DE735544C - Wehranlage mit Haupt- und Notverschluss - Google Patents

Wehranlage mit Haupt- und Notverschluss

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Publication number
DE735544C
DE735544C DEK156655D DEK0156655D DE735544C DE 735544 C DE735544 C DE 735544C DE K156655 D DEK156655 D DE K156655D DE K0156655 D DEK0156655 D DE K0156655D DE 735544 C DE735544 C DE 735544C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weir system
main
tracks
emergency lock
raceways
Prior art date
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Expired
Application number
DEK156655D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Knauff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Grusonwerk AG
Original Assignee
Fried Krupp Grusonwerk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE735544C publication Critical patent/DE735544C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

  • Wehranlage mit Haupt- und Notverschluß Die Erfindung bezieht sich auf eine Wehranlage mit Haupt- und Notverschluß, bei der getrennte Laufbahnen für die Verschlußkörper und Einrichtungen zum Aus- und Einfahren derselben vorgesehen sind. Die Erfindung benveckt, die Laufbahnen so auszubilden, daß sie zum Teil zugleich auch als Fahrbahn beim Aus- und Einfahren der Verschlüsse benutzt werden können. Erreicht wird dies dadurch, daß eine Teilstrecke der Laufbahnen verstellbar ausgebildet und in eine waagerechte Lage oberhalb des Oberwasserspiegels einschwenkbar ist. Die verstellbaren Teilstrecken der beiden Laufbahnen bilden in ihrer waagerechten Lage je eine Brücke zwischen den Laufbahnen des Haupt- und Notverschlusses bzw. zwischen der Laufbahn des Notverschlusses und den Laufschienen der oberwasserseitig vorgesehenen Fahrbahn. Zweckmäßig werden die verstellbaren Teilstrecken der Laufbahnen um Drehzapfen schwenkbar gelagert.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigen die Abb. i bis 6 eine Wehranlage im senkrechten Ouerschnitt and in verschiedenen Stellungen der Verschlüsse, deren Laufbahnen senkrecht liegen; Abb. 7 zeigt eine Wehranlage in der Stellung entsprechend Abb. i mit geneigt liegenden Laufbahnen für die Verschlüsse; Abb. 8 und 9 zeigen je eine Wehranlage in der Stellung entsprechend Abb. i, bei der für die Unterbringung der Winkwerke keine Pfeileraufbauten erforderlich sind.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i bis 6 sind in Seitennischen der Pfeiler i je zwei Laufbahnen z und 3 vorgesehen, die senkrecht verlaufen. Die Laufbahn 2 ist für ein als Notverschluß wirkendes Schütz d. und die Laufbahn 3 für ein den Hauptverschluß bildendes Schütz 5 bestimmt, das auch als Versenkschütz ausgebildet sein kann. Der mittlere Teil 6, 7 beider Laufbahnen ist um Drehzapfen 8, 9 schwenkbar, die in gleicher Höhe über dem Oberwasserspiegel liegen.
  • Die Schütze können je für sich durch ein in dem Pfeileraufbau untergebrachtes Windwerk io mittels eines Hubmittels i i, z. B. einer Kette, gehoben und gesenkt werden.
  • Soll das Schütz 5 aus irgendeinem Grunde ausgebaut werden, so wird das bereit gehaltene Schütz 4 durch geeignete Mittel, z. B. mittels einer Schute 12, herangeschafft und so in Stellung gebracht, daß die das Schütz tragenden Laufschienen 13 mit den Drehzapfen 8, 9 in gleicher Höhe liegen. Nach Umlegen des mittleren Teiles 6 der Laufbahn 2 in die waagerechte Stellung (Abb. i) kann das Schütz d. auf diesen Teil aufgefahren und mit ihm verriegelt werden (Abb.2). Dann wird das Hubmittel ii vom Schütz 5 gelöst und mit dem Schütz 4 verbunden (Abb. 3), worauf dieses nach Zurückschwenken des Teiles 6 und Entriegeln in die Staustellung abgesenkt wird. Nunmehr wird das Schütz 5 gehoben, bis es sich in der Höhe des mittleren Teiles 7 der Laufbahn 3 befindet (Abh. 4). Nach Verriegeln des Schützes 5 mit dem Teil ? wird dieser Teil durch weiteres Anziehen des Hubmittels i i in die waagerechte Lage gebracht, worauf auch der Teil 6 waagerecht eingestellt wird (Abb. 5). Die beiden Teile 6 und 7 werden darauf festgelegt, und das Hubmittel i i wird vom Schütz 5 gelöst, so daß dieses nunmehr auf die Schute 12 gefahren und nach der Ausbesserungsstelle gefördert werden kann. Das Hubmittel i i wird wieder mit dem Schütz q. verbunden, das dann entweder bis zur Beendigung der Ausbesserung des Schützes 5 als Verschluß dient bzw. so lange, bis Schütz 4. selbst der Ausbesserung bedarf (Abb.6).
