DE730660C - Fahrbarer Kran - Google Patents

Fahrbarer Kran

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Publication number
DE730660C
DE730660C DESCH118946D DESC118946D DE730660C DE 730660 C DE730660 C DE 730660C DE SCH118946 D DESCH118946 D DE SCH118946D DE SC118946 D DESC118946 D DE SC118946D DE 730660 C DE730660 C DE 730660C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crane
chassis
wheels
rotatable
bogie
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Expired
Application number
DESCH118946D
Other languages
English (en)
Inventor
Kaspar Lochner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALBERT SCHOCK
Original Assignee
ALBERT SCHOCK
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Filing date
Publication date
Application filed by ALBERT SCHOCK filed Critical ALBERT SCHOCK
Priority to DESCH118946D priority Critical patent/DE730660C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE730660C publication Critical patent/DE730660C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C9/00Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes
    • B66C9/04Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes to facilitate negotiation of curves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Fahrbarer Kran Zum Umsetzen von Kranen von einem Gleis .auf ein @in einer anderen Richtung vierlaufendes Gleis hat man sich bisher auf Idas Gleis aufzusetzender Drehscheiben bedient, oder man hat für jede Schienen- ibzw. Gleiskreuzung eine besondere Drehscheibe ortsfest angeordnet.
  • Um nun die teueren Drehscheiben überflüssig zu machen, `ist es bereits vorgeschlagen worden, gleichzeitig Hebevorrichtungen vorzusehen, die nach Heben des Kranes ein Verdrehen der Räder oder Radgruppen möglch machen.
  • Diese letztere- bekannte Einrichtung ist insofern unzweckmäßig, als nach dem Heben dies Kranes jodes Rad oder jede Radgruppe für sich gedreht werden muß. Dar-über hinausmüssen Vorkehrungen getroffen sein, um die Räder oder Radgruppen gegen Verdrehung um die lotrechten Achsen nach Aufsetzen auf,das Gleis zusichern. Man mußte infolgedessen schon aus zwei Rädern bestehende Radgruppen verwenden, und selbst in diesem. Falle sah man sich gezwungen, besondere S.icherunesvorrichtun--en anzuordnen. Die Erfindung trägt dem dadurch Rechnung, daß alle Laufräder des Kranes, um lotrechte Achsen unverdrehbar, durch ein gemeinsames, um eine lotrechte Achse verdrehbares Fahrgestell getragen sind und die Hebevorrichtungen außerhalb des Fahrgestelldrehkreises angeordnet sind.
  • Bei der bekannten Einrichtung sind zwar die Hebevorrichtungen außerhalb des Drehkreis-eis der Räder oder Radgruppen angebracht, -aber @in keinem Falle würden s'ile außerhalb des Drehkreises des gesamten Fahrgestelles liegen, wenn dieses vierdrehbar angeordnet wäre.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform nach der Erfindung, und zwar Fig. r den unteren Teil :eines Kranes im Aufriß, Fig. a den Iranfuß mit Fahrgestell in Draufsicht.
  • Der Kran z mit seinem Antriebsmotor z und sonstigem Zubehör .ist um eine Säule 3 verdreh Mbar. Die Säule 3 besitzt an ihrem unteren Ende einen Fuß, welcher aus einem Schienenkreuz 4 bestecht. Die Enden der Kreuzschenkel .l tragen in Gewindeführungen Schraubenspindeln ,, welche oben mit I-Iandrädern 6 oder sonstigen Antriebsorganen und unten mit Abstützplatten 7 versehen sind. Zwischen der Säule 3 und den Spindeln , liegen die Kreuzschenkel .1 nächst den Sphrdeln auf Stücken 8, welche auf dein Rahmen des Fahrgestelles 9 befestigt sind. An der Unterseite des Kreuzes ,4 ist ein Ring 1o befestigt, welcher von Haken 11 mit Spiel übergriffen ist. Die Haken i 1 sind durch Quer- und Länasscllietlen 12, 13 des Fahrgestelles 9 getragen.
