DE730244C - Verstaerker mit Verstaerkungsregelung und Gegenkopplung - Google Patents

Verstaerker mit Verstaerkungsregelung und Gegenkopplung

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Publication number
DE730244C
DE730244C DET49677D DET0049677D DE730244C DE 730244 C DE730244 C DE 730244C DE T49677 D DET49677 D DE T49677D DE T0049677 D DET0049677 D DE T0049677D DE 730244 C DE730244 C DE 730244C
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DE
Germany
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negative feedback
gain
amplifier
voltage
screen grid
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Expired
Application number
DET49677D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Lothar Brueck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET49677D priority Critical patent/DE730244C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE730244C publication Critical patent/DE730244C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/02Manually-operated control
    • H03G3/04Manually-operated control in untuned amplifiers
    • H03G3/06Manually-operated control in untuned amplifiers having discharge tubes
    • H03G3/08Manually-operated control in untuned amplifiers having discharge tubes incorporating negative feedback

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  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Verstärker mit Verstärkungsregelung und Gegenkopplung Es ist bekannt, eine Verstärkungsregelung durch Vorspannungsänderung des Steuergitters dadurch zu unterstützen, daß gleichzeitig eine im geregelten Verstärkerteil befindliche Gegenkopplung geändert wird. Wie eine nähere Überlegung zeigt, muß zur Erreichung dieses Zieles der gegengekoppelte prozentuale Bruchteil der Ausgangswechselspannung bei einer Herunterregelung der Verstärkung gleichzeitig stärker als umgekehrt proportional zu der Verstärkung vergrößert werden.
  • Es besteht nämlich folgende Beziehung zwischen dem Gegenkopplungsgrad G, dem erwähnten prozentualen Bruchteil a und der Verstärkung V (ohne Gegenkopplung) Unter dem Gegenkopplungsgrad G versteht man, wie diese Formel zum Ausdruck bringt, das Verhältnis der Verstärkung V ohne Gegenkopplung zu der Verstärkung V' mit Gegenkopplung. Würde man den gegengekoppelten prozentualen Bruchteil a. der Ausgangswechselspannung gerade umgekehrt .proportional zu der Verstärkung V ändern, so würde der Gegenkopplungsgrad G konstant bleiben und daher die Verstärkungsregelung nicht unterstützen. Daher muß der Bruchteil a bei der erwähnten, bekannten Schaltung stärker als umgekehrt proportional zur Verstärkung geändert werden.
  • Bei dieser bekannten Schaltung liegt im Gegenkopplungsweg, der sich zwischen dem Ausgang einer Röhre und dem Eingang einer vorhergehenden Röhre befindet, ein stromabhängiger Widerstand, der lediglich von dem gegenzukoppelnden Strom durchflossen wird.
  • Die Erfindung gibt dagegen eine Schaltung an, bei welcher ein besonderer stromabhängiger Widerstand fortfällt. Es wird nämlich die Änderung des Innenwiderstandes der Schirmgitterkathodenstrecke einer Röhre bei der Regelung ausgenutzt.
  • Es ist auch bekannt, eine Schirmgitterröhre in der Verstärkung zu regeln, bei der zwischen Schirmgitter und Kathode kein Kondensator vorgesehen ist, sondern nur ein Widerstand zwischen dem Schirmgitter und dein positiven Pol der Anodenspannungsquelle eingeschaltet ist. Die hierbei auftretende Gegenkopplung nimmt bei einer Herunterregelung der Verstärkung wegen des Einflusses der Verstärkung auf die Gegenkopplung innerhalb derselben Röhre ab, während bei der Erfindung eine gleichbleibende oder zunehmende Gegenkopplung erreicht werden soll.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die zur Gegenkopplung dienende Ausgangswechselspannung dem Schirmgitter einer verstärkungsgeregelten Verstärkerröhre von einer nachfolgenden Röhre aus über einen gegenüber dem im Regelbereich auftretenden Innenwiderstand der Schirmgitterkathodenstrecke entweder so bemessenen Widerstand zugeführt ist, daß bei sinkender Verstärkung der Gegenkopplungsgrad gleichbleibt, oder einen so bemessenen Widerstand zugeführt ist, daß bei sinkender Verstärkung der Gegenkopplungsgrad sogar größer wird.
  • Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbei--,piel der Erfindung. Von dem Belastungswiderstand R, der in Reihe mit der Hochfrequenzdrossel L parallel zur Empf;.ngsdiode D eines Empfängers liegt, wird sowohl die niederfrequente Wechselspannung wie die negative Gleichspannung an däs Steuergitter der Pentode L'1 gelegt. Die Anode dieser Röhre ist irr der üblichen Widerstandskondensatorkopplung finit dem Steuergitter der Röhre 1'. verbunden: Die verstärkte niederfrequente Wechselspannung wird über den Transformator T dem Lautsprecher S zugeführt. Auf dem Transformator befindet sich eine zweite Sekundärwicklung W, deren eines Ende an eine positive Spannung angeschlossen ist und deren anderes Ende über den Widerstand R1 mit dem Schirmgitter der Röhre L', verbunden ist. Die Polung dieser zusätzlichen Wicklung hat so zu erfolgen, daß die auf das Schirmgitter übergegangene Wechselspannung zu der am Steuergitter liegenden gegenphasig ist.
  • Die Wirkung der erfindungsgemäßen Anordnung beruht darauf, daß der Innenwiderstand der Schiringitterkathodenstrecke selbst als Glied des Spannungsteilers geschaltet ist, von dem der gegenzukoppelnde prozentuale Bruchteil der Ausgangswechselspannung abgenommen wird. Durch die Gittervorspannungsänderung wird der Innenwiderstand derart geregelt, daß bei stärkerer negativer Vorspannung, also geringerer Verstärkung, der Innenwiderstand größer und somit der prozentuale Bruchteil der gegengekoppelten Spannung ebenfalls größer wird.
  • Man erreicht bei Anwendung der Erfindung, daß der Gegenkopplungsgrad und damit die Entzerrung konstant bleibt oder sogar mit sinkender Verstärkung zunimmt, so daß die Verstärkungsregelung unterstützt wird. Im ersteren Falle wird der Widerstand R1 ;o bemessen, daß sich der gegengekoppelte prozentuale Bruchteil der Ausgangswechselspannung ungefähr umgekehrt proportional zu der Verstärkung ändert. Dann bleibt die gegengekoppelte Spannung bei derselben Eingangsspannung gleich groß. Im zweiten Falle wird der Widerstand R1 dagegen so bemessen, <laß sich dieser prozentuale Bruchteil stärker als umgekehrt proportional zu der Verstärkung ändert.
  • Zu beachten ist, daß der Vorschaltwiderstand R1 auch eine Schirmgittergegenkopplung innerhalb der ersten Röhrenstufe bewirkt. Diese Gegenkopplung ändert sich bei einer Verstärkungsregelung gerade in umgekehrten Sinne wie die Gegenkopplung über die beiden Röhrenstufen. Man kann jedoch den Einfluß der Gegenkopplung; innerhalb der ersten Röhrenstufe vernachlässigen, wenn man die Gegenkopplung über die beiden Röhrenstufen wesentlich größer macht, indem man in an sich bekannter Weise die Windungszahl der Wicklung W und damit die an dieser Wicklung auftretende Spannung entsprechend gro!'') bemißt.
  • Wird die Gleichspannung dein Schirmgitter nicht über den Widerstand R1, sondern über einen besonderen Ohmschen Widerstand zugeführt, so ist dieser groß gegenüber dem Innenwiderstand der Schirmgitterkathodenstrecke zu bemessen, um den Innenwiderstand nicht kurzzuschließen.
  • Man kann in die Leitung von der Zusatzwicklung W zum Schirmgitter noch frequenzabhängige Glieder einschalten, durch die eine Gegenkopplung auf bestimmten Frequenzbereichen, insbesondere vorwiegend auf dein Bereich der mittleren Tonfrequenzen, ausgeübt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verstärker mit Verstärkungsregelung durch Vorspannungsänderung des Steuergitters und mit einer im geregelten Verstärkerteil wirksamen Gegenkopplung. bei welcher der prozentuale Bruchteil der Ausgangsspannung, der auf den Eingang gegengekoppelt ist, mit sinkender Verstärkung gleichzeitig größer wird. dadurch gekennzeichnet, daß die zur Gegenkopplung dienende Ausgangswechselspannung dem Schirmgitter einer verstärkungsgeregelten Verstärkerröhre von einer nachfolgenden Röhre aus über einen gegenüber dem im. Regelbereich auftretenden Innenwiderstand der Schirmgitterkathodenstrecke entweder so bemessenen Widerstand zugeführt ist, daß bei sinkender Verstärkung _der Gegenkopplungsgrad gleichbleibt, oder einen so bemessenen Widerstand zugeführt ist, daß bei sinkender Verstärkung der Gegenkopplungsgrad sogar größer wird.
  2. 2. Verstärker nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Gegenkopplung dienende Wechselspannung dem Schirmgitter gemeinsam mit der positiven Vorspannung über den gleichen Ohmschen Widerstand zugeführt ist.
DET49677D 1937-12-17 1937-12-17 Verstaerker mit Verstaerkungsregelung und Gegenkopplung Expired DE730244C (de)

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DE (1) DE730244C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1247405B (de) * 1960-06-09 1967-08-17 Telefunken Patent In einem weiten Bereich regelbarer einstufiger Transistorverstaerker

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1247405B (de) * 1960-06-09 1967-08-17 Telefunken Patent In einem weiten Bereich regelbarer einstufiger Transistorverstaerker

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