DE256869C - - Google Patents

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DE256869C
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rollers
crane
roller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C9/00Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes
    • B66C9/04Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes to facilitate negotiation of curves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 256869 KLASSE 35 b. GRUPPE
Fahrbarer. Kran. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Januar 1912 ab.
, Es ist bekannt, die Laufrollen bzw. Laufrollengestelle bei fahrbaren Drehkranen um eine senkrechte: Achse, drehbar anzuordnen, so daß man mit dem Kran ohne Drehscheibe nach allen Richtungen ' fahren kann. Um jedoch ein leichtes Drehen zu ermöglichen, müssen die Laufrollen durch Heben des Kranes entlastet und von den Schienen abgehoben werden.
ίο Demgegenüber ist es nach der Erfindung möglich, die Laufrollen oder Laufrollengestelle bei voller Belastung und ohne Heben des Kranes oder der Laufrollen um die senkrechte Achse zu drehen. Zu diesem Zwecke sind die Laufrollen mit abnehmbaren Flanschen versehen. Bei zwangläufigem Antrieb der Laufrollen ist außerdem ein ausschalt bares Zwischengetriebe vorgesehen, welches ermöglicht, das mit dem Laufrollengestell drehbare Kegelrad auf dem feststehenden Kegelrad auch bei auf der Laufschiene ruhender, also um die Laufachse nicht drehbarer Laufrolle abzuwälzen und die letztere auf der Schiene um einen Punkt bzw. um die senkrechte Achse des Laufradgestelles zu drehen.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι und 2 je einen Aufriß des Kran-Untergestelles bei rechtwinklig zueinander stehenden Fahrtrichtungen und
Fig. 3 ein Schienenschema für verschiedene Fahrtrichtungen im Grundriß.
Der Einfachheit halber ist in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung nur das Untergestell eines Kranes veranschaulicht, dessen· Turm beliebige Bauart haben kann. Das Untergestell besitzt vier senkrecht nach unten ragende Füße 0, deren untere Enden mit Lagerplatten b versehen sind. Dieselben ruhen auf in einer kreisrunden Rinne V je einer Lagerplatte c laufenden Kugeln, wobei die Lagerplatte c um die vertikalen Achsen, die mit dem Mittelpunkt der Rinnenkreise zusammenfallen, drehbar sind. Jede Lagerplatte c ist mit zwei nach unten ragenden Armen d versehen, zwischen denen eine Laufrolle β an einer horizontalen Welle f festsitzt. An einem über den einen Lagerarm hinausragenden Ende dieser Welle sitzt ein Zahnrad g fest, welches mit einem über ihm angeordneten Zahnrad h kämmt. Dasselbe sitzt auf einer in dem letztgenannten Arm gelagerten Welle i lose drehbar, ist jedoch gewöhnlich durch ein auf der letzteren achsial verschiebbares Zahnkupplungsstück k undrehbar mit der Welle i verbunden. Die Welle i trägt ferner innerhalb des zuletzt erwähnten Lagerarmes d ein Kegelrad m, das mit einem Kegelrad η in Eingriff steht. Dasselbe ist unterhalb der Platte c am unteren Ende einer senkrechten Welle 0 festsitzend, welche nach oben durch den Fuß α gehend durch Kegel- und Kettengetriebe zwangläufig mit dem Antriebmotor des Kranes in Verbindung steht, so daß der Kran von demselben aus zwangläufig fortbewegt werden kann. An beiden Stirnseiten sind die Laufrollen e mit abnehmbar an denselben befestigten, eventuell zweiteiligen Flanschen ft versehen, welche die Führung des Kranes auf den Laufschienen q sichern. Das Abnehmen der Flanschen j> hat den Zweck, beim Drehen der Laufrollen um
die Vertikalachse den Kran nicht um Flanschenhöhe heben zu müssen.
Der in der Zeichnung dargestellte Kran ist ein Baukran, dessen Laufschienen den Fassaden des Gebäudes entlang gelegt sind. An den Ecken des letzteren schneiden sich die Laufschienen im gleichen Winkel wie die Fassaden des Gebäudes. Soll der Kran von einer Fassade des Gebäudes auf eine andere gebracht
ίο werden, so wird er so in die Schienenkreuzung gefahren, daß die Laufrollen auf die Schienenschnittpunkte zu stehen kommen. Hierauf werden die Flanschen fi von den Laufrollen e abgenommen, die zwangläufige Verbindung mit den Wellen 0 bzw. dem Antriebmotor durch entsprechendes Verschieben des Kupplungsstückes k gelöst und darauf die Lagerplatten c bzw. die Laufrollen um die senkrechten Wellen 0 gedreht, so daß sie in die durch die entsprechenden. Laufschienen gegebene Fahrtrichtung zu stehen kommen. Hierauf wird die zwangläufige Verbindung der Laufrollen mit dem Antriebmotor durch Zurückschieben des Kupplungsstückes k wieder hergestellt und die Flanschen p wieder an den Laufrollen befestigt. Um die Lagerplatten c gegen Drehung um ihre Wellen 0 zu sichern, können geeignete Mittel, z. B. Stellschrauben, an den Platten b und c vorgesehen sein.
Die Lösung der zwangläufigen Verbindung zwischen den Laufrollen und dem Antriebmotor kann auch auf andere als die dargestellte Art, z. B. durch entsprechendes Verschieben eines der Kegel- oder Zahnräder, bewerkstelligt werden.
Ebenso könnte, wie in Fig. 2 rechts in gestrichelten Linien gezeigt ist, die Drehung der Platten c zwangläufig vom Antriebmotor des Kranes aus gleichzeitig oder einzeln erfolgen, wobei natürlich die Platten c an ihrem Umfang gezahnt sein müßten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Fahrbarer Kran, dessen Laufrollen oder Laufrollengestelle um eine senkrechte Achse drehbar angeordnet sind, um mit dem Kran ohne Drehscheibe nach allen Richtungen fahren zu können, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollen abnehmbare Flanschen besitzen, um die Laufrollen oder Laufrollengestelle ohne Anheben des Kranes oder der Laufrollen um die genannte senkrechte Achse drehen zu können.
2. Fahrbarer Kran mit zwangläufig angetriebenen Laufrollen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Laufrolle unter Zwischenschaltung eines ausschaltbaren Getriebes erfolgt, so daß ein mit dem feststehenden Antrieb kämmendes Rad sich beim Drehen der Laufrolle oder des Laufrollengestelles um die senkrechte Achse abwälzen kann, ohne den Kran oder die Laufrolle heben oder letztere um ihre wagerechte Achse drehen zu müssen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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