DE735280C - Fellenthaarungsmaschine - Google Patents

Fellenthaarungsmaschine

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Publication number
DE735280C
DE735280C DEST60669D DEST060669D DE735280C DE 735280 C DE735280 C DE 735280C DE ST60669 D DEST60669 D DE ST60669D DE ST060669 D DEST060669 D DE ST060669D DE 735280 C DE735280 C DE 735280C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hair removal
brush
tool
removal machine
wire
Prior art date
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Expired
Application number
DEST60669D
Other languages
English (en)
Inventor
Walther Steiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ADAM BOEFFINGER
ADOLF EICHLER
Original Assignee
ADAM BOEFFINGER
ADOLF EICHLER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ADAM BOEFFINGER, ADOLF EICHLER filed Critical ADAM BOEFFINGER
Priority to DEST60669D priority Critical patent/DE735280C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE735280C publication Critical patent/DE735280C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/24Cutting or shearing hairs without cutting the skin
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/25Cutting or shearing hairs without cutting the skin

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Brushes (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Fellenthaarungsmaschine Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Fellenthaarungsmaschine zur Gewinnung von Tierhaaren einerseits und des unbeschädigten Haarträgers andererseits, bei der ein umlaufendes Bearbeitungswerkzeug mit gezahnter, gezinkter oder gerauhter Oberfläche zur Anwendung kommt, das mit einem dagegen beweglichen, schmalen Auflagetisch zusammenwirkt. Die gezahnte, gezinkte bzw. gerauhte Oberfläche des umlaufenden Werkzeuges ermöglicht auch bei dünnen Fellen .ein sauberes Abtrennen. der Haare unter der Maschine ohne Gefahr eines Zerschneidens der Haut.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine besondere Ausbildung des Enthaarungswerkzeuges, die dem Werkzeug eine gewisse Nachgiebigkeit gegen den Haarträger, besondere Brauchbarkeit und lange Haltbarkeit verleiht. Neuerungsgemäß ist das mit einer durch Zinken gebildeten rauhen Oberfläche versehene Enthaarungswerkzeug als eine mit hoher Geschwindigkeit umlaufende. Drahtbürste ausgeführt. Vorzugsweise ist die Drahtbürste bei weicher Ausführung mit verhältnismäßig langen, sehr dünnen Stahldrahtborsten dicht besetzt, die nur eine Stärke von etwa o,r bis 0,3 mm aufweisen. Derartige Drahtborsten, die im Ruhezustand federnd, weich und nachgiebig sind, erlangen unter Wirkung der Zentrifugalkraft bei hoher Umlaufgeschwindigkeit eine solche Starrheit, daß die Bürste an ihrem Umfang wie eine Reibfläche wirkt, deren Rauhheit durch kleinste
    1_agenunterschie(le der Drahtborsten bedingt
    ist. Te nach der Höhe der CTlnlaufgeschwin-
    digkeit läLlt sich dabei eine unterschiedliche
    Starrheit des Bürstenkörpers verursachen, so
    ,lall sich das Werkzeug durch Einstellung
    einer mehr oder weniger hohen Umlauf-
    gescliwili(ligkeit an Felle unterschiedlicher
    Haarstärke und Haardichte sowie an Häute
    unterschiedlicher Härte gut anpassen läßt.
    Es hat -;ich herausgestellt, daß bei (lerar-
    tiger Ausführung des Enthaarungswerkzeuges
    nach dein Hauptpatent eine saubere und deli
    Haarträ-er schonen 1e Verarbeitung der aus-
    ge3panntenFelle in eineng Arbeitsgang in ihrer
    ganzen Breite möglich ist. Demgemäß kann
    die Drahtbürste entsprechend lang ausgeführt
    sein, was indessen nicht ausschließt, dali der
    Bürstenkörper in schraubenförmiger Windung
    auf seinen Träger aufgebracht oder aus einer
    gröl,leren Anzahl ächnialer Scheibenbürsten
    zusammengesetzt wird. Die Stahlborsten
    schleifen sich an der Hautunterlage nur wenig
    ab, so daß (las Werkzeug gegeiiiil)er Schleif-
    walzen, die einer häufigen Erneuerung des
    schneidhalti-en Belages bedürfen, praktisch
    fast unbegrenzte Haltbarkeit aufweist.
    Schlielflich weisen dieAiinnen hralitborsten
