DE736012C - Verschlusseinrichtung zum Zusammenhalten von Flugzeugbauteilen, zwischen denen groessere Zug- oder Querkraefte auftreten, insbesondere von Motorhaubenteilen - Google Patents

Verschlusseinrichtung zum Zusammenhalten von Flugzeugbauteilen, zwischen denen groessere Zug- oder Querkraefte auftreten, insbesondere von Motorhaubenteilen

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DE736012C
DE736012C DEB186678D DEB0186678D DE736012C DE 736012 C DE736012 C DE 736012C DE B186678 D DEB186678 D DE B186678D DE B0186678 D DEB0186678 D DE B0186678D DE 736012 C DE736012 C DE 736012C
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DE
Germany
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folding lever
lever
aircraft components
spring
transverse forces
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Expired
Application number
DEB186678D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Richard Vogt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RICHARD VOGT DR ING
Blohm and Voss GmbH
Original Assignee
RICHARD VOGT DR ING
Blohm and Voss GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C19/00Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
    • E05C19/10Hook fastenings; Fastenings in which a link engages a fixed hook-like member
    • E05C19/12Hook fastenings; Fastenings in which a link engages a fixed hook-like member pivotally mounted around an axis
    • E05C19/14Hook fastenings; Fastenings in which a link engages a fixed hook-like member pivotally mounted around an axis with toggle action
    • E05C19/145Hook fastenings; Fastenings in which a link engages a fixed hook-like member pivotally mounted around an axis with toggle action flush
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D29/00Power-plant nacelles, fairings or cowlings
    • B64D29/06Attaching of nacelles, fairings or cowlings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Verschlußeinrichtung zum Zusammenhalten von Flugzeugbauteilen, zwischen denen größere Zug- oder Querkräfte auftreten, insbesondere von Motorhaubenteilen Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschlußeinrichtung zum Zusammenhalten von Flugzeugbauteilen, zwischen denen größere Zug- oder Querkräfte auftreten, insbesondere von Motorhaubcntcilcn, im wesentlichen aus cinein Zuganker und einem mit diesem zusammenwirkenden, in der' Vcrsclilul@el)ene der Flugzeugbauteile liegenden hlapphcbcl bestehend. , Verschlußeinrichtungen der vorerwä hntcn Art, die vornehmlich dazu dienen sollen, die sehr starken Beanspruchungen aufzunehmen, die an neuzeitlichen Flugzeugen mit großen Fluägeschwindigkciten auftreten, sind nach eineng Vorschlag durch eine i.rhertotpunktvcrhindung gekennzeichnet in der Weise, d;i15 der verschwenkbare Klapphebel beim Schlic-15cn über den Totpunkt hinaus hinwegbewegt wird, so daß die Verschlußkraft selbst den Vcrschluß geschlossen hält.
  • Nach der Erfindung wird auf eine übertotpunktvcrbindung kein Wert gelegt, vielmehr ist die Einrichtung so getroffen, daß der Klapphebel unter der Wirkung einer das öincn des Hebels herbeiführenden Feder steht und durch eine beim Lösen der Bauteile nach innen drehbare; gleichfalls unter Federwirktulg, stehende und in der Verschlußlagc mit dem hl<iplihcbcl nach außen bündig licgendc Falle verricgclbar ist, wobei die Berührungsiläc:hcn zwischen Falle und Hebel -egcnein-;inclc#i-;;lcittn@lc Z\-linclcril;iclicii darstellen, dcrcn Krümmungsmittclpunkt in der Fallcndi-cliachsc oder weiter entfernt liegt. Die Falle kann nicht nach außen schwenken. und sie hindert den Klapplicbcl ebenfalls daran, (lies nach dem Einschnappvorgang zu. tun. Beim i i il ncn muß die Falle erst weggcdriicht werden, und zwar nach innen, um dem Klapp-Iic#he1 Gelegenheit zu geben, wieder nach außen zii sclrn-cnkeiz und damit den Verschlußgreifer, im vorlicgcndcn Fall den Zuganker, außer I:ingrilf zu bringen.
