DE733441C - Gestell fuer Kolbenmaschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen - Google Patents

Gestell fuer Kolbenmaschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE733441C
DE733441C DED84200D DED0084200D DE733441C DE 733441 C DE733441 C DE 733441C DE D84200 D DED84200 D DE D84200D DE D0084200 D DED0084200 D DE D0084200D DE 733441 C DE733441 C DE 733441C
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DE
Germany
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frame
walls
bearing
engines
internal combustion
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Expired
Application number
DED84200D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Boehnke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Werke Kiel A G
Original Assignee
Deutsche Werke Kiel A G
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE733441C publication Critical patent/DE733441C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F7/00Casings, e.g. crankcases
    • F02F7/0043Arrangements of mechanical drive elements
    • F02F7/0053Crankshaft bearings fitted in the crankcase

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Gestell für Kolbenmaschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Gestelle für Kolbenmaschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen, mit U-förmigen, bis an die Zylinder hochgeführten Lagerstühlen für die Kurbelwellenlag er. , Ein. bekanntes Gestell dieser Art besteht aus einem außen tun den Kurbelraum her umgeführten Mantel und inneren, als Träger für die Kurbellager dienenden Gurten, die mit dem Mantel unter Zwischenschaltung von Querwänden zusammengeschweißt sind.
  • Gemäß der Erfindung besteht daher jeder Lagerstuhl'aus zwei senkrecht zur Maschinenlängsachse stehenden Wänden, :die nur im unteren, das Lager seitlich umschließenden Teil durch Querwände miteinander verbunden sind. Das Gestell ist daher im oberen senkrechten Teil zwischen den Wänden nach innen tund außen hin offen, so daß die Lager leicht zugänglich sind und während des. Betriebes die Temperatur der Lager leicht festgestellt werden kann. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt -zwei halbe senkrechte Querschnitte durch den Motor nach den Ebenen 1-I und II-II der Abb. 2, die eine Seitenansicht des Motors darstellt. Abb. 3 -zeigt im oberen Teil einen waagerechten Schnitt nach der Ebene 111-11l der Abb. i und im unteren Teil eine Draufsicht auf das Gestell.
  • Die Kurbelwellenlager i liegen in U-förmijen, im Querschnitt kastenförmigen Lagerstühlen 2, deren Sei* enwände 2' bis an: die Zyder3 hocligeführ# sindundzurül-,-ertragung l il - Z, t# der Kräfte von den Zylindern auf die Kurb:elwellenlager dienen.
  • Zu diesem Zwecke sind an den @e@t:ellsei::nwänden 2' in beliel)iger Höhe Traversün .1 angeordnet, in die die Zylinderli,efescigLirigsschrauben 5 zwischen den Sei:enwände i eingreifen. Diese Traversen sind in den Gestellwänden drehbar, so daß sie sich entsprechend der Kraftrichtung in den Schrauben selbsttätig einstellen. Bei entsprechender Anordnung der Traversen der Höhe nach wirken die Zylinderbefestigungsschrauben zwischen den Gestellwänden als Anker, die an der Übertragung der Kräfte teilnehmen. Auf diese Weiss ist auch bei Ausführung des ganzen Gestells in Leichtmetallguß eine sichere Übertragung der Zylinderkräfte auf die Kurbelwellenlager möglich. Bei Ausführung des Gestells aus Guß ergeben sich besonders einfache Gußstücke, weil keine besonderen Kanonen für die Anker erforderlich sind und Löcher für die Traversen und Anker leicht gebohrt werden können.
  • Zum Anpressen der Deckel der Kurbelwellenlager i sind Drucktraversen 6 vorgesehen, die mittels neingeschraubter Zapfen; in an den Gestellwänden ,gebildeten Querstegen 8 drehbar gelabert sind. Zur Aufnahme des Gegendrucks beim Anpressen dies Lagerdeckels sind an den Querstegen halbringförmige Widerlager 8' für die Traverse gebildet. Aus diesen Widerlagern kann die Traverse seitlich nach dem Kurbelraum hin herausgenommen werden, nachdem sie nach Herausschrauben der Lagerzapfen .7 um die halbe Zapfenstärke gesenkt worden ist.