    auch iin Betriebszustand der Bürste trotz
    ihrer durch die Fliehkraft %-ermehrten Starr-
    Ileit eine ausreichende Nachgiebigkeit auf, ttin
    gegenüber Unebenheiten der die Haare tra-
    gendell Hatit ausweichen zu können. Die
    Haut wird daher besonders geschont.
    Die Zeichnung zeigt Beispiele für die Aus-
    führung (ges 1?rfin(liings"egenstande:, und
    zwar zeigt
    Fi-. i eine Fellentliaarungsinaschine nach
    der Erfindung in der Vorderansicht,
    Fig. 2 in der Seitenansicht:
    Fig. 3 und .1. zeigen abweichende Ausfüh-
    rungen des als Bürstenkörper ausgebildeten
    Werkzeuges.
    Die Maschine nach Fig. i und 2 ist lnit
    eirein Bürstenkörper i verhältnismäklig @rofler
    Länge versehen, der durch einen am Gestell 2
    gelagerten Elelztro,niotor 3 finit Hilfe dea
    T reibrielnells d. in schnellen Umlauf versetzt
    wird. Der Bürstenkörper i ist finit verhältnis-
    niälli1- langen Drahtborsten 5 dicht besetzt.
    die nur ° eine svlir geringe Stärke von etwa
    o,i bis 0,3 min aufweisen, so Mali die Bürste
    ini Ruhezustand verhältnisinäl.'lig @%-eicll und
    nachgiebig ist. Unterhalb des Bürstenkörpers i
    liegt eine Andruckwalze h, die gleichfalls ver-
    hältnismlil@ig lang ausgeführt wild, wie an
    :icIi bekannt, vorzugsweise mit einer 1i ach-
    "iei)igen Oberfläche aus Gumini o. (lgl. v:l--
    @chen ist. Die -lndrttcklvalze(-> ist niit den
    1'n ,gen an Hebelarmen ; gelagert, die um
    einen 1)relil)unht ,'# schwingbar sind iml mit
    den freien @n@lell an Federn g an-rL°ifeil, un-
    ter deren Wirkung sich die _@n(Irucl@ivalze 6
    gegen den Bürstenkörper r legt. Die Spann-
    kraft der Federn g läßt sich finit Hilfe von
    Stellschrauben io nach Bedarf einregeiii. Ge-
    gebenenfalls können die Sclltvill,llebel 7 durch
    ein nicht dargestelltes Gestänge mit einem
    1#ulaliebel verbunden sein, durch den sich die
    \V alte (z vom Biirstenlcörper abheben läl)t.
    Überlein Bürstenkörper i befiii-let sich
    eine Haube i i, die in Fig. i im 1,äligssclniitt.
    in Fig. @ iin Ouerschnitt dargestellt i.t tni,I
    durch ein bohr i-, finit einer Absaugevorr ich-
    tttlig in Verbindung stellt, die das abgetrennte
    Haar in einen Saininell)eliälter weiterleitet.
    Wie 1)!,i dein im Hauptpatent beschriebenen
    ltiführun"stisch können auch hier vor und
    hinter der Andruckwalze b besondere Förder-
    walzen aiigeorf_lnet sein, die @-las Ausbreiten.
    Spannen und Zuführen der Felle übernüinilen.
    Bei der Ausführung nach Fig.3 ist der
    Bürstenkörper 13 in einer scliraubenförniigen
    Windung auf den Kern id. der Bürste atif"e-
    i)racht, während Fig.4 eine Drahtbürste zeigt.
    die Sich aus einer Mehrzahl von sclieihen-
    fö rinigen Bürstenkörpern i.# zusammensetzt.
    Die Bürstenscheiben i ; sind unter Zwischen-
    -,chaltun- von Abstandsringen i( auf eine
    Trägerwelle i; gereiht und können nach Art
    von Taumelscheiben eine Schrägstellung auf
    ihrer Welle aufweisen. '

Claims (1)

1'ATENTANSYRCCHE:
i. Fellenthaarun-smaschine nach Pa- teilt 711 967 , deren Werkzeug finit einer durch "Linken gebildeten rauben OI)er- j fläche versehen ist, dadurch gekennzeich- net, daß das Enthaarungswerkzeug atls einer mit hoher Geschwindigkeit unikau- fenden Drahtbürste besteht. a. 1#ellenthaarungsinaschine nach An- spruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß die Drahtbürste bei weicher Gesaintausfüll- rang finit verhältnismäßig dünnen, langen Stalildrahtborsten dicht besetzt ist, die unter Einwirkung der hohen Uinlauf- geschwindigkeit eine ausreichende Starr- , heit erlangen.
DEST60669D 1941-04-27 1941-04-27 Fellenthaarungsmaschine Expired DE735280C (de)

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DEST60669D DE735280C (de) 1941-04-27 1941-04-27 Fellenthaarungsmaschine

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DEST60669D DE735280C (de) 1941-04-27 1941-04-27 Fellenthaarungsmaschine

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