  • Die erfindungsgemäße Verschlußcinrichtung ist mithin durch eine große Betriebssicherheit :such bei stärksten mechanischen Beanspriichungcn gckcnnzeiclinct, wozu auch beiträgt, dali die den Klapplicbel beeinflussende Feder den entriegelten Zustand jeweils selbsttätig zu erkennen gibt.
  • Die Vcrschlußeinrichtung nach der Erfindung zeichnet sich auch gegenüber den bekannten Verschlußeinrichtungen als vorteilhaft aus, bei denen zur Verriegelung einer scharnicrartig angelenkten Klappe ein Zuc,#anker im Zusammenwirken mit einer Unterschubleiste dient. Eine solche Verschlußeinrichtung genügt nicht den erhöhten Ansprüchen an Verschlußsicherheit, wenn es sich um übertra-<yung von größeren Zug- oder Querkräften handelt, wie dies insbcsondcrebciHaubcnvcrschlüssen von Flugzeugen der Fall sein muß. Aus diesem Grunde sind derartige Verschlußcinrichtungen auch nur für das Verschließen von türartigen Klappen in der Verkleidung von Flugzeugen vorgeschlagen worden. .
  • Die Sicherheit der Verschlußeinrichtung wird erfindungsgemäß weiterhin noch dadurch gesteigert, daß als zusätzliche Verriegelung senkrecht zur Verschlußebene ein parallel zu dieser Ebene geführter Schubbolzen vorgesehen ist, der durch den Klapphebel dadurch steuerbar ist, daß er mit diesem über eine Kurbelstange, die an einem auf der Lagerwelle des Klapphebels sitzenden Kurbelarm, Exzenter o. dgl. angelenkt ist, in Verbindung steht.
  • In der Zeichnung ist eine Verschlußeinrichtung gemäß der Eifindung beispielsweise dar-@cstcllt, und zwar in Abb. i in einer senkrechten Schnittahsicht nach der Linie I-1 der Abb. 2 und in Abb. = im Grundruß.
  • Die ah'"cbilclcte Verschlußcinriclitting dient dazu, die lwidcn Flti-zetigteile i und 2 initcinandcr zu vcri)inden. Zu diesem Zweck ist an clcm l @u@zcugtc@@ L eine KlaUc 3 angebracht, icclc b( in an sich bekannter Weise mit einem Zt:;tnl; r .l zusammenwirkt, der über den lZ:1hit1ctt 5 mit clem Flugzeugteil 2 zusammen-Z, Der Zugankcr4@stcht unter Wirkung (,HUT Feder 0, die bestrebt ist, ihn nach der I );Lr@tcllun@ in :lbb. 1 auf@c-ürts zu (1rückcti. Der Zuganker 4. ist drehbar um den Bolzen g am Klal)plicbel7 befestigt. Der Klapphebel? selbst ist in dem Rahmen 5 angeordnet, und zwar ebenfalls drehbar um eine Lagerwelle 9. Infolge der Spannung der Feder 6 sind der Zuganker 4. und der Klapphcbcl 7 bestrebt, sich voneinander -weg zii bewegen.
  • .Mit der Welle 9 ist starr verbunden ein Kurbelarm io, der über die Kurbelstange i t einen Schubbolzen 12 1n Richtung der Verschlußebene verschiebt, sobald die Welle 9 gedreht wird. Dies ist nach der oben geschilderten Ausführung der Fall, wenn man den Klapplicbc17 verschwenkt. Der Schubbolzen 12 ist in dem Flugzeugteil 2 geführt. Eine Buchse 13 an dem Flugzeugteil i ist dazu bestimmt, ihn in der Verschlußlagc der Einrichtung aufzunehmen.
