DE73371C - Verfahren zur Reinigung von Stuhlrohr - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von Stuhlrohr

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DE73371C
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bleaching
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resinous
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DENDAT73371D
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G. A. KEMMERICH in Charlottenburg, Wilmersdorferstrafse 48
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K9/00Chemical or physical treatment of reed, straw, or similar material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K5/00Treating of wood not provided for in groups B27K1/00, B27K3/00
    • B27K5/02Staining or dyeing wood; Bleaching wood

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. August 1892 ab.
Das neue Verfahren bezweckt, Stuhlrohr (Ratton oder - Bindrottin) und verwandte Gattungen, auch solche, welche harzig oder klebrig sind, zu reinigen bezw. die harzigen oder klebrigen Ueberzüge von der Oberfläche des Rohres zu entfernen. Durch die Behandlung nach diesem Verfahren, wird zugleich der Glanz gemattet und es kann in demselben Verfahren ebenfalls die Bleichung des Rohres ausgeführt werden.
Zu dem Verfahren wird eine Masse benutzt, welche aus Petroleum oder verwandten Kohlenwasserstoffen oder Producten derselben und aus Schmierseife oder dergleichen Stoffen, besteht. Soll die Masse gleichzeitig zum Bleichen dienen, so wird aufserdem Chlorkalk oder dergleichen hinzugefügt.
Das Petroleum hat die Eigenschaft, die harzigen und klebrigen Substanzen, welche dem Rohr anhaften, sowie alle sonstigen Unreinigkeiten zu lösen; man kann aber das Petroleum und ähnliche Kohlenwasserstoffe nicht für "sich allein verwenden, weil sie nach dem Auftragen sich rasch verflüchtigen; wollte man aber das Rohr längere Zeit in den Kohlenwasserstoffen liegen lassen, so würde es sich vollsaugen und dann nicht mehr verwendbar sein.
Es wird deshalb die oben angegebene Mischung hergestellt, in welcher die Seife als ~ Lösungsmittel für das Petroleum dient, indem man das Petroleum mit der Schmierseife und eventuell mit dem Chlorkalk zu einer dünnflüssigen Masse zusammenkocht. Dieser dünne Brei wird dann auf die Pflanzenbündel aufgetragen, was durch einfaches Eintauchen geschehen kann, und die mit der Masse überzogenen Pflanzen läfst man dann so lange stehen, bis der Schmutz und die harzigen und klebrigen Bestandteile gelöst sind, was in 1 bis 2 Tagen der Fall ist. Hierbei zieht das Petroleum nicht in das Innere des Rohres ein. Darauf wird die anhaftende Seifenmasse, welche nun sämmtliche Verunreinigungen in sich aufgenommen bezw. gelöst hat, durch Wasserspülung und Reibung der Stangen gegen einander, mit den Händen oder durch mechanische Vorrichtungen entfernt, worauf dann die Kunstbleiche in der bisher gebräuchlichen Weise (durch Schwefeldämpfe) ausgeführt wird.
Durch die beschriebene Behandlung fällt das lästige Waschen der einzelnen Rohrstangen, welches kostspielig und dazu noch unvollkommen ist, fort, ferner dauert das Trocknen nicht halb so lange als bisher, die Farben treten besser hervor und die Schwefeldämpfe bei der Kunstbleiche wirken besser ein als nach dem alten Reinigungsverfahren, so dafs nach jeder Richtung hin eine nicht unwesentliche Ersparnifs erzielt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Das Verfahren, Stuhlrohr (Ratton, Bindrottin) und ähnliche Gattungen zu reinigen und ihren Glanz zu matten, darin bestehend, dafs die Pflanzen (Stangen u. s. w.) mit einer aus Petroleum (oder gleichwirkenden Kohlenwasserstoffen) und Schmierseife (oder gleich-
    wirkenden Substanzen) zusammengesetzten Masse überzogen werden, welche die harzigen und klebrigen Bestandtheile, sowie alle anhaftenden Unreinigkeiten löst und danach mit den gelösten Stoffen durch Spülung und Reibung wieder entfernt wird.
    Das im Anspruch i. bezeichnete Verfahren, sofern der darin bezeichneten Masse behufs gleichzeitiger Ausübung einer bleichenden Wirkung auch noch Chlorkalk oder ein gleichwirkendes Bleichmittel hinzugesetzt wird.
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