DE73360C - Aus zwei übereinanderliegenden Luftkammern bestehender Reifen für Fahrräder - Google Patents

Aus zwei übereinanderliegenden Luftkammern bestehender Reifen für Fahrräder

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DE73360C
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Germany
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tire
wheel
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edge
air chambers
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Expired - Lifetime
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DENDAT73360D
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Ch. SCHOUTTETEN in Tournai, Avenue de Maire 82
Publication of DE73360C publication Critical patent/DE73360C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C5/00Inflatable pneumatic tyres or inner tubes
    • B60C5/20Inflatable pneumatic tyres or inner tubes having multiple separate inflatable chambers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Luftradreifen für Fahrräder u. dergl., welcher sich vor den bisher bekannten durch seine grofse Leichtigkeit auszeichnet und aufserdem bedeutend weicher ist als. dieselben.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein derartiger Luftradreifen in Fig. 1 im Verticalschnitt dargestellt.
vFig. 2 zeigt einen durch das Füllventil gelegten Verticalschnitt.
Die Construction dieses Ventils kann eine beliebige sein, nur mufs man dafür sorgen, dafs das Rohr, welches in die äufsere Kammer B des Radreifens führt, sich nach Bedarf verlängern oder verkürzen kann, je nachdem die äufsere Kammer mit Prefsluft gefüllt ist. Bei dem vorliegenden Radreifen werden zwei einander gegenüberliegende Füllventile angeordnet, eins hat die in Fig. 2 dargestellte Construction und dient zum Aufblasen der äufseren Kammer B, während bei dem zweiten Ventil, welches zum Aufblasen der. inneren Kammer A dient, die in die Kammer B führende Röhre fortgelassen ist.
Der vorliegende mit zwei Kammern versehene Radreifen hat den grofsen Vortheil, dafs man den Druck in beiden Kammern verschieden machen kann, so dafs in der inneren Kammer ein gröfserer Druck herrscht als in der äufseren.
Bei den bisher bekannten Luftradreifen mit verstärkten Rändern wird das Einklemmen dieser Ränder unter den Rand des Radkranzes durch den Druck der Luft in dem Radreifen bewirkt. Um zu verhindern, dafs die Ränder des Radreifens aus dem Radkranz herausspringen, mufs aber der Druck im Radreifen ein sehr grofser sein, so dafs dieser sehr gespannt und daher wenig weich ist. Die Weichheit ist aber ein Haupterfordernifs eines Luftradreifens, und diese wird bei dem vorliegenden im vollsten Mafse durch die Anordnung der beiden Kammern erzielt, indem in der inneren Kammer ein starker Druck hervorgebracht wird, welcher die Ränder des Radreifens fest unter den Radkranz einklemmt, während man den Druck der äufseren Kammer nach Belieben grofs macht, so dafs man dem Radreifen jede gewünschte Weichheit geben kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die innere Kammer mit A, die äufsere mit, B bezeichnet. C ist der Radkranz, unter dessen umgebogenen Rand die Ränder aal und b b1 des Radreifens geprefst werden. Von diesen sind die Ränder a und a1 des inneren und äufseren Reifens in dem Radkranz C festgeleimt, ebenso ist der Rand b in dem Radkranz festgeleimt, während der Rand b1 des äufseren Radreifens D nicht festgeleimt ist, so dafs er leicht abgehoben werden kann. Dieser Rand b1 ist auf seiner äufseren Seite mit einer Schicht nicht vulcanisirten Kautschuks b" bekleidet, so dafs er beim Aufblasen des äufseren Radreifens fest gegen den Rand b geprefst und ein dichter Schlufs erzielt wird.
Im Innern des äufseren Radreifens D ist ein loses, bewegliches, dünnes Kautschukblatt d angeordnet, welches durch den Druck der Luft fest gegen den Radreifen D geprefst wird.

Claims (4)

Wenn sich nun in dem äufseren Radreifen D ein Rifs zeigt, hebt man mit Leichtigkeit nach Ablassen der Prefsluft den Rand bl des Radreifens D aus dem Radkranz C heraus, so dafs man den Radreifen D auf einer Seite hochklappen kann, schiebt das Kautschukblatt d unter den Rifs und bringt den Rand b1 des Radreifens wieder an seine Stelle, worauf durch Aufblasen der äufseren Kammer B der Schaden reparirt ist. Man erzielt also durch den vorliegenden Luftradreifen folgende Vortheile:
1. die Möglichkeit, den Reifen schnell abnehmen zu können;
2. schnelle Reparatur von Rissen;
3. gröfsere Leichtigkeit und grofse Weichheit ;
4. gröfsere Sicherheit gegen Unfälle auf dem Wege und ein weicheres Fahren.
Pateντ-Anspruch:
Ein aus zwei über einander liegenden Luftkammern bestehender Reifen für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, dafs die beiden Luftkammern (A und B) durch Mantel gebildet werden, deren Ränder (aal und b bl) in Rinnen des Radkranzes durch den Luftdruck festgehalten werden, wobei die Luft in den beiden Kammern unter verschiedenem Druck stehen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73360D Aus zwei übereinanderliegenden Luftkammern bestehender Reifen für Fahrräder Expired - Lifetime DE73360C (de)

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