  • In der Verschlußlagc ist der Klapphebel 7 durch eine Falle 1.1, die unter Wirkung der Feder 1 5 steht, verriegelt. Die Berührungsflächen beider Teile werden durch Zylinderflächen gebildet, deren Krümmungsradien durch die Entfernung dieser Flächen von der Drehachse 16 der Falle 14. gegeben sind; die Krümmungsradien können auch größer als diese Entfernung sein.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Will man den in den Abbildungen dargestellten Verschluß zwischen den Flugzeugteilen i und 2 lösen, so muß man gemäß der Darstellung in Abb. i die Falle 14. aufwärts drücken, so daß ihre Zylinderfläche 17 außer Eingriff mit der Zylinderfläche des ' Klapphebels 7 kommt. Infolge der Wirkung der Feder 6 wird dann der Klapphebel 7 nach abwäri"s geschwenkt, wobei gleichzeitig der Kurbelarm io mitgenommen wird, welcher über die Kurbelstange i i den Schubbolzen 12 aus der Buchse 13 herauszieht. Durch den Umstand, daß hierbei auch gleichzeitig der Zuganker 4. in Richtung auf die Klaue 3 verschoben wird, ist es möglich, die beiden Teile sodann mit Leichtigkeit voneinander zu entfernen.
  • Die Verriegelung der beiden Flugzeugteile i und 2 geht dann so vor sich, daß man beide :Teile in die gewünschte Lage zueinander bringt, so daß bei herabgeklapptcm Klapphebel 7 ein Eingriff des Zugankers 4. in die Klaue 3 erfolgen kann. Darauf wird der Klapphebcl7 aufwärts geklappt tuid nimmt auf diesem Wer die Falle 14 mit, die in der I@ndstellung des Klapphebels 7 durch die Feder 15 in die Vcrriegelungslage gedrückt wird. Durch eile Bewegung des Klappliebcls 7 ist hierbei gleichzeitig der Schubbolzen i z- in die Buchse 13 gedrückt worden und führt hier die beabsichtigte Sicherung der beiden Teile in der hiciitung senkrecht zur Verschlul;ebene licrlmi.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verschlußcinrichtung zum Zusammenhalten von Flugzeugbauteilen, zwischen denen größere Zug- oder Querkräfte auftreten, insbesondere von Motorhaubenteilen. im wesentlichen aus einem Zuganker und einem mit diesem zusammenwirkenden; in der Vcr schlußebenc der Flugzeugbauteile liegenden Klapphebel bestehend, dadurch gekennzeichnet, daß der Klapphcbel (7) unter der Wirkun- einer das Üllnen des Hebels herbeiführenden Feder (6) steht und durch eine beim Lösen der Bauteile nach innen drehbare, gleichfalls unter Fedcr«-irkung stehende und in der Vcrschlußlage mit dem Klapphebel nach außen bündig liegende Falle (1:1) verriegel gar ist, wobei die Bcrührungsfiächen zwischen Fälle und Hebel gegeneinandergleitende Zylinderflächen. (17) darstellen, deren Krülllmullgslillttell)u11kt in der Fa1-lcndrchachsc (16) oder weiter entfernt liegt.
  2. 2. Verschlußeinrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß als zusätzliche - Verriegelung senkrecht zur Vcrschlußebene ein parallel zu dieser Ebene geführter Schubbolzen (12) vorgesehen ist; der durch den Klapphebel (7) dadurch steuerbar ist, daß er mit diesem über eine Kurbelstange (i i ); die an einem auf der Lagere=elle (9) des Klapphebels sitzenden Kurbelarm, Exzenter o.dgl. (ro) arlgelcnkt ist, in Verbindung steht.
DEB186678D 1939-03-16 1939-03-16 Verschlusseinrichtung zum Zusammenhalten von Flugzeugbauteilen, zwischen denen groessere Zug- oder Querkraefte auftreten, insbesondere von Motorhaubenteilen Expired DE736012C (de)

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