  • Wenn ein Lagerdeckel oder ein Lager werden soll, so braucht die Druckschraube 6' der Traverse nur so weit gelöst zu werden, daß die Traverse um 9o° gedreht werden kann; der Lagerdeckel oder das Lager kann dann angehoben und seitlich herausgenommen werden. Die schweren Drucktraversen brauchen daher zu diesem Zwecke nicht herausgenommen. zu werden.
  • Es ist auch möglich, den Lagerdeckel mittels der Drucktraverse anzuheben, wenn man ein Lager ausbauen will, was bei beschränktem Raum, z. B. bei Schiffsmaschinen., besonders vorteilhaft ist. Man schraubt zu diesem Zwecke die Druckschraube 6' heraus und steckt eine Kopfschraube in das Schraubenloch; im Lagerdeckel ist ein entsprechendes Gewinde vorgesehen, so daß man mittels der Kopfschraube den Lagerdeckel bis an die Drucktraverse hochschrauben kann.
  • Bei Ausführung des Gestells aus Stahl oder Stahlguß erfolgt die Längsverbindung der ,einzelnen Gestellteile unten und oben mittels durchlaufender Winkelplatten 9 und io, die mit den Gestellteil:en verschweißt «,erden. Hierdurch erhält das Gestell einen kräftigen, steifen Längsverband, wobei gleichzeitig die oberen Winkelplatten io als Auflage für das Zylindergehäuse und die unteren 'Winkelplatten 9 mit den nach außen gerichteten Schenkeln als Auflage auf dem Fundamnent dienen. Bei Ausführung des Gestells aus Gußeisen oder Leichtmetall kann *das ganze Gestell in einem Stück oder auch geteilt gegossen hergestellt werden.
  • Bei Ausführung des Gestells aus Stahl oder St.ahlguß wird als unterer Abschluß des Kurbelgehäuses .eine durchlaufende Stahlblechölmulde i i mit den Winkelplatten 9 und den Gestellteilen verschweißt. Das Gestell wird hierdurch in seinem Längsverband noch weiter versteift. Es ist auch möglich, die ülmulde mit Flanschen zu versehen und mit den Winkelplatten 9 zu verschraubest. also abnehmbar zu gestalten.
  • Als seitlicher Abschluß des Gestell.5 «-erden zwischen den oberen und unteren Winkelplatten durchlaufende Deckplatten 12 mit den Winkelplatten und den Gestelltei:,en verschweiPit. In den Deckplatten sind üffnungen vorgesehen, die mittels Deckel 13 verschlossen werden.
  • Mit diesen einfachen Mitteln erhält inan ein ;steifes, aber doch leichtes Gestell, das sich gut herstellen läßt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gestell für Kolbenmaschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen, mit U-förmigen, bis an die Zylinder hochgeführten Lagerstühlen für die KurbelweIlenlager, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lagerstuhl (2) .aus zwei senkrecht zur Maschinenlängsachse stehenden Wänden (2') besteht, die nur im unteren, das Lager seitlich umschließenden Teil durch Querwände miteinander verbunden sind, so daß das Gestell im oberen senkrechten Teil zwischen den Wänden (2') nach innen und außen hin offen ist. Gestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Kräfte von den Zylindern auf die Gestellseiten«-ände (2') an diesen in beliebiger Höhe Traversen (q.) an sich bekannter Art vorzugsweise drehbar gelagert sind, in die die Zylinderbefestigungsschrauben (5) zwischen den Seitenwänden eiuzgreifen. 3. Gestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Gestellseitenwänden (2') Querstege (8) gebildet sind, in denen zum Anpressen der Lagerdeckel dienende Drucktraversen (6) mittels in diese eingeschraubter Zapfen (7) drehbar gelagert sind. 4.. Gestell nach Ansprüchen i _ und 3, dadurch gekennzeichnet, da.ß an den Querstegen (8) halbringförmige Widerlager (8') für die Drucktraversen (6) gebildet sind.
DED84200D 1941-01-25 1941-01-25 Gestell fuer Kolbenmaschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen Expired DE733441C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1050600B (de) * 1954-05-12 1959-02-12 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Mehrteiliges Gehaeuse fuer eine Brennkraftmaschine mit in V-Form angeordneten Zylinderreihen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1050600B (de) * 1954-05-12 1959-02-12 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Mehrteiliges Gehaeuse fuer eine Brennkraftmaschine mit in V-Form angeordneten Zylinderreihen

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