  • Das Fahrgestell 9 ist mit vier Rä=dern i-ersehen, deren beide Wellen 14 und 1, lotrecht unter den Stücken 8 gelagert sind. Der Druck des Kranes wird also über die Stücke 8 unmittelbar auf die Lager der Räder des Fahrgestelles übertragen. Der Rahmen des Fahrgestelles 9 sowie dessen Quer- uavd Längsstreben 12 und 13 können also verhältnismäßig leicht ausgebildet sein, da sie die Last des Kranes nicht aufzunehmen haben.
  • Zwischen einer Längsstrebe 13 und dein äußeren Rahmenschenkel 16 des Fahrgestelles ist eine Drehwelle 17 angeordnet, welche nächst dein einen Ende - z-,vei Zahnräder 1S trägt. Diese sind über Ketten 19 und o mit Zahnrädern 21, 22 der beiden Radwelken 14 und 1, verbunden. Der Antrieb der Welle 17 erfolgt ülwr eine mit Hatldrad 23 versehene Säule 2.1, welche an ihrem einen Ende eine Schnecke 2, tt-iigt. Diese stellt in Einriff mit einem Sclrnecl<etrraid 26 der Welle 17. Durch Verdrehen des Handrades 23 kann also das Fahrgestell samt Kran auf den Schienen 27 fortbewegt werden. Uni null eine Verschwenkung des Fahrgestelles gegenüber cienl Fuß .I des Kranes zu ertnö:glichen. ist die Säule 2.1 vierschwenkbar ausgebildet. Sie Scann also in eine Lage geschwenkt werden, in der sie sich unterhalb der oberen Flucht des Fahrgestelles 9 befindet. Die Säule 2.l kann zu diesem Zweck sowohl in der Schräglage als auch in der niedergeschwenkten Horizontallage festgestellt werden. Durch die Verschwenk:ung ist im übrigen auch über eine Klinkeneinrichtung elin Fortschalten des Fahrgestells ohne Ver drehun;- des Handrades 23 möglich.
  • Der Kran ist auf den Schienen 27 iln-Sinne der Pfeilrichtungen 28 der Fig. 2 bect-:egbar. Soll nun der Kran in einer Richtung verschoben «-erden, die senkrecht zu den angegebenen Pfeilrichtungen steht, so werden die Schraubenspindeln S nach unten verdreht mit der Wirkung, daß sich die Stützflächen 7 auf dein-Boden abstützen uni damit den Kran samt Fahrgestell 9 heben. Das Fahrgestell hängt in dieser Lage vermittels der Halden 1 L all dein Ring 1o des Fußes I. Ist der Kran genügend gehoben, so werden über dic Schiellen 27 entsprechende Querschienen verlegt. Das Fahrgestell wird uni 90° verdreht. was ohne weiteres geschehen kante, und befinden sich die Räder über den neu verlegten Schienen, so -wird durch Zurückverdrehen der Spindeln , der Kran auf die Ouerschienen niedergelassen. Er kann also in der anderen Richtung nunmehr verschoben «-erden, und zwar wiederuni,durch Verdrehen des Handrades 23 oder durch Verschwenken der Säule 2.1.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fahrbarer Kran, insbesondere für I-lochibauzwecke. dessenLaufräder zwecks Unlsetzung voll einem auf eiin in anderer Richtung verlaufendes Gleis um lotrechte Achse-il vierdrehbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß alle Laufräder des Kranes (1), um lotrechte Achsen unverdrehbar, durch ein gemeinsames, um eine lotrechte Achse vierdrehbares Fahrgestell .getragen sind und die Hebevorrichtungen (j5, 6, 7) außerhalb des Fahrgestelldrehkreises angeordnet sind.
  2. 2. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil (d.) (Kranfu11 oder Drehgestell) einen voll Haken (11) des atrderen Teiles (9) (Drehgestell oder Kranfuß) übergriffenen Drehring (to) trägt. derart, dal'l hei gehobenem Kranfutl (:1) das Fahrgestell (c) Verdrehbar all die::etn hängt.
  3. 3. Kran. nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen (8,) des Fahrgestelles (9) für den Kranfufi (.1) annähernd lotrecht Tiber den Lagern der Radachsen (1.1. 1,) des Fahrgestells (9) liegen. Kran nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekentmeichnet, claß die Antriebsvorrichtung (23, 24, 2,, 2c>, i7) zum Verschieben dies Kranes (t) auf dem verdreh.baren Fahrgestell «),) angeordnet ist. ,. Kran nach Anspruch 1 his .I, dadurch gekennzeichnet, claß eine mit Allgriffsorganen (23) zum Antreiben voll Hand versehene Drehwelle (2:I) für den Antrieb des Fahrgestells (9) vierschwenkbar angeordnet ist.
DESCH118946D 1939-07-29 1939-07-29 Fahrbarer Kran Expired DE730660C (de)

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