zu vermeiden, ist der Zweigstromkreis vorgesehen. Der Schalter 26 ist nun keineswegs überflüssig, sondern hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß nach abgelaufenem Arbeitsplan zwecks Wiederholung desselben die Vorfunkscheibe wieder vollständig in die Anfangslage gedreht sein muß, da andernfalls ein Kontaktschluß bei 26 nicht möglich ist und die Spule 24 keine Erregung erhalten kann.
  • Nach Ablauf der eingestellten Vorfunkzeit trifft der Anschlag g der Vorfunkscheibe auf den Hebels und dreht ihn, bis sein freies Ende einen Schalter 35 öffnet, wodurch der bisher vorhandene Stromkreis für die Lampe 36 des Projektion s'apparates unterbrochen wird. Durch die Bewegung- des Hebels kommt das Zwischenrad iii mit dem Ritzel ii in Eingriff und wird in der Pfeilrichtung u gedreht. Indem die Zwischenscheibe mit der Belichtungsscheibe k kämmt, erfährt die- letztere eine Drehung entgegen dem von der Feder o angestrebten Drehsinn. Die Bewegungsrichtung von k ist durch die Pfeilrichtung v kenntlich gemacht. Durch die Bewegung der Belichtungsscheibe k wird ein weiterer Anschlag q, der in der gleichen Weise wie der mit J bezeichnete nach dem Einstellen der Belichtungszeit, also vor der Inbetriebnahme des Gerätes, geschlossen war, geöffnet und damit ein Schalter 37 geschlossen, wodurch der Fotoverschluß in die ffnungssteliung gelangt. Der Strom verläuft von der Netzklemme T iiber den Hauptschalter 8 zum Knotenpunkt 22, von da aus durch die Leitung 38 und 39 zum-Fotogerät 40 und von da aus über die Leitungen 41 und 25 durch den geschlossenen Schalter 33 und den Zweigstromkreis 34, ferner iiber den Schalter 39 und die Leitungen 31 und 32 sowie den Hauptschalter8 und die Leitung 2 zur Netzklemme S zurück.
  • Während der Drehung- -der Belicihtungsscheibe bewegt sich die Vorfunkscheibe weiter und spannt dabei eine Feder w des Anschlages g. Nach Ablauf der Belichtungszeit trifft ein an der Zwischensdibe i,i angebrachter Anschlag p gegen Schaltstücke der Schalter 14 und 30 und öffnet dieselben. In diesem Augenblick ist das ganze Gerät spannungsfrei. Die Vorfunk- und die Belichtungsscheiben sind ebenfalls wieder frei beweglich, da sie von der Kupplung b getrennt sind und w-erden durch die Einwirkung der Spannkraft der Federn e- und o in ihre Ausgangsstellung zuriickgedreht. Durch die Bewegung des Einschalt,druddnopfes I kann der Vorgang von neuem eingeleitet werden.
  • Er spielt sich dann in der vorgeschriebenen Weise nochmals ab und ist somit beliebig wiederholbar. Der Rücklauf wird durch eine einfache Zentrifugalbremsle so weit verlangsamt; daß ein Verstellen der Zeitanschläget und q nicht zu befürchten ist.
  • Erweist es sich nicht als erforderlich, die ganze Analysenanlage abzuschalten, wie es beispielsweise dann notwendig ist, wenn die Elektroden ausgewechselt werden sollen, so wird gleich zu Anfang ein Schalter 42 gegeschlossen, durch welchen wider Schalter 14 überbrückt ist, sodaß beim Auftreffen des Anschlages p zwar 14 geöffnet, sein Strom kreis jedoch über 42 geschlossen bleibt. Daher liegt auch- die Spule 7 des Schlaltschützes weiter so lange an Spannung (einige Bruchteile von Sekunden), bis durch den Anschlag p -der Schalter 30 geöffnet wird. Der Funkenerzeuger 19 und der Synchronmotor a bleiben an Spannung liegen, dagegen ist der Strom kreis fiir die Kupplung b durch den Schaltet 30 unterbrochen worden. Da die- Kupplung gelöst worden ist, werden die Vorfunk- und Belichtungsscheiben unter der Einwirkung der Federn e und o wieder bis zu den Anschlägen J und q zurückgedreht. In diesem Augenblick schließt der Schalter 26. Die Spule 24 der Kupplung wird wieder an Spannung gelegt, und der'Vorgang beginnt von neuem sich abzuspielen. Das Gerät ist in dies''e Falle. fd die selbsttätige Steuerung der Aufnahme sog. Abfunlckurven geeignet.
