DE73341C - Vorrichtung zum Lüften, Bewegen und Filtriren des Wassers in Fischbehältern - Google Patents

Vorrichtung zum Lüften, Bewegen und Filtriren des Wassers in Fischbehältern

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DE73341C
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DENDAT73341D
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J. SANDMANN in Berlin C, An der Stadtbahn 36
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K63/00Receptacles for live fish, e.g. aquaria; Terraria
    • A01K63/04Arrangements for treating water specially adapted to receptacles for live fish

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung bei Fischbehältern, durch welche den zur Erhaltung lebender Fische nothwendigen Bedingungen in einfacher und vollkommener Weise entsprochen wird, indem das Wasser mittelst eingeführter Prefsluft (oder Sauerstoff) zugleich durchlüftet, bewegt Tand filtrirt wird. Aufserdem kann durch eine besondere, mit dem Düsenapparat, der die Lufteinführung vermittelt, verbundene Vorrichtung ein Ausspritzen von Wasser über der Wasserfläche oder an anderer Stelle erzielt werden.
Die Ausführung der Erfindung, welche auf der Anwendung eines combinirten Düsenapparates und Filterapparates beruht, ist auf beiliegender Zeichnung in mehreren Arten dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι ein Schnitt durch einen als Fischbehälter dienenden Bottich oder Transportkasten, in welchen der Filterapparat in Verbindung mit der Düsenvorrichtung eingebaut ist,
Fig. 2 ein Schnitt durch einen beispielsweise als Schaukasten zu verwendenden, event, aus Glaswänden zusammengesetzten Fischbehälter mit Doppelfilter und mit einer Ausspritzvorrichtung, die dem Düsenauslafs vorgeschaltet ist;
Fig. 3 veranschaulicht eine die Apparatbestandtheile mit Einschlufs der Ausspritzvorrichtung umfassende Einrichtung, welche jedoch aufserhalb des Behälters verlegt ist und somit eine für verschiedene Behälter anwendbare auswechselbare Armatur bildet.
Das Kennzeichen der neuen Einrichtung ist, dafs an die Prefsluftleitung beim Eintritt in den Düsenapparat, der die Förderung des Wassers zugleich mit der Durchlüftung desselben bewirkt, die Leitung eines Filterapparates angeschlossen wird, um ein Ansaugen des Wassers durch diesen Filterapparat und die zugehörige Leitung hindurch zu veranlassen.
In Fig. ι ist mit ρ ein aufserhalb des Transportkastens aufgestellter Prefsluft- oder Sauerstoffbehälter bezeichnet; die Leitung q führt von demselben zu dem unter Wasser in dem Kasten liegenden Düsenapparat a, welcher in dem dargestellten Falle eine schräg nach oben gerichtete Lage und Ausmündung hat. Den Eintritt zu dem Düsenapparat bildet ein Stutzen e, welcher zugleich als Ableitung für den Filterapparat c dient, so dafs die beim Eintritt der Druckluft oder des Sauerstoffes in den Düsenapparat veranlafste Ansaugwirkung dazu benutzt wird, Wasser aus der Umgebung des Filters c durch dasselbe hindurch zu fördern und gereinigt in den Düsenapparat überzuführen, wonach dieser es in das Wasser des Behälters zurücktreten läfst. Der Filterapparat c ist in der Ausführungsform nach Fig. ι an einem vom Deckel s des Kastens herabhängenden Gestell r festgelegt.
Bei Fig. 2 ist im wesentlichen dieselbe Einrichtung innerhalb des Fischbehälters vorgesehen, nur ist statt des einfachen Filterapparates ein Doppelapparat c c1 angewendet, welcher mit besonderen Zweigrohren ddl an den Stutzen e anschliefst. Durch eine derartige vervielfachte Filteranordnung können auch entfernt aus einander liegende Theile des Wasserraumes zur Reinigung herangezogen werden. Nach Fig. 1 liegt die Mündung des

Claims (2)

■Düsenapparates nahe unter der Wasseroberfläche und infolge dessen wird durch eine Bewegung des Wassers oder durch eine Circulation im Wasserraum unmittelbar ein strahlenartiges Ausströmen von gereinigtem und mit Sauerstoff angereichertem Wasser erzielt. In Fig. 2 ist die Anordnung einer Spritzvorrichtung in Verbindung mit dem Düsenauslafs mit veranschaulicht, Diese Vorrichtung besteht aus einer eine Art Windkessel bildenden geschlossenen Kammer g mit einem bis nahe zum Boden reichenden Steigrohr h und einem nach innen schlagenden Bodenventil z, an das sich der Auslafs des Düsenapparates α anschliefst. Hiernach ist ersichtlich, dafs das mittelst des Düsenapparates mitgerissene bezw. aus der Filterleitung geförderte Wasser sich in der Kammer g sammelt und nach Mafsgabe des sich stetig in derselben ersetzenden Druckes, welcher auf dem Wasserspiegel lastet, durch das Rohr h nach aufsen getrieben wird. Durch eine Brause oder dergleichen am Ende des Rohres h kann das Wasser auf diese Weise von einem Punkt oberhalb des Wasserspiegels in den Fischbehälterraum zurückgefördert werden. Was die Bewegung des Behälterwassers im Ganzen anbelangt, so wird dieselbe hauptsächlich durch die Ansaugung bei den Filtern veranlafst. Gemäfs der Einrichtung nach Fig. 3 sind alle wesentlichen Apparattheile nach aufsen verlegt und es bilden somit der Prefsluftbehälter p, der Düsenapparat a, der Filterapparat c, der Windkessel g eine event, durch ein Gestell zu vereinigende Armatur, welche an Fischbehältern oder als solche zu verwendenden Bottichen oder Kästen angebracht werden kann, indem die Einrichtung nach dem Gebrauch ganz abgenommen werden kann. Durch einen Rohranschlufs b wird der Wasserraum des Behälters mit dem Filter c in Verbindung gesetzt; von dem Filter c führt zu dem Düsenapparat das Zwischenrohr b\ durch welches mithin das Wasser unter Reinigung angesaugt wird, um danach in den Kessel g überzutreten und durch das Rohr h in den Behälter zurück zu gelangen. Paten τ-An s ρ RÜ c he :
1. Eine Vorrichtung zum Lüften, Bewegen und Filtriren des Wassers in Fischbehältern, gekennzeichnet durch die Verbindung eines Düsenapparates (a) mit einem Filtrirapparat (c), die derart zusammenwirken, dafs die in den .Düsenapparat geprefste Luft bezw. der Sauerstoff Wasser durch den Filtrirapparat ansaugt.
2. In Verbindung mit der unter 1. genannten Vorrichtung die Anordnung einer mit dem. Auslafs des Düsenapparates (a) verbundenen geschlossenen Kammer (g), in die ein Steigrohr (h) eingesetzt ist, durch welches das aus dem Düsenapparat eingetretene Wasser nach aufsen . bezw. nach dem Wasserraum des Fischbehälters, über dessen Oberfläche austretend, fortgeleitet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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