  • Die Ausführungsform nach Abb. 7 unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen lediglich dadurch, daß die Laufbahnen 1d., 15 für die Schütze 16, 17 geneigt angeordnet und die Fahrgestelle der Schütze so ausgebildet sind, daß die Schütze in der Staustellung senkrecht stehen.
  • Zur Vermeidung der zur Aufnahme der Windwerke dienenden Pfeileraufbauten sind bei der Ausführung nach Abb. 8 in oder an den Schützen 18, i9 selbst Antriebsvorrich-Lungen 2o, 21 vorgesehen. Diese wirken mit Zahnstangen -22, 23 zusammen, die auf schwenkbar gelagerten Teilen 24,:25 der Laufjahnen 26, 27 befestigt sind. Die Teile 2q., 25 ;ind je mit einem Rollkranz 28, 29 versehen, ler auf einer Rollbahn 30, 31 abwälzt. Diese ist zur Sicherung der gegenseitigen Lage zweckmäßig mit Verzahnungen versehen.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung nach :\bb. 8 entspricht der bereits in Verbindun;l, mit dein ersten Ausführungsbeispiel beschriebenen.
  • Bei der Ausbildung nach Abb. 9 sind die Laufbahnen 33, 3-a- für die Schütze 3;, 36 gekrümmt ausgeführt. Entsprechend gekrümmt sind auch die beweglichen Teile 31-, 38 der Laufbahnen, die auf bogenförmigen Schienen 39, -10 gelagert sind. Diese können sich auf ihren Unterlagen 41, 42 nach Art eines Schaukelstuhles abwälzen (vgl. die ausgezogenen und die strichpunktiert gezeichneten Stellungen). Jedes der beiden Schütze ist mit einer Antriebsvorrichtung43, 4.4. versehen, die mit in den Pfeilernischen befestigten Zahnbogen 45, ..16 zusammenwirken können.
  • Das Einsetzen des Schützes 35 und Ausbauen des Schützes 36 geschieht wie folgt: Das Schütz 35 fährt von der Schute 47 über eine Fahrbahn 48 auf den in der strichpunktierten Stellung befindlichen Teil37 bis gegen einen Anschlag. Darauf wird die Antriebsvorrichtung 43 mit dem Zahnbogen 4.5 in Verbindung gebracht und der Tei137 in die ausgezogene Stellung gewälzt. Dadurch wird der Übergang von Teil 37 auf die Laufbahn 33 geschaffen, so daß das Schütz 35 in die Verschlußstellung abgesenkt werden kann. Nunmehr kann das Schütz 36 nach oben auf den Teil 38 fahren, gekippt und über die Fahrbahn 49 und 48 auf die Schute gefördert werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wehranlage mit Haupt- und 1 otverschluß, bei der getrennte Laufbahnen für die Verschlußkörper und Einrichtungen zum Aus- und Einfahren derselben vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, claß eine Teilstrecke der Laufbahnen verstellbar ausgebildet und in eine waagerechte Lage oberhalb des Oberwasserspiegels einschwenkbar ist, die als Zwischenstellung zum Aus- und Einfahren der Verschlüsse dient.
  2. 2. Wehranlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbaren Teilstrecken der beiden Laufbahnen in ihrer waagerechten Lage je eine Brücke bilden zwischen den Laufbahnen des Haupt-und Notverschlusses bzw. zwischen der Laufbahn des Notverschlusses und den Laufschienen der oberwasserseitig vorgesehenen Fahrbahn.
  3. 3. Wehranlage nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbaren Teilstrecken (6,7) der Laufbahnen (2, 3) um Drehzapfen (8, 9) schwenkbar gelagert sind (.Abb. i bis 6).
  4. 4. Wehranlage nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung besonderer, zur Aufnahme der Windwerke dienender Pfeileraufbauten die Antriebsvorrichtungen (2o, 21 und 43, 44) für die als Haupt- und Notverschluß-wirkenden Schütze (18,.i9 und 35, 36) in oder an diesen selbst vorgesehen sind und mit schwenkbar gelagerten Zahnstangen zusammenwirken.
  5. 5. Wehranlage nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstangen (22, 23) an den verstellbaren Teilstrecken (24, 25) der Laufbahnen (26, 27) befestigt und diese mittels Rollkränzen (28,29) schwenkbar gelagert sind (Abb.8).
  6. 6. Wehranlage nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbahnen (33, 34) für die Schütze (35, 36) nebst ihren verstellbaren Teilstrecken (37, 38) gekrümmt ausgeführt-und die verstellbaren Teilstrecken (37, 38) mittels bogenförmiger Schienen (39, 40) schwenkbar gelagert sind (Abb. 9).
  7. 7. Wehranlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schütze (35, 36) mit Antriebsvorrichtungen (43, 44) versehen sind, die mit in den Pfeilernischen entsprechend angeordneten Zahnbogen (45, 46) in Eingriff kommen.
DEK156655D 1940-02-06 1940-02-06 Wehranlage mit Haupt- und Notverschluss Expired DE735544C (de)

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