  • Bei diesen Aufnåhrnen werden die VXeränderungen im Spektrum mit der Einwirkungsdauer der Entladung durch in gewissen Zeitabständen vorzunehmende Einzel aufnahmen beobachtet, Zwischen den Einzel aufnahmen liegt eine ldeine Pause,) die zum Verstellen der Kasette bzw. der Blende vor dem Spalt nötig ist.
  • Soll der Arbeitsplan während des Betriebes unterbrochen werden, braucht nur der - Ausschaltedrucklmopf betätigt zu werden. Durch die hierdurch bewirkte Unterbrechung des Haltestromkreises für den Schaltschützen ist das ganze Gerät spannungsfrei gemacht, und auch hier erfolgt der Rücklauf des Gerätes selbsttätig in die Ausgangsstellung.
  • Ebenso wie die Möglichloeit besteht, den Fotoverschluß zu öffnen, kann auch eine entsprechende elekftische Steuerung zum Hochklappen der Einstellinse oder zu einem anderen Zeitpunkt auch zum Verschieben der Fotoplatte vorgesehen werden.
  • Die mechanische Kupplung g, h kann auch durch eine elektromagnetische ersetzt sein.
  • In diesem Falle wiederholt sich die -Ausbildung des Geräteteiles für die Vorfunkscheibe bei der Belichtungsscheibe, und die Zwischen scheibe kommt in Fortfall. So. lassen sich schließlich noch mehrere derartige' Teilvorrichtungen hintereinander anordnen, um noch andere zeitlich wählbare Abschnitte dem Zeitplan hinzuzufügen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung für spektralanalytische Untersuchungen, bei der die wählbaren Vorgänge selbsttätig aufeinanderfolgen und überwacht werden, gekennzeichnet durch die Anordnung je einer vorzugs,-weise gezahnten, unter Einwirkung von Spannkräften(e, o) stehenden Scheibe (d, k) für den Ablauf der Vorfunk- und Belichtungszeit, derart, daß die über eine Kupplung (b) angetriebene Vorfunkscheibe (d) nach Ablauf der Vorfunkzeit eine weitere Kupplung betätigt, welche die Belichtungsscheibe (k) in Bewegung setzt, und daß die beiden Scheiben während ihrer Tätigkeit Arbeits- bzw. Schaltvorgänge ausführen, um nach Ablauf des Arbeitsplanes mindestens die Zeitschalteinrichtung mit den dazugehörenden elektrischen Stromkreisen abzuschalten und die ganze Einrichtung selbsttätig wieder in dieAusgangsstellung zu bringen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeiteinstellung durch die Anordnung von verstellbaren Anschlägen (t und q) erfolgt, die in Übereinstimmung mit der eingestellten Vorfunk- und Belichtungszeit stehen und gegen die sich die durch Federkräfte (e und ) im Gegensinn zur Bewegung der Antriebsvorrichtung (o) frei beweglichen Scheiben (d und k) anlegen.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einrücken der Belichtungszeitscheibe (k) mittels einer mechanischen Kupplung erfolgt, die beispielsweise in Form eines um die Welle der Belichtungszeitscheibe (k) drehbaren Hebels -(lt) besteht, der durch einen federnden Mitnehmer (g) an der Vorfunkscheibe (d) so weit gedreht wird, bis der Hebel mit seinem freien Ende ein mit der Belichtungszeitscheibe (k) kämmendes Zwischenrad (m) mit einem auf der Getriebewelle (2I) sitzenden Ritzel (Z) in Eingriff bringt.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahme der Scheiben (d und k) durch einen Synchronmotor über Hilfszahnräder (c und n) und dann erfolgt, wenn die Getriebewelle (2I) mit den letzteren mit der Motorwelle (20) gekuppelt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zwischen Motor- und Getliebewelle auf elektromagnetischem Wege und, nur während der Zeitdauer des Vorfunk-und Belichtungsvorganges eingeschaltet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Anordnung elektrischer Schalter (26 und 37), von denen der erstere beim Auftreffen der Welle der Vorfunkscheibe (d) auf dem Anschlag (f) geschlossen und der letztere beim Auftreffen der Belichtungszeitscheibe (k) auf dem Anschlag (g) geöffnet wird,
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitscheiben-nach Ablauf der eingestellten Zeiten Arbeits- bzw. Schaltvorgänge ausführen.
    S. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß nur über den geschlossenen Schalter (26) die elektromagnetische Kupplung (b) - an Spannung gelegt werden kann und damit die Wiederholung des gesamten Vorganges möglich wird;
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